Beilage »um Wiesbadener Lagblatt, Ro.«, L>»««erstag de« 8. Januar 1880
63&W.
4) rc.
§* 91-
1) rc.
2) Alljährlich finden zwei Prüfungen statt, die eine tm Frühjahre, die andere im Herbst. — Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß für die Frühjahrs-Prüfung spätestens bis zum 1. Februar, für die Herbstprüfung spätestens bis zum 1. August angebracht werden.
3) rc.
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß mit dem Hinzufügen gebracht, daß die 1860 Geborene« mit dem 1, Januar e. in das erste Militärpflichtjahr eintreten, daß Kaufmannslehrlinge rc., welche hier in Condition stehen, Gymnasiasten re., welche die hiesigen Schulen besuchen, hier in Wiesbaden gestellungspflichtig sind.
Gleichzeitig wird hierbei bemerkt, daß diejenigen Militärpflichtigen, welche im Besitze des Berechtigungsscheines sich befinden, auch dann die Verpflichtung haben, in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar c. sich zur Militärstammrolle anzumelden, wenn ihre Zurückstellung vorher schon verfügt sein sollte.
Wiesbaden, den 2. Januar 1880.
Die Königliche Potrzei-Dlrectron. Dr. v. Strauß.
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und zwar: a. b. c,
1 Raummeter buchenes Scheitholz,
1 „ ,, Knüppelholz,
4 „ „ (Werkholz),
Bekanntmachung.
Auszug aus der Militär-Ersatz-Ordnung vom 28. September 1875, betr. Nachsuchnng der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst.
§. 89.
1) Die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahre nachgesucht werden. Der Nachweis derselben ist bei Verlust des Anrechtes spätestens bis zum 1. April des ersten Militärpflichtjahres zu erbringen.
2) Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfungs-Commission nachgesucht, in deren Bezirk der Wehrpflichtige gestellungs- Bläßer die Benachrichtigung nachsuchen will, hat sich bei der unter Nr. 2 bezeichneten Prüfungs-Commission spätestens bis z«m 1. Februar des ersten Militärpflichtjahres schristlich zu melden. — Dieser Meldung sind beizufügen: a. ein Ge- burts-Zeugniß, b. ein Einwilligungs-Zeugniß des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen, c. ein Unbescholtenheits-Zeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehr-Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. — Sämmtliche Papiere sind im Original einzureichen.
d. 375 Stück buchene Wellen und
e. 125 „ gemischte Wellen.
Sammelpunkt vor der Leichtweihhöhle.
Wiesbaden, den 6. Januar 1880. Der Oberbürgermeister.
__________________________ Lanz._______
Bekanntmachung.
Donnerstag den 8. Januar k. Js. Nachmittags 3 Uhr soll auf Verfügung des Kgl. Amtsgerichts VI. dahier das zur Concursmasie der Schreiner Moritz Ilgen Wittwe dahier gehörige, an der Schwalbacherstraße 65 dahier zwifchen Christian Enders und Wilhelm Ruppert belegens dreistöckige Wohnhaus mit zweistöckigem Hinterbau, einstöckigem Holzstall und 6 Ruthen 74 Schuh oder 1 Ar 68,50 Qu.-Meter Hofraum und Gebäudefläche, taxirt 24,000 Mark, in dem Rathhaus- jaale, Marktstraße 16 dahier, versteigert werden.
Wiesbaden, 5. December 1879. Der 2te Bürgermeister. 6 Coulin.
rfenspiel. rs leiben Wie bet h trocken io klug! Laben. .)
Bekanntmachung.
Freitag den 0. Januar Vormittags 10 Uhr wird eine größere Parthie altes Bauholz, welches sich beim Abbruch des alten Hospital-Gebäudes ergeben hat, im Hofe und Garten daselbst in kleineren Abtheilungen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert.
Wiesbaden, den 6. Januar 1880. Der Oberbürgermeister. _____________Lanz.
Bekanntmachung.
Samstag den 10. Januar Vormittags 111/» Uhr wird nachbenanntes in den Walddistrikten, Hinterer Neroberg, Rabenkopf, Langenberg und Himmelöhr nicht zur Abfuhr gekommenes Gehölz öffentlich meistbietend anderweit versteigert
Curhaus zu Wiesbaden.
Samstag den 10. Januar: Erster grosser Maskenball. Zwei Orchester.
Eröffnung der Säle: S Uhr.
Beginn des Balles: ® X7hr. "tftW
Eintrittskarten: 4 Mark. Gallerte 3 Mark.
Vnentgeldlicke, personelle Eintrittskarten zu den Sälen für Inhaber von Jahres-Abonnements- und Jahres-Curtaxkarten an der städtischen Curkasse, gegen Abstempelung der Jahreskarten (Haupt- und Beikarten) nur bis Samstag Abend 5 Uhr; von da ab tritt für alle Besucher (Abonnenten und Nicht-Abonnenten) der Eintrittspreis von 4 Mark ein.
Für die Galleri en berechtigen diese unentgeldlichen Karten nicht und ist hierfür eine besondere Galleriekarte zum C’assenpreise erforderlich.
Galleriekarten haben indessen keine Gültigkeit zum Eintritt indie Säle.
W7 Es wird ganz besonders darauf aufmerksam gemacht, dass der Eintritt in die Ballsäle nur in entsprechendem Masken- Costüm oder Ballanzug (Herren: Frack und weisse Binde) mit car- nevalistiscbem Abzeichen gestattet ist.
Städtische Cur-Direction: F. Hey’l.
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Grund hsjustiz- worben, intreten, ch haft- zt man enossen- che ihre l lassen, tzes erst Revision zu sein.
Curhaus zu Wiesbaden.
Montag den 12. Januar Abends 8 Uhr:
Fünfte öffentliche Vorlesung
im grossen Saale des Curhauses. '
Herr Professor C. Jasti aus Bonn.
Thema: „Correggio“.
Eintrittspreise: Reservirter Platz 3 Mk., nichtreservirter Platz 1 Mk. 50 Pf., Schülerbillets 1 Mk.
________Städtische Cur-Direction: F. Hey’l.
Notizen.
Heute Donnerstag ben 8. Januar, Vormittags 10 Uhr: Holzversteigerung in betn Malischen Walbbistrikt Bleidenstabterkopf No. 25, Schutzbezirk Clarenthal. Zusammenkunft am Holzhauerhäuschen. (S. Tagbl. 4.)
Nachmittags 3 Uhr:
Versteigerung des zur ConeurSmasse der Schreiner Moritz Ilgen Wittwe dahier gehörigen Wohnhauses, in dem hiesigen Rathhaussaale, Marktstraße 16. (S. heut. Bl.)
Versteigerung von Haus- und Stratzenkehricht, Glasscherben und Knochen, auf dem Kehrichtlagerplatze hinter der Gasfabrik. (S. Tgbl. 4.) Restauration Liebel, Webergasse, empfiehlt einen guten, bürgerlichen Mittagstifch von 50. Pf. an und höher in allbekannter Weise, sowie Restauration ä la carte zu jeder Tageszeit. 3117
