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dann nichts einzuwendm sei, wennGesuchstellerdiezusewen Bauplätzen gehörigen Parzellen erworben habe. Es sn namllch die Emtheilung der Bauplätze unter den betreffenden Grundstücks- befftzern^vereinoart worden und könne daher ohne Zustimmung der an einer Bau elle Betheiligten nicht davon abgewrchen werden.
1776 Die Baucommisfion erstattet Bericht zu dem Gesuche der Frau RegierungS-Director von Malapert-Reufmlle Wntwe und der Wittwe des Bauunternehmers Gustav Querfeld von M um Gestattung der Bebauung ihrer zwischen der Emser-unv Platterstraße belegenen Grundstücke und wird «ach dem Anträge der Commisfivn beschlossen, zu berichten, daß der Gememderath in« Allgemeinen gegen den vorzelegten Bebammgspla« mchts e.n- uwmdm babc. Nur dürfte die projectate Parallelstraße der Eommersiraße weiter abwärts zu rücken sein, damit die sommer- straße auf beiden Seiten mit Häusern versehen werden könne. Den Gesuchstellerinnen dürfte sodann noch zu bemerken fern, daß sie vor Ertheilung von Bauconcessionen die betreffenden Straßen frei xu legen und solche, sowie die Eanäle auf ihre Kosten ord- nunasrnäßm Hermstellen hätten und es sich zu diesem Behuf- empfehlen dürfte, daß sie fich zunächst unter sich selbst und mit allen üma-'N dabei öethriligte« Grundstücksbesitzern. emigren, bevor sie wegen Abtretung von städtischen Wegflächen Mit der Wtadrbehorde 'n i777^Aus^di/ mit Marginalschreiben Königlicher Polizei« Direktion vom 5. l. M. zur Aeußerung anyer mitzetherlte Verfügung Königlicher Regierung, Lbrheilung des Innern vom 1. l. M-, betreffend dis Eröffnung des IV. Bauquartiers vor der Adelhaidstraße wird beschlossen, nunmehr, nachdem die m diesom Bauquartiere projectirte Straße die Genehmigung Neaieruna erhalten und dasselbe somit in zwei Bauqda tollt eh genaues Berzeichniß der dabei betheiltigtcn Grundbesitzer, -wie der Besitzer der Grundfläche zwischen der M^ffetztm Nieolasstraße und der Straße längs dre Staatsbahnhffes ar.?- stellen und diese Grundbesitzer behufs Eingehung der stadllscher- scits bei Eröffnung der fraglichen Quartiere zu stellende,; Bedu.«
iinladen^zu l^sen^ § Jede» von Liverpool um Gestattung der Erbauung eines, Wohnhauses, sowu> zur Fa.ci.a- t'on von 'Feldbacksteinen auf seinem in der oberen Kap lenftrai belegenen Bauterrain wird beschlossen, dabei zu beharren, d, Gesuchfteller gleichwie alle andere Bauenden in abnlwfen Fällen g* dahier zu Protocoü zu verpflichten habe, d.e sich auf sn Bauterrain berechnenden Kosten der Eanal- und Trottoiraulag . der Stadtgemeinde zuxückzuvergüte«, sobald von den zuftand.g..r Behörden die Ausführung dieser Anlageri verfugt Md von d.r Stadtgemeinde erfolgt sein wird und ihm zu eroffi^n, daß wen.-- er diese Bedingungen nicht eingehen wolle, die Sladtgemeind. nicht in der Lage sei, d'e vor dem Bauplatze belegens städtische Böschung an ihn abzutrete«, resp. zu entfernen ihm alsdann a.,* (eit! ZuqangSrecht zu seiner Baustelle von der Kapellenstraße aus zugestanden werden könne und es ihm lediglich überlassen bleiben müsse, sich auf dm jetzigen Zugang zu ferner Baustelle vom Damdachthale aus zu beschränken. .....
1779. Die eingelaufenen Submissionen auf die ber Herstellung eines eiserne» Geländers vor den zwei Elementarschulen. vor- , t kommende Schlofferarbeit werden eröffnet und wird befch offen,
Auszua aus den Beschlüffen des Gememderaths
* 3 zu Wiesbaden.
Sitzung vsm 1t. September 1872.
P- leaenwärrig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren ®T8 * Vorsteher Fehr, Rücker und Bigelius
(verreist) und Glaser (dienfllich verhindert).
'“lau folgenden Gesuchen soll Willfahrung unter den von «önig- ■ .6er Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen beantragt
. ‘tben •
'0'1769. des Feldgerrchtschöffen Heinrich Mil von hier um Ge- , 2 stattung de? Erbauung eines Gartnerhauschens .m
*“'l Dambachlhal,
111770. des Schuhmachers Philipp Schick dahier um Gestattung der Veränderung der Facade seines iM Httschgraben No. 4 belegenen Wohnhauscs,
11771. der Architekten Kreizner und Hatzmann dahier um Gehn. Gattung der Veränderung des StallbamS t« ihrer m itfietl der D ctoriastraße belegenen Landhausbesitzung, ton. 1772 der Jacob Rossel Wittwe von Dotzheim, dermalen da- rus- hier, nm Gestattung der Veränderung der Facade an
ed ' ihrem coucrssionirttn Neubau in der Nicolasstraße und er'? 1773. des Bäckers Jacob Beisiegel dahier um Gestattung der Cm Vornahme verschiedener Bauveränderungen in seiner m der Ellenbogengasse Ro. 13 belegenen Hofraithe.
11774. Zu dem Gesuche des Ingenieurs Adolph Lautz von hrer ■xt im Gestattung der Erbauung eines Landhauses an der ver.anger- 'tor,en Parkstraße soll berichtet werden, daß unter den von Äonig- icher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter mzrvlgeudeu weiteren Bedingungen von hier ans gegen die venehwi- Ä Mng desselben nichts einzuwenden sei, daß Gesuchsteller ftq da- ier za Protocoü verpflichte: .
1) auf die Länge fernes Bauplatzes zur Anlage erstes Trortors so viel Terrain an die Stadtgemeinde unentgeldnch abzutreten, daß die Parkstraße, von der Mitte der Allee aus gerechnet, eine halbe Breite von 6 Meter ----- 20 Fuß und bei einer gleichen Erbreiterung «ach der gegenüberliegendem Seite eine Gesammtbreite von 12 Meter — 40 Fuß erhall; die Kosten der durch die städtische Bauverwaltung vorzunehmenden baulichen Herstellung des Trottoirs zu tragen und die sich auf sein Bauterrain berechnenden Kosten der Anlage eines Hauptcanals in der Parkstraße der Stadtgemeinde zurückzuvergüten, sobald von den zuständigen Behörden die Anlage eines solchen Canals verfügt und derselbe von der Stadtgemeinde zur Ausführung gebracht sein wird.
— 1775. Zu dem Gesuche des Conrad Schütz von hier um Ge- ^jtattutig der Erbauung zweier Wohnhäuser in der Hermannftraße ’’c zoll berichtet werde«, daß unter den von Königlicher Krüsbau- Inspektion vorgeschlagenen Bedingungen und unter der weiteren Be- ^•bingung, daß Gesuchsteller sich dahier zu Protocoü verpflichte, dre e^i^fich auf seine Baustellen berechnenden Kosten der Straßen- und .Lanalanlagen zu trage«, so zwar, daß er die betreffenden Beträge :I Mr den Grundersverb, für dir Canalanlage, für die Chaussiruug !" -bet Fahrbahnen und für die Trottoirpflasterung jedesmal längstens 1 ^binnen zwei Monate« nach der Anforderung an die Stadtkaffe __entrichtet, von hier a"s gegen die Genehmigung des Gesuches
Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden,
grettafl jen 4. Oetober
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