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12 Ausgaben.

Fernruf t

Tazdlatt.Haud" Nr. SK50-SS.

Bon S Uhr morgens bis 8 Uhr abends, «über Srnntag»,

ReNamen, drMel'ünd"°seri'e>"Seiten 7 durch,ausend nach

S 8 ti wiederholter Aufnahme unveränderter Anze^cnn^urzei^wnchenraumci^kntldre^EE

**«- . .... . . . . . . . ... Für die Ausnahme von Anzeigen an vorgeichr,ebenen

Berliner SchriftleitnnadesWiesbadenerTagblatts..Berlin-Wi,merSd°rfGnntzels.r.66.Fernspr.:NmtUhland450u.4.1. .agen und » wird-eine ».ewahr uderu.mmen.

werstag, 8. Oktober 1914.

Abend-Ausgabe.

Nr. 470. * 62. Jahrgang.

? ln weiteres Zort von Antwerpen ge- !^n. Die Belgier und Engländer vor ** StaM geschlagen. Reiche Steges* beute vor Antwerpen, ueue russische Gefangene. Großes Hauptquartier, 7. Okt., (Amtlich.) Die Kämpfe auf. dem rechten tz ^iiüges in Frankreich führten noch zu keiner Meldung. Die Vorstöße der Franzosen in 'Kennen und auf der Nordostfront Verduns

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111 Zurückgeworfen.

k < Antwerpen ist Fori Broechem in unserem Be­ll^ Angriff hat den Nctheabschnitt überschritten i» ^ert sich dem inneren Fortgürtel. Eine st/V'che Brigade und Belgier wurden zwischen j,^/ui?eren und' inneren Fortgürtel auf Antwerpen Vier schwere Batterien, 52 Feld- vielc Maschinengewehre, auch englische, Wur­

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1 freiem Felde genommen.

>v^ Russenangriff im Gouvernement Suwalki f«n 8 e ° bgcwiesen. Die Russen verloren 2700 tz-e- und neun Maschinengewehre. In Polen Atz, , in kleinen erfolgreichen Gefechten westlich Korod 4800 Gefangene gemacht.

w Der französische Tagesbericht.

Kl: T.-B. Paris, 5. Okt. (Nichtamtlich.) Das amtliche von gestern 3 Uhr besagt: Auf unserem

?!> ^ ff I ii g e I dauert die Schlacht mit großer Heftigkeit J!« (&' e einander gegenüberstehenden Heere reichen bis in Nsti, ^nd von Lens und Labassee. Ihre Fortsetzung ü», ^aballeriemassen, die bis in die Gegend von 's Cs tcä miteinander kämpfen.

^ttta bet Front zwischen S o rn m e und Maas ist nichts iy » u melden.

stsexx Al oe v r e - G e b i e t versucht der Feind von neuem "'kstr.^stschritte aufzuhalten, aber seine Angriffe sind

lleschoitert.

Meinung über die Kriegslage in Frankreich

>u

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/ ^ DerDaily Telegraph" schreibt: Die Kämpfe

'!öe t c ( 5 Kf > werden zweifellos Woche für Woche hef- Falls ' -. ~

? e fbet* , London, 7. Okt. (Nichtamtlich.) DieTimes" Me, r-?" Paris: Obwohl der Feind hier und da Glück i *%itt C "^walische Haltung der französischen Truppen

es glückt, die Deutschen über die Grenze zu- r^be bf 217 ' !Dirb e§ nicht mehr möglich sein, eine um- , e W ?^egung zu machen. Dian wird einen Nahkampf Belagerungsoperationen mit Parallelgräben Än. "Ukationen erinnert, die nur 20 Meter voneinander

»ich

ti. ucn ...

^ichiüt^? knrd unzweifelhaft der größte und furchtbarste ^ih ^ ^ großen Krieges werden.

^Zosischer Berichterstatter über die deutschen Erfolgt . ?n Nordfrankreich.

,,7 fzÄs'iiiania, 8. Oku ' '(Erg. Drahtbericht. Ktr. Bln.) /l ier. Korrespondent derAftenposten" stellt die Lage sth ^ Ästchen Flügel lote folgt dar: Dank den beden- Ah,^Stärkungen, welche die Generale v. Kluck und »f berlg. erhalten haben, ist es ihnen geglückt, einen Teil 'sie teil/ 1 - 11 Stellungen uut Arras zurückzuerobern. - Cl len Erfolge spielen jedoch keine größere Rolle.

L Oüif' i>cr französischen Regierung nach Paris?

.er 4 ,'"tterdam, 8. Okt. Kt,-.

(Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Daily Expreß" tele-

s^'ert. . ' ."^vvefponcenr oessjaui) eixpit-g «nt= !|j 7 Si/:/ büre von zuberläffiger Seite, daß die franzö- SUri/, 111 ^ M i t t w o ch oder Donnerstag nach ^^uukohren werde.

^ italienische Stimme über die Lage Westen.

tzf-M ir, mom, 8. Okt. (Nichtamtlich)Giornale d'Jbalia tz»; ist heubigon Situiarionsbericht u. a.: Ganz gc-

kr . Generaloberst v. Kluck der wahre Held des

^«Z Verti-D^ i>ie schwerste Aufgabe anvertraut wurde, und einer

^ T im westen.

°n'bt in i B ;f tS1 "' 8 - C,K- (Nichtamtl LR Ä« heutigen > to///i°neraloberst i!j ^ v 'hm die schwer)

flicho 1 ^ i i t?! ' Sw mit einer Geschicklichkeit und ist g ! Zu löst«, die auch die Feinde anerWmsn. Tat- nii.. e n in« 7 ww gelungen, der. von überteaenen koinidlichen

ui/,; gelungen, der, von überlegenen feindlichen »r h m z j /^Felt werden sollte, vorgestern selb st den Feind ^ ug zu bedrohen, und ihm zu zwimgen, her^i " Puurten zurückzugehen. General Joffre eilte ^ das a>r 'i 1 ? hie Sache ivreder gutzumachen. Gestern "Eichgewicht wiederhergestellt. Es ist aber noch

nicht gesagt, daß der tapfere deutsche General nicht noch Aus­sichten habe, um die Sicherheit des ihm gegenüberstehenden französischen Heeres in Frage zu stellen.

Die Lage in Antwerpen.

Berlin, 8. Okt. Zu der Ankunft englischer Hilfs­truppen in Antwerpen läßt sich dasB. T." aus Ant­werpen melden: Seit drei Tagen geht ein ununter- lbrochener Zug von englischen Truppen mit Geschützen durch die Stadt. Die englischen Hilfstvuppen werden von der Bevölkerung mit Begeistevung empfangen^ und begrüßt. Die Leute schätzen die Zahl der Engländer auf 3 0 0 0 0 bis 40000. Ein Blatt hält dieses ie- doch für übertrieben. .

Der Gemeinderat von Antwerpen hat einer Mel- düng desBerl. Lok.-Anz." zufolge in geheinrer Sitzung den Entschluß gefaßt, der Militärbehörde. fern volles Vertrauen auszufprechen und sich damit einverstanden zu erklären, daß bis zrrm Äußersten Widerstand ge- leistet wird und lieber zuzulassen, daß die Stadt beschossen wird, als zu kapitulieren.

Der Militärkommandant von Antwerpen betont rn einem Aufruf an die Bevölkerung von Antwerpen die Notwendigkeit zu einer Verstärkung des Heeres. Dem­nach werden alle wehrhaften Männer von 18 bis 30 Jahren ausgesordert, sich als Kriegsfreiwillige zu melderr.

Ern belgischer Pionier, der über <bie holländische Grenze kam, erzählte, derVoss. Ztg." zufolge,, sein Truppenteil habe die Ausgabe.gehabt, die Krrch- t ü r nie in die Luft zu sprengen, um die Deutschen wichtiger Zielpunkte zu berauben. Bei Lier war er ' von seinem Truppenteil abgeschnrtten worden. .

Die Ankündigung der Beschießung von Kntwerpen.

W- T.-B. Frankfurt a. M., 7. Okt. (Nichtamtlich.) Die Franks. Ztg." erfährt aus Amsterdam:Nieuws van den Dag" meldet aus Rvoscndal: Heute früh um y 2 8 Nhr ließen hie Deutschen durch eine Stafette ansagen, daß um 1^10 Nhr hie Beschießung der Stadt Antwerpen beginnen werde. Die R e g i e r n n g ist um 12 Nhr nach Ostende übcrgesiedelt. Der König blieb in der Stadt. Zahlreiche Flücht­linge sind infolge dieser Ankündigung an der holländischen Grenze angekommen.

xx Köln, 8. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) DerKöln. Ztg." Mfolge müssen nach dem Bericht von Flüchtlingen bereits Granaten in Antwerpen niödergegangen sein. Ferner wird mitgeteilt, daß in Berchen, einer Vorstadt von Antwerpen, ebenfalls be veits Granaten gefallen sind.

Ein belgischer Stoßseufzer.

Berlin, 6. Okt. Aus Antwerpen wird denrBerl. Lok.-Anz." gemeldet: Als ein Belgier in Eschen an der.-holländischen Grenze sah, wie 70 junge belgi­sche Rekruten nach Antwerpen befördert wurden, um eingokleidet und bewaffnet zu werden, sagte er mit einem Seufzer:Es ist so entmutigend: Für joden

Deutschen, welchen wir kampfunfähig machen,. gibt es zehn neue, die seine Stelle oinnehmen, und dazu kämpfen unsere Truppen in Antwerpen schon seit vier­zehn Tagen unaufhörlich."

Ein englischer Bericht.

W- T.-B- London, 7. Okt. (Nichtamtlich.) Ein Com- munique des Presseburenus zollt dem Mut und Elan der französischen Truppen in den heftigen Kämpfen nördlich der Oise und bei Lens Anerkennung und bezeichnet die allgemeine Lage als befriedigend. Hinzuge­fügt Wird, daß die Deutschen vor Antwerpen ungeachtet des starken Widerstandes der Garnison ihre Stellung vorge­schoben haben.

Gewichtige Bewegungen der deutschen Truppen durch Belgien.

XX Haag' 8. Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Die Times" berichten von einer sehr gewichtigen Bewegung der deutschen Truppen durch Belgien nach Süden. Gestern mittag zogen 20 008 Mann aller Truppengattungen mit drahtlosen Telegraphenapparatcn ausgerüstet, über Temp- lcnve in der Richtung nach der französischen Grenze. SNan vermutet, daß sie das französische und englische Heer, das in der Linie von Arras-Albert-Rohe steht, von der Haupt­macht a b s ch n e i d e n wollen.

Der deutsche Vorstoß in Russisch-Pole».

Paris, 7. Okt.^Daily Mail" meldet aus Peters­burg: Die Deutschen gehen in vier Säulen auf Südost­polen vor, drei stoßen von K a l i s ch und B e n d z i n auf Warschau vor, die vierte von Krakau die Weichsel ent­lang.

und Ost.

Ein amtlicher österreichischer Bericht.

\V. T.-B. Wien, 8. Okt. Amtlich wird gemeldet: Unsere Offensive hat auch gestern da und dort unter kleinen Gefechten überall ihr Ziel erreicht. Laut einer Meldung eines von einem kühnen Fluge aus Przemysl zurückgekehrten Generalstäbsoffiziers wird die Verteidigung der Festung von der kampfbegeisterten Besatzung mit großer Tätigkeit und Umsicht geführt. Mehrere Ausfälle haben die feindlichen Linien zurückgedrängt und zahlreiche Gefangene ein­gebracht. Alle Angriffe der Russen sind unter furcht­baren Verlusten im Feuer der Festungswerke zu­sammengebrochen.

In den Karpathen, westlich des Wyszkower Sattels, ist kein Feind mehr. Der bei Marmaros-Sziget eingebrochene Gegner ist geschlagen. Die Stadt ist in der vergangenen Nacht in unseren Besitz zurückgelangt.

Der stellvertretende Chef des Generalstabs, v. Höfer, Generalmajor.

Tie Niederlage der Russen in den Karpathen.

Bisher 8000 Rüsten begraben.

W. T.-B. Budapest, 7. Okt. (Nichtamtlich.) Einem amt­lichen Bericht zufolge haben unsere Truppen die in Mara- marös-Sziget eingebrochenen russischen Heeresteile ge­schlagen und bereits bis Nagybocsko verfolgt. Die Ver­waltungsbehörden werden im Laufe des heutigen Tages ihre amtliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Die Beerdigung der in dem jüngsten Kampf bei Uzsok gefallenen Russen dauert fort. Bisher sind 8 000 russische Leichen begraben worden.

/ Der amtliche russische Bericht über die letzte» ^Vorgänge.

W- T.-B- Petersburg, 8. Okt. (Nichtamtlich.) Der große Generalstab teilt mit: An der Grenze Ostpreußens

setzten^ die Deutschen, welche, Verstärkungen aus Königsberg erhalten haben, ihren hartnäckigen Widerstand auf der Linie zwischen Wladislawowo und Ratschki fort, indem sie die Eng­pässe zwischen den Seen und Sümpfen des Flußgebietes aus-

^'^^Jenseits der Weichsel wurden Vorhutgefechte aus den Gegenden von Opatowo und Sandomir gemeldet.

In den K a r pa t h e n ist westlich des Flusses Sanok eine österreichische Abteilung geschlagen worden; Maschinengewehre und Gefangene wurden ihnen abgenommen. 20 Kilometer nordöstlich von Munkacs haben wir zahlreiche Wagenkolonnen genommen.

Der 3ar auf dem Kriegsschauplatz.

hd. Stockholm, 7. Okt. Von Petersburg wird tele­graphisch nach Paris gemeldet, daß der Zar am Samstag rn Lublin eingetrosfen ist, um den kriegerischen Vorgängen persönlich beiwohnen zu können.

Suchomlinow, russischer Gencralstobschcf.

o Rotterdam, 8. . Okt. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Wie aus Petersburg gemeldet wird, ist der rustische Kriegs­minister S u ch o in l i n o w zum Chef des Generalstabs er- nannt worden.

Die Rümpfe bei Tattaro.

Corriere della Sera" erfährt telegraphisch, der Berg Lovtschen wird unausgesetzt von den österreichischen Forts in Cattaro mit Artilleriefeuer bestrichen. Fast täglich fliegen auch österreichische Flugzeuge über die montenegrinischen Stellungen. Vergebens suchten die Montenegriner sie, her- unierzuschietzen. Auch über den Hafen Antivari fliegen die Österreicher und' zielen mit Bomben nach den französi­schen Schiffen. König Nikolaus.mit mehreren Familienmitgliedern besuchte die Stellungen auf dem Lovtschen.

Meuterei in einem serbischen Regiment.

W- T-B. Sofia, 7. Okt. (Nichtamtlich.) Die Zeitung Utro" meldet: Unter der Mannschaft des 17. serbischen In­fanterie-Regiments kam es zu einer Meuterei. Die Soldaten erschossen den Brigadekommandanten Budonowics, der sich gerade bei dem Regiment aufhielt. Auch der Regiments­oberst Malevics^ und zahlreiche Offiziere wurden erschaffen. Die gegen das meuternde Regiment entsandten Mannschaften konnten nichts ausrichien.

Die strenge Zensur in Frankreich.

DieWiener Allg. Ztg." meldet aus Genf: Pariser Mel­dungen zufolge wird die Zensur in Frankreich strenger als je gehandhabt. Gustave H e r v e, der Herausgeber des BlattesLa guerrc soziale", und Artur Meyer, der In­haber des royalistischenGaulois", haben generelles Schreib­verbot erhalten.

wie Japan den Franzosen hilft.

Nach einer Meldung aus L y o n hat der dortige japanische Generalkonsul wissen lassen, daß die japanische Regierung