Seite 4. "1 Abend-A«sgabe. Erstes Matt. Wiesbadener Tagbiatß»
November anüeraumte Wiederznsammentrttt des Parlaments mit Rücksicht auf den Krieg um einen Monat verschoben.
Eine schwedische Betrachtung über die Finanzierung des Weltkrieges.
W.T.-B. Stockholm. 23. Oft. (Nichtamtlich.) „Svendska Tagbladed" gibt als Leitartikel einige Betrachtungen des Professors der Nationalökonomie Cassel in Stockholm über die Finanzierung des Weltkrieges wieder, in dem der Verfasser die finanziellen Maßnahmen der kriegführenden Mächte und ihrer Hilfsmittel behandelt. Dis Hauptsache für einen Staat sei, so schnell als möglich die Ausgabe neuen Papiergeldes zu beschränken und an seiner Stelle die Kriegskosten durch i eine Anleihe zu decken. In dieser Hinsicht findet der Verfasser hie Luge Frankreichs, wenigstens bis auf weiteres, sehr schwach. Unter den Ententemächten sei England, was das Vermögen, des Krieges finanziell Herr zu werden, änlauge, absolut überlegen. Trotzdem bleibe dort das schwierige Problem noch ungelöst. Deutschland dagegen habe Las erste Stadium der finanziellen Beherrschung des Krieges, h. h. die vermehrte Ausgabe von Papiergeld, schon hinter s i ch.' Es habe schon dazu übergehen können, die Kosten durch '.Ersparnisse zu decken, die der Regierung ganz freiwillig .zur Verfügung gestellt worden sind.
Neue russische Drohungen in Sofia.
Br. Wien, 23. Oft. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Aus Wo sin wird der „Südslawischen Korrespondenz" gemeldet: Der russische Gesandte hat in Sofia die Häfen von Warna und Burgas für den r u ssi schen Transitv.crkehr drohend gefordert. Trotzdem sei eine Ablehnung der russischen Forderung wahrscheinlich.
Der gegenwärtige SLcrnd des Poftver- kehrs mit dem Auslands.
Ik. P- Ä. Bis auf weiteres sind von der Annahme bei den deutschen Postanstaltcn ausgeschlossen:
a) Postsendungen jeder Art nach allen deutschen. Schutzgebieten anher Kiautschau; nach Ägypten, '(Äthiopien, Belgien (mit Ausnahme der offenen Briefsen- Lungen nach Brüssel) und Belgisch-Kongo; nach Frankreich und Großbritannien nebst ihren Kolonien und Postanstalten im Auslände, Japan nebst den japanischen Postanstaltcn in lChina usw.; nach Marokko mit Ausnahme der deutschen Mastanstalten in der spanischen Einflutzzone (Alkassar, Arsila, Larasch, Tetuan) und der spanischen Besitzungen in Nord- asrika (Ceuta Melilla); nach Montenegro und Serbien: nach Muhland nebst Finnland und den russischen Postanstaltcn im Auslandes nach Tunis, Westafrika — ausgenommen die portugiesischen und spanischen Besitzungen; nach Arabien, Afghanistan und Beludschistan; — außerdem:
^ h) Wertbriefe und Kästchen mit Wertangabe nach Kiautschau; nach Brasilien, China (einschl. der deutschen Postanstalten), den Dänischen Antillen, Griechenland, den niederländischen Kolonien, den österreichischen Postanstalten und den Agenturen des österreichischen Lloyd im Auslande, (Portugal nebst Kolonien, Spanien nebst Kolonien;
Ir..- c) Postanweisungen nach Bolivien, Brasilien, Macao, Marokko (spanische Einflußzone), den niederländischen Antillen, Peru, Portugicsisch-Jndien und nach den österreichischen Postanstalten im Auslande;
ck). P o st a u f t r ä g e nach den österreichischen Postanstalten im Auslande;
e) Brr e f n achnahmesen düngen nach den österreichischen Postanstalten im Ausland und nach Marokko (spanische Einflutzzone);
f) Pakete nach Kiautschau, Bolivien, Bosnien^ 'Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Cuba, Dänische Antillen, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras (kNepnblik), Liberia, Marokko (span. Einflußzone), Mexiko, Nicaragua,! den niederländischen Antillen, Niederländisch- (Guayana, den österreichischen Postanstalten und den Agen- iitnren.des österreichischen Lloyd im Auslande, Persien, Peru, den portugiesischen Kolonien mit Ausnahme von Azoren und Madeira, Rumänien, Salvador, Sau Domingo, Siam, den 'spanischen Besitzungen (ausgenommen Kanarische Inseln bei Beförderung, bis Cadiz).
Nach Österreich sind nur Pakete bis zum Gewichte hon 10 Kilogramm zulässig; Pakete für Galizien, Bukowina a:,:d Dalmatien sind ausgeschlossen. Für Pakete nach Ungarn beträgt das Meistgewicht 20 Kilogramm, ausgeschlossen sind sperrige, dringende und Eilüotenpakete. Zum .Paketverkehr sind in Ungarn alle Orte zugelassen außer den sin..den Komitaten Abauj-Torna, Bereg, Borsod, Hajdu, i.Hcvcs, Maramaros, Szaboles, Szatmar, Szilagy, Ugocsa, Mng, Zemplcn gelegenen, ferner die Stadt Kassa. Pakete mit Bücher- und Drucksacheninhalt sind nur nach bestimmten ungarischen Orten zugelassen, worüber die Postansialten Auskunft geben.
Schamlose pöbeleien gegen deutsche Italien-Reisende.
(Von unserem früheren römischen Mitarbeiter.)
Immer lebhafter und lauter werden die Klagen deutscher Italien reisend er, die in Unkenntnis der Stiiumung des von den Fvcmzosenfreundön verhetzten (Volkes in den niedrigeren Schichten und namentlich in den studentischen Kreisen auch in diesem Herbst nach dem Süden sich begaben. Es handelt sich nicht mal so (sehr um Vergnügungsreisende, sondern um Kranke und Erhalüngssuchende, die in Mailand, Genua, Venedig, Florenz und Rom das Ziel nicht nur wörtlicher, sondern in zahlreichen Fällen auch tätlicher Belei- fdignngen und Angriffe bildeten. Am verhÄtnisnmßig ruhigsten geht es noch im Neapolitanischen und in (Sizilien zu, während Venedig der Herd der Öster- reicherfein.de in einem solchen Matze geworden ist, datz (dort der Aufenthalt für Deutsche geradezu mit Ge- !f a hren verknüpft ist. Die Flegeleien der aus Padua irmch Venedig kommenden Studenten werden allmählich so arg, daß verschiedenfach die deutschen Konsulate um Schutz angerufen werden mußten. Me Vorkommnisse sind kein Wunder, wenn man sich vor Augen hält, daß nicht nur der belgische Deputierte Lorand, der französische Philosoph Richct, sondern auch der aus dem Trentin geflüchtete und wegen Hochverrats von den österreichischen Behörden steckbrieflich verfolgte sozialistische Abgeordnete für Trient Dx. .Casare Bat tritt seit
drei Wochen an allen größeren Plätzen Italiens ihre „Vorträge" vor dem mehr oder weniger gebildeten Pöbel, ungeachtet der Vorstellungen'von reichsdentscher Seite halten biirfcn, und durch ihre Schilderungen der „deutschen Greuel" die Volksmassen in die „richtige" Stimmung versetzen. Dazu kommt die Verhetzung 'durch die franzosenfrenndliche Presse. Stellt doch der „Corricre della Sera" in einem hämischen Artikel am 1k. d. M. die Berechtigung der Klagen der deutschen Jtalienreisenden gar nicht in Abrede, sondern erklärt m brutalster Offenherzigkeit, alles .Mitleid- wende sich in Italien Belgieii in den: Matze zu, daß die Hetze, maig sie den deutschen Gästen auch mißfallen, v o r a u s.z u- jehen war und auch erklärlich ist!!! „Wenn die Gäste nach Italien kommen", so schreibt das. von französischen Kapitalisten angeworbene Blatt, „so ist es gut; wenn sie nicht kommen, nun so mögen sie die pittoresken Schönheiten und die Bauten im Lande Franz Josephs oder Grönlands bewundern gehen und dre Vorzüge des dortigen Klimas genießen." Der „Corricre della Sera" war es auch, der in .der unverschämtesten Art den verstorbenen Außenminister San Ginliano anfuhr, als er Mitte vorigen Monats durch spezielle Verordnungen und ltnterstützungen dem schwer bedrängten italienischen Fremdenverkehrswesen Rettung zll_ bringen gedachte. Und der nicht minder deutschfeindliche „Seoolo" predigte wochenlang den Satz: „Das Auswärtige Amt in Ron: wolle sich zu einer Agentur für Wohnuugsveriiüctungen machen." Den Kennern der Verhältnisse kommen die Früchte derartiger Hetzarbeiten nicht überraschend.
Deutsches Bdcff*
W.T.-B. Vundcsratsbcschlüssc. Der Bundesrat hat den. Entwurf oiner Bekanntmachung über die Goltenidmachumg von Ansprüchen von Personen, die im Ausland wohnen, angenom- nren, ferner den Entwurf einer Bekanntmachung über die Fälligkeit im Ausland. ausgestellter Wechsel, den Entwurf einer Bekanntmachung, betreffend die Überwachung ausländ:» scher Untepnehmungen, den Entwurf einer Bekanntmachung über di.e Ausdehnung des Gesetzes, betreffend -bei: Schutz der infolge des Kriegs an der Wahrnehmung ihrer Rechte behinderten Personen, auf am Krieg Beteiligte aus Listerrvich-Uw- garn, den Entwurf einer Bekanntmachung, betreffend weitere -Berläntzerung der Fristen des Wechsel- und Schcckrcchts siir .Elsaß-Lothringen, Ostpreußen usw., die Vorlage über Pauschbeträge, die von.den VcrsichcvungstrKgevn zu den Kosten der Oberversicherungsämter, zu entrichten sind, die Vorlage, betreffend Änderung der Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau!, und die Vorlage, betreffemd Änderung der Vundesratsverordnung über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen.
* Der Papst an den Erzbischof von Köln. Der Papst richtete au den Erzbischof von Köln einen Brief, in dem er ihm dankte und ihn b e I o b i g.t e, weil er die Gleichstellung französischer gefangener Priester mit Offizieren erwirkt habe. Er hoffe, daß solche Gefühle allen Gefangenen ohne Unterschied in Bekenntnis und Nationalität entgegengebracht würden, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern überall. (Frkf. Ztg.)
W. T.-B. Neue Auswciskarten für Privatpersonen.
Berlin, 22. Oft. (Amtlich) Alle bisher von Militärbehörden an Privatpersonen ausgestellten Ausweise für Eisenbahn- und Automobilf-ahrt-en nach den Kriegsschauplätzen gelten vom 24. Oktober ab nicht mehr. Über die Ausstellung neuer Ausweiskarten nach anderem Muster werden die hierfür erlassenen Bestimmungen demnächst bekanntgogeben werden.
* Über die Einführung von Höchstpreisen für Getreide
durch den Bundcsrat sagt die „Vossische Zeitung": Spä
testens Ende nächster Woche dürfte der Beschluß gefaßt werden. Die ganze Angelegenheit wäre leichter gewesen, wenn man sich sofort bei Kriegsausbruch zur Festsetzung der Preise hätte entschließen können, denn damals bestanden die n o r m a l e n P r e i s e und Verhältnisse. — In einer gestern ftattgefundcnen Sitzung des Preußischen Städtetages wurde beschlossen, die Reichsregieruug zu ersuchen, recht "bald auch an die Festsetzung von Höchstpreisen für Kartoffeln heranzugehen.
und Motte.
„ Personal - Veränderungen. Glufa, Zahlmeister vom onf.-Regt. Nr. 87 der TM „Obbrzahlmeister" verliehen * Sauer (W-eskvden) * Holländer (Wiesbaden), * Rüdiger (Höchst a W.), * 3>r. Eckardt (Höchst a. M.), * Os ser (Lrmbuog.) Unterapotheker des Beurlaubtcnstandes zu Oberapotheköru befördert.
Üm Siaht Mild tanh .
Wiesbadener Nachrichten.
Pakete und Briefe für Angehörige der Zeldarmee.
Schon oft ist gesagt worden, wie man's inachcn soll, wenn man einen Feldpostbrief an einen in der Front stehenden Angehörigen schreiben, wenn man ihm ein Pake t schicken will. Und wenn stürmisch über die Feldpost geklagt wurde, o lagen dio Gründe für den langsamen, zu hunderttausend Beschwerden Anlaß gebenden Gang der Feldpostbestellung nicht weit. Aber immer und immer wieder wird von den Angehörigen der in: Feld stehenden, sehnsüchtige Briefe nach einem Lebenszeichen heimschreibcnder Krieger gesagt: „Wir richten uns genau nach der Vorschrift, aber so viel wir auch schicken und so peinlich geirau wir auch bei der Verpackung und Adressierung verfahren —, es kommt nichts an." Die das sagen, hat das Gefühl, gleichsam vor einer unüberwindlichen Mauer zu stehen, in eine geradezu verzweifelte Stimmung gebracht. Beuge von Briefen bciveiscn uns das, und es vevgeht kein Tag, an dem !vir nicht mündlich von sorgenvollen Eltern und Ehefrauen tränenden Auges gebeten werden, doch etwas zu tun, daß cs besser werde. Was aber tun?
Jetzt erzählt uns eine Wiesbadenerin,' deren Sohn bei den 2 6er Pionieren steht, folgendes: „Vor fünf oder (echs Wochen haben wir das erste Paket für meinen Sohn bei dem Ersatztruppenteil des mobilen Truppenkörpers in Kastei vorschriftsmäßig abgeliefert. Dem ersten Paket folgten andere. Da mein Sohn jetzt wieder schrieb, er habe noch keins der Pakete erhalten, fuhr ich nach Kastel, um mich- dort über den Verbleib der Sachen zu erkundigen. Zu ureiner größten
Freitag, 23. Oktober 1914.
Nr.
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Überraschung stellte ich dort fest, daß noch kenn Pakete weit er befördert worden ist.
Pakete, die in den letzten Wochen.«ingekiefert worden l>ie g>e n noch i n der Kaserne. Es kommen, wie selbst überzeugte, Hunderte von Sendungen in Selbstverständlich machte ich aus meiner Empörung kein ^
Auf meine Beschwerde wurde gesagt, es habe bisher m ^
Automobil für die Beförderung der Pakete gefehlt, würden sie forigefchasst. Leider ist mir und meinen: ins 6^ stehenden Sohn mit dieser Versicherung wenig gedient, ^ so wie uns wird es allen Beteiligten gehen. Mein Wann
eine Beschwerde beim Generalkommando eingereicht.
Von einem bekannten und angesehenen Wi«
Bürger stammt die folgende Klage: „Es wird immer
immer aufgesordert, warme Kleidungsstücke an - ^ im Feld stehenden Truppen zu senden, aber leider muß ^ die traurige Erfahrung machen, daß so -mancher von allem ,, fang an im Feld stehendler Soldat bis -heute noch nichts ten hat und daher bittere Not leidet. So hat zun:
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mein Enkel, der als Kolonnenführer bei . . . steht, von Jjjjj,
reichen Sendungen seiner Verwandten noch heute keine ec ten. Seine Mutter sandte ihm allein für 88 M. Schuhr
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Stiefel. Was das allerempfindlichste für den jungen^^.^
ist: er verlor seine Packtaschen mit seiner ganzen
Er hat also ein dringendes Bedürfnis nach ffi-scher i
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Die aber ist schon über 6 Wochen -untevweg -nicht in seinen Händen." -
Das sind nur zwei Klagen von vielen. Die KerechaS gebietet -es, nicht zu verschweigen, daß hier -und da anÄ ^ Erfahrungen mit der Versendung von Paketen und-Brsifc^^ im Feld stehende Angehörige gemacht werden, -aber leider ff sie ossersibar doch nur eine Ausnahme. Mit -aller Euer« muü-ßte auf eine baldige Ändernng des feüfäzi i
w eite Krer s e des deutschen Volkes ganz Recht erregenden Zustandes hingearbcitct werden-
Sanitätshunde an die Krönt!
Eins Menschenstimme klingt in der Nacht: „So
Hund! Such verwundet!" Und mit gewaltigen Sprn^,, Feld nehmend, kreuzt ein Schäferhund die W-ese-^
lvird er laut. Die Sanitäter eilen herzu: In einem■ Wasser halb vollen Graben haben sich eine Anzahl verletzter geborgen. Nur -einer - vermag noch mit schm Stimme zu reden; -rufen, sich bemerkbar machen konnte " -mehr. Zn sehr hat sie der Blutverlust -erschöpft; den den Morgen hätte vielleicht nicht einer von ihnen sehen. Jetzt helfen ihnen ihre Brüder, aber ihr «igS» Retter ist doch der Hund!
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Das ist die bctvundernsm^^,
Rolle, die -einem Tier, einen: GeschLpf mit geri-irgem -ffz, vermögen, der moderne Krieg z-nwvist! An diesem
iverk, gewiß dem schönsten und erheb!enbsten, -das ^.«7 si" -läßt, kann jedermmm mÄhelfen! Für Wiesbaden V Meldestelle z-ur Abgabe von Santtäts- und Postenhnndm>- ^ Anmeldung von Führern und besonders zur Hergcws^ baren Hilfen Ain Römertor 7 (Telephon 13k^- K. Pfeiffer, Teilhaber der Firma I. Gentz, nimmt hi^ ' träge wie Meldungen entgegen.
Auskunft über Kriegsgefangene.
Personen-, die A-uskunft über Kriegsgefangene wenden sich- zweckmäßig mit einer P o st k a r t e cm
-c-
Adresse: An das Jnt-ernationale Komitee vom Roten Ermittlnngsbnrcau ftir Kriegsgefangene, Genf ^ ’ It Schweiz. Die Rückseite der Postkarte ist inrch ^ Muster auszufüllcn: Z-u beantwortende Fragen: Ran> -Militärs, Vornamen, Rang, Truppengattuiw (JnkorpE^ ^- Nummer, Datum ::nd Ort, an welchem er zuletzt gesell ' $ fangen oder verletzt wurde, so -genau wie uröglich, Ran" Adresse deis Wsenders.
Die „Tagblatt"-Sammlungen.
Für das Note Kreuz gingen weiter ein: von Z- Anna Straus 3 M„ F. und B. Ziska 20 M.. '
patriotischen Feier, veranstaltet von einigen Jungen vorderen Feldstratze (2. Gabe), 20 M., zusammen
17 952 M. fl , K, b
Für die notleidenden Ostpreußen gingen -ein: Al,
30 M., Gefreiter Kruse, 1. Jnf.-Munit.-Kol., 18.
durch die Diskontogesellschast von Frau Kommerzienro ^ §!,
600 M., Karl Simon 5 M., Frl. Knisel 3 M., Phil.
60 Pf., zusamnren bisher 17 413 M. 5 Pf. ^ §;a
Für die Elsässer gingen Wetter ein: von A. K. 5**' Aii^ tätsrat Dr. Staub 10 M., Hernn Dr. Laser 10 ,.^c£
(Görlitz i. Schles.) 25 M., C. Wentzel 80 M., zusammen 2448 M. 60 Pf. , ^
Für die Speisung bedürftiger Schulkinder -
vo>n M. 3 M,, Frau A. K. 6 M. ein.
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Für die Kricgshciurarbeit der Frau Proftssvr 2Ü-
grngen von A. K. Z. 13 M., zusammen bisher 80 Pf., -ein.
Für die österreichischen Familien gingen von r Ziska 20 M„ zusammen bisher 176 M., ein.
Für unsere Truppen wurden ums Wetter zur n , gestellt: von Herrn Klapper ein Revolver, von -Frau ^ rat Cram-er -ein Fernglas.
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— Liebesgaben an die Front. Der Richard-^?
verband deutscher Frauen (Ortsgruppe
hat, wie geplant, L -i ech e s g a b e n an Äie Front t
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Besonders bedacht wurden die Mannschaften der, Bataillons des Landwehr-Regiments Nr, 80. wurden mit großer Dankbarkeit und Freude in nommen, und so können die Spender, die so reichlich ten, mit dem Dank des Vorstandes auch den Dank Truppen entgegennehmen. i»!*
nppci: sind für unsere Soldaten ebenso W< ( Zc- Strümpfc. Wenn sich zum Waschen für Strümpff noch Gelegenheit findet, so sind sie in: Verein auch in schmutzigem Zustand längere Zeit noch Natürlich dürfen die Fußlappen, die um die Fnßd i l ^ bevor die Strümpfe angczogen -werden, nicht 3 11 "'si mit sie den Fuß gut -bodecken, und auch nicht zu 6^- ist keine drückenden Falten bilden. 40 x 40 Aetztnm^ i beste Größe, und weicher, schmiegsamer Barchent,
-'tens einer Seite gerauhft der beste Stoff dazu. ^
— Die Ausübung der Jagd im Festungsberel ^ ^ .
Das Gouvernement hat gestattet, daß nunmehr v ^ d> dem linken R'hein-uf-er und auf den Rheiinauen »W gg- ^ , Ei-nzeHagen, sonder:: auch durch Treibjagd Vor- und Nachmittagen ansgeübt werden dors,^ ^ zu
rnd jedoch unter genauer Angabe der jagenden Geländes und der betveffenden Ortsg>"
drei Tage vorher beim.Gouvernement!
