Wiesbadener Tagblstt
Gegründet 1852.
Expedition: Langgasse No. 27
187$
Donnerstag den 2. Deeember
Z 18 L
Austage von fast 6000 Cxem- ?t und sind bei dem starken Leserkreis des
Die Expedition.
Da es im Interesse unserer geehrten Auftraggeber liegen dürste, daß das kaufende Publikum, be es für die Weihnachtsgeschenke eine andere Wahl trifft, auf i h r e Artikel aufmerksam gemacht und damit wir andererseits im Stande sind, den speciellen Wünschen der Annoncirenden Rechnung Mü zu können, bitten wir
die für die Weihnachtszeit bestimmten Jnserat-Austvüge
s so früh als möglich zugehen zu lassen.
Das „Wiesbadener Tagblatt" tft m einer Austage von fast 6000 Cxem- ildtcn in unserer Stadt und deren Umgebung verbreitet und sind bei dem starken Leserkreis des Ates Inserate darin von bester Wirkung und in jeder Beziehung die billigsten.
Bekanntmachung.
fflontag den 6. December Vormittags 10 Uhr werden an der «Maße sieben Baumstämme, darunter 6 Aepfelbüume und Birnbaum, sowie das Astholz von diesen Bäumen öffentlich ver- h!tt. Im Auftrage:
Nbaden, 30. Nov. 1875. Hell, Secretariats-Assistent.
Submission.
Eindecken von ca. 25,000 s^PMeter Flächen der städtischen Hrten Straßen und Wege im Ganzen oder in einzelnen Theilen 1 m Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum . Stcembet Vormittags 10 Uhr auf dem Stadtbauamte, Zimmer lr. 29, einzureichen, woselbst die Bedingungen ausliegen.
Wiesbaden, 30. November 1875. Der Stadtbaumeister.
___Schultz.
Cnrhaus zu Wiesbaden.
Freitag den 8. December Abends 8 Uhr:
Extra-Symphonie-Concer t
des städtischen Cur-Orchesters,
iter Mitwirkung des Herrn Jules de Swert, K. Pr. Concertmeister und Kammervirtuos des Grossherzogs von Sachsen, unter Leitung des Capeilmeisters Herrn Louis Lüstner.
Neett>o»en.
Kbert.
M-lique.
Magner.
,, Nummerirter Platz: 1 Mark.
l Wntmtnh3 und CurlarKarten sind bei dem Besuche der Sym- ome-Concerte ohne Ausnahme vorzuzeigen.
—. 8täckti»ede Qnr-Ilireetion: Hey 1.
die Entrichtung des Acker-Pachte- pro 1875 erinnert
w A. ». Kimmel.
, PROGRAMM.
™ ersten Male: Präludium und Fuge von
Joh. Seb. Bach und Choral von Abert, . rar Orchester bearbeitet.........
VOneert (Andante und Allegro) für Violoncell mit
Orchester..............
Herr Jules de Swert.
a«0»8?1®1 zu „Lohengrin“..........
SOU für Violoncell.
. Herr Jules de Swert.
acute Symphonie (F-dur)..... . .
Innerhalb Jahresfrist erfchien bereits in dritter Auflage:
Ein Spaziergang um die Well
von Alexander Freiherr« von Hübner.
Ausa. in gr. 8°: 2 Bde. Geh. 12 M. — Eleg. geb. 14 M. 50 Pf. Wohlfeile Ausg.: 3 Bde. Geh. 7 M. 50 Pf. — Eleg. geb. 10 M. 50 Pf.
Fesselnder Inhalt in vollendeter Form kennzeichnet die Reiseschilderungen aus Nordamerika und Ostasten, welche der ehemalige Botschafter Oesterreichs in Paris und Rom Alexander Freiherr von Hübner — derselbe, an den Napoleon III. einst das den italienischen Krieg von 1859 einleitende Neujahrswort gerichtet, — unter obigem Titel veröffentlicht und die der Verleger in einer wohlfeileren Ausgabe auch dem weitesten Leserkreise zugänglich gemacht hat. Ein bequemer Spaziergang um die Welt ist es, eine von Anfang bis zu Ende unterhaltende Promenade, woran uns der geistreiche und überall wohlunterrichtete Autor Theil nehmm läßt indem er uns im Laufe von nur 8 Monaten über den atlantischen Ocean hinüber nach New-York, quer durch den Kontinent von Amerika zu dem Mormonenstaate am Salzsee, von San Francisko in Kalifornien über das Siille Meer nach dem „Reiche der ausgehenden Sonne", nach Japan und durch China bis an den Saum der mongolischen Steppe geleitet. Die den früheren amtlichen Stellungen des Autors entspringenden Beziehungen zu den maßgebenden Persönlichkeiten der von ihm durchreisten Länder ermöglichen ihm den Einblick in Dinge, Einrichtungen und Zustände, die für den einfachen Touristen sich nimmermehr öffnen. Insbesondere gilt dies von Japan und China; was der Verfaffer namentlich über das erstere sagt, das jetzt so thatkräftig die Bahn europäischer Cidilisatwn beschreitet, wo ft in Gegenden vordrang, die vor ihm keines Euro- päerS Fuß betrat, gehört unbedingt zu dem Bedeutendsten, was dem Avendlande von dem geheimnißvollen Jnselreiche und seiner origmellen Bevölkerung berichtet worden ist. , ri . ,,
Auf dem Gebiete der Reiseliteratur dürften tn neuester Zeit wohl nur wenige Werke erschienen sein, die eine solche Fülle belehrender Unterhaltung gewähren, wie „Hübner's Spaziergang um die Welt" und ist das Buch daher mit Recht den Gebildeten aller Stände als eine angenehme Seetüre zu empfehlen.
Das Werk ist vorräthig und zu beziehen bei
35] Jurany & Hensel.
