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Verlag Langgasse 21

Ä „TagLlatt-HauS".

Echslter-Halle geöffnet von b Uhr morgens bis 8 Uhr abends.

Wöchentlich

bfnnrfihnrt,.,, _v lrI oer eiODI, , in Biebrich : die d!>»ieen

ttiid iii de» benachbarlc» Landorten und im RheiL die b-NeNen T-gbM-TrL

Mr di-Abend-Aura. bis iS Uhr „ ^ '

i. Mkirgen-AuSd. bis Z Ubr n^chmitracie-. Berliner Schriftleitung des Wiesbadener Tagblatts

12 Ausgaben

Fernruf:

„Tnribliitt-Haus" Sttr. 6650-53.

Son 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags,

An

^isttrhoM?ÄuLhme gft

tSTontagp 19 . Oktober, vormittags.

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Berlm-Ä-rlm ersdorfGüntzrlstr. »6,Feruspr.: AmtNbland 4KN ». 451 S“5. bie 81 . uf Ä mc «°!> Anzeige»anv-rgeschrieben-n

""' —- - ^cwh nur ^!< 1 NC,! wirb feine ffirrnälir nb-'rns,mm''n

• Dev Krieg.

letzte Tagesbericht.

Ee Lage im westen unverändert. — weiterer Vormarsch im Osten.

rtv^ V v T '" B ' Großes Hauptquartier, 18 . Oft. i muttagg). Auf dem westlichen Kriegsschauplatz 2,- " Kestr-ge Tag nn Mgcmeincn ruhig verlaufen. " - Lage lst unverändert.

Tr,?? dem östlichen Kriegsschauplatz sind unsere puppen in der Gegend von Lyck im Vorgehen. Kampf bei und südlich von Warschau dauert an.

Oberste Heeresleitung.

Dsr amtliche österreichische Kriegs­bericht vom 17. Oktober.

Schon mehr als 15 060 neue Gefangene'

Äird TV®-. 23 ““' ^ Okt. (Nichtamtlich.) Amtlich -» h b o kl . l 6att böm 1/ - 0it > nnttags: Sowohl die tz >*t itmc Stary - Sambor - Medyka und am Neuen ^rannte Schlacht als auch unsere Operationen Sr?“«»? niCftv tldmat ehtCn guten Verlaus.

üirf, Mpszüli wurden die Russen abermals ange° r-ui> " £ ttb R e lV 0 r f e ®‘ d-i Symowucki forcierten „ ^bn den Strhz-Fluß, gewannen die st? nördlich des Ortes und nahmen die Verfolgung * Feindes auf. Ebenso gelangten die Höhen nördlich barst, mib Stary-Sambor-Medyka nach

stZKampfe in unseren Besitz. Auch nördlich ich ^ schreitet mnser Angriff vorwärts. Nörd- s>cn, 'krzemysl beginnen wir

, ^ östlichen ~

ton getoeven, tote schwer die Russen zu schlagen sind Der Rückzug zur Weichsel ist befriedigend verlaufen und der An- sang gU einem schon vorher genau ausgchachten Plane Wären ln chrer ehemaligen Stellung ge- s^ ble ^lunft der Deutschen abgewartet KamÄa^J"^ ie ? Vorteil erzielt haben, daß er den ' »tonte, wahrend die Russen in ihrer

tn ^bllung den Feind zum Kampf zwingen, wo sie es ‘5 OU $ b r te ^klärung gegeben, weshalb man den Feind den halben Teil von Polen hat okkupieren lassen.

bereits auf

anufev festen Fuß zu fassen. Die Zahl ahrend unserer fetzigen Offensive gemachten Ge. "" Mt sich natürlich noch nicht annähernd

,Qn n c n e n

IW , ' " ""‘“““i »»m «wji annähernd

ttlTl5 000 bett 6iärjCr ' ßen Meldungen sind es schon

Ter stellvertretende Chef des Generalftabs: v. H ö ss c r, Generalmajor.

Stc Verluste der Russen vor Warschau.

S ftSSäSSÄSü. M'feS 55

SZ v ™ oer Ari iller ie her. DörferündHuser Schrapnells in Brand geschossen Deutsche !"ssischr?/leben Srgnsle, wenn sie sich über den m -L ln . Batterien befinden. — Der ©n«-.rh n , c -

v;^ **£ b, 6 r ÄS ; "

£, c l et W°Nchau tobe, daß die Offiziere die *S fch!nbc " N°i bekommen, sich in g® um sich auszuruhen, ehe sie wieder

D. nur

^lronE zurücktehren.

Zur

,7- P --'-»coa,n, ly. ^)it. (Eig. Drahtbcricht. Ktr Bln l „Korrespondent des ..Daily Telegraph"

v - Schlacht, me jetzt zwischen den Russen lind ^ batz .s’tÄute'S ftcittfinbet: Anfänglich erwartete bi- Lutschen der Schlacht sein würde.

Die Rümpfe bei l)pern und Rortrecht.

Kopenhagen, 18. Okt. (Nichtaintlich.) ,.Ber- ("/ie Libende meldet aus London: Seit Donnerstag wütet cp 7 ] ^^-'Mer Kampf m der Umgegend ton Apern und lCourirm), wo die deutschen Abteilungen mt i Sro&er Heftigkeit auf den äußersten l-nken FluM der Franzosen drücken. Die Anstrenonn- geii waren bisher erfolglos. Sie werden mit unverminderter Gewal. fortgesetzt. Gleichzeitig griff ein starkes gemucktes deutiches Korps die englische und französische Besatzung von Oltende und dre französischen Marinesoldaten an, die den Ruckzug der Belgier nach Dünkirchen decken und eine ver,chanzte Stellung zwischen Dixmuyden und Roulers vor­bereiten. Der Ausganz des Kampfes ist nicht bekannt, doch Wird nickt geglaubt, daß die Verbündeten ihre Stellung halten werden.. Die Bewegung des Heeres ist sehr durch die flüchtende belgische Bevölkerung gehemmt. Der nächste größere Kampf wird bei Dünkirchen erwartet. Ivo Fran­zosen und Engländer eine starke Feldbefestigung um die Stadt errichten und große Überschwemmungen vorgenommen haben. Hier den Durchbruch der Deutschen zu verhindern, ist von allergrößter Bedeutung, da dieser Durchbruch den linken Flügel der Verbündeten bedroht.

den durch Luftschiffe ab. die dafür vereinnahmten Prämien berragen mehrere Lausend Pfund Sterling.

Die Engländer und Kranzosen machen sich gegenseitig vorrvürfe.

Besorgnisse um Dünkirchen und Boulogne.

Nack pL "?' -r 18 ‘ ■ C!lh ( ® i0 ' Drahtbericht. Ktr. Bln.) Nach einer Pariser prwaten Meldung trügt nicht das franzö- ,r,cye, Indern das englische Hauptquartier die Berantwvr- mng für den unzureichenden Widerstand, den die

( 7 * V v i u e r u a n o, oei

^eut^en rn G e n t, Brügge und Ostende fanden.

Der

und

sind nicht die

vorgerückt und jetzt ist die S Ir a jJ Verckefdigungslinie

f b.

toi f b eh l e Schlacht bei W arschauHricht

In j;“™! toc ; rbctT - Sehr wahrscheinlich würben die

V ihrem w- r f'S-uem Boden gekämpft haben, wo

»((j °'?genbahnnetz rur bte Truppentransporte hätten

" ^ ^ch-n können. Deshalb ist das Schlachtstld für i„ft"' ,'?? a '^Das einzige aggressive Vorgehen

* lu * tn riL o v T 0k » w -oorgeyen

» fe(en ivat ber Aufmarsch des Generals

Ostpreußen mit dem Zweck, den ( SÄ“ H-eres (?) m Frankreich zu schwächen ^ iit -hnen vollständig gelungen zu sein

Ait le tuftfcfie (Stratemc bn-rm " ^ '

Sr e mern ^ rTt ,T berechnet, dre Deut-

Li "h-n »u unter für Deutschland u n g ü n st i g e „

^ w ÖU 3w:ngen. ö

^ Uriegsbegeisterung in Rußland.

1K Okt. Dre russischen Blätter klagen über

L"d-nt?^nte Publizist Peter Struve richtete an A-re>, ^ t e n dre Mahnung, sich in diesem für Rußland

'^5" ?^egsbegeisterung in allen Kreiseri der Ge- ^rr bekannte Vubli»iU .:xi....

^ b 'e Verteidigung des Vaterlandes zu

> ist dre Spitalnot sehr groß. Viele

muffen tagelang warten, bis sie Unterkuns-t ^^kiim^deu Spitälern herrscht empfindlicher LgZ uren. Die Stimmung in Moskau ist sehr gedrückt.

allein die Russen zurückgingen.

Okt

18

^dürrro. "T, 7'“.' Das „Reuter-Bureau" meldet Ui «ÄT^rst l-Ht begrünt der w i r k l i ch e Kampf. Die ^uk>S»en und in Oftprerchen sind mrr Proben da-

Die SluchL aus Belgien.

W- T.-B. Rottcrdaiii, 18. Okt. (Nichtamtlich.) Dev „Neue Rotterdamsche Courant" meldet ans Rosendaal vorn 16.: Während der Beschießung von Antwerpen sind im gan­zen 26 Angehörige der Zivilbevölkerung getötet wor­den. — Aus Middelburg vom 16. meldet dasselbe Blatt: Hier kommen noch immer viel Flüchtlinge an, welche die Grenze bei Seeländisch-FIandern überschritten haben. Sie erzählen, daß. noch viele Tausende hätten fliehen wollen, daß jedoch die deutsche Behörde die Grenze ge­sperrt hätte. *

Ueberführung belgischer §Iüchtlinge nachLngland W- T-B. London, 18. Okt. (Nichtamtlich. Reuter.) Zur Überführung der belgischen Flüchtlinge nach England hat^ die Regierung eine Anzahl Marinetransport» schiffe gesandt. Allein am Donnerstag wurden 8- bis 10 000 Flüchtlinge ausgeschifft; sie wurden vorläufig in einer von der Regierung errichteten Zentralzufluchts- statte untergebracht, von wo sie später an die verschiedenen Familien des Landes, die sich zu ihrer Aufnahme er­boten haben, verteilt werden. Die Regierung sowie eine pri­vate Hilfskommission sendet Schiffe mit Lebensmit­teln nach Belgien. Außerdem wurden große Geld­summen für die belgischen Notleidenden gesammelt.

Die belgischen Klüchtlinge werben den Engländern unangenehm.

W \!? B - Zonion ’ 18. Okt. (Nichtamtlich) „Daily Chrmncle erörtert die Frage der belgischen Flüchtlinge in Holland, dre etwa 100 000 betragen, und sagt: Da die Rück- *$ r te* Belgier in ihne Heimat untunlich sei, blieben zwei Mog.ichSerten, entweder sie nach England zu bringen, od-r Holland sur ryoen Unterhalt zu e n t s ch ä d i g e n. Das Blatt entschieden das letztere und bemerkt dazu, daß die Belgier die englischen Arbeiter nicht unterbieten dürften Sie wunden überhaupt am besten nicht angestellt uied dürften nicht ffir dre Dauer des Kriegs in -beu wirtschaftlichen %ah= men Englands emigeführt werden. Die Flüchtlinge sollten , auch von den östlichen Gr-afschasten und den Kamrlhäfen fern- gehalten werden. Es wäre am besten, möglich>st biete nacki Irland zu schaffen. ’

«Ein verblendeter König ohne Land.

W. T.-B. London, 18. Okt. (Nichtamtlich) „Daily Expreß" mwdet aus dem Haag: Ein belgischer Diplomat, der von

Ostende eintraf, harte vor einigen Tagen eine Unter­redung mit dem König der Belgier. König Albert sagt- er gebe n-.em als die Hoffnung auf. Selbst wenn ich Belgien verlassen muß, das Heer, das sich von Antwerpen zurück­gezogen hat, befindet sich in a u s g e z e i ch ii e t e m Z n - st a n d und hat eine v o r z ü g I i ch e S t e 11 u n g eingenom- sind ebenfo wie ich bereit, ihr L eben für Belgiens Unabhängigkeit zu opfern. Wir müssen noch viel Leiden er­tragen, aber wir vertrauen auf den endgültigen Sieg der großer als jemals zuvor sein wird. Wir sind vor- .ausig geschlagen, aber nicht zerschmettert, ^er Diplomat erklärte ferner: Die Königin dm Belgier sei trotz ihrer angegriffenen Gesundheit bereit, allen Bequemlichkeiten zu entsagen und hat den König angeflehh ihm und dem Heer überall hin folgen zu dürfen.

Die Feppelinfurcht in England. rrr. W % London. 18. Okt. (Nichtamtlich.) „Daily

f : Wegen des drohenden Besuches der

Zeppeline schloß der Lloyd viele Versicherungen gegen Scha-

„^emps bemerkt, daß das nächste Ziel der Deutschen, der Hafen von Zeebrugge sei. Von anderer Seite wurde die Besorgnis -rneut ausgesprochen, die deutsche Front könnte Id), oa beträchtliche Nachschübe angekündigt wurden, bis B o u l o g n e und D ü n k i r ch e n erstrecken.

Dis englische Meinung über die Aussichten des linken Klügels der Verbündeten.

Die Linie der Verbündeten bis a»S Meer.'

Br. Rotterdam, 18. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Mn.) Der militärische Sachverständige der „Times" schreibt, es sei nunmehr von der Zensur erlaubt, zu erwähnen, daß die Englischen Truppen in Frankreich sich am linken Flügel der Verbündeten befänden. Die Stellung der Eng­länder sei in Frankreich fortwährend geändert worden» was natürlich zur Folge harte, daß die Engländer öfters den benötigten Bedarf entbehrten. Jetzt, wo die Linie der Verbündeten das Meex erreicht habe, habe die deutsche 7 *1 1 u n g § t a 11 i f, bie den Deutschen manchmal Vor­

teile sicherte, keine Aussicht aus Erfolg mehr.

Eine neue Beschädigung der Kathedrale von Reims.

^""erbllm, 18. Okt. (Eig. Dmhtbericht. Ktr. Bin.) v Eüiet, daß wiederum eine denffche Granate

die Kathedrme von Dtam§ getroffen nnid die G alLwie der ckbtei zerstört habe. Dom Granaten zerstörten einen 5LeA des

E-auües. Der Staatsanwalt wurde unter hem «chutt begraben.

wie der Kaiser für die drei gefangenen deutschen Parlamentäre eingetreten ist.

Dkt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Btn.) ~S~ ■rr; . r er ^ att vou zuverlässiger Seite folgende inter.

essante Mitteilung: Ms der Rittmeister b. Kummer, der m Cl§ Parlamentär mit Leutnant v. Arnim u"d dem Berliner Hofschauspieler Clewing gegen alle völkerrechtliche Abmachung in Frankreich gefangen ge- nommen wurde, nach erfolgter Freilassung in das Haupt, quartier Befohlen wurde, sagte ihm der Kaiser bei er habe, als er von der Sache erfuhr, der Regierung in Bordeaux sagen lasten, daß 8 00 Kri e g s g efa n a e n e unverzüglich erschossen werden würden, falls die drei Parlamentäre nicht bis zu dem und dem Tage

wirkte Unb 8 21 U ” b bet ^ rcm Truppenteil wären. Das

pariser Maßnahmen zur Vekrämvfuna der deutschen Flieger.

? 8 : (Nichtamtlich.) Millerand bn

fahl auf die Beschwerde der Seine-Deputierten hin die R ü ck- l (ss-^-rer Flugzeuggeschwader nach Paris zur Bekämpfung der deutschen Flieger.

Der deutsche Kommandant von Lille.

^sstts°rt, l8 Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Wie d>o „<.nddeulsche Ztg. hört, ist Generalmajor v. Grä- de Nitz, General i la suite des Königs ton W ürttem- ! b "S' -N'l'.urbetobmachtigter Württembergs in Berlin und stellver.rctenÄer Bevollmächtigter im Bundesrat, zum Kom- manidanten der französischen Festung Lille evnannt irotfceti.

Dis lückenhaften französischen Berichte.

1 - '' B v^ ß s riS ',-l 8- Ter „Temps" gibt unter deM ^Oitober die deutsche Generalstabsineldung von der Ver­nichtung zweier französischer K a v a ller ied i v i° n.“ 1 !';" von Lille ohne Dementi wieder. Daran

Ichweht die Zeitung den Satz, daß die Beute von Antloerpen noch nicht abzusthen fei, ebensowenig die Zahl der nach Holland abgetrennten Truppen. Dann folgt in der Meldung eine Lucke von über 25 Zeilen. Auch bei dem Artikel über me Operationen :n Flandern folgt aus die Überschrift ein« Lucke von W Zeilen und darnach der kurze Schluß, daß ein genauer Gericht nicht bekannt sei, nur daß die Deutschen mit beträchtlichen Verlusten bei Upern mehrere Kilometer zurück- geschlagen wurden.

Ein Angriff der japanischen §lotte auf Esingtau?

kä. Kopenhagen, 18. Okt. Die Zeitung „Fortland" meldet atts ^.otio: Ein Teil des japanischen Geschwaders hat Mitt- woeqfrüh die „I l t i s" und die Kaiserforts zum Teil ver- niastet. Zu derselben Zeit warf ein Flieger Bomben. Bei dem Angriff wurde ein Engländer getötet und zwÄ iwr- wundei. Dre Japaner hatten keine Verluste. Eine ©efiätiw gung der Nachricht fehlt noch. '

England und die Türkei in Kegypten.

Die Behandlung der Deutschen und Österreicher.

»r. Rom, 18. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der

IHsTa TJt Tf T ^ 14 S °B cn erschien ein tür, rsttAss Kavalieriekorps an einem Punkts ber As