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Wiesbadener Tsgblsll.

Gegründet 1852.

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Expedition: Langgasse Ro. 27.

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F 218. Mittwoch -en 17. September 1884.

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An unsere Leser!

.Das „Wiesbadener Tagblatt" beginnt am 1. October c. in typisch völlig neuem Gewände den w Jahrgang.

In den ersten Jahren seines Bestehens vorwiegend dem Anits- und Geschäfts-Verkehr als geeignetes PublicaüonS-Mittel isd, hat sich das „Wiesbadener Tagblatt", getragen von dem Wohlwollen seiner Abonnenten und Leser, Mig aus jenen bescheidenen Anfängen zu einer kleinen

tz Locat'-Zeitung

Mclt, in deren ausgedehntem, übersichtlich geordneten! Inseraten- und Verkehrstheile die Interessen der Handelswelt in Mm Maße eine wirksame Vertretung finden, wie alle dem geschäftlichen Leben ferner stehenden Kreise aus dem mannigfach chkstatteten Feuilleton des Blattes angenehme und anregende Unterhaltung schöpfen.

Das „Wiesbadener Tagblatt" umfaßt gegenwärtig einen Leserkreis von über

I -----— 8 0 0 0 Abonnenten ———----

Mari sich somit nicht nur das älteste und eingebürgertste, sondern auch das am meisten verbreitete Local-Blatt ir Stadt Wiesbaden nennen.

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Bestellungen auf das mit dem 1. October 1884 beginnende neue Quartal beliebe man für

hier

bei der Expedition, Langgaffe 87,

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Das Streben der Redaction wird auch für die Folge darauf gerichtet sein, dem „Wiesbadener Tagblatt" i® Charakter eines . .. ,

auswärts bei den zunächst gelegenen Postämtern zu machen.

Wir bemerken hierbei noch, daß von den Letzteren ohne ausdrückliche vorherige Bestellung nicht weiter geliefert W, während bei den hiesigen verehrlichen Abonnenten das bisherige Verfahren beibehalten bleibt. , Die Angaben von Wohnungsveränderungen innerhalb der Stadt bitten wir, um eine prompte Zustellung ^Blattes ermöglichen zu können, bei der Expedition, Langgaffe 37, — nicht bei den betreffenden Trägern '«lotsen ju taffen. Wedactio«.

, Das Feuilleton des „Wiesbadener Tagblatt" wird in den nächsten Tagen, neben dem sich seinem Ende 8H Mgenben, spannenden Roman „Der Sohn der Gräfin" von Clara Panse mit dem Abdruck einer anmuthlgen Novelle an» "kFeder der beliebten Erzählerin Eva Härtner beginnen.

j> wahren, als welches dasselbe bereits seit langen Jahren in allen Schichten der Bevölkerung so überaus freundliche Aufnahme Men hat; die Redaction wird ferner unablässig bemüht bleiben, den Inhalt des Blattes nach jeder Richtung hin zu vervoll- ■nen, und glaubt in Anbetracht dessen, wie des seit Jahren bereits von ihr geleisteten reichen Aufgebotes, keinen unberech- ijta Schritt zu thun, wenn sie künftighin in dem Abonnementspreise des „Wiesbadener Tagblatt" eine kleine Whung, und zwar von 20 Pfennig pro Vierteljahr, eintreten läßt.

Der vierteljährliche Abonnements-Preis des „Wiesbadener Tagblatt" wird demnach vom 1. October c. «Hierin Wiesbaden Mark 1.50 betragen; der Bringerlohn des Blattes in's Haus bleibt der bisherige: 35 Pfennig.

Im Insertions-Preis des „Wiesbadener Tagblatt" tritt keinerlei Veränderung ein; derselbe wird H künftighin der gleich billige von 15 Pfennig für die einmal gespaltene Garmond-Zeile sein. «reis-Ermästigung tritt ein bei:

Zmaliger Wiederholung derselben Anzeige in kurzen Zwischenräumen 10 °/o,

4—6maliger „ „ „ „ „ „ 2O°/o,

7maliger und öfterer „ „ „ „ „ 25 °/o,

Reclamen werden mit 30 Pfennig für die einspaltige Petitzeile berechnet. — Einzelne Nummern und Belege «h Psennig. Letztere können nur geliefert' werden, wenn bei Aufgabe des Inserats bestellt. — Beilage-Gebühr Mark 15 $>■ Postspesen pro Beilage. — Nachfrage-Gebühr 10 Pfennig. — Offertcn-Gcbühr 50 Pfennig.