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u\mmeu\c\jeub. Dtc>c bringen -ffltumHon unb s Sex'pÄ'-^W-u\<^ noch bet Frunt, testen nul Vcrwunbctcn, Ge^nnMnen ober erbeuteten Gegenständen zurück und siud bestrebt, immer möglichst vollbelastei aus schnellstem Weg diese Ausgabe zu wiederholen. Kolonnenführer hatten tägliche Leistungen bis zu 220 Kilometer aufzuweisen, und Tag und Nacht sind sie abwechselnd auf den „Rädern". Die ausgedehnte Werkstätte, wo die notwendigsten Reparaturen ausgeführt werden, der sogenannte Park, gleicht schon einer mittleren Maschinen­fabrik — in 14 Tagen konnten 109 Fahrzeuge mit Ersatz­teilen versehen oder repariert wieder gebrauchsfähig gemacht werden. Zu diesen ausgedehnten Betrieben kommt die ein­heitliche Verteilung der neuankommenden und erbeuteten Autos an die Oberkommandos, Divisionen, Lazarett- und Poststellen-Kolonnen, und wie alle-die manchmal ungeduldigen Anfragesteller heißen mögen. Ein weiterer Kapitalpunkt bildet die Versorgung aller dieser Fahrzeuge mit Benzin, Reifen und Zubehörteile, die zweckmäßige Einrichtung der Tankstellen und Vorratsmagazine, die bald hier, bald dort ver­setzt werden müssen, denn man mache sich einen Begriff über die Folgen, wenn bei einer Fliegerstelle, bei den Meldewagen des Oberkommandos oder den mit Munition nach vorn stre­benden Kolonnen das Geringste fehlt, dem nicht auf der Stelle Abhilfe geschafft werden mutz. Den wichtigen Wert des Autos im Kriegsdienst haben vielleicht die in der Heimat Weilenden noch nicht so gut erkannt — hier sieht man erst, welchen 'hohen Anforderungen diese Waffe genügen. muß, deren voller Wert an richtiger Stelle erkannt worden ist und mit dem Eisernen Kreuz belohnt t mrde. Unser Kommandant mit seinem Stab, die Offiziere alv Kolonnenführer, müssen und sind nicht nur ihrer Aufgabe in militärischer, sondern auch in technischer Hinsicht gewachsen. Bis jetzt ging alles in Ruhe und eS klappte. Die Mannschaften erfüllen pflichtge­treu ihren Dienst und tragen sicher dazu bei, daß unserer Truppe von oben Lob gespendet worden ist. Nach diesem Zwischenakt zurück nach Belgien. In Marsche kamen uns die ersten Rothosen als Gefangene zu Gesicht, zirka 4000 Mann, Franzosen und Belgier, in den tollsten Anzügen, elendig und erschöpft. Die Söhne der „grande Nation" hatten an den Kämpfen an der Maas teilgenommen und es vorgezogen, zum großen Teil sich, Hände hochstreckend, 400 bis 500 Meter vor unseren Schützenlinien zu ergeben. Unsere Maschinengewehre und die gutschießende Infanterie setzten ihnen auch wirklich zu. Und wenn ich den einen oder anderen fragte, so hieß es allenthalben grande blamage, granäs blamagc- Dinant durchquerte ich am 28. August, dieses so ideal gelegene und vielbesuchte Städtchen hat teuer das Un­wesen der Franktireurs bezahlen müssen. Alles in Trümmern und Haufen, nicht ein Haus unversehrt. Überall fand man auf den umliegenden Höhen noch Leichen erschossener Fran­zosen. Die Stadt war noch in vollem Brand. Hier wohnte ich auch bei, wie ein sächsischer Pionieroffizier über Tod und Leben gefangener Ortseinwohner entschied, die sich an den Straßenkämpfen beteiligt hatten. Manch braver deutscher Soldat ilt dort einer Meuchlingskugel erlegen. Unser Quar­ter stand nun in A. an der Maas, zwei verlassene Villen rahmen uns cmf, wir wirtschafteten selbst. In der Umgegend var das Franktireurunwesen noch in voller Blüte, bei unseren Nachtfahrten waren wir höllisch auf der Hut. Eine unserer Kolonnen wurde beschossen ohne Erfolg, die harte Strafe blieb natürlich nicht aus und der Schuldige muß dann mit dem Un­schuldigen büßen. Rücksichtnahme durfte es nicht geben und nur die warnenden Beispiele schüchterten nach und nach die fanatisch aufgehetzten Belgier ein. Die Österreicher sah ich mit ihren Autokanonen bei Namur am Werk, wir hielten in B. und hatten Inspektion des erbeuteten Wagenparks, wo wir zirka 45 Autos vorfanden, einige betriebsfähige Personen­wagen wurden mit Personal sofort besetzt mitgenommen. In Namur besichtigten wir die Zerstörungen des Forts Surallee, die Arbeit unserer Österreicher war verheerend. Felsblöcke, schwere Betonmassen, mehrere Tonnen wiegend, lagen in Ent­fernungen von 15 und 20 Meter geschleudert von ihren ehe­maligen Plätzen. Mit Proviant und Konserven gut ausge­rüstet, traten wir die Heimfahrt an. Bald darauf ein neues BUd. Und wiederum die Ehre den Österreichern und ihren Kanonen, die französische Festung Givet sollte beschossen werden. Kaum waren einige Granaten versuchshalber abge­schickt, als der Festungskommandant um Unterhandlungen tznging. Derselbe wurde höslichst eingeladen, sich die Auto-

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bve Aayi.tuio.iiou Heb, aus sictz tourten — cm Generut unb 2800 Manu — ich wohnte bctu Abzug ber letzteren bei. Vom 2. September ab quartierten wir in Couviu in der katholischen Schule und fanden gastliche Aufnahme. Dieser Ort lag voll von Verwundeten, die mit Aufopferung aller ihrer Kräfte dem Vaterland ihr Bestes gegeben hatten. Jedoch keine ge­drückte Stimmung, manch Witzwort fiel zwischen den sorgen­den Schwestern und ihnen. Den traurigsten Anblick, von dem ich bis heute Zeuge war, fand ich in Rethel. Mein Kommandeur hatte wichtige Befehle und wir mußten durch die vom Artillertekampf zerstörte Stadt. Es war Mitternacht und alles in Hellen Flammen. Pompeji konnte nickst schlimmer sein. Kadaver, noch einbrechende Gebäude ließen uns nur schwer einen Weg finden, und auf Umfahrten gelaugten wir nach unserem Bestimmungsort. — Eine andere Art unserer Tätigkeit. Es kommt der Befehl, daß sofort für Betriebsstoff gesorgt werden mutz und daß das Benzin und Benzol an­fängt, vorn knapp zu werden. Ein von Deutschland abge­schickter Eisenbahnzug ist in Marienburg in dem Depot nicht gemeldet. Nun auf die Suche nach den 26 Tankwagen. Dis Eisenbahnstrecke Charleroi-Namur-Lüttich muhte per Autc» ausgekundschaft werden, und der Erfolg blieb nicht aus. Auf einem Nebengleis fanden wir das Ersehnte in Namur. Das Auto trat die Heimreise an. Mein Kommandeur und ich nahmen im Packwagen Platz, ein Lokomotivführer und Heizer, drei Landwehrleute als Bremser, bildeten das andere Per­sonal. Die Nacht durch Feindesland dampfend, erreichten wir unser Ziel nach 14stündiger Fahrt. Ich glaube, daß diese prompte Erledigung des Befehls neben den anderen Ver­diensten unserem Kommandeur das Kreuz einbrachte-, ich er­hielt später die Gefreitenknöpfe. In Couvin noch begegneten uns die ersten englischen Gefangenen. Angeblich sollen sie bei ihrer Gefangennahme unseren Soldaten die Hand ge­boten haben, wie bei einem beendeten Fußballspiel. Man hat sie jedenfalls schnell eines anderen belehrt, denn die Herrerr Söldner marschierten in angenehmer Gesellschaft festge­nommener Schlachtfeldhyänen, bei denen Schmucksachen, höhere Beträge Geldes und Ilhren, deutscher Truppen Eigen­tum, entdeckt wurden. Diese Leichenschänder, 23 Mann, hatten als Vorstrafe einen Marsch von etwa 40 Kilometer ohne Nah­rung hinter sich, um dann dicht bei Couvin y 2 ; Stunde nach! Ankunft erschossen zu werden. Als historischen Tag muß ich den 9. September bezeichnen. Die Befehle führten uns nach! Reims, wo seit acht Tagen jetzt die blutigsten Kämpfe herr­schen. Ich besuchte die sehenswerte Kathedrale, aß in dem! Grand-Hotel und machte reichliche Einkäufe für die Kame­raden. Henke gleicht wohl diese alte Kaiserstadt dem gesthil- derten Reibel. Jeden Tag gibt es für uns etwas anderes. Am 10. September /erfreuten uns die gefangenen Zuaven und Kolontaltruppen durch ihre Gänsehaut und ihr Zähnegeklapper. Es wird langsam Herbst und Winter, und die Burschen sind cm solche „Saison" nicht gewöhnt, sie werden schnell schlapp! und krank. Allgemein bemerke ich, daß das Frankltreurwesen in Frankreich nicht so zu fürchten ist, wie es in Belgien dev Fall war. Die Bewohner finden sich schnell in ihr Schicksal. Die meisten Orte sind verlassen. In den Häusern sieht es jämmerlich aus; alle Schubladen geöffnet, Schränke erbrochen, Silberzeug und Wäsche tm Durcheinander, kurzum, einö rechte Verwüstung, meistens das Werk zurückziehender fran­zösischer Truppen. Manches Quartier mutzte erst in Ord­nung gebracht werden. Blieben doch nur die französischen Be­wohner in ihren Orten, sie könnten sich manchen Verlust er­sparen. Der Geist unserer Truppen ist ausgezeichnet. Der, wenn -auch kurze, jedoch sachliche Nachrichtendienst wirkt ver- irauend. Welch Unterschied gegenüber unseren Feinden, woi ich manchmal hörte: „Berlin est en flamme, les Russee y eont, notre armee a pris Metz, les 200 000 Anglais norm ont livres une bataille avec defaite pour vous au Nord de la Belgiqne", und andere Lügennachrichten mehr. Keine« von ihnen glaubt, daß die belgische Regierung nach Antwerpen, die französische nach Bordeaux geflohen ist, daß manche Festung van und beseht und manche Schlacht siegreich gewonnen! wurde. All denen kommt die Dämmerung zu spät, und wie kann ein solch unterrichteter, irregeführter Soldat mit Vaterlandsliebe in den Kampf ziehen. Die Fürsorge für unsere Verwundeten liegt in guten Händen, und auch hier tut jeder, vom Krankenträger bis Arzt, sein Bestes. Wenn Klagen hierüber wie auch über das Postwesen wirklich laut