Teste 4.
Abenb-Assgabe. Erstes Blatt.
Herr; Musk. Römer; 8. Komp.: Musk. Musebrink; 9. Komp.:
Unteroffizier Vonse; 10. Konrp.: Leutn. Kedor; Leutn. d. R.
Leutn. - R. Bohnftädt; Leutn. d. R. Stiebelung; . Feldwebel Gonschorek; Uuteryffi
zier Wahl; 12. Komp.: Feldwebel Bode; Hornistgefr. Fuß; lerner Hauptm. v. Humbert und Oberst Puder. — Vom M!ik"^^eg^ment Nr. 6: Oberstleutn. v. Kaufmann; R.ttm. Frhr. Hiller v. Gaertringen; Oberleutn. Buek; Leutn. mr, !. f4 : Dizewachtme-ister Lösch; Sergeant
underlich; Gefr. Keil; Gefr. Röder; Vizewachtmeister Oellermann; Sergeant Strüber; Gefr. Ehiuger; Gefr. Goeddert; 3. Esk.: Sergeant Schäfer; Sergeant Zipp; Gefr. rrr 161 ’®^ Esk.: Sergeant Thorn; Gefr. Iss; Ulan Höfer; Ulan Schniilwer; ferner: Rittm. Schwach; Rittm. von Günther; Stabsarzt d. R. Dr. Seebens; Obermusikmeister Urbach; Leutn. Frhr. v. Lynker; Leutn. Geißler; Leutn.
"r e }• ® 0 ” jp cv F li egcraüteilung : Hauptm.
Stellbrinck (Feldart.-Regt. 83); Oberleutn. Keller (1. Ing.
Backhaus ut^' Brederlow (Drag.-Regt. Nr. 16); Sergeant
.. Soiit einer wetteren Mitteilung des Generalkommandos sind ferner fvlge-nde Persönlichkeiten mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden: Major Frhr. v. Stolzenberg, 1. Gen. St.-Ofsizier, 18. A.-K.; Major Ritter v. Poschinger, 1. Adju taut, 18. A.-K.; Oberstleutn. Frhr. v. Stetten, Kommandeur der Trams; Leutn. und Mitglied des Kaiserl. Freiwilligen Automobilklubs Henckell, Automobiloffizier; Korpsveterinär Reck, stab des Generalkommandos d. 18. A.-K.; Leutn. Hotzel, Adjutant beim Kommandeur der Pioniere; Generalmajor und Dw.-Komm. v. Oven, Stab der 21. Jnf.-Div.; Major von Tichudl, Gen.-Stab d. 21. Jnf.-Div.; Generaloberarzt Dr Schmick, Div.-Arzt d. 21. Jnf.-Div. (bisher Direktor der Kaiier-Wilhelms-Heilanstalt in Wiesbaden); Hauptm. Holzapfel, Adjutant der 21. Feldart.-Brig.; Leutn. Merz, Stab der 21. Feldart.-Brig.; Hauptm. Stuhlmann, Hauptm. Schüne- mann; Serg. Sossenheimer; Major Doutrelecont; Major von Laer; Hauptm. v. Reckow; Leutn. Reuleaux; Leutn. Müller; ^.eutn. Bode; Wachtm. Trabert; lto. Schaumburg; Kanonier Kemmer Kanonier Theobald; Stabsarzt Dr. Riedel; Leutn, Hecht; Leutn. Walluf; Serg. Hauhner; Oberst Wilhclmi; Hauptm. Schenk. Hauptm. Wippert; Oberleutn. Poel; Leutn. Hofmaun; Leutn. Bang; Leutn. Claus; Vizewachtm. Gerbig; Serg. Schütze; Uo. Bräutigam; Uo. Urbanek; Uo. Ullrich; Uo, Krnck; Gefr. Pabst; Kanonier Joseph, sämtlich Feld-Art.- Regt 6 3; Hanvtni. Hennig; Leutn. Hildemann; Oberleutn. Tarbecke; Div. Br.-Train; Bizefeldw. Mmis; Gefr. Mantel; Leutn. d. R. Beckt; Feldwebel Kleinschmidt; Serg. Weiß; Gefr. Petersen; Gefr. d. R. Staudt, sämtlich Pion.- B a t. 21; Oberleutn. Krauß, Lastkraftwagenkolonne, 18. A.-K.^; Generaloberarzt Dr. Sehrwald, Feldlazarett 8; Uo. Freyschlag, Sanitätskomp. 1; Krankenträger Sillinq, Sani- tatskomp. 1.
Wiesbadener Tagblatt»
Oer dritte ttriegsabend.
Der Abend stand unter dein Zeichen des Roten Kreuzes. Verr Generalleutnant K.r e b s, fleschä.ftsfühveube Vor- sitzende des Roten Kreuzes, hatte die Leitung übernommen, Herr Regierungsrat Springer um hielt einen Bortrag über das Thema „Vom Roten KrenWie der Redner einleitend ausführte, war er der Einladung des „Volksbil- duugsvereins" — bekanntlich der Veranstalter der Kriegs- abende, die sich eines immer besser werdenden Besuchs erfreuen —, seinen Mitgliedern und Gästen einiges vom Roten Kreuz zu erzählen, gern gefolgt, da sich ihm dadurch Gslegen- heit gegeben habe, die Öffentlichkeit über das Wesen und Wirken der segensreichen Einrichtung aufzukläreu. Der Red ner steht selbst im Vordergrund der örtlichen Roten-Kreiiz- Arbeit; es war also ein besonders Berufener, ber hier ü.ber aktuelles Thema sprach. Seinen Ausführungen, die lebhaften Beifall fanden, entnehmen wir folgendes:
Das Rote Kreuz auf weißem Grund (das Bnndeswappen ^er Schweiz-in umgekchrien Farben) ist ein im Jahr 1864 in Genf auf einer Zusammenkunft der Vertreter zahlreicher Staaten vereinbartes Schutzzeichen für das Personal und das Material des staatlichen Sanitätsdienstes. Dieser Vereinbarung, der sagenmmten 1. Genfer Konvention, sind im Lauf der Zeit alle Kültürstaaten beigetreten. Die durch diese Konvention ausgesprochene Neutralisierung des ärztlichen Hilfsapparats ist später auch ans die freiwillige Kritzaskrankenpflege und auf die Verwundeten selbst ausgedehnt worden. Außer- basb des staatlichen Sanitätsdienstes dürfen nur diejenigen Stellen das Genfer Zeichen führen, die für den Kriegsfall zur freiwilligen Krankenpflege zugelassen sind und denen das Reckst zw dieser Führung ausdrücklich verliehen worden ist. Uies trifft in W i e s b a d e n nur zu für den Kreisverein vom Roten Kreuz für den Stadtbezirk Wiesbaden, die ihm cmge- glrsderten Sanitätskolonnen, dem Vaterländischen Frauenver- e,n. dem Wiesbadener Verein vom Roten Kreuz (Schöne Aussicht) und für den Vaterländischen Frauenverein vom Roten Kveuz für bie Kolonien. Der V^bner eDtäutei4'e bie v-erfehi,e- denen Bedeutungen des Roten Kreuzes. Zunächst bedeutet es den Inbegriff der Humanitätsbestrebun-gen im Krieg, .die sich lns in das Altertum zurückverfolgen lassen. So verboten sthon alt indische Gesetze Dumdumgeschosse, nämlich den Gebrauch van Pfeilen, die mit W i d e r h a k e n versehsn waren, dieselben Gesetze geboten dem Sieger, den verwundeten Feind zu pflegen. Das Rote Kreuz ist weiter ein kurzer Ausdruck für alle O r g a n : s a t i o u e n, die sich infolge jener Memchlichkeitsbestrebungeii gebildet haben. Über die Stellung des Roten Kreuzes zum Staat und zur Armee herrschen mancherlei Unklarheiten, die oft zu Schwierigkeiten und unberechtigten Angviffen Anlaß geben. Der Redner führte zwei Beispiele an: der Hausbursche eines Kranken Hauses fand, daß es . notwendig sei, den Kartoffelvorrat für den Winter hekbeizulchaffen, „sonst haben unsere Verwundeten nichts zu csten . In diesem Sinne äußerte er sich hier und da, ün-d oaraus entstand das Gerücht: Bei dem Roten Kreuz stimmt's nicht es fehlt sogar an Kartoffeln zum Sattessen! Das zweite Iiei,piel ist unseren Lesern bekannt: der DerwundetentranZ- port vom Bahnhof nach den Lazaretten, der zu vielen Klagen Anlaß gab; die man an die Adresse des Roten Kreuzes rich- icte, bis es bekannt wurde, daß erstens dieses mit den: Transport nutzt-- zu tun hat, und daß zweitens öfters Verwundete « omm F n ' £ te "uf eigene Faust Wiesbadeu aufsuchen. Das Rote Kreuz uu si-nne der freiwilligen Krankenpflege ist zwar eme selbständige Organrsation. aber im Krieg ganz dem staatlichen Sanitätsdienst unterstellt, für den es lediglich eine Er- gcmzung mDet.
In Wies ba de n gibt es nur ein n i ch t m i l i t ä r i - sch es Lazarett, das Vereinslazarett vom Roten Kreuz im Paulincnschlößchen mit ungefähr 100 Betten, das «ine Einrichtung des Vaterländischen Frauenvereins ist, aber Rer Aufsicht
rette sind militärische Einrichtungen. Die Sorge fiir die verwundeten und kranken Krieger aus dem Kriegsschauplatz und im Etappengebiet ist Sache der Heeresverwaltung. Dem Roten Kreuz ist lediglich das Recht verliehen worden, im Krieg ven Sanitätsdienst zu unterstützen. Im Krieg 1870/71 trat das deutsche Rote Kreuz, -nachdem es bereits in den Feldzügen 1864 und 1866 erfreuliche Ergebnisse gezeitigt hatte, zum erstenmal als ein Ganzes in Wirksamkeit. Der Redner ging weiter auf die Tätigkeit des deutschen Roten Kreuzes in autzerdeutschen Kriegen ein: „kleine Proben auf das jetzt gemachte große Exempol". Ferner schilderte er kurz die übrige internationale Hilfeleistung des Roten Kreuzes, seine Wirk- lamkmt im Boxerausstand von 1900 und beim Aufstand in Sndwestafrika 1904/07, sowie sein Eingreifen bei katastroph^ ien Creigmssen in unserem Vaterland selbst und seine von Jahr zu Jahr zunehmende F r ie d e n s t ä t i g kei t, wie sie in der Schaffung von Säuglingsheimen, Bewahranstalten, Krankenanstalten usw. usw. zum Ausdruck kommt. Die in 26 Landesverbände gegliederten und durch ein Zentrailkomitiee zu- sammsnHeschlosscnen M ä n n e r v e r e i n e vom Roten Kreuz umfassen über 1000 Einzelvereine mit 290 000 Mitgliedern, seruer rund ^ 2000 Sanitätskolonnen vom Roten Kreuz mit 70 000 Mitgliedern und 80 Genossenschaften freiwilliger Krankenpfleger vom Roten Kreuz mit etwa 12 000 Angehöriigen, und außerdem 10 besondere Sanitätsvereine vom Roten Kreuz mit 1400 Mitgliedern. Die 8 Frauenvereine vom Roten Kreuz umfassen 1700 Zweigvereine mit 600 000 Mitgliedern. Der größte dieser Vereine ist der Vaterländische F r a u e n v e r e i n, der sich über 90 Provinzen und eineAngahl benachbarter Bundesstaaten erstreckt und allein am Liegenschaften ein Reinvermögen von über 2ö Millionen besitzt. Der Wiesbadener Ziveigverein hat 500 Mitglieder, er könnte und m ü ß t e aber 8000 haben. Der Geldeswert, den deutsche Fvauen geschaffen haben, bedeutet aber nichts gegenüber dem Wert, den sie selbst dem Roten Kreuz bieten. Mit einer glänzenden Anerkennung der Wohlfahrtsarbeit Mer deutschen Frauon in dieser schweren Zeit und einem einsmnglichen Ausruf an die, die noch abseits stehen, schloß der Redner seinen ebenso gründlichen wie lehrreichen Vortrag.
Der „M ä n n e r g e s a n g-V e r c i n C o n c o r d i a", der diesmal seine sangesfreudigen Mitglieder unter der Leitung des Herrn Kapellmeisters W e i sb ach in den Dienst der gutem Sache gestellt hatte, trug den Choral: „Herr, du bist meine Zuversicht , „d'Hamkehr" init Baritonfalo, gesungen von Herrn Franz Ney, und „Lützows wilde Jagd" vor. Er ern tele rauschenden Beifall. Dasselbe gilt von'den Deklamatio nen der Frau Direktor Ella Wilhclmy, die Gedichte von I. Sturni und andere zu Gehör brachte.
Städtische ttriegsfürsorge.
Bei Stellung von mündlichen Anträgen auf Unter stützung aus Mitteln der Kriegsfürsorge sind nicht immer zu längliche und zutreffende Angaben gemacht worden. Hierdurch hat sich die Erledigung dieser Anträge wesentlich verzögert; auch sind verschiedentlich Benachrichtigungen an Antragsteller als unbestellbar zurückgekmnmen. Damit derartige Unstimmigkeiten in Zukunft vermieden werden, werden Hilfsbedürftige ersucht, bei der Anmeldung im Rathaus (Zimmer 46) Urkunden und Ausweise (Geburtsurkunden, Heimatsurkulnden, Taufscheine der Kinder, bezw. Stammbücher, polizeiliche Bescheinigung über die Dauer des hiesigen Ansenthalts, Jnvalidenkarten, Nachweis über die erfolgte MeDling beim Arbeitsamt und ähnliche Ausweise) vor- zulegen. Wissentlich unrichtige Angaben ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.
Wiesbaden, den 19. Oktober 1914.
Der Magistrat.
Liebesgaben des Landkreises Wiesbaden.
Der Kreisverein vom Roten Kreuz für den Landkreis Wiesbaden, Vorsitzender Kmnmerherr von Heimburg, hat wiederum größere Mengen wollene Unterkleider, Hemden, Strümpfe, Stauchen, Hosenträger, Taschentücher, Zigarren, Zigaretten, Tabak und Zeitungen dem Re serv e-Jufanterie-Regiment 80, dem L an dwehr-Jn° fanterie-Regiment 80, sowie dem in Belgien stehenden. Landstu r m-Jnfanteri-e-Bataillon Wiesbaden zugeteili, ferirer als Eilgut zwei große Sendungen Deckbetten, Kopfkissen, Bettdecken, Bettbezüge, Bettücher, Handtücher. Taschentücher, Männer- und Frauenhemden, Unterkleider. Winterüberzi-eher' Männer- und Frauenkleider, Schuhe, Getreide usw.' nach Königsberg fiir -die ostpreutzischgn Flüchtlinge gesandt und den Biebricher und Wiesbadener Lazaretten wieder Hemden, Betttücher, Strümpfe, Obst, Eier usw. zugewiesen.
Schickrt Zeitungen in die Fremde!
Aus einem Brief aus San Francisco am einen Mitbürger entuehinen wir folgende stelle, die uns eine Mahnung sein sollte, recht eifrig deutsche Zeitungen in die Welt zu Versenden- „Mit großer Freude habe ich die WieKbad-ener Zeitungen erhalten und gesehen, wie es ungefähr in der alten Heimat steht Es ist ein furchtbarer Krieg, aber ich und wir Deutschen im Ausland hoffen, daß Deutschland als Sieger hervomgeht. Wir bekommen nur Lügen zu lesen von London nmd Paris, sollte Euch mein Brief erreichen, so bitte ich Euch um Wahrheit Die Zeitungen gehen hier in viele Hände und werden mit Eifer gelesen."
Montag, 12. Oktober 1914.
Nr. 47«.
— Kleine Nvtizen.
Moderne Bureau-Organisation
Im Schaufenster der Firma
H ein Volk M . Das P
""" iiuziu .vetin am nanren Atotp«r tzerubeogeschmuMLlt. — Billiger S ü e f i s ch v e
vh-m ui,|utiuu, tJ., l|I ei* 1 Z^ä
Kinal-Plakat des Ausrufs mr das englische V okk au/K hangt, der zum Eintritt in das Heer auffordert. Das
wurde vorr einem Herrn
Rheinstratze _41,
. - -— " —
nackten Körper von ^ - rfauf f«“*
am Dienstag wieder auf dem Äiarkte statt.
Vorberichte über vlnnst. Vorträge «nd verwandter-
* Restdenz-Theatcr. Heute Montag bleibt das Ren^ Theater geschlossen. Das neue Lustspiel „Alles mobil!" ^ Jacoby und Linck das bei der letzten Auffühmna wiedL sehr starken Beifall fand, wird morgen wiederholt. Arn 2^!?, sijoch geht »Die heilige Not", das neue packende zeitg§rsav Schcruspwl von Wiegand und Scharrelmann nochmals in Der DonnmStag bringt neu einstudiert den großen W 1 ®
DonnmStag bringt neu einstudiert den großen „Die fünf' Frankfurter".
Musik» und Vortragsabende.
— Konzert. „Zum Besten der Ätotleidenden Ostpreußen« -tag im Saale des „Kasino" erm) Die ausführenden Kamunst^ wuui Uli u-ieitr srarre. wo wir gewohnt sind, hervoriAgendften Ensenibles dieser Art (im „Verein der Kunst) ler und Kunstfreunde") zu hören, w-cchrlich keinen leE Stand. Denn aus vier verschiedenen Städten hatten sich.^
batte TOxnt am Samstag im Kammermustkabend veranstaltet.
■mnt^v.i - r ... , ,
lu/iuu’cuic.ii 'O'iututu uu.iten iw. , Herren Krupp ( 1 . Violine. Berlin), Mazierö (2. ViolmZ Mainz), P et sch (Vioha, Wiesbaden) und Schtldbu«
P er i ch (Vwl,a. Wiesbaden) und Schild pß" lCello. Leipzig) zu einem Streich-Ensemble zusammengolU^, den. Da war es um so höher zu bewerten, daß diese
----- - VOVtl ÖU VCtUZllCU, mtjc. »V
tn der nrunkMschen Ausführung ein so tüchtiges Können, annehmbare Mnsgleichung dec Kräfte und WohlvorbereE
ITt ^0^110 Öl IT iiVfv* STTKASnltt
m Bezug^auf -Ton. dynamische Färbung und Ausdrua
toteren. , Zur, Wredergabe von Bvahms F-Moll-Klavi^ oo., 34 ernte sich mit den Vorgencmnten Herren noch der -- ■ Rernholb Merten von hier, b^v <rls gur geschntier tt temewmvntbottzr Kilnvierspieler von früher her ^
--.übernahm m,t Geschick die Führung des Ensembles, ^ fcte WieoeiMwe de/- so groß angelegten und meisterwürdis «Zelteten Kompositiou bot manch Gelungenes — so in pathetischen Allegrosätzen wie in dem innigen Adagio und lebensprühenden Scherzo. Den Ausführenden wurde rerE Beifall zuteil. Gleiche Ane-ckennnug e-'hielt und veiid>en^ aiwh Herr Mumme-Raulfs, ReMeur vom KobleE Stadttboater. der in zwei Dichtungen von R. Huch und^ZZ Geibsl unzweifelhafte Beweise seiner rhetorischen Gewanhtoeu erkachta Gern begr-üßt wurde Frl. Bo mm er vom KvE Hoftheatar. die in Kamunkitinn-n > 1 »« * 9WnTf r3u„„„ntrtbt iN^ Donizetti ihr keckes
Wern oegrum rourDS &ri. «Jommer vom Hoftheatür. die in Kompositionen von H Wolf Siegnmndt Donizetti rhr keckes Vortraqstaleni und ihre^ durchdrinyeE' strmmittel nachdrücklich zur Geltung brachte; namentlich P, Arie aus der ..R-eaimentstochter" hrm s>-/,r,--^gick»en
Arie Mischer R«mm-entstochier" (aus dem französischen dentiche Vats-'land übertvagen) erregte bei dem lebham! tbeatralischeu Aplmub der Wiedergabe stürmischen Beist»: Den Schluß des Abends bildete Havdns „Katserquartett btm sich die Konzertgeber nochmals zusammentaten. -Vfi, diewr Darbietung brachte das sebr zahlreich erschienene Du!»' rum allseitiges Interesse entgegen. -n-
Letzte Orahtberichte.
Eine französische Bctrachtunq der militärischen Lag°- Paris, 12. Okt. Der „Tenrps" sagt
Puris, L>rr. L>er „iTemps iagr ■,
einer Besprechung der militärischen Lag-e: Der <& c w •*, f d) e » o r ft o £ bei R o y -e und die deutsche Kavaller« novdlich Lille haben viele Franzosen beunruhigt. Dcmerfen wir, daß der Sieg nicht von dem b r u d) -an einem Punkt ab hängt, sondern «besonders E der moralischen und materiellen Inferiorität eines bchden Gegner. Des weiteren -bespricht der „DerNps die Möglichkeit des Falles von Reims. ® a ? Bombavdement und die Besetzung könne keinen E scheidenden Einfluß auf den Euderfolg haben. di-e Möglichkeit langen Widerstaudes solle man
fein* 11 br-
festen Platz' halten." Der Widerstanid H nicht' messen nach den Forts usw., sondern nach einer ft a ,
in
■ • ----/ --- uiiu., i-uicutui naaj eintr
Besatzurrgsarmee. Starke Truppen seien aper bloß der langen Front gegen die deutschen Feldbefesti-guE^' Also würde der Fall von Reims ohne BedeutuM Die Verfolgung des Feindes an der holländische«
^ Grenze. >
Br. Haag, 12. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr- »W Die Deutschen „ haben vorgestern abend die an'«'
holländischen Grenze befindlichen" belgischen" TrrU^ durch Maschinengewohrfeuer gezwungen, die GrenrM überscbi-oiton I,nb lick, lassen
überschreiten un-d sich festnehmen zu ragen. Patrouillen durchstreifen das Grenzgebiet, um es ° versprengten belgischen Truvpen zu säubern.
Deutsche Seewarte Hamburg.
SS. « idolicr, 8 Fiir vornii(tag-a.
- sehr leicht, 2 leicht, 3 schwach, 4 - ntüssig, 5 _ fri»ch, 6 ö ’
7 — steif , 3 = sttirmiseh, g — etnrm, 10 = starker Stor»^. .
»fthtun?«*
Station,
ßoi*kum . .. 763,0 «L-eidung. . . 768,0 SwlnemUnde 761.8
«emel_767,2
Aachen .... Hannover . . 762,3
Berlin.76 .2
Dresden . . . 763.1 Breslau ... 764,1
' fl.«
15 :ä
► .2“? s
NO 1 NO 3 NNW 8 SO 3
Wetter
Beob-
aehtnnefg.
Station.
bedeckt -f-10
> 4 8
Nebel halbbed.
Ketz. . ! .!i7W f 6QN02
NNW 1 Regren 9 1 jbe-ieekt - 0 Reifen OSO 2 beiter
763,3
— Die Marktkirche war nach dem Fall von Antwerpen nicht beflaggt. Das ist, wie wir verschiedenen Zuschriften entuehinen, hi-e-r und,da ausgefallen. „Unsere älteste, an hervorragendem Platz stehende Kirche sollte doch nicht allein ohne Fahnenschmuck sein, wenn wir alle uns eines Erfolgs unserer Waffen in dem schweren Ringen freuen-, und dieser Freude auch sichtbaren Ausdruck verleiben möchten", schreibt z. B. «in Leser. Nun, a b s i ch t l i ch ist die Beflaggung der Marktkirche diesmal nicht unterlassen worden; ails die 'Fahnen heraus sollten, zeigte es sich, daß der Siurni sie zerfetzt hatte. Unter diesen Umständen war nichts zu machen, als die Beflaggung der Kirche anfzuschieben — bis zum nächsten großen Sieg deutscher Waffen-, der hoffentlich nicht lange auf'sich warten läßt. ^
. — Personal-Nachrichten. Ämtsgerichtsseketär Rechnungs- rat Schau tz vom hiesigen Amtsgericht ist auf seinen Antrag zum 1 Januar n. I. in den Ruhestand versetzt ^
<>, — Kurhaus Die Kurverwaltung hat mit dem heutigen
Tage em . Abonnement auf sechs große Zvklus. Konzerte für die bevoritehende Wintersaison^erchfnet wo- den^'E^EEbfuk der Hauptkasse eutgegeugenommen werden. Den voriahngen Abonnenten bleiben die alten Plätze bis 14 a- b ‘ ® Äfen. Die mit hervorragenden SoUsteu be- fetzten Konzerte stehen unter der Leitung des Hern: Mnlik- Karl Schuricht und versprechen bei der smgfAtiaen Auswahl der Orchesterstücke lorgiairrgen
Frankfurt, Karltruhf B München . . 764,4 ru^spltze . . 524.$
>80 1
SW 3 N 4
Nebel
wolkig
47
46
46
n
4«
43
-12
“cllly . . .
Ännrrtflen Lüttich . viissliigon . .(
Chriatltnsun 4 763,1 ~~ - «kaoon . . . ;7ü4,8 ONO S Kopenhagen !
Stockholm. 768,0 0 2
•iapara^da .7677 5^6
^.2
o«0
SO 1
’etersburg •Warschau Wen .. . 3om . . . lorenz. . . eydisfjord
: 761,1 NNO 1
jfeb*l
Beobachtungen in Wiesbaden
10. Oktober.
l 7 Uhr I
! mor.'fu •.[
D&rumvkex »ui y- uuu normalen were Barometer auf dem Meereeepiegel . . Thortn«»meter (Celeiua) . . .......
Dunatspannung (mm).• • • #
Relative Feuchtigkeit (<>A>). .
Wind-Riohtung und -Stark®
Niederacb lagshohe (mm).. . .
Höchste '.Temperatur (celsius) 12*0 vou u r w «tu .»ui.,, .
Niedrigste Temper
VereiuB tur Ne turltoml^
cuiiQ oes -vaieriauoiMen srauenoereins ist, aber.der Aufficht öer Drchesterstücke besonders interessant z'u'^i-VrT
- **> mm <«»■«. sw-sÄSüfS - «wui’SAi ,A “»
Barometer »nf 0° nad Normalschwere Barometer auf dem Meeresspiegel
Thermomeler (Celsius). .
Dunstspannung (mm) . .
Relative Feuchtigkeit (°/ 0 j .
Wind-Richtung und -Stärke.
Niederschlagshöhe (mm) .
Höchste Temperatur (Celei’u«) 10,4.
2 «
-nj-i-mj LU,. Niedrigste TemP' r * ,
Wettervoraussage für Dienstag, 13. ORt. V»;*
TOnder Meteorologische» Abteilung des Physika» Vereins zu .
Zeitweise Niederschläge, mild, westliche Win •
Wasserstand des Rheins
JtiBbrloU.
Cub,
am 12. Oktober iül*l
Pegel: 1,85 m gegen 1,87 m am gestrigen » 2,11 m r 3,16 m » »
