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Gegründet 1852.

Expeditiou: Langgasse Ro. 27.

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Samftag -en L. Marz

wollen.

Städtische Cur-Direction: F. Hey’!

Mendelssohn. Beethoven.

Stuck.

Kurhaus zu Wiesbaden.

Bei Gelegenheit des letzte« Maskenballes im Curhause id durch das daselbst aufgestellte Roulette und die beiden Tonpie

PROGRAMM.

1. Ouvertüre zu „Die Hochzeit der Camacho“

2. VII, Symphonie, A-dur

Dmch die plötzlich eingetretenen Wasserfluthen sind in unserem lande schwere Unglückssälle hervorgerufen. Die Stadt Schönebeck «der gibt'namentlich ist schwer heimgesucht. Von 700 Wohn- »fan der inneren Stadt waren ca. 600 von dem Waffer stark »flnthet. wovon ein: größere Anzahl theils ganz zerstört, theils J beschädigt find. Eine große Anzahl von Einwohnern konnte «' ihr nacktes Leden retten. Der an den Gebäuden angerichtete Men wird schon jetzt höher als 1 Million Mark angeschlagen.

Uinsaffevde und baldige Hülfe ist deshalb sehr erforderlich und M ich die Einwohner Wiesbadens um milde Beiträge an Geld fit die hilfsbedürftigen Bewohner von Schönebeck.

Etwaige Beiträge können mir direkt oder dem Polizei-Secretär hm" Daub übersandt werden. Quittung wird in den dffent- liäen Blättern erfolgen. Der König!. Polizei-Director.

Wiisbaden, 2. März 1876. v. Strauß.

Folgende am Borschutzvereinsgebäuvc zu Wi-sbaderr vorkommende Arbeiten sollen im SubmisfionSwege vergeben werden:

1) Die Glaseratkbott in 4 Loosen, veranschlagt im Ganzen zu 11,009 Mark 77 Pfg.; n r

2) die Schlossetatbeit in 4 Loosen, veranschlagt m Ganzen zu 5927 Mark 54 Pfg.

Die Zeichnungen, Kostenanschläge, Modelle und Uebernohws- Bedingungen liegen auf dem Bau-Bureau, Schillerplatz No. 4, während der üblichen Bureaustunden offen. Die SubmisfionsoffertkN find versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf die Glast- und Schlofferarbeit Loos I. rc. für das VorschußveremsTebäude zu Wiesbaden" bis zum 14. März l. I. Mittags 12 Uhr auf dem Bureau des Vorschußvereins einzureichen, und findet in diesem Termine auch die Eröffnung der Offerten im Beisein der etwa erschienenen Submittenten statt.

Wiesbaden, den 3. März 1876.

Vorschuß-Verein z« Wiesbaden.

Eingetrage«- Genossenschaft.

278 JBrücfc, ___________Hoth»_____

Cäcilien -Verein.

Sonntag den 5. März Vormittags 11 Uhr: Probe für Tenor und Baß. Montag den 6. März, sowie von jetzt an wieder regelmätzig Montags Abends 7*/, Uhr: Gesanrwt-Probe. 264

Curhaus zu Wiesbaden.

Sonntag den 5. März Nachmittags 4 Uhr: öiMphonie-Concert des städl. Cur-Orchesters unter Leitung des Capellmeisters Herrn Louifl Ltistnor.

Holzversteigerung.

Freitag den 10. März l. I., Vormittags 10 Uhr Msangend, kommen in den fiskalischen Walddistritten Htm- melswiese - Gewachsencfteincrnkopf und Müllers- Wiese zur öffentlichen Versteigerung:

13 Raummeter kiefernes Scheitholz,

75 „ bergt Prügelholz, sowie

950 Stück bergt Wellen.

Im Distrikt Himmelswiese wird der Anfang gemacht und findet bi« Zusammenkunft auf der Platter Chauffee am Adamsthaler statt.

Forfihaus Fasanerie, den 1. März 1876.

Königliche Oberförsteret.

203 Flindt.

soflie (Carneval von Pesth) ?is}t.

Numerkter Platz: 1 Mark.

lldiMments- und Curtarkarten sind bei dem Besuche der Symphonie- Loncerte ohne Ausnahme vorzuzeigen.

Die verehrlichen Abonnenten des Curhauses werden hierdurch wen so freundlich als dringend gebeten, in Anbetracht des — für zahlreichen Besuch — beschränkten Raums zu den Symphonie- toncerten Kinder unter 14 Jahren nicht mltbringen zu

(auS dem Roulette Mk. 358, aus den Toupie-Sptelen Mk. 83,40), nach Ausweis der Verrechnung der städtischen Curkaffe, in baar ver­einnahmt worden. w

Diese Beträge find mit 61,40 Mark an die Kleinkinde- Bewahranftalt, mit 60 Mark an die Atmen-Augenh^il- anftalt, mit 60 Mark an die Blindenschule, mit 60 Mark an das Versorgnngshaus, mit 40 Ma>k an den Armen- Verein, mit 40 Mark an das Paulinenftist, mit 40 Mark an das Rettnngsvans, mit 40 Mark an den israelitischen Unterstütznngs-Verei« und mit 40 Mark an die Adolph- stiftung, zusammen 441,40 Mark abgeliefert worden.

Mit dem wärmsten Danke für die Geber und im Besondercn für die Herren August Winter und August Weygandt, welche in Berücksichtigung deS milden Zweckes wiederholt die Cur- Verwaltung durch ihre Bereitwilligkeit und Mitwirkung bei dieser Veranstaltung unterstützt haben, bringe ich dar erzielte Resultat und die fiattgehabt« Vertheilung zur öffentlichen Kenntniß.

| Städtische Cur-Direction: F. Hey'l.

Notiz.

Heute Samstag den 4. März, Vormittags 11 Uta: 'Termin »ur Einreichung von Submisstonsofferten auf die Lieferung von I ci?ca 50 Eubikmet« Bruchsteinen, bei dem Stadtbauamte, Zimmer No. 30. (S. Tgbl. 49.) _