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Gegründet 1852.

1875

Donnerstag den 8. Juli

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Dr. Kuhn.

Wiesbaden, 5. Juli 1875.

Der Kirchen-Vorstand.

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Wiesbaden, den 6. Juli, 1875. 14153

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Bewerbungs-Auss chrewen.

An der städtischen Höheren Töchterschule bierselbst soll mit dem 1. October d. I. ein Ordentlicher Lehrer des höheren Schulamts, der eine gute Lehrbefähigung für den Unterricht im Französi­schen, Englischer» und Deutschen bezw. in der Geschichte nachweist, angcstellt werden. Das Jahresgehalt beträgt nach der bisherigen Scala 2100 bis 3600 Mark, nach der voraussichtlich •aber schon dieses Jahr in Kraft tretenden neuen BesoldungS-Scala 2400 bis 4200 Mark je nach bet Zahl der dreijährigen Dienst­alters-Perioden. Eingaben mit vollständigen Zeugniß-Anlagen und dem Vermerk, ob der Bewerber verheirathet ist oder nicht, find nn die Städtische Schuldeputation Hierselbst zu richten und jur Hand des Unterzeichneten einzureichen. Die Meldungsfrist läuft mit dem 17. d. Mts. ab. Der Städtische Schul-Jnspector.

Bekanntmachung.

Die gestern im Stadtwalde stattgehubte Versteigerung von Baum­stützen hat die Genehmigung des Gemeinderaths erhalten. Die Ueberweisung der Baumstützen erfolgt Donnerstag den 8. d. Mts. Morgens 7 Uhr. Im Auftrage:

Wiesbaden, 6. Juft 1875. Hell, Secretariats-Assistent.

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Met« Rasir- unv Haarschneive-Cabinet befindet sich nicht mehr Goldgaffe 15, sondern Kirchgasse 13.

14162 _______ H. Ditziiiw.

Katholische Kirchensteuer.

Zur Bestreitung unserer Kirchenbedürfnifie ist die Erhebung von 12 °/o der Staatssteuer als Kirchensteuer im Budget pro 1875 vom bischöflichen Ordinariate genehmigt worden. Die Steuerzettel, worauf der Erhebungstermin vermerkt ist, werden in diesen Tagen den Steuerpflichtigen zugeherr. Die Zahlung ist an Hrrrn^Kaufmanu j. b. Willms (Marktplatz 7) womöglich in den Vormittags-

Porzellan- & Glaswaarenversteigerung.

Kommenden Freitag den 9. Juli, Morgens 9 Uhr un> Nach­mittags 2 Uhr anfangend, werden in dem Auctionsiocale Friedrich straffe 6 durch den unterzeichneten Auctionator folgende Glas- und Porzellanwaaren gegen baare Zahlung versteigert, als: Tasten, Schüflcln, Suppentöpfe, Kaffee- und Milchkannen, Do!en, Basen, Lampenschirme rc. in feinem Porzellan; Krüge, Tövfe, Feuer- und Schreibzeuge Luxussachen rc. in feinem Steingut; olle Sorten Einmachgläser, Bier-, Wein- und sonstige Trinkgläser, Waster- flaschen, l 8- und ^«-Liter Flaschen, Betiflaschen, Cylmder, Leucht­kugeln, Salz-, Senf- und Esfiggefäßr, Vogelgläser, Spiegel, Etuis, Photographierahmen, Schmucksachen rc. Es werden besonder? Wie­derverkäufer darauf aufmerksam gemacht.

505 Ferd. Müller, Auktionator.

Expedition: Langgasse No. 27.

wieder in qroßer Auswahl vorräthig bei

E. F. Spohr, Ecke des Michelsbergs & der Kirchgasse.

Feuerwehr.

i Diejenigen Feuerwehrleute, welche den am 18. und 19. Juli c. in Butzbach stattfindenden VII. hessischen Feuerwehrtag besuchen .wollen, sind gebeten, sich bis zum 9. d. Mts. bei dem Unterzeich- ' Men zu melden.

. Wiesbaden, 6. Juli 1875. Der Braud-Director: Sch eurer.

Eine neue Garnitur (grüner WoUounmn) billig zu ver­rufen bei JL. Berghof, Tapezirer, Friedrichstraße 28. 13691

Bekanntmachung.

Dienstag den 3. August l. Js. Nachmittags 3 Uhr soll auf Verfügung des Königlichen Amtsgerichts VI. dabier dos zur Con- cmsmaffe des Metzgers Friedrich W e y g a n d t von hier gehörige, an der Schwalbacherstraße zwischen Peter Ender? und Christian Ludwig Häuser belegen? dreistöckige Wohnhaus 64' lang 35' tief, mit zweistöckigem Hinterbau 40' lang 14' tief und 12 Ruthen 81 Schuh Hofraum und Gebäudefläche in dem Rathhause dahier »«gen eingelegten Nachgebots nochmals versteigert werden.

Nach abgehaltener Versteigerung wird auf eingelegte Nachgebote keine Rücksicht mehr genommen.

Wiesbaden, den 30. Juni 1875. Der 2te Bürgermeister.

43 ____________________________ Coulin._______

Bekanntmachung.

Freitag de« 9. Juli l. I., Morgens 9 Uhr an- sangend, sollen im dem Hause Moritzstraxe Nr. 14 dahier die zu dem Nachlaffe des Oberstlieutenants Igel von hier gehörigen Mobilien, bestehend in Holz- und Postermödeln, nußbaumenen und tannenen Kleiderschränken, einem Klavier, Bettwerk, Kleidungsstücken, .Weißzeug und sonstigen Hausmöbelu, sowie Küchengeräthschaften rc., gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Wiesbaden, den 2. Juli 1875. Im Auftrage: 13835 Kaus, Bürgermeistereigehülfe.

Dem viel,eit. Wunsch zu emsprech-n, ist Pfliiginacher’s „Elfentanz** 13416 zu dem ermäßigten Entree auf 50 Pfg. a P^son gestellt (Ausnahmstag Freitag 1 Mk.) Taunnsstratze 23 täglich von 8 Uhr Morgens b,s 9 Uhr Abends. Schüler die Hältte. Verein für Raffauische Altcrthumsknnde und Geschichte.

Donnerstag den 8. Juli Abends 6 Uhr: Versammlung der Vereinsmitglieder auf der AdolphshShe.____________286

W eiss-Stickereien

Musikwerke & Spieldosen

in großer Auswahl bei C. Theod. Wagner, Goldgosse 6

Ecke der Grabenftraße früher Ea'v Schiller. 14 >.»2

Ludwig Scheid,

liefert Mineral- und Sützwasierbäver. 129