2. Beilage zum Wiesbadener Tagblatt, No. 4, Dienstag den 6. Januar 1880.
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Holzversteigerung.
Donnerstag de» 8. und Freitag den S. Januar k. 3v jedesmal Bormittags 10 Uhr anfangend, kommen in dem fiskalischen Distrikt Bleidenstadterkopf, No. 585, Schutzbezirk Clarenthal,. folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung, nämlich:
16 eichene Bau- und Werkholzstämme von 0,75 bis über 2 Fstm., zusammen 19,88 Fstm.,
1 buchener Stamm von 1,32 Fstm.,
70 Rm. eichenes Scheit- und 14 Rm. eichenes Prügelholz, 633 „ buchenes Scheit- und 86 „ buchenes Prügelholz, 525 Stück eichene und 5275 Stück buchene Wellen, sowie
6 Raummeter Stockholz.
Das Holz liegt auf bequemer Abfahrt. Auf Verlangen wird den Steigerern Kredit bis zum 1. September 1880 bewilligt. Zusammenkunft am Holzhauer-Häuschen.
Fasanerie, 30. December 1879. Der Kql. Oberförster.
233__________________________________Flindt._______
Bekanntmachung.
Am Donnerstag den 8. Januar Nachmittags 3 Uhr sollen auf dem Kehrichtlaaerplatze hinter der Gasfabrik 594 Karren Hauskehricht, 45 Karren Straßenkehricht, 38 Centner braune Glasscherben, 36 Centner weiße Glasscherben und 13 Centner Knochen öffentlich versteigert werden.
Wiesbaden, den 31. December 1879. Der Oberbürgermeister. __________________________________Lanz._______
Bekanntmachung.
Samstag den 10. und Montag den 12. Januar e., ledesmal Vormittags 10 Uhr anfangend, werden in dem städtischen Walddistrikte Münzberg folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert, und zwar:
a. Am 10. Januar c.: 48 Stück buchene Werkholzstämme erster Qualität von 0,61 bis 2,87 Festm., zusammen 59,82 Festm., 22 Stück eichene Werkholzstämme bester Qualität von 0,40 bis 1,99 Festm., zusammen 21,71 Festm.;
b. ö» 12. Januar e.: 678 Rm. buchenes Scheitholz, zum Theil zu Werkholz geeignet, 112 Rm. buchenes Knüppelholz, 5175 Stück buchene Wellen, 25 Rm. eichenes Scheitholz, zum Theil zu Werkholz geeignet, 18 Rm. eichenes Knüppelholz, 450 Stück eichene Wellen, 3 Rm. erlenes Werkholz, 2 Rm. erlenes Knüppelholz, 125 Stück erlene Wellen, 8 Rm. birkenes Werkholz, 50 Stück birkene Wellen, 1 Rm. buchenes Lagerholz und 6 Rm. buchenes Stockholz.
Das Holz ist gut abzufahren.
Sammelpunkt an den Versteigerungstaqen jedesmal Bor- mrltags 93/a Uhr bei der Leichtweißhöhle.
Wiesbaden, den 2. Januar 1880. Der Oberbürgermeister. ----Lanz.________
Bekanntmachung.
- Dienstag den 13. Januar Nachmittags 3 Uhr Wien die Erben der verstorbenen Friedrich Wagner 2r M^leute vom Holzhackerhäuschen die nachbeschriebenen Grundstücke, als:
1) No. 2500 des Lagerbuchs, 21 Ruthen 64 Schuh oder 5 Ar 41 Q.-M. Wiese „Müllerswies" 2r Gewann, zw. Johann Philipp Christmann Erben und Georg David Schmidt;
2) No. 2522 des Lagerbuchs, 1 Morgen 39 Rth. 50 Sch. oder 34 Ar 87,50 Q.-M. Wiese „Müllerswies" 3r Gew. zw. einem Weg und Wilhelm August Securius;
3) No. 3063 des Lagerbuchs, 1 Morgen 66 Rth. 71 Sch. Ar 67,75 Q.-M. Wiese „Klosterbruch" 3r Gew.
3-. Michael Rossel zu Dotzheim und einem Graben;
4 Lagerbuchs, 74 Rth. 42 Sch. oder 18 Ar
60,50 Q.-M. Wiese „Klosterbruch" 4r Gew. zw. Georg
Adam Heil zu Schierstein und Friedrich Wilhelm Winter- meyer 2r zu Dotzheim;
5) No. 6125 des Lagerbuchs, 43 Rth. 92 Sch. oder 10 Ar 98 Q.-M. Acker „Kleinfeldchen" 2r Gew. zw. Friedrich Wilhelm Christian Thon und Friedr. Wagner 2r Erben;
6) No. 6126 des Lagerbuchs, 1 Morgen 33 Ruthen 54 Schuh oder 33 Ar 38,50 Q.-M. Acker „Kleinfeldchen" 2r Gew. zw. Friedrich Wagner 2r Erben und Jonas Kimmel;
7) No. 6273 des Lagerbnchs, 1 Morgen 98 Rth. 80 Sch. oder 49 Ar 70 Q.-M. Acker „Landgraben" lr Gew. zw. Gottfried Büger und Wilhelm Fuhr;
8) No. 6306 des Lagerbuchs, 95 Rth. 7 Sch. oder 23 Ar 76,75 Q.-M. Acker „Landgraben" 3r Gew. zw. Friedrich Güttler dahier und Phil. August Wintermeyer zu Dotzheim, in dem Rathhausfaale, Marktstraße No. 16 dahier, mit ober- vormundschaftlichem Consense abtheilungshalber versteigern lasse».
Wiesbaden, 30. December 1879. Der 2te Bürgermeister.
6________________________ Coulin.______
Bekanntmachung.
Dienstag den 6. Januar k. I. Nachmittags 3 Uhr sollen auf Verfügung des König!. Amtsgerichts VI. dahier die zur Kaufmann Ludwig Engel'schen Concursmasfe dahier gehörigen Immobilien, als:
1) Aus No. 1713 und 8542 des Lagerbuchs, ein dreistöckiges, an der Hellmundstraße unter No. 1 zwischen Heinrich Bayer und Georg Menges einerseits und Ludwig Engel anderseits belegenes Wohnhaus mit 4 Ruthen 70 Schuh oder 1 Ar 17,50 Quadratmeter Hofraum und Gebäudefläche, taxirt 25,000 Mk.;
2) aus No. 1713, 1029, 8536 8542 und 8548 des Lagerbuchs, ein dreistöckiges, am Ecke der Bleich- und Hellmünd- straße zwischen Ludwig Engel und Frau Bernhard Scholz Wittwe belegenes Wohnhaus mit zweistöckigem Seitenbau und 12 Ruthen 11 Schuh oder 3 Ar 02,75 Quadratmeter Hofraum und Gebäudefläche, taxirt 68,000 Mk.,
in dem Rathhaussaale, Marktstraße 16 dahier, versteigert werden. Wiesbaden, 1. December 1879. Der 2ie Bürgermeister.
6______________________________Coulin.
Bekanntmachung.
Dienstag den 0. Januar k. Js. Nachmittags 3 Uhr soll auf Verfügung des Königlichen Amtsgerichts VI. dahier das zur Maurer Philipp Kürzer'schen Concursmasfe dahier gehörige, an dem Schiersteinerwege zwischen Cornelius Wagner und Karl Becker belegene einstöckige Wohnhaus mit Kliiewaud und Frontspitze, einstöckigem Hinterbau, Stall, drei Remisen und 43 Ruthen 70 Schuh oder 10 Ar 92,50 Qu.-M. Hofraum und Gebäudefläche und 58 Rnthen 55 Schuh oder 14 Ar 63,75 Qu.-M. Garten, zusammen taxirt 35,000 Mark, in dem Rathhaussaale, Marktstraste 16 dahier, zum dritten Male versteigert werden.
Es wird hierbei bemerkt, daß jedem Letztgebote, ohne Rücksicht auf den Schätzungswerth, die Genehmigung ertheilt werden wird.
Wiesbaden, 3. December 1879. Der 2te Bürgermeister.
6__________________________________Coulin._______
Bekanntmachung.
Die dem Leihhause bis zum 15. December 1879 einschließlich verfallenen Pfänder werden Montag den 12. Januar 1880 und nötigenfalls an den folgenden Tagen, Morgens 9 Uhr anfangend, im Rathhausfaale, Marktstraße 5, dahier versteigert. Zuerst werden Kleidungsstücke, Seinen und Betten ausgeboten, zuletzt Brillanten, Gold, Silber, Kupfer, Zinn rc. Am 9. Januar können die verfallenen Pfänder noch ausgelöst und die Pfandscheine über Metalle und sonstige dem Mottenfraß nicht unterworfene Pfänder umgeschrieben werden. Vom 10. Januar ab ist das Leihhaus hierfür geschlossen. Die Leihhaus-Commission.
Wiesbaden, 29. December 1879. G. Stritter.
