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Wiesbadener Tsgblstl.

Gegründet 1852.

Expedition: Langgaffe No. 27.

M 303« Donnerstag -en 25. Deeew-er 1879.

An unsere Leier! — Einladung?um Abonnement.

Das „Wiesbadener Tagblatt" erscheint auch ferner täglich mit Ausnahme des Montags.

Das „Wiesbadener Tagblatt" wird sich auch fernerhin bestreben, durch immer größere Ausdehnung, Reichhaltigkeit und Uebersichtlichkeit in dem Gebotenen seinem Leserkreis eine angenehme Unterhaltung, dem inserirenden Publikum ein wirksames Organ zur Förderung seiner Interessen zu bieten.

Das „Wiesbadener Tagblatt", gegründet 1852, ist das älteste und eingebürgertste aller in Wiesbaden erscheinenden Lokalblätter; dasselbe bringt außer den Veröffentlichungen der hiesigen Bürgermeisterei, alle sonstigen amtlichen Be­kanntmachungen, Marktberichte, Verloosungen, die tägliche Fremdenliste, Theaterzettel, CivilstandS- Register, Eisenbahn» und Post-Tarife, Witterungsberichte, Geldcourse rc. rc.

Der redaktionelle Theil des „Wiesbadener Tagblatt" enthält stets die neuesten Berichte über lokale Tages-Ereignisse, Referate über öffentliche Regierungs- und Gerichtsverhandlungen, Gemeinderathssitzungen, Vereinswesen rc.; den Vorgängen auf den Gebieten der Kunst, Musik und Literatur widmet der redaktionelle Theil deS „Wiesbadener Tagblatt" besondere Sorgfalt und gibt außerdem seinen Lesern ein übersichtliches Bild über die wichtigsten Ereignisse innerhalb des deutschen Reiches. — Dieser letztere Theil unseres Blattes hat neuerdings durch die regel- Mäßige Mittheilung eines kurzen Resum«'s der Landtags- und Reichstags.Verhandlungen «och ein« willkommene Erweiterung erfahren.

In seinem Feuilleton bietet das „Wiesbadener Tagblatt" seinem Leserkreise stets eine ansprechende Novelle, Plaudereien, Biographien, wissenschaftliche und gemeinnützige Aufsätze in lebendiger Beziehung zu den brennenden Fragen der Gegenwart, und Miscellen.

Das neue Quartal beginnt mit dem trefflich geschriebene» Roman: „Die Gouvernante" von S. Mrlnee, dem liebenswürdigen Erzähler der allseitig mit so großem Beifall aufgenommene« beide« Novelle« „Im Kloster" u«d „Olga" im vorigen Jahrgang unseres Blattes.

Der Abonnements-Preis des „Wiesbadener Tagblatt" beträgt hier in Wiesbaden:

für 3 Monate........Mk. 1. 30, in's Haus gebracht 35 Pfg. mehr.

„2 „ ......... „1. „ „ „ 25 „ „

„ 1 Monat........ — 70 „ „ „ 15 „ „

Der Insertions-Preis beträgt für die einmal gespaltene Garmond-Zeile 15 Pfg.; Preis-Ermäßigung tritt ein bei:

3maliger Wiederholung derselben Anzeige in kurzen Zwischenräumen 10 °/o,

4—ömaliger „ „ „ „ „ „ 20 °/o,

7maliger und öfterer „ „ „ „ „ 25 °/o.

Reklamen werden mit 30 Pfennig für die einspaltige Petitzeile berechnet. — Einzelne Nummern und Belege 10 Pfennig.

Letztere können nur geliefert werden, wenn bei Aufgabe des Inserats bestellt. — Beilage-Gebühr Mk. 10 pro Beilage.

Zur Veröffentlichung von

Anzeigen aller Art

ist daher das „Wiesbadener Tagblatt" von allen in Wiesbaden und der Umgegend erscheinenden Lokalblättern dar geeignetste und b i l I i g st e und sichert durch seine starke Verbreitung in allen Schichten der Bevölkerung de« besten Erfolg.

Bestellungen auf das mit dem 1. Januar 1880 beginnende neue Quartal beliebe man für

hier.......bei der Expedition, Langgasse 27,

auswärts .... bei den zunächst gelegenen Postämtern zu machen.

Wir bemerken hierbei noch, daß von den Letzteren ohne ausdrückliche vorherige Bestellung nicht weiter geliefert wird, während bei den hiesigen verehrlichen Abonnenten das bisherige Verfahren beibehalten bleibt.

Die Angaben von Wohnungsveränderungen innerhalb der Stadt bitten wir, um eine prompte Zustellung des Blattes ermöglichen zu können, bei der Expedition, Langgasse 27, — nicht bei den betreffenden Trägern — erfolgen zu lassen. Die Hledaktiv«.