Wiesbadener La-blatt.
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19-23 .
39-44 , 67—72 „ 16-19
Nach kurzem, aber schwerem Leiden entschlief vorgestern Abend 7 Uhr unser geliebtes Töchterchen Miiia.
Dies zeigen hierdurch ergebenst an
Die trauernden Hinterbliebenen:
W. Krieger.
Chr. Krieger, geb. Schlick.
Die Beerdigung findet Freitag Nachmittags 3'/, Uhr vom Leichenhause aus statt. 7779
Wechsel-«,»rse.
Amsterdam 169 35 8.
London 204 70 9.
Paris 81 10 8. 80 90 S.
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? Schwurgericht. (Schluß der Verhandlung vom 26.121. b. MU.) entgegen her tu der Anklage ausgestellten Behauptung, daß die Eheleute Birck nicht ,m Stande gewesen feien, da» Darlehen im Betrag« von 2580 Mark zu geben, will der Bertheidiger de, Franz Birck, Herr Rechtsanwalt Scholz, durch d,e von seinem Clienten geführten GeschlifUdücher den Beweis antreten, wonach 1878 Einträge von Stellesnchendeu verzeichnet und anch da» seit October v. I. über Pfandleihgeschäfte geführte Bnch weist eine Reiht von Einträgen nach, wonach von Januar bi» Mai 22—2300 Mark au Darlehen für Pfänder gegeben worden sind. Der Gerichtshof beschließt jedoch. Beweis hierdurch nicht eintreten zn lasten, da die Bücher über eine Zeit Nnrknnst geben, bi« hier nicht in Betracht kommt. Nach den «urführungen de« Herrn Staatsanwalt» Moritz kommen im vorliegenden Falle verschiedene Anklagen in Betracht. Die Ehefran Jacob ist 1) beschuldigt, al« Kauf- mannisrau ihre Zahlungen eingestellt zn haben, nm ihre Gläubiger n ' nachthemgeu, 2) daß sie Schulden anerkannt hat, die ganz oder theuweise erdichtet waren, 8) daß sie HandeUbücher zn führen unterlassen habe, 4) daß fie in dem über ihr BermSgeu erkannten Loncur«proceß den ihr auferlegten Eid wissentlich falsch geschworen habe; Franz Birck, daß er im Interest« d-r Frau Jacob, welche ihre Zahlung eingestellt, Bermägenrstücke bei Seite geschafft, und daß er, um sich einen Bermilgeusvortheil zu verschaffeu, erdich. tete Forderungen im eigenen Namen geltend gemacht hat; der Angeklagte Jacob, daß er seiner Ehefran bei Begehung de« ihr znr Last gelegten Ber- brechen, wiffentlich Hülse geleistet hat. Daß die Ehefrau Jacob ihre Schul- den nicht bezahlen konnte, ist klar. E, war eine bedentende Bermög-ns- überschnldnng vorhanden und hat keine Mittel besessen, t, lag somit schon bei Beginn de« Geschäfte« eine Ueberschuldnng vor. E, mußte die» aber anch dem Fr. Birck bekannt sein nnb hat er als angeblicher alleiniger Gläubiger der Ehesrau Jacob durch da« Wegschaffeo der Waareu dieselbe vollständig außer Stande gesetzt, ihre Gläubiger zu befriedigen; e« uuterliegt anch keinem Zweifel, daß Birck wisteu mußte, daß die Ehefrau Jacob eine Handelrfran war, denn fie hatte ein offenes Ladengeschäft. Daß sie Handel«- bücher gar nicht geführt hat, fällt hier nicht schwer in'« Gewicht, nnb daß fie e« nicht gethan, hat fie zugestanden. Wenn man anch annimmt, die Ehefrau Jacob fei dem Birck die Summe von 2580 Mark schuldig gewesen, so hat dieser noch nicht da« Recht, sämmtliche Maaren nnb Mobilien für sich allein in Anspruch zu nehmen, und würde man annehmen, daß die Forderung er» d'sttet ist, so haben Beide in betrügerischer Abstcht gehandelt. E« war zwar Niemand zugegen, al« da« Darlehen gegeben wurde, allein die wunderbare Summ« einer ihm ganz unbekannten Fran ohne alle weitere Sicherheit auf «inen Schein gegen 6 pCt. Zinsen zu verabfolgen, da« gibt die StaatS-
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338,02
18,4
8,53
56,4 N.
schwach.
833,65 19,4
2,89 29,1 R.O. mäßig.
884,55 14,4
4,06
59,9 N.W. schwach.
338,74
15,78
8,49
48,46
Allgemeine Himmelsansicht
Regenmenge proUssinpar.Cb."
heiter.
theilw.heit.
bewölkt.
