Wiesbadener Tagblatt
Haupt begonnen haben, müssen aus den Verzeichnissen zuverlässig zu entnehmen sein. , » n „ <.
2) Don jeder Privat-UnierrichtS- oder Erziehungs-Anstalt ist die Zahl der sie gegenwärtig nach dem Hauptbuch« besuchenden Schüler oder Schülerinnen unter Angabe der auf die getrennten Geschlechter rechnenden Zahlen an mich schriftlich mitzutheilen.
3) Die Vorstände solcher Anstalten, an denen ein Wechsel im Unterrichts- oder Erziehungspersonal stattgefund-n hat von dem die vorschriftsmäßige Meldung hierher noch nicht sollte eingereicht worden sein, haben diese Meldung in der angegebenen Frist bestimmt zu bewirken.
Zugleich wird in Erinnerung gebracht, daß jeder Ab- «Nd Zu- aana an schulpflichtigen Kindern oder an Lehrer« und Lehrerinnen stets, unverzüglich, spätestens ab» binnen 8 Tagen von den betrestenden Vorständen an das Städtische Schulinspectionsamt schriftlich einzuberichten ist.
Wiesbaden, 5. Juni 1875. Der Städtische Schulmspector.
Dr. Kuhn.
Monatliche Möbelversteigerung.
Leute Mittwoch de« 9. Juni, Vormittags 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr anfangend, werden folgende zugebrachte Möbel, Kleidungsstücke und Weißzeug gegen baare Zahlung öffentlich in dem Auetions-Locale griedrichstratze 6 versteigert, als: Ein Mahagoni-Cylnider.
chreibtisch, sowie ein Mahagoni - Damen - Cylinder ° Schreibtisch, 18 Mahagoni-Barock-Rohrfiühle, eine Mahagoni-Waschkommode mit Toilettenspiegel, 2 nußbaumene Schreibtische, Mahagoni-Nachttische mit Marmorplatten, ein Plüsch-Kanape, ein Sopha, zwei Stühle, ein Schlafsopha, runde und ovale Tische, Bettstellen mit und ohne Sprvngrahmen, ein Klavier, rin- und zweithürige Kleiderschränke, ein Küchenschrank, ein Goldspiegel mit Trumeau, Spiegel, mehrere geschnitzte Seffel, zwei Pendules, eine Wuthsuhr, Küchentische, Gallerien, Haus- und Küchengeräthe, sowie eine Parthit Herren- und Damenstiefel.
504 Werd. Hüller. Auctionator.
Versteigerung.
Donnerstag den 10. Juni Vormittags 9 Uhr weiden durch den unterzeichneten Auctionator in dem Hause Gelsbergstraße 5 die zu dem Nachlasse der verlebten Elisabethe Ziegler gehörenden Gegenständ-, als: Eine Kommode, Kleiderschrank, Küchenschrank, Tische, Stühle, Frauenkleider, Weißzeug, Steinhauerwerkzeug, sowie verschiedenes Haus- und Küchengeräthe, auf freiwilliges Anstehen der Erben gegen gleich baare Zahlung versteigert.
504 Ferd. Hüller. Auctionator.
Durch Vergrößerung meines Lagerplatzes halte stets auf Lager: la Rnhrkohlsn, SÄmiedekohle«, Stückkohlen, Ofenkohle« von der Zeche „Germania", Kohle« für Regulir-Füllöfen, Saarkohle« I- Qualität, ,
«oaks aus der Dortmunder Gas-Anstalt, per Etr. 44 r.
frei in's HauS; buche«es Scheitholz in «gjj
Klafter, sowie kleingemachtes Buchen- und Kiesernbolz zum Fem anzünden, sowie trockene, buchen« Wellchrn empfiehlt die
Holz-, Kohle«-Eoaks-Ha«-lu«g von (instar Hahn.
10917___________No 4 kleine Cchwaldacherstcaße No. 4.
< unv Verkauf von alten Oelgemälden,Porzcllea WUT? und Antiken aller An bei . „
9920______________J. <hr. filfifhUch. NerostraN« o_
Schulbücher für die odcren Ctapeu beider Eywliastcn zu
| verkaufen. Näheres in der Expedition d. Bl. 00'
resfim zum Betriebe einer Schenkwirthschaft in dem Ruhi schon Hause Schwalbachrrstraße 5 soll auf Genehmigung begutachtet und bezüglich des Ausschanks von Branntwein berichtet werden, daß keine Veranlassung vorliege, eine Beschränkung zu beantragen. Dagegen soll Ge uchsteller angehalten werden, das bei Gelegenheit der letzten Conceffionsertheilung für dieses Lokal auf Anfordern aus dem offenen Hofe entfernte mißständige Piffoir, welches später durch rc. Ruhl an der alten Stelle wieder aufgerichtet worden ist, wiederum zu entfernen und so hinter das Haus zu verlegen, daß dasselbe von der Straße aus nicht mehr gesehen werden kann.
1149. Auf das Gesuch des EurmusikerS Valentin zu Homburg um Zurücknahme der gegen denselben erhobenen Entschädigungsklage wegen ContractbruchS wird beschloffen, den Cur-Director zur Zurücknahme der Entschädigungsklage zu ermächtigen, nachdem Valentin die Conventtonalstrafe von 100 Thlr. eingezahlt und jämmtliche Kosten berichtigt haben wird.
1152. In die gemäß §. 26 des Reichsgesetzes über die Kriegs- leistungen vom 13. Juni 1873 zu bestellende Commission zur Abschätzung der auszuhebenden Mobilmachungspferde werden gewählt: 1) Stadtvotsteher Georg David Schmidt, 2) Rentner Georg Walther, 3) Kutscher Friedrich Börner, 4) Oeconom Daniel Kraft und 5) Oeconom Heinrich Heu?. Die Wahl gilt für eine sechsjährige Periode.
1155. Der heute abgeschlossene Vertrag mit den Eheleuten Friedrich Pimmel und Genoffen Über unentgeldliche Abtretung der in die verlängerte Adlerstraße entfallenden Grundfläche wird mit dem Vorbehalte genehmigt, daß den Jntcreffenten resp. einem von denselben zu wählenden Vertreter die Ausführung der Straßengrundarbeit unter städtischer Bauaufficht überlaffen bleiben soll, daß dagegen die Anlage der Fahrbahn und Trottoirs, sowie der Canalbau auf Kosten der Interessenten Seitens der städtischen Bauverwaltung erfolgt und die Interessenten die deSfallsigen Kosten bei der Stadtkaffe zur Disposition zu stellen haben.
1157. Auf die Anfrage der Königlichen Polizei-Direction vom 12. d. M., betr. die Beschwerde der Mechanikers Valentin Faust wegen unerlaubter Thoranlage zwischen den Häusern Hochstätte 5 und 7 Seitens des Georg Letzerich hierselbst, soll erwidert werden, es möge der Beschwerdeführer auf den Rechtsweg verwiesen werden. Gleichzeitig wird beschlossen, von dem Georg Letzerich einen Schlüssel zum Thor vor dem städtischen Rail entgegen zu nehmen und bei der Polizeibehörde darauf anzutragen, daß die Angrenzer des Rails zur Räumung desselben angehalten und denselben das Lagern von Holz rc. auf demselben untersagt werde.
1158. Der Kaufmann Friedrich Seher soll zur Zurückversetzung der Einfriedigung in das Straßenalignement bei seinem Hause Ecke der Adelhaid- und Karlstraße angehalten werden.
1159. Die Fluchtlinien der Kapellenstraße und des Jdsteiner- weg? sollen behufs der nöthigen Abtretungen und Ausgleichungen festgestellt werden.
1162. Die mit den Eheleuten Heinrich Herz, Adolph Jung und Friedrich Krieger am 19. d. M. abgeschlossenen Verträge über Abtretung der in die Wellritzstraße entfallenden Grundflächen werden genehmigt.
11*63. Der mit den Eheleuten Georg August Lehr am 19. d. M. abgeschlossene Vertrag über die unentgeldliche Abtretung von 78 Sch. Grundfläche zur Erbreiterung der Kapellenstraße wird genehmigt.
Wiesbaden, 4. Juni 1875. Für diesen Auszug: Brokmann, Bürgermeisterei-Secretär.
Bekanntmachung.
Die verstände der hiesige« Privatschule« werden hierdurch aufgefordert, vor dem 12. d. M. folgenden Bcstüu- mungtn zu genügen.
1) von alle« schulpflichtige« Kinder«, welche Privat, schulen statt öffentlicher Schulen besuchen, find zuverlässige Ber- zeichvifle in alphabetischer und nach den Geschlechtern gettenntcr Aufstellung an mich einzureichen. Familien» und Vornamen, Mer der Kinder, Stand und Wohnung der Eltern »der Pssügeltern, sowie das Datum, mit welchem die Kinder ihren Schulunterricht über»
