4
liegt
ahier n die eph
iefige erden gegen ) kein estirt,! te an n die t soll,
oars- ank- vurde
Ober- Früh hrend Haden
vor: rüber, cms, c des einet® rms, heute nthet. n sich t.) — !Uhr) )öchste illerie i$ hat durch irchtet - Eis Lasser orch, Jan., oreley en im Jan., orbci; ns ist er ge- >er an unbe- Pegel Metz, chaden zart, ckar- te deS erhöhe ießlich griffen, e Ver- t, der deren
rd geht das n und Wasser m nur r von nittelst fahren
chöpfer
Latti et hat, runkcn
d über bst am
No. 4 Expedttto«r La«gg«fk- No. 2?. Gelte 7
heiligen Abend dortigen Waisenkindern bereitet hat. Die Festlichkeit fand um 2 Uhr Nachmittags im großen Spcisesaale des „Grand Hotel“ statt. Um den großen Tannenbaum mit feinen unzähligen Lichtern zur Geltung zu bringen, wurden die Fensterverschläae hermetisch geschlossen. Der Baum war nach deutscher Sitte geschmückt. Zweihundertundfünfzig Knaben und Mädchen erschienen, von Nonnen geführt, in zwei langen Reihen im Saale, drei Mädchen hielten einen der Gelegenheit entsprechenden Vortrag, nachdem der große Kinderchor ein Danklied für die Hohe Veranstalterin des in Pegli niemals in dieser Weise gefeierten Festes angestimmt hatte. Die Kronprinzessin und ihre Töchter vertheilten eigenhändig die meistens aus Kleidungsstücken bestehenden Geschenke, wobei kein Kind leer ausging. Die Bevölkerung von Pegli ist von dem mildthätigen Auftreten der Kronprinzessin ganz entzückt.
— (Ein neues Attentat) ist gegen ein gekröntes Haupt verübt worden. Die Königin-Mutter von Bayern wurde am Ncujahrstage in der Metropolitankirche zu München von einer Frauensperson angefallen und erhielt von ihr mehrere Schläge, deren Wucht aber durch den Pelzmantel der Königin geschwächt wurde, so daß diese keinerlei Verletzungen davontrug und nicht einmal ein Schmerzgefühl zu erleiden hatte. Die Person ist eine verheirathete Frau von fünfzig Jahren und heißt Anna Rahm. Man schlug mit ihr sofort den nächsten Weg zum Jrrenhause ein.
— (Die Bürgerineister als Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft.) Durch eine gemeinschaftlich« Verfügung vom 20. Dec. an die Provinzialrcgierungen haben der Minister des Innern und der Justizminister die Verfügung vom 15. September v. I., betreffend die Ausführung des §. 153 Absatz 2 des Deutschen Gerichtsverfassungs-Gesetzes, dahin abgeändert, daß in denjenigen Städten, welche einen eigenen Stadtkreis bilden, der Bürgermeister oder das an dessen Stelle mit der Führung der Ortspolizeiverwaltung beauftragte Magistratsmitglied von der Stellung eines Hilfsbeamtcn der Staatsanwaltschaft entbunden worden ist.
— (Postalisches.) Laut einer am 22. v. M. ergangenen neuen Verfügung des General-Postamts sind nicht nur die mit dem Hectographen, sondern auch „mittelst eines ähnlichen, zur Beförderung gegen die ermäßigte Taxe nicht berechtigten Verfahrens hergestellten Schriftstücke", sofern sich aus ihrer Verpackung, Frankirung u. s. w. entnehmen läßt, daß der Absender sie als Drucksachen hat angesehen wissen wollen, als vorschriftswidrig beschaffene Drucksachen zu behandeln. „Derartige Sendungen sind daher, falls dieselben im Jnlandc zur Einlieferung kommen, nicht abzusenden, sondern dem Absender, wenn derselbe bekannt rst, wieder zuzustelleu."
— (Militärisches.) Man theilt mit, daß auch der commandirende General des fünften Armee-Corps, v. Kirbach, ein Pensionsgesuch bei dem Kaiser cingereicht habe; weitere derartige Gesuche sollen von den comman- direnden Generälen deS ersten und zweiten Armee-Corps, v. Barnekow und Hann v. Weyhern, in Aussicht stehen.
— („Großer Kurfürst.") Die „Nordd. Allgcm. Ztg." schreibt: „Gutem Vernehmen nach ermächtigte der Kaiser den Chef der Admiralität in einem Längeren Schreiben zur Veröffentlichung eines umfassenden Berichts über den ganzen Verlauf der Untersuchung in Betreff des „Großen Kurfürsten" und sprach in warmen Worten fein Bedauern über den Vorfall aus, zugleich mit der Bitte, sich durch das unglückliche Ereigniß nicht entmnthigen zu lassen. Voraussichtlich werde der Bericht im Marineverordnungsblatt abaedruckt werden."
— (Kaiserliche Dampfyacht.) Die neue, prachtvolle kaiserliche Dampfyacht „tzoheuzollern" ist höherem Befehl zufolge in Kiel vom 1. April ab zur Verfügung des Kaisers in Bereitschaft zu halten.
— (Aenderung der Ruder-Commandos bei der deutschen Marine.) Das „Marineverordnungsblatt" veröffentlicht mehrere Verordnungen des Chefs der Admiralität v. S t o s ch, welche eine correcte Ertheilung und Ausführung des Ruder-Commandos, sowie das zuverlässige Functioniren der Rudereinrichtungcn sichern sollen. Der Erlaß hat das bisherige Rudcr- Commando von den Kriegsschiffen verbannt und dafür das entgegengesetzte eingeführt. Die Worte „Backbord" und „Steuerbord" und die zur Bestätigung oder zur Wiederholung dieser Commandoworte dienenden Zeichen und Signale werden in Zukunft diejenige Richtung bezeichnen, nach welcher der Kopf des vorwärts bewegenden Schiffes sich wenden soll, und nicht mehr die Stellung, welche der Ruderpinne zu geben ist.
— (Von der deutschen Marine.) Was die neuesten Nachrichten über die Schiffsbewegung der deutschen Marine betrifft, so hat das Kanonenboot „Albatroß" am 2. October Apia verlassen,Straf am 6. October in Levuka ein, ankerte am 29. October im Hafen von Sydney, von wo sich das Boot auf die Heimreise begibt. „Bismarck" ist am 3. October von Sydney nach den Tonga- und Samoa-Inseln abgegangen. „Cyclop" war am 14. November in Shanghai. „Freya" ist am 11. November sww Montevideo in See gegangen. „Hansa" war am 4. November in Callao. „Hyäne" befand sich am 11. December in Montevideo. Loreley" war am 18. December in Konstantinopel. „Louise" ist am '„0 October vor Shanghai angekommen und beabsichtigte in der zweiten Hälfte des December nach Amoy zu gehen. „Medusa" ist am 22. No- pemtier von George-Town nach Trinidad in See gegangen. „Nautilus" ttaf am 3. November vor Sydney ein. „Prinz Adalbert" hat am i«. November Yokohama verlassen, ist am 15. November in Kobe ein- getroffcn, beabsichtigte dort einen vierzehntägigen Aufenthalt zu nehmen und dann durch den Jnlandsee die Reise nach Nagasaki anzutreten. »Vineta" ist am 23. December in Montevideo eingetroffen. „Wolf" vesand sich am 1. November vor Shanghai. — Für die kaiserliche Marine- Academie und Schule zu Kiel ist auf Allerhöchsten Befehl ein besonderes Mengericht gebildet worden. Dieses Ehrengericht steht unter dem Director «er Academie und Schule und wird jgebildet von allen zu denselben com-
mandirten Offizieren, also sowohl aus deu zur Direction und als Lehrer fest commandirten Offizieren, wie aus den als Hörer oder Schüler für einen Cursus commandirten Offizieren. Der Ehrenrath des Ehrengerichts ist aus einem Capitänlieutenant, einem Lieutenant zur See und einem Unterlieutenant zur See zusammengesetzt.
— (Armeestärken.) Nach einer durch die Blätter gehenden Zusammenstellung beträgt die Friedensstärke incl. Flotte (nicht gerechnet die Ersatzreserven, Landstnrm, „Territorial - Armee"): in Frankreich 550,843 und kostet hier der Mann per Jahr bei einer Dauer der Wehrpflicht im Durchschnitt von 20 Jahren 1302 Mark; in Deutschland 434,379, und kostet hier der Mann bei einer Dauer der Wehrpflicht rm Durchschnitt von 12 Jahren per Jahr 1038 Mark; in Rußland 971,280 und kostet hier der Mann bei 20jäbriger Dauer der Wehrpflicht per Jahr 640 Mk.; in Oesterreich 291,566 und kostet hier der Mann bei 12jähriger Dauer der Wehrpflicht per Jahr 756 Mk.; in Italien 240,169 und kostet hier der Mann bei 17jähriger Dauer der Wehrpflicht per Jahr 898 Mk. Frankreich, Deutschland, Rußland, Oesterreich und Italien halten hiernach zusammen 2,488,237 Mann ständig in den Kasernen.
— (Die Kgl. Forstacademie zu Eberswalde) begeht am 1. Mai das Fest ihres 50 jährigen Bestehens. Zur Erinnerung an diese Jubelfeier soll ein Stipendienfond für unbemittete Studirende der Forstwissenschaft geschaffen werden; der Märkische Forstverein hat hierzu bereits ansehnliche Beiträge gezeichnet.
— (Zum Nothstandc in Oberschlesien.) Der Minister des Innern Graf Eulenburg, der Finanzminister Bitter, der Oberpräsident v. Seydewitz und der Landeshauptmann v. Uthmann trafen am 3. d. M. in Oppeln ein, um in einer Plenarsitzung der dortigen Regierung über weitere Maßregeln bezüglich des NothstandeS Entschließung zu fassen.
— (Für Oberschlesien.) Seitens der deutschen Botschaft in Paris sind 22,343 Francs für die Nothleidenden in Oberschlesien gefammelt und an die betreffenden Centralstellen abgeführt worden.
— (Kaiserin von Rußland.) Aus Cannes erfährt man: „Trotz der momentanen Besserung gibt der Zustand der Kaiserin wenig Hoffnung. Die Kaiserin wünscht sehr die Rückkehr nach Rußland. Die Aerzte erklärten das Wagniß der Reise augenblicklich für unmöglich."
— (Madrider Attentat.) Die Untersuchung gegen Otero nimmt ihren Fortgang. Der Attentäter zeigt keine Reue. Er hatte sich dem Trünke ergeben. Mau glaubt, daß er geheimnißvolle Beziehungen hatte, aber er gesteht in dieser Beziehung Nichts.
Berrmschtes.
— („Sieben Attentate,") so schreibt die „Germania", sind seit dem 11. Mai 1878 bis jetzt gegen souveräne Fürsten gemacht worden, nämlich 1) das Attentat Hödel's gegen Kaiser Wilhelm am 11. Mai 1878 ; 2H das Attentat Nobeling's gegen denselben Monarchen am 2. Juni 1878; 3) das Attentat Moncosi's gegen König Alfonso XII. am 25. October 1878; 4) das Attentat Passanante's gegen König Humbert am 17. November 1878 ; 5) Attentat gegen den Czaren zu St. Petersburg am 14. April 1879; 6) das Attentat gegen den Czaren zu Moskau am 1. December 1879 und 7) jetzt das zweite Attentat gegen König Alfonso.
— (Eine Luftschifffahrt im Winter) wird in nächster Zeit zu wissenschaftlichen Zwecken durch Herrn Richard Opitz vom Schwarzen Adler in Schönberg bei Berlin aus in Scene gesetzt werden. Hauptzweck dieser Luftfahrt ist die vergleichende Erforschung der Temperatur auf der Erdoberfläche und in den Höhen von 2—10,000 Fuß. Da nun bekanntlich durch die jetzt herrschende niedere Temperatur das Gas im Ballon sich sehr rasch abkühlt und verdichtet, und dadurch derselbe an Tragkraft bedeutend verliert, so wird die Ballonhülle vorher mit einer von Herrn Opitz eigens zu diesem Zwecke hergestelltcn comprimirten chemischen Flüssigkeit überzogen, welche die Gassüllung in ihrer ursprünglichen Tragkraft möglichst erhält. Versuche im Kleinen haben sich ausgezeichnet bewährt.
— (Postalische Findigkeit.) In Dortmund stellte die Post dem dortigen Bademeister Bloch eine NeujahrZgratulation zu, die als einzige Aufschrift B und daneben ein in das Papier geschnittenes Loch führte. B und ein Loch heißen aber im Rebus Bloch. Unsere Post ist wirklich in allen Sätteln gerecht.
— (Wenn das der Selige wüßte!) Das Thalia-Theater zu Köln a. Rh. kündigt eine Gastvorstellung des Komikers Emil Siebert G,Comthur" und „Ehrenbürger von San Marino!) folgendermaßen an: Zum Schluß: Die Kriegskameraden. Musikalisches Quodlibet (Operette) in 2 Akten von L. Schneider. (Hofrath Louis Schneider, dem verstorbenen Vorleser des deutschen Kaisers! Von dem in letzter Zeit soviel geschrieben wurde 1) Musik, thcils arrangirt, theils componirt von E. Siebert. Folgen die Personen.
— (Centralisation und Bequemlichkeit.) Die Herren Senatspräsidenteu, Räthe und Rechtsanwälte des Reichsgerichts zu Leipzig welche wöchentlich ein Mal (Mittwochs) im „Hotel de Prusse" gesellig zusammenzukommen pflegten, hatten sich am Mittag des Neujahrstages unter der Aegrde des Herrn Reichsgerichtspräsidenten Dr. Simson im großen Saale des genannten Hotels versammelt, um die bei Beginn des Jahres üblichen Glückwünsche gegenseitig einzutauscheu. Der Verkehr der Herren unter Jid) war ein überaus herzlicher, von collegialischer Gesinnung getragener.
— (Eine Pflicht getreue Henne) hat der strenge Winter in Oberbilk be: Düsseldorf an ihrem Amtsgeschäfte nicht gehindert. Sie legte Eier, brütete und brachte chrem Herrn als Weihnachtsgeschenk 8 junge Hühnchen
