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489.

Dienstag, 20 . Oktober 1914.

Wivsbaderrer Tagbiatt»

Morgen-Nusgabc. Erstes Blatt

Seite 5.

I^.iUr Verfügung gestellt: Gr zahlt für jede von Truppen iji; i Armeekorvs erbeutete russische oder f ra n - st)'che Fahne 51)0 M. demjenigen bezw. seinen ^Ange-

«.,^>e Nahne 500 ivc. oemienrgen vezw. lernen nnge- der die Fahne in deutschen Besitz gebracht fiat. Fe ner L?»wnschaft des Zeppelin-Luftschiffs, das zuerst ^London kriegerisch tätig ist. 2000 M.

M. Mrovinzen.

Eröffnung des Neubaues Alixe-Heim.

Mainz, 18. Okt. Am Sonntagvormittag fand die Er- des Neubaus Alixe-Heim in Anwesenheit der ..^rischen, staatlichen, städtischen, kirchlichen Behörden und ^reicher Gästen statt. Nachdem Herr Kommerzienrat Jos.

i, ? die Erschienenen begrüßt, ein Hoch auf den Kaiser, den HBfe? - " ' ~ t.U. f.i n H

L'K3og von Hessen und die Armee ausgebracht hatte, hielt ^A eh. Justizrat Dr. L. Oppenh^i^m die ^Festrede. Er

^U]IT^X.UI ÄU.. Ml

l, -sie in anschaulicher Weise all die ^Schwierigkeiten, die zu »finden 'lvaren, und gedachte in warmen Dankesworten ? Förderern des humanen Werkes, um das sich namentlich ' Kriegsnrinisterium, Generalstabsarzt Dr. v. Köhler, .. vrovinzialdirektion, die Bürgermeisterei sowie zahlreiche lste eifrig bemüht hatten. Der setzt sertiggestellte Nen- Itt 388 Quadratmeter groß, auf einem Gartengelände un- . des Stadtparks, von 6764 Quadratmeter errichtet. Das r Ull % Haus, das mit elektrischem Licht, Zentralheizung ^ aller sonstigen neuzeitlichen Einrichtung versehen ist, !5 von der Firma Hauswaldt nach Plänen der Baumeister ,'us und Kuba fertiggestellt. Der Bau ist als S t a m m- für die Bestrebungen des Roten Kreuzes zu be- Men. Er dient in Friedenszeiten zur Ausbildung von Allpersonal und zur Aufbewahrung von Verbandstoffen, Meud er in Kriegszciten als Lazarett Berwen- A findet. Der Neubau bietet in seinen luftigen Räumen verwundeten eine musterhafte Pflegestätte. Die Ausfiih- Dr. Oppenheims, der sich mit Herrn Kmnmerzienral iArth gxgtzE Verdienste um das Zustandekommen des Werks ?rben, fanden allgemein reiche Anerkennung. Mit einer MM«, der freundlichen Räume schloß die würdig-ernste '"^lichkeit.

Mainz. 16. Okt. Die 98 v erha ft e t en Zivilpersonen. ->nen wir in der Mo gen-Ausgabe vom lo Oktober fie= m ' cte n. sind nicht nach ihrer belgischen Hemmt, sondern nach Gefcrngenenlager Darmsta-dt abticmsportrert

GerichtZsaal.

y-T'-'B. Ein deutscher Rusienfreund. Alle n ste in, 16Okt. ^ Der Anllage des Landesverrats, Raubs, der Erpressung * der Plünderung hatte sich der Besitzer Ludwig Bien. ^ f i aus Alt-Ukta (Kreis Sensburg) vor dem Kriegsge-

richt zu verantworten. Nach der Anklage ist der Angeklagte ein großer R u ssen freund, der den Einmarsch der russischen Truppen in Ostpreußen mit Freuden begrüßte. Der Angeklagte leugnete jede Schuld. Aus Grund der Beweisauf­nahme ivurde er aber zu 3 Jahre n und 3 Monaten Zuchthaus und zu 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. (Daß er wegen Landesverrats verurteilt wurde, geht aus dem Straf­maß nicht hervor, es ist eher das Gegenteil airzunehmen, Dve Schristl.)

DaS Ende des Wagncrschen Familienzwistes.

Br. München, 19. Okt. .(©. Drahtbericht. Ktr. Bln.) In der heutigen Verhandlung des Prozesses der Frau Hsolde Beidler gegen Cosima Wagner vor dem Bayreu.her Oberlandesgericht erklärte der Vertreter der Frau Berdler, daß er die Berufung gegen die die Klageabweisung z n r u ck- ziehe. Die Rücksicht auf den großen Deutschen Richard Wagner gebiete in der jetzigen Zeit, den F a m t l t e n z w r st aufzugeben.

Neues ans aller Welt,

Hauptmann und Füsilier. Köln, 19.Dem Füsi­lier Lechtenhöhmer aus Oberhausen ivurde ins Lazarett, wo er als Verwundeter liegt, telephonisch mitgeteilt, daß^ er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden sei. OaS Kreuz selber solle nach einigen Tagen folgen, Hauptnmnn Becker, d>^r im f elften ßöäctrett laß. t/öiic ftßbon. ncrljm fein eigenes meZzmernunV lieft es von seiner dem tapferen

Füsilier mit herzlichen Glückwünschen anheften. wricht deutlicher als alles ändere für das kameiadlchaftllche Verhältnis das zwischen den OMzwien unv Nkannschaflen

^"'^192 Jahr^alt 0" Frau ^Auguste Heinrichs, geb Schulz in Be-lin Zionskirchst'ahe 45. die Tochter eines BefvernngÄ- kämpf^rs von 18M15 hat am 7. Oktober Ken IW. Gcburts- tan gefeiert. Im Namen des Vorstandes des Deutschen Kriege: bundes überbmchte Generalleutnant z D. Bartels eine dem Alter entsp echende Geldspende von 10'- M. mit einer herzlichen Ansprache.

Letzte Drahtderichte.

Zum Zusammentritt des preußischen ALgeorLnetenhauses.

Br. Vcrliil, 19. Okt. (Eig. Drahtibericht. Ktr. Mn.) Das Abgeordnetenhaus hat nunmehr die Berichte der K o m - m i s s i o n c n herausgegcbcn, die nach der Vertagung des Landtags am 17. Juni noch dis zum Kriegsausbruch die Be­ratung wichtiger Gesetzentwürfe gefördert haben. Das Kom- munalabgabcngesctz, das Zuwachssteuergesetz, Fidcikommis! gesetz, das Grundtcilungsgesctz und daS Fischereigesetz sind nur in erster Lesung beraten worden; zum Teil liegen hierüber nurvorläufige" Berichte vor. Der Kriegsausbruch hat die

Arbeiten der Kommission unterbrochen. Da die Gegensätze zwischen der Regierung und den Mchrheitsparteicn in der Kommission nur zum Teil einen Ausgleich gefunden haben, ist eS sehr fraglich, ob die Gesetzentwürfe nach dem Kr,cg in der vorliegenden Form noch wciterberaten werden. Zum Rücktritt Dr. Curtius'.

Br. Straßburg, 19. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Bekanntlich ist der Präsident der Kirche AugSburgischer Kon­fession im Elsaß, Dr. Curtius, kürzlich von fernem Amte zu» rückgetreten. Mau führt diesen Rücktritt, wie dieDeutsche Tageszeitung" wißen will, darauf zurück, daß der Präsident mit dem Verbot französischer Gottesdrenste nicht einverstanden war.

Ein Vortragender wegen Hochverrats verhaftet.

W-T--B. Stettin, 19. Okt. In der Aula des Marien- stiftgymuasiums hat gestern abend der Prediger Frank aus Stratzburg im Elsaß einen kriegsgeschichtlichen Vortrag ge­halten, in dessen Verlauf er sich in Schmähungen und Beleidigungen der Deutschen erging. Der größte Ten der Zuhörer verließ den Saal. Hierauf erschien d,e Polizei und verhaftete Frank, gegen den wegen seiner hochverräte­rischen Äußerungen ein Verfahren eingeleitet wird.

Die aufrührerische Bewegung in Kamerun. ,

M Berlin, 19. Okt. Der Ausbruch des Krieges hat die Eingeborenen von Kamerun, besonders vre Dualla, lebhaft beeinflußt und zu hochverräterischen Uintrleben geführt. Mit erfreulicher Umsicht und Tat­kraft hat der Kameruner Gouverneur Eberrn er er sofort eingvgriffen und den Hanpträdelsfuhrer Manga Bell der schon während den Enteignungsvcrhandlun- gen sich aufständisch gezeigt hatte hinrichten lassen. Wie von unterrichteter Stelle mitgeteilt wird, ist gegen Manga Bell auf Anzeige des mächtigen Häuptlings -Joida von Banum ein Verfahren eingeleitet worden. Er wurde beschuldigt, schon zur Zeit der Enteignungs­verhandlungen versucht zu haben, unter den linaen einen Aufstand zu entfachen. Manga Bell wurde verhaftet. Das Verfahren gegen ihn hat soviel belasten­des Material ergeben, daß seine Verurteilung und Hm- richtung «ft*. mm

Lickstcnberg, 19. Okt. In der elektrischen Mockstatmn m der Beuthstrcche ist heute mittag ein Kessel explodier; zwe, Maschinisten wurden schwer verletzt, einer ist bereits ge

storben. ___

Berlin, 19. Okt. Der Leiter der großon norwegischen ZeitungAftenposten" Thorstein ist in Berlrn einge­troffen, um die WohlfahrtSzwecken dienen den E mr ^htun gen

uüd Veranstaltungen der Skoichshauptstadt kennen zu lernen.

^^8est!e8i86k6 Montan!Nlju8ii-i6 und Krieg.

s Üein Geschäftsbericht der Ver. Königs- u. Laurahutte.

Ober die Ergebnisse des Unternehmens^ (aus 3.39 Mill. J>

Gewinn 4 Proz. Dividende) und den Geschaftsyerlauf um ^Wenen Jahre haben wir bereits telegraphisch m br. ? sl >tet. Uber den Einfluß des Krieges auf das Unternehmen ^fernen wir dem uns jetzt zagehenden Geschaftebench. Sj leigendes: Die in ihrem ganzen Umfange noch n'ohl^ab-

l^n Folgen der gegenwärtigen Kriegslage notigen uns ab^_

Frühjahr 1914 den Bedarf an Schienen, Schwellen und Klein­eisenzeug zu für sie sehr vorteilhaften Bedingungen auf drei Jahre gesichert hat.

i erforderlichen Kong zu ziehen. Wir müssen uns damit abfinden.

7 deV EhtaW'vt« ete % UnSe ,^ r t rverkefmd " , sowie der erheblichen Störungen m Lmterverkehr und Unterbindung wichtiger Roh s t o f f be z u g e Nens das erste Halbjahr des laufenden Gesehal^- N inwi_rtpnn wenn wir auch mit den

ungünstig verlaufen wird, denn wenn - - -

^ebenen Arbeitern unsere Betriebe in beschranktem Um-

'"vuen Arneitem unsere q ,,

, aufrecht erhalten, so schnellen naturgemäß die SelbsV S durch die geringere Erzeugung stark m die liehe. V*

uurch die geringere jsrzeu*uu*

. 1 ^rner damit gerechnet werden, daß uns Verluste ba Allßr - - - b -> . _i Aiirftom nhwnh 1 SfilbSX-

,-ßenständen nlchtempart bleiben dürften, obwohl selbst- |, andllich alles auf geboten wird, um die öchulttner zur Ur- ihrer Verbindlichkeiten anzühalten. Wir müssen end- lauch darauf Rücksicht nehmen, daß der Zwang vorlag, ^Polnischen Hütten in der ernten Hallte des August ganz einzustellen, einmal weil die Arbeiter- äatrusse daselbst unhaltbar wurden, zum anderen weil »^regelte Zufuhr der Rohstoffe und eine rationelle 1er- der Erzeugung unmöglich war. Ob und wann es i t[ i 8en wird, diese Hütten wieder in Betrieb zu nehmen, h ^seniieh von der zukünftigen Gestaltung der milifca- t^ n und politischen Lage abhängen. Diese ungünstigen iHi nte sind durch niedrige Ansätze der Buchwerte m der , le ?enden Bilanz in einem Umfange berücksidhhgt worden, iC?er Voraussicht nach den Folgen der Kriegsverwicklung MM und empfindlichen Vermögensverlusten nach Mog- vorbeugt Trotzdem kann ein Abschluß vorgelegt ei, ( 6n der einen Rohgewimi von fast 10 Millionen M. aul- if, hhd unter Beibehaltung der bisherigen Aufwendungen ivH^reibungen und Rücklagen die Ausschüttung einer ' von 4 Proz. ermöglicht. Über die Aussichten

Ji- vX Lk'Jls» Ci uiujji'i/i.».- - .

ru* Zukunft irgendwelche Angaben zu machen wie der ^ betont ist angesichts der Kriegslage unmöglich.

l e ju hoffen, daß mit der Rückkehr einigermaßen geord- L Verhältnisse im Güterverkehr auch die Kohlen- .chf r Un|g sich steigern lassen wird; eins

eine genügende

'Chm 11 & SICH -- - - ,

nach Brennstoffen ist bei dem Fortfall des eng- ,en Wettbewerbes und den, bevorstehenden Winter mit

J^eit zu erwarten. Die Zukunft unserer russischen Welche in den letzten Jahren mit wachsenden Gewinn- a.hvt^ Sa tzziffem arbeiteten und dementsprechend zu dem Gewinn des Unternehmens beitrugen, ist, wie schon ge- . n ° c h ungewiß, und bei den schlesischen Eisenhütten is

, ungewiß, -

8 zum Friedensschlüsse mit erhöhten Selbstkosten für

*wuw 1 T 5

te ,.-%re Erzeugung gerechnet werden müssen. Inwieweit den 6en wird > die Erzeugnisse beim Verkauf höher zu ver- ' s t zweifelhaft, denn

-- .nmauaii, wir müssen in den freien Er-

r g ls ten wie Stabeisen, Bleche, Röhren usw. zuerst unsere,

jj wie Stabeisen, uiecne, numen usw. iucisi uusc.,°, , e idnn des Krieges teilweise zu sehr niedrigen Ivonkur- j getätigten Abschlüsse loyal abwickeln und unn

,7* den syndizierten A-Produkten (Halbzeug, Formeisen i 1 ib n bahnmaterial) mit denjenigen Erlösen begnügen, ® der Stahlwerksverband in Düsseldorf uns einbringt.

hat

v* dieser Verband am 17. September d. .). seine In l p re, se für Halbzeug um 7.50 M. die Tonne erhöht, jedoen

l ^ für Halbzeug um 7.50 M. die lonne ernoni, jeaoen Ho l S für Formeisen einstweilen unverändert gelassen, um , Ba vorhandene Baulust nicht zu beeinträchtigen una ^Bauarbeitern nach Mögliclikeit Arbeitsgelegenheit zu er- UewL, Au ch steht der Preis für das sehr wichtige Eisenbahn 1 ^1, nachdem sich die Staatseisenbahnverwaltung in

Banken und Geldmarkt.

$ Berliner Börse. Berlin, 19. Okt. '.Eig. Drahtbericht) Mangels entscheidender Meldungen von den Kriegsschauplätzen verharrte die B-rsenversammlung ohne besondere Be­wegung. Der bedeutende Verlust von vier Torpedobooten unserer Flotte konnte'selbstverständlich die teste Zuversicht auf einen glücklichen Ausgang des Krieges nicht zum min­desten beeinträchtigen. Die Entscheidung des Börsenvorstandes in der Frage der E insc h u ß i eis t u n g auf schwebende Engagements ist erst "am Nachmittag zu erwarten; man sieht ihr mit großer Spannung entgegen. Aufsehen erregte die b e - deutende Nachfrage nach belgischen Noten, für welche wesentlich höhere Kurse genannt wurden. Man führt die Steigerung auf den Bezug belgischer Waren, nament­lich an Wolle, auf Grund trüberer Kontrakte zurück.

* Disconto-Gesellschaft. Infolge des Kriegszustandes ist

die Frist, innerhalb der die Aktien des A. Schaaft- hausenschen Bankvereins in Diseonto-Kommandit- anteile umgetauscht werden können, bis zum 1. Dezember ver­längert worden. , .

* Der Sicgener Bankverein i. L. in Siegen beabsichtigt, eine weitere A b s c h 1 a g s v c r t e i 1 u n g vorzunehmen und berutt zwecks Beschlußfassung hierüber eine, neue General­versammlung ein.

Industrie und Handel.

* Weitere Ausfuhrverbote in Holland. Die holländische Regierung hat nunmehr auch die Ausfuhr der Kartoffeln ver­boten. Auch für Butter, Käse und Schweinefleisch wird ein Ausfuhrverbot ergehen.

* Schätzung der deutschen Zuckererzeugung. Das stati­stische Bureau von F. O. Licht in Magdeburg schätzt Deutsch­lands Zuckererzeugung unverbindlich auf 53.2 gegen 54.3 und 54.6 Millionen Zentner in den beiden Vorjahren.

* Preiserhöhung für Bleifabrikate. Die Verkaufsstelle für gewalzte und gepreßte Bleilabrikate hat die Preise für Blel- fabrikate um 1 M. auf 57.50 M. Frachtbasis Mannheim erhöht.

* Gasmotorenfabiik Deutz, A.-G. zu Köln-Deuiz. Nach Abschreibungen von 1 160 734 M. (i. V. 1 247 149) ergibt sich ein Überschuß von 3 014 509 M. (3 477 248). Die Gesell­schaft, die für 1912/13 eine 9prcz. Dividende ausschüttete, schlägt vor, der Bilanzrücklage für Außenstände wieder 500 000 Mark zuzuweisen, wodurch diese Rücklage auf 2 000 000 M. anwächst. Weitere Vorschläge für die Verwendung des rest­lichen Reingewinnes (2 484 509 M.) werden spätestens in der am 10. Dezember stattfindenden Hauptversammlung _ gemacht.

* Prpisprhnbuna für Baumwoilwaien in Österreich. Der

Preiserhöhung für Baumwoilwaien in Österreich. Der

Verein österreichischer Baumwollweber beschloß infolge der Baumwollnot, die Preise für weiße und buntgewebte Waren für die nächste Saison vorläufig um 15 Proz. zu erhöhen,

Marktberichte.

Fruchtmarkt zu Frankfurt a. M. vom 19. Oktober.

Weizen, hiesiger undkurh. 28. bis 28.25. Mk.

Roggen

24 50 bb 25. Mk. Gerste, Franken, Pfälzer, Ried und Wetterauer 24. bis 24.50.Mk. Hafer 23.30 bis 23.50; Mk Kartoffeln, en gros 6.bis 7. Mk., en detail 7.50 bis 8.Mk

Die Morgen-Ausgabe utnfafjt 12 Seiten

und die VerlagsbeilageDer Roman"._

pauplichrstliettcr: '1t. HcgerHorst.

Bera.W»örtlich für dir innere Politik: A.Hegc r h orkt: für die auswärtige PoliM undLetzte Drahtberichten Pr. phif. (t). Schelle »der«:, für de» u.rr-

hattungSreil. B v. N a u e u b o r f; für Nachrich.cn ans Wiesbaden und den Nach, barbczirken.'I. B.: £>- Diefenbach; für ..Gerichts aal": H. Diefenbach; für ..Sport und Luftfahrt": I. B.: C. Losarker; für ..Vermi chtes" und den

HO Ajllftiuyu- . -O.. Vj.. ovmuu L . I »* *UO wen

. (£. ü o da cf er, für den Handelsteil: W. Etz: sur dre Anzeigen und Reklamen: H Dorn auf; iänulick'in Wiesbaden.

Briefkasten

uno vrcrurmitit: xjouuuut: lumiuui m uMiveiti/.».

Truck und Verlag der ü. Schcllenberg ichen Hof Vuchdruücrei in WieSbadca.

Sprechstunde der Schristleiiung: 12 bis 1 Uhr; in der politischen Abteilunz von 10 bis 11 Uhr

Die Kleinhandelspreise wichtiger Lebensmittel und Hausbedarfsartikel in Wiesbaden am 17. Okt. 1914.

Futtermittel.

Bei Händlern

Hafer.100 kg

Heu.100 kg

RichtstroV.. .100 kg Krummatroh .100 kg

Butter, Eier, Käse und Milch.

-(Slil!r.-)butterl kg -(Land-)butteri kg

n gehst.

26 ! 9 - fi - 0 -

1 kg . 18t. . 1 St. .1 St. .1 St. 1 Sfc

koclibutter .

Trinkeier ..

Frisoüe Eier Kleine Eier.

Handkäse . . Fabrikkäse .. .. » Vollmilch ... 1 Liter Kartoffeln und Zwiebeln.

Eßkartoffeln . ICO kg < ..1kg

Zwiebeln.1kg

Gemüse.

Weißkraut.ISfc.

Rotkraut.1 St.

Wirsing.ist.

Rosenkohl.1kg

Grünkohl.1 kg

Röuiiscfikohl . . 1 kg Kl.gelbe Rüben 1 Gbd. Geibo Rüben . .. 1kg Schwarzwurzel . 1kg Rote Rüben ... 1 kg Weiße Rüben. . . 1kg

Kohlrabi.1 St.

ErdkoiRrabi ... 1 St.

Spinat.1 kg

Blumenkohl(hies.)l St. Gr.Stg.-ßohnen .1kg

A 26

10 7

6 60

3 20 3 - 2 80

14

12

3 20

Meerrettich ...

Sellerie.

Kopfsalat.. . . Kuumonsaiafc Feldsalat , . .

Kürbis.

Tomaten

1 St. ist. ist. ist. 1 kg 1 kg lkg

Radieschen. . . 1 Gbd. Rettich .1 St.

Obst.

Eßäpfel, deutsche 1 kg « ausländische 1 kg Kochäpfel, dtscho. 1 kg

fjiÜKJ 1 Irr.

1 kg 1 kg lkg lkg lkg 1 kg lkg 1 kg 1 kg lkg ist. ist. lkg 1 kg

Geflügel und Wild.

Nierir Höchot. Ureis j kreis.

Gans.

Knten, junge Herbstenteu

Hann.

Huhn.

Masthuhn . . Kapaune ...

Feldhuhn,alt Feldhuhn, jg. Birkwild

13 Schneehuhn

Elibirnen .. Kochbirnen . Zwetsclion . Mirabellen . . Reineclauden Pfirsiche . . . Weintrauben Himbeeren . .

Pi eiseibeeren Brombeeren . Zitronen ... Apfelsinen. .

Melonen ....

Kastan en.

Walnüsse ..... 1 kg

Fische.

Hering, gesalzen 1 St. Seeweilslinge - . 1 kg Schellfische. ... lkg Bratscbellfisclio. lkg Kabeljau, ganz ..lkg do. im Aussclin. 1 kg Heilbutt, ganz .. 1 kg do. im Aussclin. 1 kg Steinbutt, ganz . 1 kg do. im Ausschn. 1 kg

Scholle.1 kg

Seezunge, große 1 kg Seezunge, kleine 1 kg HotzungofLiim.) .lkg Aal, lebend .. . . 1 kg Karpfen, lebend . 1 kg Schleien, lohend 1 kg Seehecht, ganz .. lkg do. i Ausschu. 1 kg Zander, allgem. . 1 kg

Rheinzander . . 1 kg

Bachforellen,leb. lkg Salm,frisch,ganz lkg < frisch i. Aus- 1 kg i gefroren ganz 1 kg . gefr.i Ausaoi 1 kg Kronse, lobend .lkg Hummer, lobend 1 kg

Fasan, Hahn Fasan. Henne Wildente. ..

Schnepfe. . .

Hase.

Kehriickon -

Rehkeule. -

Rehvorderblatt -1 kg Hirsch rücken . . lkg Hir6Clikeule... . 1 kg Hirsohvorderblatt lkg Wildragout.1 kg

. 4 kg

ist.

ist.

e ist.

o 1 St.

feist.

5 ISt. ö ist. p ist.

El St. fe 1 St. B ISt. . 1 St. s ist. ist. 5 ISt.

k ist.

ist. ist.

Fleischwaren.

(Die übrigen Floisoh- preise werden nur ein­mal im Monat notiert und veröffentlicht).

- 10 60 1 20 oG

Gekocht. Schinken im Ausschnitt .lkg

Dörrfleisch.lkg

Solperfleisch. .. .lkg

Hierenfett.1 kg

Schwartonmagen 1 kg

Bratwurst.lkg

Fl eischwurst . . .lkg Leberwurst . .. . lkg Leberwurst, bess.

u. Hausmacher .lkg Blutwurst, frisch 1 kg Blutw., Hausm. ..lkg Boßfleisoh.lkg

A

70

50

1 fiO

2 80 6 CO 8 -

- 80 1 20 2

4 1 50 4 10 11 7: - X 1 80 2

W

50

4

2

1 so!

1 ->

1 80 1 80

1 (10 1:10

50

1 20 I 90

2i - 1 70 li 20

12

20

00

M-

- 16 1

1 60 50

1

1 60

2 40

2 40; 2 40

20

60

1 60 4 5J 3 80

2 40

3 20 3 - 3 60 1 - 1 60

3 20 9| 6 ? - 9 - 2 60 S; 60

Hülsenfrüchte und Mehlst. Großbezug)

Erbsen, gelbe, zum Koch., ungescii. 100 kg Speisebohnen.w. 100kg

Linsen.100 kg

Weizenmehl 0 . 100 kg KoggenmehlO . 100 kg

Brot.

1 60 l io 1 60

- 00

l! oo 1 20 2 -

Schwarzbrot, ge­rn isoht a.Roggon- m. Weizenmehl. lkg

1 dito .lLaib

Weißbrot.lkg

do.1 Laib

Semmel(Brödch.) lkg

Kolonialwaren.

Wimebl zur Speweber.Hr.O lkg Koggemnehl zur Speiseber Nr.O . 1 kg Erbsen, gelbe, zum Koch, ungesch. lkg Speisebohnen, w. 1 kg

Binsen .lkg

Kadennudeln . ..lkg Weizengries ... .lkg Gerstengraupo . .1 kg

Hirse .lkg

Reis.lkg

ßucliweiz.-Grütze 1 kg

- 78

- 52

40 50 35 -

lkg .lkg .lkg lkg lkg .lkg

Hafergrütze . - Hafertlooken. .

Gern. Backobst Kaffee, gebr.. .

Lucker, harter Speisesalz.

Schweineschmalz ausländisches, ,1kg

Heiz- und Beleuchtungssfofle

Steinkohlen (Hausbrand). 50 kg Braunkolilen-

Briketts 50 kg 'raunkohleu-

Br kotts 100 St. Petroleum... 1 Liter

48

48

53

58

60

- SO 1 - 60 72 1 20 1 20 88 1

56j fit 60;I 73

I 60 50 -164 -|80

70. 70 -! 60; - 70

- 60' - 64 1 ; 30 1 30

3 20 3 52 - 20 -

60

1 42

20

66

20

SO