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völl.heiter.

753,6

14,0

7,7

65

O. schwach.

Völl, heiter.

Meteorologische Beobacht««gev der Station Wiesbaden.

756,0 14,2 67* N.

stille.

Völl, heiter.

29. Juni.

Baromtter*) (Millimtter) , Thermometer (Celsius) . . Lunstspannung (Millimeter) Relative Feuchtigkeit (Proe.)

Mndrichtung «. Windstärke

Allgemeine HimmclSanficht.

Regmmenge pro lZ'invar. Cb/

Wechsel.

Amsterdam 168.55- 60 bz.

London 20.420-425 bz.

Paris 81.15-10 bz.

Wien 167.30 bz.

Geld.

Holl. Silbergeld 168 Rm. Pf.

Dukaten .... 9 . 65

A«S dem Reiche.

m * (Die Prinze« Wilhelm und Heinrich) trafen am Samstag Vormittag 9 Uhr zur Theilnahme an den See-Manövern in Kiel ein und begÄen sich sofort auf die Panzer-CoivetteHansa', welche als­dann in See ging.

* Deutscher S^ichStag. (Sitzung vom 28. Juni.) Der internationale Verttag wegen des Schutzes der unterseeischen Telegraphenkabel wird in «ster und zweiter Berathnng angenommen, nachdem StaatSsecretär Stephan darauf hingewiesen hatte, daß die von deutscher Seite gegebenen Anregungen und Vorschläge fast überall angenommen worden seien, wie « gerne ""d mit G-nugthuung coustatire. Es folgt di- dritte Berathung des Militärrelittengesetzes. Nach einer kurzen Generaldebatte tritt das vm>s in die Spezialberathung ein. In derselben vertheidigen die Abgg. v. Minnigerode und Windthorst ihre Amendements, wonach statt einer dreiprocentigen Bettragspflicht, welche die Commtsstou den unver- heiratheten Offizieren für die Wittwen- und Waisenkasse auferlegen will, von denselben nur ein bezw. einundeinhalb Prozent erhoben werden sollen. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff bezeichnet die von der Commission vorgeschlagene, bezw. die in der zweiten Lesung angenommene Faffung als unannehmbar und behält die weitere Stellungnahme zu den Amendements dem BundeSrathe vor, der darüber noch nicht Beschluß ge­faßt habe. Die §§. 1 und 2 werden in der Fassung der zweiten Berathung angenommen. U-ver §. 3, bei welchem die Anträge Windthorst und Minnigerode zur Erledigung kommen, findet namentliche Abstimmung statt. Zunächst wird der Antrag Minnigerode abgelehnt, ebenso der Antrag Windthorst in namentlicher Abstimmung mit 121 gegen 112 Stimmen; für

MFrcS.-Stücke. .16

Sovereigns ... 20

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Dollar» tu Bold . 4

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denselben stimmten die Conservativen und die große Mehrheit des C-ntruw" * Sodann wird der Beschluß der zweiten Lesung aufrechterhalten. £g;^8S Debatte wird eine Reihe weiterer Paragraphen angenommen. Nachd,/ das Relrktengesetz im Einzelnen angenommen ist (die Gesammt-IchlM stimmung bleibt noch ausgesetzt), tritt das Haus in die dritte B-raM des Actiengesetzes. Abg. Oechelhäuser spricht Namens der IRaiiororact. Uberalen für den Gesetzentwurf. - Die Abgg. Richter (Hagen)« Kayser (Sozialdemokrat) sprechen dagegen, die Abgg. Hartmann« t>ac Meyer (Halle) sdeutsch-freisinnip) dafür. Die General-Debatte wird da,. . 1 geschlossen. In der Spezial-Debatte wird eine große Reihe von Artikeln 3ei<l< durchweg ohne Debatte in der Fassung der zweiten Lesung angenomMer 8 Bei der Berathung des Artikels 249d (der Gefängnißstrafe festsetzt für A------

der in öffentlichen Bekanntmachungen falsche That'achen vorspiegelt) btfäDr wortet Abg. Reichensverger (Olpe) im Interesse der Zeitunasredatte,^" den Antrag, der nur die wissentliche Verbreitung solcher falscher B»11;u kanntmachunaen strafbar lassen will, weil sonst der Redacteur, beritHj Jnbalt des Inserates nicht prüfen könne und es bona fide aufnehme,, Mitschuldiger des Betruges angeklagt werden könne. Abg. Windthoi befürwortet eine Abänderung dahin, daß die Verantwortlichkeit de» ft dacteurs für dergleichen Bekanntmachungen Wegfällen soll, wenn sie ttÄng< Jnseratentheile erscheinen und die Unterschrift einer Person tragen, tntld fich im Bereiche der deutschen Jurisdiction befindet. Abg. v. UechirkfsrtiL (conserv.) tritt dem Anträge Reichensverger bei. Staats-Secretärboi v A^P119 Ramens der Verbündeten Regierungen um Ablchnm des Antrages Windthorst, der das System des ganzen Preßgesetzes butt br-che. Die Spitz- des Artikels richte sich nur gegen bie ®ötfe«bläiL>A- e nes gewissen Genres; die Redacteure der ernsthaften Blätter würden W A einiger Vorsicht nicht Gefahr laufen, auf Grund dieses Artikels bestraft w werden. Gegen das Amendement R-icheusperger sei seitens des Bundis raths nichts einzuwenden. - Abg. Meyer (Halle) befürwortet entschieiM die Annahme des Antrages Windthorst. Der §. 249d wird hierauf ngT dm beiden Anträgen R-ichensperger und Windthorst angenommen.

Gest des Actiengesetzes wird nach den Beschlüssen der zweiten Lesung flW ledigt. Der Nawtragsetat wird ohne Debatte in dritter Lesung ani** c nommeu, ebenso die Literar-Convention mit Italien, die Convention ? Siam und der Vertrag mit Korea. Nach Erledigung einiger yittiiomK ist die Tagesordnung erschöpft. In definitiver Gesammt-AbstimmwIk werden noch das Reliktcngesetz und das Actiengesetz angenommen. Z>^» Mischen ist von v. Minnigerode und 40 Genossen folgende 3nt«W 1 pellation eingegangen: Die Unterzeichneten beehren sich, an die R-ichM 1 wgietung die Ansage zu stellen, ob und welche Vorfichtsmaßregeln Reichsregierung der hervorgetretenen Choleragefahr gegenüber zu ergrtifXll beabsichtigt? Staats-Secretär v. Bötticher wird in der Schlußsitzrn um 3/< Uhr antworten. Die Sitzung wird um 2 Uhr 55 Minute suspendirt. Der Reichstag nahm in der wieder eröffneten Si8m(--''r in dritter Lesung den Kabelverttag ohne Debatte definitiv Hierauf begründet Freiherr v. Minnigerode seine Jnterpellati« betreffs der Cholera in Toulon. Staats-Secretär v. Bötticher-l klärt: Die Gelegenheit zu einer Aeußerung in dieser wichtigen Frage wert von der Regierung mit Dank benutzt, um beruhigende Erklärungen abzr geben. Nach einigen beunruhigenden Nachrichten aus Toulon trat H Regierung der Frage näher, ob Ihatsächlich die asiatische Cholera vorli-zt Die französische Regierung konnte noch keine positive, sichere Eikläru« darüber abgeben, welchen Character die Seuche hat. Dieselbe soll aber ei« sporadisch in Toulon auftretende Krankheit sein, welche wenig Ansteckung» gefahr biete. Es werden indessen sorgfältige Ermittelungen fortgesetzt ml i eventuelle Schutzmaßregeln sind heute schon in's Auge gefaßt. Die Resulici Z der deutschen Cholera-Commission werden uns dabei sehr zu Gute komme« Mj Schon ist eine Commission ernannt, wozu auch Dr. Koch und Pettenkoft K gehören, welche heute früh unter meiner Mitwirkung ihre Arbeiten begönnet hat. Die Grenzsperre toftb hoffentlich vermeidbar sein. Wir hoffen, m dem System der Revision aller aus verseuchten Orten kommenden P» venienzen durchzukommen. Auf Antrag des Abg. Virchow wird t: Besprechung der Interpellation beschlossen. Abg. Virchow: In erste Linie ist die ftanzösische Regierung für die nächsten Schutzmaßregeln ött antoottli(6. Es gehört ein starker Glaube dazu, wenn man annehme will, die Krankbeilserscheinungen in Toulon seien die sporadische Cbolw------

und nicht die asiatische. Seit einem Jahrhundert ist Toulon der berühmt fl Ort für den Import asiattscher Epidemien. Die Controle sei leider nti so strenge, wie man es verlangen könne. Die ganzen sanitären Einrichtunga« .. des Suezcanals bedürfen der Revision. Bedauerlich sei es, daß die R-ichrSett regierung nicht einen Experten nach Toulon gesandt habe, um der an Ort und Stelle nachzuspüren. Cholerafälle in einem Orte bedinget immer noch keine Epidemien; man kann ja hoffen, daß wir verschor bleiben, aber den Ernst der Situation dürfen wir nicht verkennen. Bo» Nutzen der Sperre ist allerdings heute Niemand mehr überzeugt, -emzel StaatSsecretär v. Bötticher tritt der Meinung entgegen, als ob btQn französische Regierung nicht alle denkbaren Vorsichtsmaßregeln ergtifwi gnpt hätte. Das bestätige der Bericht unserer Botschaft in Paris, daß hygienischen Vorsichtsmaßregeln getroffen sind. Klagen über die ZustSii!A0lsfi des Suezcanals beschäftigten die deutsche Regierung schon lange nnd st? 13 werde internationale Maßc-g-ln veranlassen. Damit wird der Gegensteml- , - öerjaff««-- Der Präsident gibt die beim S-ssionSschluffe übli»Bil Geschäftsubersicht. - Abg. Graf Moltke spricht dem Präsidenten Dank des Hauses für seine Geschästslettung aus. StaatSsecretär voi.,,. Bötticher verliest die Allerhöchste Ermächtigung, betr. die SchließmM». des Reichstags. Mit dreifachem Hoch auf den Kaiser schließt die Sitz«Ma«j

Meldebücher des Thiersch«tzverei«s liege« offe«

btt den Herren Tabakhändler Roth, Ecke der Wilhelm- und Burgstraße, Uhrmacher Walch Kranzplatz 4, Kaufmann Koch, Ecke des MichelsbergS, und Buchhändler Schellenberg, Oranienstraße 1.

Berlovfnnge«.

oa X?,erÄ00{u?ofl£taI4.?^er für Juli.) Am l.i Braunschweiger 20 Thlr^-L v. 1868; Stadt Hamburger 100 Mk.-Bco.-L. v. 1846; Sachsen-Meininger 7 fl.-L. v. 1870; Stadt Mailänder 45 L.-L. v. 1861; O'ftsnteicbifcbe 4pCt. 250 fl.-L. v. 1854; Donau-Dampfschifffahrt 4 pCt. C.-M. 100 fl.-L. v. 1857; Raab-Grazer 4 PCt. 100 Thlr.-L. v. 1871; Stadt Madrider 3p6t. 100 Fr.-L. v. 1869; Kurh-isische 40 Thlr.-L. v. 1845. Am iS., Holländisch"3pCt. 100 fl-L. v. 1871

Magdeb.-Halb. 4'/,°/o Prior. 1865.

Die nächste Ziehung dieser Prioritäten findet im Juli statt. Gegen den Coursverlust von ca. 31/»0/« per Stück bei der Am- loosung übernimmt das Bankhaus Carl Neuburger, Berlin, Französische Straße 13, die Versicherung sür eine Prämie von 15 Pf. sür 100 Mark. 204

8fra«kf«rter «ourfe vom 28. J««i 1884.

1884. 28. Juni.

6 Uhr

2 Uhr

10 Uhr

Täglichrs

U-vrgenS.

Nach».

Wends.

Mttel.

Barometer*) (Millimtter) .

Thermometer (Reaumur) .

757,1

14,6

756 3

24 6

756,9

15,4

7568

18 2

Bunstspannung (Par. Lin.)

9.9

6.8

81

8.3

Relative Feuchttgkcit (Proc.)

81

30

62

58

Windrichtung o. Windstärke

N. stille.

NO. schwach.

N. s. schwach.

«Ilgemttne HimmttSanficht. 1

völl.heiter.

bewölkt.

völl.heiter.

Kesrumenge pro' ia par. M?