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Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

1873

Dienstag den 21. Januar

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KSnigliches Amtsgericht IV.

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ni 10 Pfund ordinäres Siegellack.

Lieferungslnstige wollen ihre Muster mit Angabe der Preise m Thalerwährung) bis zum 23. d. Mts. Vormittags 10 Uhr ^schlossen (franco hierher) unter der Aufschrift: „Submission «f Schreibmaterialienlieferung" einreichen.

.«chberg, den 17. Januar 1873.

54 Die Heil- und Pslegranstalt.

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Edictalladuvg.

, Ueber das Vermögen der geisteskranken Fanny Bär, Theil- 7203 iaberin der Gesellschaft unter der Firma I. H. Bär Wwe.

md Söhne, zu Wiesbaden ist der Concursprozeß erkannt worden.

Dingliche und persönliche Ansprüche daran find Dienstag den 18. Februar 1873 Vormittags um 9 Uhr persönlich oder durch Men gehörig Bevollmächtigten dahier geltend zu machen bei Ber- mdung des Rechtsnachtheils des ohne Bekanntmachung eines 946PMusivbescheids von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von

:t vorhandenen Vermögensmasse.

Wiesbaden, den 24. December 1872.

Auf den Bedarf pro 1873 soll für die Heil- und Pflegeanstalt Achberg die Lieferung von:

1000 Pfund Kernseife,

350 „ Talglichter 6t,

150 „ Stearinlichter 4t,

Zw hne 8915 t ver- 9562 9501 'ist bei 447 dieser 8539 ' und Nah. 9518 eauf- 192

Vergebung von Lieferungen.

Die Lieferung der für die hiefige Anstalt im Jahre 1873 er- I orderlichen Schreibmaterialien soll im Submisfionswege vergeben 1 »erden, als:

Ausfüllung der Postanweisungen von Seiten der Absender.

Aus den Kreisen des Kaufmaunsftandes ist darüber geklagt -^»orden, daß auf den Postanweisungen häufig die Angabe des 87 tarnens und Wohnorts des Absenders unterlassen und dadurch im« Inlaß zu Weiterungen gegeben werde. Das General-Postamt 84 »acht darauf aufmerksam, daß die Nennung des Absenders auf Ma! en Coupons der Postanweisungen zwar im pof,dienstlichen Jn- ialko erefie nicht erforderlich, für den geschäftlichen Verkehr zwischen ; Absender und Empfänger aber vielfach wichtig ist, um die Corrto- 847 >rrichtigung zu ermöglichen, und daß aus diese« Grunde die 915 Leuutzvng der Coupons im eigenen Jnterefle der Betheiligten ich empfiehlt.

Berlin, de« 16. Januar 1873.

Kaiserliches «lenersl-Poktamt.

Ries Schreibpapier Ir Qualität,

„ Conceptpapier,

„ Postpapier (kleines Format),

„ blaues.Mantelpapier,

„ Packpapier,

Buch Maculaturpapier,

Stück kleine Briefcouverts,

„ (Mittelsorte) Briefcouverts,

Groß Stahlfedern,

Dutzend Bleifedern,

Mit Beziehung aus die in No. 2 der diesjährigen Zeitschrift ves Vereins nafiauischer Land- und Forstwirthe erlafiene Ein­ladung des Direktoriums dieses Vereins zur 45. Bertheiluug der Preise auS der Luisenstiftung werden Diejenigen, welche Ansprüche auf diese Preise erbeben wollen und sich in der hiesigen Gemeinde aufhalten, aufgefordert, sich im Laufe dieses Monats »och bei dem Unterzeichneten zu melden, um die er­forderlichen Zeugnisse für sie ausfertigen, oder etwa in Händen habende ältere Zeugnisse erneuern zu können. Es wird hierbei bemerkt, daß die zu vertheilenden Preise ausdrücklich «ur für Ackerknechts und Viehmägde bestimmt find, welche sich in langjährigem treuen Dienste vorzugsweise mit Feldarbert und Pflege des Viehes beschäftigt haben. Diejenige«, welche bereits den 1. Preis empfangen haben, können nicht mehr zur Preis­bewerbung zugelassen werde«.

Wiesbade«, 20. Januar 1873. Der 2te Bürgermeister.

Conlin.

Bekanntmachung.

Mittwoch dm 22. Januar l. IS., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Hause AdolphSallee 3 die zu dem Nachlafie der verstorbene« Gräfin Caroline ForbeS gehörigen, sehr gut erhaltenen Mobilien, als: Kanape'S, Kommoden, Schränke, Bettwerk, Weißzeug, Vorhänge, Teppiche, Küchengeräthe rc., gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gleichzeitig werden Diejmigen, welche noch Forderungen an dem Nachlafie der Gräfin Forbes haben, aufgesordrrt, solche bis längstens nächsten Dienstag Abend dahier anzumelden.

Wiesbaden, den 18. Januar 1873. Der 2te Bürgermeister. 9735' ____________Coulin.

Bekanntmachung.

Donnerstag den 23. d. Mts. Nachmittags 3 Uhr wollen die Wittwe und Erben des Herrn Georg Daniel Schlink von hier ihr h der Rheinstraße an der Ecke der «irchgasse zwischen Richard Rösel und Wilhelm Hofmann belegeneS dreistöckiges | Wohnhaus, 67' lang, 38' tief, mit zweistöckigem Fügelgebäude, I 40' lang, 25' tief, und einstöckigem Hofgebände, 46' lang'

480 Ellen Strohsackleinen, 30 „ Federbarchent, 150 „ Baumwollzeug für Kopfkissenüberzüge, 36 Pfund Flaume»/ 30 „ Bettfedrrn,

300 „ Spinnhanf,

ICO Stück wollene Decken auf dem Submisfionswege vergeben werde«.

Lieferungslustige habe« ihre Offerten unter Beifügung der Muster bis zum 25. d. MtS. Vormittags 10 Uhr verschlossen mit der Bezeichnung: „Lieferung von Seife rc. betr." (franco hierher) einzusenden. Die Bedingungen könne« täglich dahier eingesehm werden.

Eichberg, dm 1,7. Januar 1873.

154 Die Heil- und Pffegeanftalt.

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