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kcha,- . ^Tagblan-Haus". tVUSuUvCIuTagblatt-Haus" Nr. 6650-53.

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tagblatt-Haus" Nr. 6650-53.

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twoch, 14. Oktober 1914.

Morgen - Ausgabe.

Ar. 479. * 62. Iahrgang.

Fortschritte überall!

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JtihMn ii inmn Vitt. Ae tue MWMe-NM. UjMMe ln tilroeroen. teilte noi iffflien MM«W.

1 ,,'B-B. Großes Hauptquartier, 13. Okt., (Amtlich.) Vom westlichen Kriegs- W ^^egen Nachrichten von Bedeutung nicht vor. (. ®. e Angriffe des Feindes östlich S o i s s o n s sind '»iiJ t!t worden. Im Argonner Wald finden >,^i^nd erbitterte Kämpfe statt. Unsere Truppen ^ ^ sich in dichtem Unterholz und äußerst schwieri- tz^^innde mit allen Mitteln des Festungskrieges Ejjj .. sür Schritt vorwärts. Die Franzosen leisten hjj "Eigsten Widerstand, schießen von den Bäumen und wschineugewehren von Baumkanzcln und haben sz,, ^ingcnwcise angelegten Schützengräben starke, ^sartige Stützpunkte eingerichtet. t '. e ^"n der französischen Heeresleitung verbreiteten 'Esten über Erfolge ihrer Truppen in der L 15 r c = (5 6 c n e sind unwahr. Nach Gefangenen- ^ ist den Truppen mitgeteilt worden, die Dcut- i^lcren geschlagen und mehrere Forts von Metz bc- kkefallcn. Tatsächlich haben unsere dort fechtenden keiner Stelle Gelände verloren. Eta in wie vor in unserem Besitz. Die jetzigen franzö- ^ .Angriffe gegen unsere Stellung bei S t. M i h i e l ^telich abgewiesen worden.

Kriegsbeute von A n t w e r p e n läßt sich '"Ci* 1 * 6 no ^ "'Ejt übersehen. Die Zahl der

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ssntwassneten ist auf annähernd 28000 Mann l| ?' Nach amtlichen Londoner und niederländi- ^^''"Eirichten befinden sich hierbei auch 2000 Eng- Scheinbar haben sich viele belgische Soldaten " s i k I e i d e r n nach ihren Heimatsorten be- Ht ^ cr Gebäude- und Matcriealschaden in Ant- ^ gering. Die Schleusen- und Fähren- i\i' l' 11 * 3 dom Feinde unbrauchbar gemacht [itnSin Hafen befinden sich 4 englische, 2 belgische, ^ t cv ,er ' dänischer, 32 deutsche und 2 öster-

!s»lsch^ ^"wpfer sowie 2 deutsche Segelschiffe. Soweit **bisher untersucht worden sind, scheinen ^ E k unbrauchbar gemacht worden zu sein.

1 Cft.. r cm östlichen Kriegsschauplatz verlief der v^be - cc i-n allgemeinen ruhig. Am 12. Oktober erneuter Umfassungsversuch der Russen bei Al»,., '^dt abgcwicsen. Sie verloren dabei 1500 ^ l u»d 20 Geschütze.

Stn EdPolen wurden die russischen Vor­st^?' südlich

%

1110110 ) von Warschau, durch unsere lit n?" E üEgeworsen. Ein Übergangsversuch der st tz^^ die Weichsel, südlich Jwangorod, wurde

Di

%

E Austen für die Russen verhindert.

Oberste Heeresleitung.

e weiteren Kämpfe Zwischen

^^Bttoerpen und Ostende.

Island gegen das deutsche Vordringen w vergeblich.

5 13 - Okt. (Erg. Drahtbericht. Ktr.

f' b t -fstün Meldungen von der Seeländischen

H i i s c n, daß der Aufmarsch der Deut ijsist n.rst tl: ' "" ' - -

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ft worden und f I u ch t artig durch

c st e n mit Erfolg dou­ble Engländer, Belgier und Franzosen, * ,t,r< ^ 1 e j M i Gegenangriff

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ftK nach Ypris und Zccbrügge ab-

1 -^iadt Gent hat sich bei dem Einzug der

V(b erfr i widersetzt, da es eine offene Stadt ist ^ !ulst daß die Engländer dagegen vrotcltieri

. l»' Die Deutschen sind bald nach der Bc- j, stezogen. In Ostende rechnet man bc- 'e $> c Et Ankunft der deutschen Truppen. Wohl- w schicken ihr Gepäck nach England voraus.

Unter den internierten Belgiern sieht man wenig Jäger zu Fuß. Hierüber befragt, antworteten die Internier­ten: Sie sind meist tot, geopfert für England und Frankreich. Die meisten sind von Erüitte- r u u g darüber erfüllt, daß die in Aussicht gestellte englische und französische Hilfe immer ausblieb. Die Besatzung der Forts hat viele Tage gehungert. Alles bewundert die deutsche Artillerie.

Die deutsche Vorhut vor Gstende.

Br. Rosendaal, 13. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Aus Gent gekommene Flüchtlinge erzählen, die belgischen und englischen Truppen seien bei Lockeren nahezu a u f g e r i c b e n worden. Der Rest habe sich nach Ostende zurückgezogen, wo bereits die deutsche Borhut eingetrofefn sei.

Die Kbrsrse der Uönigin von Belgien nach England.

Br. Rotterdam, 13. Okt. (Eig. Drerhtbericht. Ktr. Bln.). DerNieuwe Notterdamsche Courant" meldet, daß die belgische Regierung nach Bordeaux übergesiedelt und die Königin von Belgien nach England abge­fahren sei.

Die Stimmung in Antwerpen.

M. Berlin, 13. Okt. Der Korrespondent desL.A." meldet seinem Blatte aus Brüssel: Von unserer Fahrt nacO Antwerpen soeben hierher zurückgekehrt, kann ich destätigen, daß die L-tadt sehr wenig -gelitten hat. Von Kunstwerken ist nichts zerstört. Die Bevölkerung kehrt nach der albernen Beängstigung durch die von den Engländern -beeinflußten Zeitungen zurück. Sie ist v e r t r a me n s v o l l und froh, -daß die Stadt gerettet ist und die Engländer verschwunden sind.

20 Millionen Pfund Sterling Kricgsfteuer für Antwerpen.

Br. Kopenhagen, 13. Okt. (Ei-g. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Wie Londoner Blätter berichten, wurde dem er- oberten Antwerpen eine Kricgssteucr von 20 Millionen w>N'«d sterling aufcrlegt. Das Oberkommando stellte den znrückgcblicbeircnBürgern anheim, die Fl ü ch- tgen aufzufordern, im Verlauf von zwei Tagen zurnckzukehreu, da im entgegengesetzten Falle ihre Hauier für Einquartierung von Truppen Ver­wendung finden würden.

Die regellose Flucht der Kntwerpener Besatzung.

lick. Haag, 13. Okt. In Berg op Zoom wird von belgi­schen Flüchtlingen unter dem TitelEcho d'Anvers" eine Zeitung herausgegeben. Sie bestätigt die Armver­wundung de-, oelgischen ^:ngs und den panikartigen Rückzug der belgischen Truppen aus Antiverpen. Die Sol­daten sollen Waffen, Uniform und Gepäck wcggcworfen haben und regellos geflohen sein.

Das Echo in Bulgarien.

W. T.-B. Sofia, 12. Okt. (Nichtamtlich.) Die Zeitung Kambana" nennt die Erstürmung Antwerpens eines der größten Ereignisse des jetzigen Krieges. Die Be­deutung dieses hauptsächlich gegen England geführten Schlages bestände vornehmlich in dessen Folgen fiir die wei­teren Operationen. Der Kanal sowie die Haupfftadt Eng­lands sind damit bedroht. Der Sieg der Deutschen auf dem französischen Kriegsschauplatz sei sichergestellt. Der Fall Antwerpens werde aber auch auf das russische Kriegs­theater größten Einfluß ausüben und das Setbstbewutztsein der österreichischen und deutschen Armeen heben. Die ohne­hin gehörig geruvften Flügel des russischen Adlers würden dadurch noch mehr beschnitten. Dieser beginne, an mehreren Stellen verwundet, seine Gebiete zu räumen, die seit einem Jahrhundert für ihre Befreiung vom russischen Joch kämpfen. Der Fall Antwerpens werde zur Befreiung vieler unter dem Joche Rußlands und dessen Verbündeten schmachtender Völker beitragen.Deshalb" schließt baä Blattbegrüßen wir aufs herzlichste den großen deutschen Erfolg."

Die deutschen Schiffe in Antwerpen.

hd. Bremen, 13. Okt. Nach einer Meldung derWeser- zeitung" erhielten die deutschen Reedereien eine amtliche Aufforderung des Reichskanzleramts, Vertreter nach Ant­werpen zu senden, um die ihnen gehörigen Schiffe in Empfang zu nehmen. Die Meldung, daß der LlohddampferGneisenau" versenkt worden sei, ist nicht richtig; alle Dampfer schwimmen.

Selbstbetrug bis zum letzten Augenblick.

Am Freitagmorgen 11 Uhr ein paar Stunden darauf zogen die Deutschen bereits in Antwerpen ein! meldeteber

besondere Korrespondent desAlgemeen Handelsblad" in Antwerpen ^seiner Zeitung noch das Folgende:Die Be­schießung läßt nach; die deutschen Kanonen sind zeit­weilig zum Schweigen gebracht; das englische Ge­schütz wirkt großartig. In der Stadt entstand neuer Mut durch das Gerücht, die Franzosen (!) hätten die Linie Lier- Brüssel (!) abgeschnitten."

Der amtliche französische Kriegsbericht.

Br. Genf, 13. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der amtliche französische Bericht von gestern nachmittag Uhr- besagt: Auf dem linken Flügel nimmt der Kampf seinen

Fortgang. In der Gegend von Arras und der Oise sind mehrere Angriffe des Feindes mißlungen; im Zentrum sind einige Fortschritte zu verzeichnen, so auf dem Plateau rechts des Aisneufers auswärts von Soissons und östlich und süd­östlich von Verdun. Auf dem rechten Flügel in den Vogesen wurde ein Nachtangriff nördlich von St. Die zurückge. schlagen. Eine Marinesüsilierbrigade war am 9. und in der Nacht vom 9. zum 10. Oktober gegen deutsche Streitkräfte engagiert, die unter Verlusten zurückgedrängt wurden. Der Feind verlor 200 Tote und 30 Gefangene, die Franzosen 9 Tote und 39 Verwundete.

Die Überlegenheit der Deutschen in Nordfrankreich zuge­standen. Eineständige Luftpolizci".

llck. Genf, 13. Okt. Die Franzosen schreiben die gestern- nachmittag erfolgte Ausdehnung der mit besonderem Nach­druck geführten deutschen Offensive dem Eingreifen erheb­licher V e r st ä r k u n g e n zu, doch wird das französische Publikum damit zu beruhigen versucht, daß ein großer Teil der deutschen Truppen durch die angeblich noch nicht erfolgte Besetzung von 24 Scheid e u fer so rts von Ant­werpen sestgehalten werde. In Privatdepeschen wurde übrigens zu gestanden, daß die Deutschen sich gestern nachmittag i» Nordfrankreich überlegen gezeigt hätten, Der neue Chef der Aviatik General Hirschauer erklärte dem Kommissariat des Nordbahuhofs, das die Durchlochung des Glasdaches durch eine Taubenbombe meldete, er wolle eine ständige Luftpolizei schaffen.

Zu dem jüngsten deutschen Fliegerangriff auf Paris.

Br. Rotterdam, 13. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Über die gestrige Beschießung von Paris durch eine deutsche Taube meldet derNeue Notterdamsche Courant" noch folgende Einzelheiten: Vier Bomben sielen in die Nähe von Notre-Dame, erne davon durchbohrte den Dachstuhl, sechs Balken wurden zersplittert. Die Uhr im nördlichen Kreuz­schiff ist durch Splitter und Kugeln geschädigt. In einem Park fiel eine kleine Flagge mit der Aufschrift nieder: Antwerpen wurde besetzt, bald kommt die Reihe an eud).

lupj.

r«- JF/t Cr f 6 C9 ' 13 Okt. (Nichtamtlich.) Der

Große Gcneralstab teilte am 11. Oktober folgendes mit: Aus dem linken Weichselufer haben Kämpfe in der Rich­tung ans jwangorod und Warschau begonnen. Aus der übrigen Front sind kerne Veränderungen zu melden.

Der Kriegszustand im Kaukasus erklärt.

llck. Wien, 13. Okt. Aus Konstantinopel meldetTer- dschnemcnj Hakikat": Der Statthalter im Kaukasus, Graf Worowoff, hat gemeinsam mit dem General Mischenko den Kriegszustand im Kaukasus befohlen. Die Festungen, Land­straßen und Brücken werden militärisch bewacht und es wurde eine Kriegssteuer ausgeschrieben.

persisch-kurdische Angriffe auf die Russen.

w. T.-B. Konstantinopel, 13. Okt.Jkdam" erfährt von unterrichteter Seite, daß die persisch-kurdischen Stämme be­reits den dritten AngriffAauf die Russen unternommen haben. Diese wurden geschlagen. Die Kurden eroberte-, zwei K a n o n e n und nahmen zweiOffiziere ge­fangen. Ungefähr 30 Russen fielen. Die Stadt Uunia, in welche sich die russischen Truppenabteilungen flüchteten, ist voll von Verwundeten. Die Kurden sollen sich Urmia auf zwei Wegstunden genähert haben.

Ein neues Gefecht in Kamerun im Gange.

\V. T.-B. Paris, 13. Okt. Der -.Temps" meldet Mls Vigo, daß der englische DampferAurora" in Las Palmas angekommen ist. Er soll in Kamerun 5000 Senegalesen aus­geschifft haben. Dort soll ein großes Gefecht im Gange sein, dessen Ausgang noch ungewiß ist. (Nach anderen Nachrichten wurden nur 600 Senegalesen oder noch weniger gelandet.)

Der französische Angriff auf Eattaro.

hd. Rom, 13. Okt. Laut Nachrichten aus San Giovanni di Medua haben die Franzosen bisher vier 15,5- und vier 12-Zentimeter-Geschütze nebst zwei kleinen Kanonen zur Be-