Wiesbadener Tsgblstt.
Gegründet 1852.
Expedition: Langgaffe No. 27.
Sonntag -e« L. September
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Bekanntmachung.
Am 6. und 7. d. M. werden 80 Officiere, ca. 1800 Mann und 370 Pferde vom Rhein. Dragoner-Regiment No. 5, 2. Nass. Inf.- Regiments No. 88 und Nass. Feld-Art.-Regiments No. 27 in hiesiger Nadt eintreffen und theils auf einen und anderntheils auf zwei Tage Quartier beziehen.
Die Offieiere und Pferde werden ohne und die Mannschaften mit Verpflegung einguartiert werde«.
Diese Einquartierung vertheilt sich auf die Hauseigenthümer der Retzgergaffe (soweit die Quartiere dieser Straße am 28. und 29. August c. nicht belegt waren), Goldgaffe, Häsnergaffe, große und Heine Webergaffe, Langgasse, KirchhofSgasie, Schützenhofstraße, Michels- bkrg Schulberg, Schwalbacherstraße, Faulbrunnenstraße, kleine Schwal- dacherstraße, Hochstätts, Kirchgasse, Mauritiusplatz, Schulgaffe, Neu- gaffe, Mauergasie, Ellenbogengasse, Marktplatz, Marktstraße, Schiller- platz, Friedrichstraße, Bahnhofstraße, Louisenstraße, Louisenplatz, Bleichstraße, Helenenstraße. Hellmundstraße, Wellritzstraße, Emserstraße, Aarstraße, Walkmühlweg, Platterstraße, Sommerstraße, Ludwigstraße, Hochstraße, Dotzheimerstraße, Karlstraße, Oranienstraße, Moritzstraße, Adolphstraße, AdolphSallee, Nicolasfiraße, Adelhaidstraße, Albrecht- straße, Rheinbahnstraße, Rheinstraße, Wilhelmstraße, Mainzerstraße, Frankfurterstraße, hainerweg, Bierstadterstraße, Parkstraße, Victoria- straße, Grünweg, Blumenstraße, Paulinenstraße, Gartenfiraße, Hum- boldtstraße, Martinstraße, Sonnenbergerstraße, Theaterplatz, Leberberg, WilhelmShöhe, Schöne Aussicht, Adolphsberg, Taunusstraße, Geis- bergstraße, Clarenthal, Klostermühle und Adamsthal.
Falls die einzuquartierenden Pferde in den Stallungen der obengenannten Straßen nicht sämmtlich untergebracht werden können, werden Quartiere und Stallungen in anderen Straßen, soweit als nothwendig, verwendet werden.
Wiesbaden, den 3. September 1875. Der Oberbürgermeister.
____________Lanz.________
Bekanntmachung.
Bei Gelegenheit der Dienstag den 7. September l. I. Vormittags 91/« Uhr in dem hiesigen Rathhaussaale stattfindenden Versteigerung von Sattelzeug rc. soll ein Einspänner-Chaisengeschirr mitversteigert werden.
Wiesbaden, 4. September 1875. Im Auftrage: 18719_______________________Spitz, Bürgermeisterei- Secretär.
Bekanntmachung.
Montag den 20. September l. I. Nachmittags 2 Uhr will Herr Feldgerichtsschöffe I. W. Kimmel von hier seine in hiesiger Gemarkung belegenen Grundstücke auf die Dauer von 6 Jahren anderweit verpachten lassen.
Die nähere Beschreibung der Grundstücke wird vor dem Termine bekannt gegeben werden.
Wiesbaden, 4. September 1875. Im Auftrage:
18709______________________________KauS, Bürgermeistergehülfe.
Bekanntmachung.
Wegen Aufgabe der Dependen^es will Herr Gasthalter E. Oursin im Grand-Hotel zum
Schützenhof dahier, Schützenhofstraße No. 3, Dienstag -en 28. September l. Js., Bormittags 9 Uhr anfangend, folgende überflüssig gewordene Mobilien, als:
Mahagoni-Bettstellen, Schränke, Waschtische, Nachttische, Stühle, seidene Möbel- Garnituren, Dienerschaftsbetten, Christofle- Leuchter rc. rc.,
gegen gleich baare Zahlung versteigern lassen. Wiesbaden, den 4. September 1875.
Im Auftrage:
18708_________Kaus, Bürgermeistereigehülfe.
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Morgen Montag den 6. September, Vormittags 10 Uhr;
Versteigerung verschiedener Mobiliargegenstände rc., in dem Hause Adelhard- straße 16. (S. heut. Bl.)
Vormittags 11 Uhr:
Termin zur Einreichung von Submissionsofsertm auf die Anlieferung von Basalt- und Melaphyrsteinen für die chaussirten Straßen der Stadt, bei dem Stadtbauamte, Zimmer No. 30. (S. Tgbl. 202.)
Nachmittags 4 Uhr:
Versteigerung der Aepfel und Birnen von circa 30 Bäumen auf den Rodern und im Atzelberg, an Ort und Stelle. Sammelplatz der Steigerer am Todtenhose an der Platterstraße. (S. heut. Bl.)______________________
Röntgt. Preußisches LandmirUchafltiches Institut
zu Hof Geisberg bei Wiesbade«.
(Landw. Winter-Schule, gegründet im Jahre 1818.)
Die Eröffnung des Unterrichts findet am 19. October statt. Dar Lehrpersonal besteht aus folgenden Henen: Dir. Dr. Medicus, Geh. Hofr. Dr. Fresenius, Depart.-Thierarzt Groll, ordent- licher Lehrer Dr. Freih. v. Canstein, Landesgeologe Dr. Koch, Generalfecretär Dr. Klaas und Docent Dr. Fresenius. Der Unterricht umfaßt alle Haupt- und Nebenfächer der Landwirthfchasts- lehre nebst den vorbereitenden Wissenschaften. DaS Verzeichniß der im bevorstehenden Wintersemester zum Vortrage kommenden Fächer ist in No. 25 der Zeitschrift des Vereins nassauischer Land- und Forstwirthe mitgetheilt. Wiesbaden bietet auch sonstige Bildungs- mittel aller Art. Für minder bemittelte und durch die Jnstituts- Direction empfohlene Zöglinge aus dem Reg.-Bezirke Wiesbaden hat der gedachte Verein eine Anzahl von Stipendien ausgesetzt. Weitere Auskunft gewähren Prospektus, Vorlefungen-Verzeichniß und Statuten des Instituts, welche durch den Unterzeichneten oder die hiesigen Buchhandlungen bezogen werden können.
Wiesbaden, den 25. August 1875.
_________________________Director Dr. Medien».
der morsen Montaa stattfindenden Versteigerung in SO"! dem Haufe Adelhaidstraße 16 kommt ein dreiarmiger Gaslüster mit zum Ausgebot.
506 ________Ferd. Müller, Auktionator.
Schöner Kopfsalat zu haben fortgesetzte Wellritzstraße im Garten bei G. Krämer. 18687
