Einzelbild herunterladen
 

ll ld

ir u

ll t, ;e

>, it

t i

?

l

l

Wiesbsdener Tsgblatl.

Gegründet 1852.

Ex-edition: Langgasse No. 27.

M KSL Mittwoch -en LL. Juli

1873.

Nach Ablauf eines Urlaubs von 4 Wochen habe ich heute die Diensiführung wieder übernommen.

Wiesbaden, den 10. Juli 1875. Der Königliche Landrath.

___________________________ Naht._________

An den Bürgerausschuß der Stadt Wiesbaden.

Die Mitglieder des Bürgerausschufses lade ich zu einer Sitzung aus Mittwoch den 14. d. Mts. Nachmittags 4 Uhr in den Rathhaussaal ergebenst ein.

Tagesordnung:

I 1) Bericht der Commission zur Prüfung der neuen Gehalts­ordnung für die städtischen Lehrer.

; 2) Vorlage der Kosten-Voranschläge über die Erbauung eines Canals auf dem Michelsberge und eines Canals in der Taalgaffe und

3) Neubau eines Elementarschul-Gebäudes in der Bleichstraße. Wiesbaden, den 10. Juli 1875. Der Oberbürgermeister.

I <,_______________________________________________Lanz.___________

Jagd-Verpachtung.

Die Jagd der Gemarkung Wiesbaden, ca. 7000 Morgen Feld und 4000 Morgen Wald enthaltend, soll Montag den 2. August c. Vormittags 10 Uhr in dem hiesigen Rathhause, Zimmer No. 21, auf die Dauer- von fünf Jahren öffentlich verpachtet werden. D:r am südlichen Abhange des Taunus belegen« Wald enthält einen guten Rothwildstand. Der Oberbürgermeister.

Wiesbaden, den 12. Juli 1875.______________Lanz.

Submission.

Die Lieferung und Anfuhr von 200 Kubikmeter reinem Gruben­kies auf die städtischen Lagerplätze soll im Wege der Submission vergeben werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen find versiegelt bis zum 14. Juli c. Nachmittags 3 Uhr auf dem Tladtbauamte, Zimmer No. 30, einzureichen, wo auch die Lieferungs­bedingungen zur Einsicht ausliegen. Der Stadtbaumeister.

Wiesbaden, den 5. Juli 1875._______________Schultz._______

Submission.

Die Herstellung einer Canalstrecke in der Saalgasse, von der Taunusstratze bis Mitte Zugang zum Kochbrunnenplatz, soll im SubmissionSwege vergeben werden. Bedingungen und Zeich­nungen liegen im Zimmer No. 30 des Stadtbauamts aus, woselbst versiegelte- mit betr. Aufschrift versehene Offerten bis zum 16. Juli c. Nachmittags 4 Uhr einzureichen sind. Der Stadtbaumeister. ^Wiesbaden, den 9. Juli 1875. ____________Schultz.

Submission.

Die Herstellung der Grundarbeit an den drei Wald- lveae«. a) von der Fasanerie-Chaussee nach der Aarstcaße, b) von der Aarstraße durch das Adamsthal nach der Platterstraße, c) vom . Neroberge nach der Kanzelbuche, soll im Wege der Submission ver­üben werden. Versiegelte Offerten auf diese Arbeiten sind bis zum 19. Juli c Vormittags 11 Uhr auf dem Stadtbauamte, Zimmer No. 30, einzureichen, woselbst vom 15. Juli ab Bedingungen und Zeichnungen ausliegen. Der Stadtbaumeister.

Wiesbaden, den 9. Juli 1875. Schultz.

Submission.

Das Stücken und Gindecken der Waldwege: a) von der Fasanerie-Chauffee nach d r Aarstcaße, b) von der Aarstcaße durch das Adamsthal nach der Platterstraße, soll im Weg« der Submission vergeben werden. Versiegelte Offerten auf diese Arbeiten sind bis zum 20. Juli c. Vormittags ll1/* Uhr auf dem Stadtbauam!«, Zimmer No. 30, einzureichen, woselbst vom 18. Juli ab Beding­ungen und Zeichnungen ausliegen. Der Siadtbaumeister.

Wiesbaden, den 9. Juli 1875.______________Schultz.

Submission.

Die Herstellung einiger Durchlässe inr Waldwege vom Nero­berge noch der Kanzelbuche soll im Wege der Submission vergeben werden. Versiegelte Offerten sind bis zum 20. Juu c. Vormittags 11 Uhr in dem Zimmer No. 30 des Stadtbauamts «inzureichen, woselbst auch vom 16. Juli ab die Bedingungen und Zeichnungen ausgelegt sind. Der Stadtbaumeister.

Wiesbaden, den 9. Juli 1875.______________Schultz.

Bekanntmachung.

Die in den laufenden MonatJult fallende allgemeine ViertelfahrS- Conferenz wird hierdurch auf Freitag den 16. d. M. angesetzt und soll bei gutem Wetter um 4 Uhr zu Sonnenberg im Saale d«S Herrn I. Stengel oder bei unsicherer Witterung um 3 Uhr des genannten Tages im Saale der städtischen Höheren Töchterschule flattfinden. m

Die Tagesordnung ist nach B-rathung tm Conferenz-Bureau folgendermaßen -festgestellt worden:

1) die Bestrebungen des Allgemeinen Erziehungsv-reins;

2) die hiesige allgemeine Lehrerbibliothek;

3) die periodischen Organe für Erziehung und Unterricht;

4) dir Aufgaben der BorbWng für den Seminarbesuch;

5) die PecssnalMotizen im SchulverwaltungS-Bericht und die Gchalts-Umrechnungen; m ,

6) die NormcEhrpläne der städtischen Volksschulen;

7) die geschäftliche Behandlung des ThemaS: „Die Strafmittel der Schule, beurtheilt nach pädagogischen Grundsätzen".

Behufs Abhaltung dieser Conferenz fällt der Nachmittags-Unterricht künftigen Freitag in den betheiligten Anstalten quS. Wenn schon die mitgetheilte Tagesordnung in erster Linie die Herren Lehrer bet städtischen Schulen angeht, so sind zur angesetzten Conferenz gleich- wohl auch die an Privat-Anstalten thätigen Herren und Damen, sowie alle Freunde des Schulwesens angelegentlich eingeladen.

Wiesbaden, 11. Juli 1875. Der Städtische Schulinspector.

. ________________________Dr. Kuhn._________

Ourhaus zu Wiesbaden.

Mittwoch de« 14. Juli Abends 8 Uhr:

BAt.lv im grossen Saale.

(Promenade-Anzug, für Herren schwarzer Oberrock.) __________________________Städtische Cur-Direction: F. Hey'l.

Ourhaus zu Wiesbaden.

Am Freitag de« 1«. Juli Abends 7/* Uhr findet im