II. Beilage zum
iesbadener Tagblatt.
M 123.
Sonntag -en 26. Mai
1878.
„ Schürzen
a’’ farbige, leinene und weiße billigst L.E un° ohne Stickerei, auch ganz hochfeine, das Neueste
359a 1 „ F. Lehmann,
Goldgasse 4, Ecke der Grabenstraße.
Curhaus zu Wiesbaden.
Montag den 27. Mai Abends 8 Uhr:
Fest-Ball in den Sälen des Curhauses,
verbunden mit
Qarten-Doppel-Concert, Illumination & Feuerwerk.
Im Cur garten concertiren während des Balles (indess nur bei günstiger Witterung):
Die Capelle des 80. Inf. - Regiments unter Leitung ihres Capellmeisters, des Herrn F. W. Münch, und das Trompeter, corps der 8, Abtli. Blass. Feld-Art.-Reg. BTo. 38 unter Leitung des Stabstrompeters Herrn Beul.
. Die Ballmusik im grossen Saale und event. im weissen Saale wird von dem städtischen Cur-Orchester ausgeführt.
Sämmtliche Nebensäle stehen während des Balles zur Verfügung der Festtheilnehmer. Die Thüren des grossen Saales nach dem Garten zu bleiben während des Balles geöifnet.
W*" Zu dieser Kst-DerMstaltung ist für Garten und Aallsaai nur Promenade-Anzug erforderlich. 'Ttig
Abends, etwa 9 Uhr:
Feuerwerk im Curgarten,
arrangirt von dem Königl. Kunstfeuerwerker Herrn W. Becker.
Programm.
1) b Signalschüsse. 2) 12 Raketen in diverser Versetzung. 3) 1 Sonne m ®nDanHeuer. 4)1 Pot ä feu. 5) 12 Raketen in diverser Versetzung. t • Goldregen. 7) 2 grosse Fontainen mit römischen
Lichtern. 8) 1 Bombe mit bunten Sternen. 9) 1 Pot ä feu. 10) 1 Cascade mit rotirendem Blumenbouquet. 11) 12 Raketen mit diverser Versetzung. 12) 1 Bombe mit bunten Sternen. 13) 1 Pot ä feu.
14) 12 Raketen, dabei 6 Fallschirmraketen.
Beleuchtung der Fontaine und des Parkes; Bombardement von 1000 Uranaten, 24 Pots a feu und römische Lichter. Während der Beleuchtung: Schlussdecoration in Brillantfeuer.
Zum Schluss: Pot ä feu mit 500 Leuchtkugeln und Granaten. iriSr.iöSlllTn?liltl!l!ietlb=®llncertES roirh der Curgarten durch Bostons, farbige Etc. veleuHtet.
Von 9 bis U Uhr Beleuchtung der Cascaden vor dem Curhause. iw "etheihgung an dem Festballe ist nur gegen besonders losende Marten möglich.
«XVcuS..?"“ * ’,niD““
Curtax- und Abonnementskarten haben, auf «rund beson- fedä. KSnislicher Regierung dahTer,
nu diese besondere Veranstaltung keine «iiliijrkeit T?a zahl Karte°henVerllKltniSaen ent8Prechend, nm- eine bestimmte Afi- zam Karten ausgegeben.
Dm «V- dir Abends werden die sämmtlichen Gartenthore ttrfoS. V°n da ab eine Festballkarte zum Besuche des portal rtatFng ßndet von 6'/2 Uhr ab nur durch das Haupt-
Sitzplätze zu res er vir en ist nicht gestattet.
Städtische Cur-Direction2_F^JI^Wl^
Bekanntmachung.
soll A8. Mai tz I Vormittags 10 Uhr
Mülllr »N^^rfugung das zur Concursmaffe des Karl an der LÄ/r Wellritzmuhle bei Wiesbaden gehörige Antheil Gemartirn^^^^ b und an 7 Grundstücken, sämmtlich in der Z j? Dotzheim belegen, in dem Rathhause zu Dotzheim zum zweitenmale öffentlich versteigert werden.
443 ^ Ctm' ^en ^ptil 1878. Der Bürgermeister.
—--— ________________Wintermeyer.
Ferdinand Müller,
6 Friedrichstraße 6 — 22 Michelsberg 22, empfiehlt sein Auetionsgeschäft dem verehelichen Publikum zum Abhalten von Versteigerungen und Taxationen unter strengster Diseretion und reellen, billigen Bedingnngen. Eigener Saal gratis, Lagergeld nicht berechnet.
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