Einzelbild herunterladen
 

O-tte «

WKStzasteR-r Lag-IM

Wilh. Simon, Burgstraße.

6485

aller Art werden geflochten, reparirt und polirt bei OWlHlv Phil. Karb, Stublmacher, Saalgasse 30. 11868

M

Tieivt.

»8tti ictti «i d

Eine für höhere Töchterschulen gepr. Lehreri» wünscht gegen mäß. Honorar Privatstnnde« zu ertheilen. R. Exped. 18678 Ä German wishes to make the acquaintance of a yonng Englishman to exchange conversation in their respec- tive langnages. Address to the Expedition of this paper. 17575

0. Fritze’s Bernstein-Oel-Lackfarbe

MM Gelbst-Lackiren von Fussböden in bekannter vor­züglicher Qualität. 6W Niederlagen bei

English Lessens by an English Lady. Apply to

Messrs. Feller & Gecks, Langgasse 49. 18651

Anfängern gründlichen, billigen Klavier-Unterricht, sowie

Tchnl-Uuterricht in allen Fächern. Räh. Exped. 16122

Verloren ein Batist-Taschentuch, gez. E. 0. Gegen Belohnung abzugeben Moritzstraße 4. 18626

Verloren von der Adolphstraße nach dem Rondel zwei Peitsche«. Abzugeben gegen Belohnung Frankenstraße 9, zwei Stiegen hoch. 18690

Ei« grau seid euer Handschuh verloren. Abzn- geben Adolphstraße 16, 2 St. 18611

Ein Dienstbuch mit Zeugniflen, auf den Namen Ma........

G...SS lautend, wurde vom AdolphSberg au? über den Markt, Michelsberg bis zur Castellstraße 2 verloren. Um gef. Abgabe gegen Belohnung daselbst im 4. Stock wird gebeten. 18672

Ein Armband gefunden. Abzuh. Frankenstr. 3,2. St. 18631

Ein Portemonnaie mit Inhalt gefunden. N. Friedrich­straße v, Seitenb., Part., Nachmittag» zw. 1 u 3 Uhr. 18610

et»

1 bfl; Mo« ttin fit

Ä Heute Mittwoch den 4. Juli.

«ewerdeschule zu Miesbaden. Vormittags von 8-12 und Nachmittags von 2-6 Uhr: Gewerbliche Fachschule; von 2-5 Uhr: Wochen-Zeichenschulej von 8—5 Uhr: Unterricht in der Rundschrift.

^Niersteiner «-nstrem. Nachmittags 4 Uhr: Vorttag des Herm Dccan Wilhelmi zu Biebrich im oberen Sälchen des »Hotel Schützenhof".

Thlerschuh-Nerein. Abends 8 Uhr: Vorstands-Sitzung im „Hotel Hahn".

Wiesbadener Zweigverein für volksverstündiiche Tefunüheitspstege. Abends 8/» Uhr: Autzerordentliche Allgemein-Versammlung im kleinen Saale des „Hotel Schutzenhof".

Sabelrberger Ktenographen-Verein. Abends 81/« Uhr: Gemeinsame Hebung. 8urn-Krrem. Abends von 8l/i—10 Uhr: Vorturnerschule.

Männergesangverei» „rSngerluft". Abends 8'/i Uhr: Probe im Vereinslokale.

MSnnergesangverein „Friede". Abends 9 Uhr: Generalversammlung im Vereinslokale.

»riegerverein „Allemannia". Abends 9 Uhr: Gesangprobe.

A. Crate, Langgasse. Wilh. Simon, Burgstraße.

Th. Rumpf, Webergasse. F. Strasburger, Kirchgasse. A. Schirg, Schillerplatz.

Lokales und Provinzielles.

y (Schwurgericht. Sitzung vom 2. Juli. - Anklage gegen den Johann Horn U. von NiederselterS wegen Todtschlags. Schluß.) Horn, Heun und der Dritte sprachen über eine unlängst stattgehabte Schlägerei. Heun versicherte, er würde, falls er zugegen gewesen wäre, Horn beigestandcn ^^"^serbqweifeltedaS; man wurde hitziger. Heun schlug in seinem Eifer so wuchtig auf den Tisch, daß von einer auf demselben stehenden Petroleum­lampe der Cylinder zu Boden fiel und zerbrach. Aufgefordert, den Schaden zu ersetzen, weigerte er sich dessen, weil er nicht nur kein Geld habe, sondern auch das Lampenglas bereits gesprungen gewesen sei, und so befanden sich Beide in ziemlicher Erregung, als der Dritte sie verließ. Was nun weiter zwischen ihnen vorgefallen ist nicht durch Zeugenaussagen belegt, wohl aber läßt sich auf Grund der vorgenommenen Ortsbesichttgung mit ziem- I**« Sicherheit annehmen, daß Heun den Stich erhalten hat in dem Augenblick, wo er den Hausflur zu verlassen im Begriff stand, daß das Blut, mtt grober Kraft gegen die Thür und deren nächste Umgebung gespritzt, daß Heun sofort zu Boden gefallen und dort nach wenigen S-cunden schon verschieden ist. Horn wird als ein ziemlich brutaler Man» geschildert, welcher u. A. einmal eines seiner Kinder in rohester Art miß- handelt hat, bis es besinnungslos zusammenbrach. Mitleidige Leute hoben das Kind als anscheinend todt auf und pflegten es in ihrer Wohnung. Bezeichnend für ihn ist ferner, daß seine Kinder mehrmals gegen ihn Schutz bei anderen Personen haben suchen müssen. Wie häufig früher, so scheint er auch am Tage der That in hohem Maße seiner Trinklust aefröhnt zu haben. HoKrregt hat man ihn gegen Abend (zwischen 5 und 6 Uhr) zunächst ohne Kopfbedeckung in der Richtung auf die Wohnung seiner Schwiegereltern, sodann, nachdem er eben erst zurückgekehrt war, auf die Behausung einer Wtttwe Urbahn und zum Schluß endlich auf das Bürgermeisteramt zu sich ent- feruen sehen. An ersterwähnter Stelle erklärte er ausdrücklich Heun erstochen zu haben Die Wtttwe Urbahn bemertte Blutspuren an slineu Händen, sie erkundigte sich nach deren Ursprung und erfuhr denn auch von Horn: „Ich habe dm Hampcter gestochen; er liegt bei mir zu Hause. Heun hat mich am Hals faßen wollen, er hat mich Lump und Lapper geheißen, das konnte ich mir nicht gefallen lassen und deßhalb habe ich zum Messer gegriffen. Gleich nachher beim Bürgermeister ist bekannttich seine Aussage eine ganz andere gewesen. Was er dort deponirt, erklärt er beut- für wahr, alles Andere für in böswilliger Absicht erfunden. Ent- chieden stellt er jede seinerseitige Betheiliaung an dem Todtschlage seine» Bekannten in Abrede, wie er auch die die Aussagen der Wtttwe Urbahn bestätigenden ferneren Zeugen durch die Versicherung, seine Wort- hätten nicht gelautet: „ich habe Heun erstochen," sondern „ich habe Heun erstochen gefunden" zu paralystren bestrebt ist. Von den beiden vernommenen Herren Sachverständigen wird auf Grund vorgenommener Untersuchungm eidlich erhärtet: „Heuu war gesund, kräftig; sein Tod erscheint nur als die Folge einer voraussichtlich mittelst des Messers beigebrachtm Verletzung einer HalSarterte. Das auf dem Tische vorgefundene blutige Messer war zur Erzeugung einer Wunde wie der vorgefundenen durchaus geeignet. Das Blut an demselben rührte mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht von einem Vogel (Horn behauptet, man habe dasselbe kur, vorher zum Schlachten emes Huhnes benutzt), sondern von einem Säugethier, bezw. einem Menschen her. Ebensowohl die Richtung des Wundcanals wie die Stelle, an welch» sich die Wunde befindet, schließt die Möglichkeit eines stattgehabten ^irlbsmn2^Ct«rU8i Q^tr H °b. 6erun’8 ifL?a<6 wenigen Minuten etngetreten. Die Wunde war 1,9 Zentimeter lang. Die producirte Messerklinge hat eine Länge von 8 Centtmeter und eine der Länge der Wunde entsprechende Brei e- Di- auf Anregung des Herm Präsidenten resp. deS Herrn V-r- thetdigers den Herren Geschworenen zur Beantwortung vorgelegtcn Schuld- t“$en bezogen sich auf die §§,212 (Todtschlag), 213 (von Setten des

Körperverletzung mittelst emes Messers) und 226 (todtlicher Erfolg) des Strafgesetzbuches Horn r>UtHeib?V Wahrspruch der Herren Geschworenen de« Todtschlages für nichtschuldig, dagegen für schuldig erklärt, den Peter Leun am NiedersellerS mittelst eines Messers derart körperlich wiß- handelt oder an seiner Gesundhett geschädigt zu haben, daß sein Tod ein- lrat. Di- Frage nach mildernden Umständen wurde vemeint. DaS Gesetz­buch sieht für das Verbrechen der Körperverletzung mtt tödtlichem Aus- fl“n6L ei"e Strafe von 3 Jahren Gefängniß resp. Zuchthaus bi» z« 15 Jahrm Zuchthaus vor. Der Herr Staatsanwall beantragte, auf eine

13«

. w»; iss *

—...... ,,, ..... ■ 101

TageS-Kairrrder — f«

(■«■■■■«■■■naHBMeeeaeeeamsaeanHmeeeeneseÄj::

Legons de frangais par nne institutrice fran$aise. I

S’adresser chez Feller & Gecks. 5012 I

Hc die M reii

H- rat fun Aff Na die mit flefi Ro »23 der ist tim ebn &h und liege Ord fotoi Ang Con «erst ich Wid hrer »Ust! Inte: seisu »ähr IMS In, W ehest ie 33 iftil eidei was libet n F tutet h (1 ■gar: nhe ginn ibef 18 U her y dere Wen n de

mv» Bei Christian Gottlieb in Bleidenstadt sind einige schöne, reine (männliche) Spitzhimdche« zu verkaufen. _____________________________________18671

5 Wochen alte Ferkel zu Haden Schwalbacherstratze 7. 12352 Em Acker Frühhafer zu verk. «äh. Aarstraße 11. 18642 Zum Mitstillen wird ein Kind aus's Land in flute Pflege zu geben gesucht. Näh. bei Frau Hebamme Anna Kunz, Faulbrunnenstraße 1. 17973

MT Ein Retourbillet nach Berlin gesucht. Nähere» Schulberg 6, III._________________________________________18641

Eine Änzahl Oelgemälde steht zum Be>kaufe im Photogr.

Atelier von Küpper & Scheurer, Langgasse 53. Civile Preise. ______Küpper jr. aus Düsseldorf. 18653

Ein Tafelklavier billig zu vermiethen. Näh. Exv. 18617

Eine vierschubladige Kommode, ein Küchenschrank, ein ovaler Tisch wegen Umzug billig zu verkaufen Marktstraste No. 11 im 3. Stock. 14254

Zu verkaufen. 18696

Eine mehrere Meter lange Remise ist wegen Veränderung sofort billig zu verkaufen. Näh. Mühlgasse 13 im Hot, Parterre.

Ein kleiner, transportabler Herd ist zu verkaufen Adlerstraße 20. 18637