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Abend-AuSgabe. ErsteS Blatt.
Miesdaderrer Tagblatt»
Mittwoch, 14. Oktober 1914.
Nr. 480 -
Die Deutfchfreundlichkcit AbcssinienS.
Lr. Kimstantinopel, 14. Okt, (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Wie der „Jkdarn" erfährt, haben Franzosen in der nord- afrikanischert Hafenstadt Dschibuti eine Anzahl deutscher Kanonen, die nach Abessinien unterwegs waren, beschlagnahmt. Die abessinische Regierung hat daraufhin die in Abessinien ansässigen Franzosen auSgewiesen.
Ein Telegramm deS Kaisers an die ostpreußische HilfS- kommiffion.
W. T.-B. Königsberg, 14. Okt. (Nichtamtlich.) Auf das an den Kaiser bei der ersten Sitzung der Kricgshilfskom- mission gesandte Telegramm ist folgende Antwort e,nge- aangen: „Exzellenz v. Batocki, Königsberg. S«. Ma,.
der Kaiser lässt der Kriegshilfskommission für die Provinz Ostbreuhen für die freundliche Begrützung ber der erst Sitzung warmsteits danken. Se. Majestät vertraut, dass es der segensreichen Arbeit der Kommission gelingen^wtrd, m Kriegsnot, welche Allerhöchst Ihre Provinz Ostpreussen zugleich für das gesamte Vaterland erlitten hat, nach Möglichkeit zu lindern. Auf Allerhöchsten Befehl, v. Valentini.
Der' kommandierende General deS 8. Armeekorps in das Grosse Hauptquartier berufen. .
W T-B. Köln. 12. Okt. (Nichtamtlich) Der bisherige kommandiere »de General des 8. Armeekorps, Generalleutnant Tuet ff von Tscheve und Weidenbach, ist zu anderweitiger Verwendung"in das Grosse Haiiptguartier berufen wor^n.
An seiner Stelle ist Generalleutnant Riemann, Komman Lr der 12. Division, zum kommandierenden General des 8. Armeekorps ernannt worden.
Unsere Feldpost.
Zwei Beispiele für viele. ^
, E^GMra^'al^HÄense^Mwt^ emen
ä?g e'r t^ dass er fürchtet," sich micht milde genug ansdrücken
C ' ^Natürliä""handelt es sich wieder um die>F e ld p o st. Das ist freilich ein Kapitel, bei dem nach allen Erfahrunge^ dip mir in den letzten Wocken gesammelt haben, die ^ever
nur ^zu leicht^ausrutschen kann. Wir leben und statt vieler Worte nur die beiden Falle wieoer geben, die den verehrten Herrn Geheimrat )o m Harnisch ge-
I,a t be Letter, ""Professor S„ Rittmeister im Husar'en-Regiment Nr. 2, hat seit Ende August vo>i ^iner Frau weder Brief noch Telegramm, noch Pakete, die sie in unzähligen Mengen abgeschiat
hat, echalte Oberregierungsrat M. (Ministerium der
ment Nr . . . (20. Armeekorps) hat seit dem ^1 August von seiner Frau noch nicht eine einzige Sendung erhalten. Heute (6. Oktober hat sw einen Brief von ihm bekommen worin er sie bitte hm doch Sachen zu schicken, denn seine fielen ihm buchstab lick, vom Leibe. Das 20. Armeekorps schiene vollständig von jeglicher Verbindung mit Berlin abgeschnitten und die Klagen wären allgemein. Dies bestätigt mir heute unsere Kochsrau, deren Mann ebenfalls im 20. Armeekorps dient und der auch noch n i ch t e Ut e einzige Sendung von seiner Frau erhalten hat. Und die'arme Frau hat ihm für 40 M. Sachen geschickt. Nur zwei Beispiele. Aber wir wissen und muffen es leider bestätigen, dass sie nichts weniger aU betet . zeit dastehen, dass es Hunderten und Tausenden von Frauen und Müttertt so ergeht und ergangen ist, wte m diesen beiden Fällen, und dass die Trauer um diese Zustande durch keine nostt so beredte Erklärnngs- und Reastfertigung.- sckirift der Reichspostverwaitung zu verscheuchen ist. Wir wissen auch, dass nicht ave Feldgrauen in gleicher Weise unter den organisatorischen Mängeln der Feldpost zu leiden haben, und wir baben geflissentlich, wo ili dew un^ w" 0 chan Feldpostbriefen. Worte deS Dankes für Brief- und Postsendungen aus der Heimat sich fanden, diese Brlefstellen n ) Möglichkeit zum Abdruck gebracht, um zu zeigen, dasz man mit einer gar zu weit gehenden Verallgemeinerung der Vorwürfe über das Ziel binauS schiesse,, wuroe. Wir haben endlich gebofst, dass die zuständige,! Stellen, an die wir um gewandt baben, für Abbilfe sorgen würden, denn ihnen konnte es natürlick auch nicht verborgen bleiben, welch erste Interessen vier ans dem ©viele standen. Einiges mttu wohl auch inzwischen besser geworden sein; die Gewichtsgrenze für Briefe ist etwas erböbt und mit Ein - Pfund - Paketen wenigstens ein Versuch zugelassen worden. Aber darüber
hinaus darf die unbedingt notwendige Beschleunig n n g der Postverbindungen nach den Schlack. feldern in Ost und West n > ch t v e r g e s s e n werden.. Auf wclcke Ursachen die Bevölkerung — in allen ibren Kreisen die schmerzlich beklagten Missstände znrücksuhrt. "t.Derrn Kractke sicherlich bekannt-, auch dass er persönlich dafür-verantwortlich gemacht wird. Wir können nickt glaubem dak, ibn diese Vorwürfe so unberübrt lassen, wie.es nach anssenbin den Anschein bat: versteben dann allerdings nickll warum er nock nickt ein einziges Wort gefunden hat, um ssch mit der :"itentlickkeit irgendwie zu verständigen. Se, dem aber wie ihm wolle. Wir müssen nock einmal laut und deutlich sagen, dass es mit der Feldpost so, wie es bisher war,
nickt weitergehen kann und darf.
Ein Feldpostbrief des Grotzlierzogs von Sachsen-Weimar.
Weimar, 12. Okt. Soeben wird folgende,'- Feldpostbrief des Grossherzogs von Sachsen-Weimar an di- Grossherzogin ainslick durch die „Weimarische Zeitung" veröffentlicht: „-vorgestern Hatzen wir die Russen gehörig Verhaneu. Von drei Seiten hatten wir sie u m klammer t. Leider smv uns doch nock welche entkommen. Der Feind stand ,,, ssari befestigten Stellungen konnte sich aber wegen der Ummlsung nicht halten Ich war erst zm Division gemtten. dann zur und d-ann zum NeglM^ni, ict> lnnge ntcyt ocfcrjcti batte Das 04. Regiment war auf einige Tage einem anderen Korps zngeteilt und kam gerade zu Leyen, als das erste Bataillon angriff Da packte mich die Passion, und sch blieb bei ibm nahni einen. Karabi uer und machte den Angriff mit. Die Russen rissen aus den Schützen- äben mächtig aus Die Verfolgung machte ich zum Teil mit. spielte teils Zugführer, teils. Schütze Zwei Fahrzeuge haben wir auch erbeutet Das Regiment hat allein über 100t> Gefangene gemacht und mehrere M a s ch, n e n g e - wehre erobe't. Unsere Verluste sind nur gering. Das Gefecht ist für mich eine schön- Erinnerung. ES war angelegt wie der Kopf einer Hasenstreife, leider war der Kessel
nicht geschloffen. In meinem Bereich sind mcht viel« Russen
am Leben geblieben. Unsü e Leute waren auch ganz ratnal. ÄnS den Häusern und Erdhöbten musste man die Russen hewiusholen Sie müssen sehr »rosse Verluste gehabt haven.
Großherzogin Anastasia von Mecklenburg-Schwerin.
Das Ministerium des Grossherzoglichen _ Hauses ,« Schwerin teilt der „Neuen Gesellschaftl. Korrespondenz aus Anfrage mit, dass die Nachricht, die Grossherzogin-MuAer Anastasia vo,i Mecklenburg habe aus Parteinahme für Russland, das Land ihrer Herkunft, wieder ihren Mädchennamen angenommen, vollkommen unzu treffend ist, Das Ministerium behält sich weitere Schritte in dieser An gelegenheit vor.
Der Tod fürs Vaterland.
W-T.-B. Wien, 14. Okt. Prinz Karl von Solms, der einzige Sohn des Chefs des Freiwilligen Automobilkorps, ist ans dem nördlichen Kriegsschauplatz gefallen.
Das Eiserne Kreuz.
Dass auch unsere Kriegsfreiwilligen vor^ dem Feinde ihren Mann zu stehen wissen, beweist die Tatsache, dass bereits Auszeichnungen an diese Kämpfer verliehen worden sind. So hat der Kriegsfreiwillige Müll e r aus G o t h a von der Maschinengewehrkompagnie eines Reserve-Regiments das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhallen.
hd. Osnabrück, 13. Okt. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielten der Leutnant d. R. Hasenclever vom .Frw- artillerie-Negrment Rr. 18 und der Oberleutnant Licht- schlag vom Feldartillerie-Regiment Rr. 7.
Bi-. Berlin, 14. Okt. (Eig. Drahtberlcht. Ktr. Bin.) Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der aus den Vorgängen in Zabern bekannte Oberst v. Reuter, Kommandeur des Grenadier-Regiments Prinz Karl von Preußen; dergleichen der Leutnant v. Hiddessen vom Leib-Dragoner-Regiment Nr. 24, der als erster über Paris flog.
betreffend den Bezug der Verlustlisten, sind nicht <w Zentral-Nachweisebu- con deS KriegsministeriumS auch ^
die den Druck anSführende Druckerei, sondern lediSUw zuständigen Postämtm zu richten.
Berlin, den 11. Oktober 1914. . ..... R.
Daö KriegSministcrium N. *>'
tAbkürzunaen: verw. — verwundet. leichtv. —
mundet, schwerv, — 1 -btver verwul> Perm — vermisst, gef — gefangen.« Gardc-SchUtzcn-Batailloi,. Bcrlin-Lichterfelde. ^
(EsttnneS au Mont am 24. Rohan am 31,8,. Leuilltz Chateau Ttzierh am 3.. Orlp am 8. Chery am 11 und -0 court am 12, 9, 14-j Schütze Michel (Laufenselden) leichtv.
Landwchr-Jnfantcrie-Regimcnt Nr. 80.
2. Bataillon. Wiesvadcn. »
(Gefecht im Westen am 3, 9. 14. Ort nicht angogebewi 8. Komp,: Weh-m, Körte (Oberhunden) toU.
Krone (Lüdenscheid) tot: Wehrm. Wagner (Dotzheiin)
Wehrm Silbereisen (Dotzheim) tot; Wehrm. Becker heim) leichtv,: Wehrm, Söch (Steinrcinack) leichtv.:
hc,m) leichtv,: Wehrm, wocv iiLteinrcinaa- ieiwio-.
Bach (Forstbvnn) verm.: Web:m. Dönger (Einiahausen) v Wehrm Dietzler (Coblenz) verm,: Wehrm Johann.01 ® ^
Gras kjertling über Italiens Neutralität.
Rom, 13. Ok-t. „Corri-ere d'Jtalia" veröffentlicht eine Un-t-erredung mit dem bayerischen, Ministerpräsidenten Grapeu HerKing über die Neutralität Italiens. Gras betont, dass, während Italiens Verbündete dessen Nei-tvalrta^- erklärung rnhi>g Aufnahmen, d,-e Ententemächte Derfnh- ru-ngskünste und Drohungen au-fwandten,, um das Land au seiner Neutralität herauszubringen und es zu^.e'nem Kr,eg mit Österreich zu verleiten. Mit Recht weitz Italien fehr^wohl, dass jene nicht seine aufrichtigen freunde ssnd. die es in einen Krieg mit all seinen ungeheuren Opfern Gut und Blut und namentlich auch seiner wirt,chaftlichen und sozialen Gefahr hineinreihe,, wollen. Italien versteht es, dch; nur diejenigen es gut mit ihm meinen, die dt>e Aufrechterhal- tu n g feiner Neutralität billigen. Es ist doch klar, d«h Sieg der Entente,nächte Italien nur zum N^ieil gereichen würde und ein Übergewickst Englands und Frankreichs tm Mittelmeer bedeuten würde.
Die Antwort des deutschen Generalkonsuls an den Budapestcr Bürgermeister.
W T-B Budapest, 13. Okt. (Nichtamtlich.) Der deut sche Generalkonsul Gras Fürstenb erg richtete an den Bürgermeister Barczi, folgende Depe,che: Empfangen
Sie," verehrter Herr Bürgermeister, meinen her z l sch e n Dank für die gütige Mitteilung, durch welche Sie mich davon verständigten, dass S,e eine Ihrer Haupt,trassen und einen Hauptplatz auf den Namen Kaiser Wilhelms bezw. auf den Namen der Stadt Berlin tauften. Ihre Begrüßung beförderte ich an die kompetente Stelle in der Hoffnung, dass dieser Beschluss des Baurats, welchen dieser auf Ihren Antrag und den Antrag des Dragistrats der Haupt- und Residenzstadt Budapest erbracht hat, e,n neu es Band unfereÄ auf das Wohl Ungarns und Deutschlands gerichteten Zusammenwirkens sein werde. , : ^
Zur Behandlung der gefangenen französischen Geistlichen in Deutschland.
IV. T.-B. Berlin, 13. Okt. (Nichtamtlich) Während in Deutschland die Geistlichen, im Feld, so weit sie nicht als Mil,- tärsvelsooger Anstellung finden, im allgein,einen zur Krankeil- pflege verwendet werden, müssen bekanntlich die fr-anzosr- sch - n Geistlichen als eins ach e Soldaten, in den Reihen des Heeres mit der Waffe kämpfen. Viele von ihnen sind infolgedessen bereits in deutsche Gefangenschaft geraten tut,b wurden .in unseven großen Giefa-nge-n-enlcrgser n unrevge- bracht. Mit der Bitte, das Los diefer Geistlichen zu -erleich tern, wandte sich der Erzbischof von Köln, Kar^'ial v o,n Hartmann mit einer Throneingabe an den Kaiser. Wie wir hören, hat der Knis-er in hochherA^ger Weife dieser Bitte statt-gegeben und zu genehmigen geruht, dass die gefangenen ftanzösische-n Geistlichen w i e O f f, - ziere behandelt werden.
Ein Protest des kubanischen Gesandten in Berlin gegen die auswärtige Lügenprcsse.
W. T.-B. Kopenhagen, 13. Okt. (Nichtamtlich.) Der kubanische Gesandte in Berlin, Quesada, protestiert rn einem Telegramm an die Zeitung „Politiken" gegen d,e von dem Reuter-Bureau verbreitete Meldung der „New York Times", nach welcher er ohne Geld in Berlin sein solle und sein Sohn in einem Berliner Gefängnis sitze. Der Gesandte erklärt, die Depesche sei falsch; er und seine Familie befänden sich nicht in Not. Sein einziger, vierzehnjähriger, Sohn habe niemals in einem Gefängnis gesessen. Sein Sohn werde eine Sch a d e n s e r s atzkl a g e gegen die „New York Times" und gegen. „Reuter" anstrengen..
Umarbeitung 'erbeuteter französischer Geschütze.
Von den im Hof des König!. Residenzschlosses in Stntt- gart aufgestellt-en 50 französischen Geschützen wnrd-vn 26 Ge- schütze abgeholt und nach Essen übsrgeführt, Ivo sie -in den Kruvvfchen Werken für den weiteren Gebrauch im Krieg um gcarbeitei werden sollen.
Webvm. Diotzler (Coblenz) verm.; Webrm -zotwnn: tstw,^ a ti er (Wiesbaden) verm.: Webrm. Punk (EidoA) - Landwehr-Jnfantcrie-Regiment Nr. 81. Frankfurt a.
1. Bataillon. . ^
(Bar de Sapt am 16., Chatte am 20. und Celles am 21- 22. 9. 14.)
Unteroff Friedrich Horaczek (WieSbad ett)
Wehrm. ffliron (Falkenstein) - leichtv.: .Ilisieroff. wchnss,.! (Katzenelnbogen) leichtv.; Wehrm. Lahnstein (Kestert)
Wehrm. Bach (Siershahn) leichtv.
Jnfaiiterie-Negiment Nr. 117. Mainz. at>
(Gefechte im Westen vom 22. 8. bis 10. 9.. Orte nicht geben; Bermericourt, Ovainville, Reims vom 14. bis 22. ».
Res. Bellinger (Frickhofen) leichtv.: Res. Gros berg) leichtv.: Musk. Louis Funk «Wiesbaden)[ & Musk. Hirsch (Weyer) schtverv.; Rest Böhmer leichtv.; Res. Weil (Klein-Schwalbach) leichtv.; Musk. sww .. Hardt (Hochheim) verin.: Musk. Äuhl (Obernheim)
Res. Petri (Langenhain) verm.: Res. Becker (Höchst)
Res. Mrntz (Höchst) verm.: Res. Klebu- 1 (Unterlleder^ Reicht!).
Feld-Artillcric-Reginient Nr. 25, Darmstadt.
(La Chapelle-ZNanrupt und Tuilerie am 8. 9. 14J Kan. Bgck (Lorsbach) schwerv.
Berichtigung früherer Verlastlisten. a
Füsilier-Regiment Nr. 80, Wiesbaden und Homburg v- ^ 5, Füs, Büllkenhol (Beilon) bisher verm.. ist tot: Res. heisen (Ältenstoig-Nagold) bisher verw... ist tot.
Landwehr-Jnfantcrie-Regiment Nr. 81, Frankfurt a. Wehrm. Grün 2 (Unterliederbach) ist nicht tor, sondern findet sich bei der Tvuvve.
Infanterie-Regiment Nr. 87, Mainz. Res. Cberz (Herschbach) bisher verm.. ist verw.
Kus Stadt und Land.
Wiesbadener Nachrichten.
Feindliche Flieger über Wiesbaden?
Heute vormit-tag wurde u-ns von ve-rtramen-swür • ©die mitgeteilt, gestern abend vor 10 Uhr habe ein Flieger auf dem Exerzierplatz an -der Schilersteiner ^ eilte Bon, be geworfen. Ein in der Nähe stehendes^ habe von der Spren-gwirknng der Bombe in . seinen menten gebebt. Wir beauftr-ag-ter: daraufhin arbetter mit der Einz-iehung von ErkunÄlgu-n-gen. ilwEi ist das Ergebnis: . „ .
Die Gerüchte, dass feindliche Flieger über Wesvaoc-^.^ sichtet und auch Bomben von ihnen getvorfen haben sich in den letzten Tagen bei uns überstürzt. tag wunde uns das von S ch i e r st e i u, gestern von h e i -m und heute von Wiesbaden selbst geinelde - ^ Gegenteil lässt sich ja nicht beweisen. Es ist nicht u ’ n dass in der Tat Bombenwürfe in hiesiger Gegend ü men sind. Trotz aller Mühe, die wir uns nach dies« gaben, haben wir indessen nicht eine Person können, die einschlägige bestimmte Angaben } .^tit imstande gewesen wäre. Was wir dagegen haben w^^eii können, ist folgendes: Am Sonntagabend -gegen 9 uy-r ^ hier zwei dunkle Punkte am Firmament bemerkt,
Laten von unseren Achtzigern für feindliche sie -gaben verschiedene Schüsse aus sie ab. Einer der will auch bemerkt haben, wie von -einem der dünnen etwas herabgeworfen ivnrde, -das -einen Hellen Sche'-" j, ci" c tote und wahr s ch e i n l i ch eine Bombe war. ->"9 ^ feF Explosivwirkung hat bis jetzt unseres Wissens n-,rge" gestellt werden können.
Der Wiesbadener Landsturm. ^
In der heutigen Movgen-Ansgabe haben ?^veröss^^ Mitteilung eines Wiesbadener Landstnrmmanns licht, wonach die Gerüchte von einem Überfall ^ de braven Landstürmler falsch sind. Jetzt erhalten zgisi Landsturm - Infanterie - Bataillon baden von einem Wiesbadener Lehrer folgende " Itc Es wird ausdrücklich betont, dass rüchte über stattgefundene Überfälle und ^
standene Verluste dVr cha u s u nzu tref siesid falschen Gerüchte gründen sich verinntlich aus u - Säntl'' Ruhmredigkeit einzelner Landsturmileuite. ^„tro Mannschaften befinden sich wohlauf in guter
Es besteht keinerlei Grund zur Beunruhigung-
Auch Ssterreich mnstert den ungedienten
Die int Amtsbezirk des k. U-. k. Gcner-alkoniu . ,
surt a. M. (Provinz Hessen-Nassau und Hessen) wohnhaften österreichischen u-. Im scheu Land stur m'p f l i ch t i g e n, welche ^ »
1894, 1893 und 1892 geboren sind, haben sich len Generalkonsulat einet besonder-eu Land I- ^ rung zu unterziehen, bei welcher ihre Ei'gn-u « -K.
sturmdienst mit der Waffe sestgest-ellt werden f
Es haben demnach jene Lanidsturmpflichn-g ^ f. sisijch eien Jahraä-nae. welche bisher ihre Adresse de, n gcti -si
£tus der 48. Verlustliste.
Bekanntmackningen.
I.
Dem Zentml-Nachweise-Buieau — Berlin dllV. 7. Doro- theenstmtze 48 — iss es nicht, möglich, briefliche Anfragen zu beantwo ten. Aufklärung wünschende Per,oiwn auch diejenigen. die über Krieasgefanaene Auskunft baben mochten, werden daber ersucht brerzu die auf wder Posllinstalt erhältlichen rosa Kurten zu benutzen. Es muß dies schm, ans Tem Grunde gescheben damit die anderen Anfragen nickt ,n Nachteil ao aten. sondern die Amragen sofort beantwortet werden
könnwi Oktober 1014.
^ernn. °en o. Das Kriegsministerium kl. B.
II.
Etwaige Anfragen wegen des Inhalt?^ der Verlustlisten kann nur dar: Zentral-Nackwe-sebureau des Kriegsministenum-. Berlin NW. 7, Dowtheenstmk- sL h---uwLle». Wunlcke.
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ralkonsulat noch nicht gemeldet haben, '' „ schriftlich unlcr Änmrbe des Geburtsjahres, l
- • -,otaA.p m nin-h < - iiach-rick-olen. Jene, welche ^ciis
^cy-r^srnct) uni-er antiM r. etI >
der HeimatZgemein-de nachzuholen. Jene, we 1 ^ chc»
ten Meldung ihre Adr-eff-e geändert haben, hu-»e" ^ unverzüglich anzuzeig-o». ^
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die allernächste Zeit von dem G-eneralkon)iN #0
Vorladung zur Musterung erhalten. Wer »
Musterung, wird jedem Untersuchten eine
Vorladung zur Musteruitg erhalten. Über
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gestellt. Die bei'der Musterung fiir ^„-geeigm ^ ^ werden sich am 26. Oktober d. I. bei ihrem z
