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. Für diesen Auszug: Joost, Bürgermeifterei-Secretär.

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Bekanntmachung.

Betrifft die Neuwahl einer Abgeordnete« zur zweiten Kammer, insbesondere die Aufstellung der Urwählerlistm.

Nachdem von dem Herrn Minister der Innern die Vornahme Wr Ersatzwahl zum Hause der Abgeordneten in dem hiesigen

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Ausrua aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu Wiesbaden.

Sitzung vom 15. August 1872.

Keaenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des Herrn Vorstehers Rücker (verreist).

1602. Die Curcommission legt den Entwurf der Dimstinstruc- twn für die Beamten der zu bestellenden städtischen Curoerwal- limg, sowie das Budget der Curverwaltung pro 1873 vor. Letz­terer stellt sich auf eine Einnahme und Ausgabe von 83,489 Thlr. Der GeMinderath genehmigt die Dienstinftruction und das Budget zur Vorlage bei dem Bürgerausschuß.

1603. Das Telegramm des Hrn. Geh. Hofraths Professor vr. Fresenius, d. d. Leipzig den 14. l. M., worin mitgeiheilt wird, daß in der zweiten allgemeinen Sitzung der Naturforscher- Versammlung auf die ergangene Einladung Wiesbaden mir großer Majorität als Ort der nächstjährigen Versammlung gewählt worden sei, die Versammlung in der zweiten Hälfte des Monat- September stattfinden solle und zu Geschäftsführern die Herren Seh. Hofrath Professor Dr. Fresenius und Obermediciualrath Dr. Haas gewählt worden seien, gelangt zur Kenntniß der Ver­sammlung.

1604. Desgleichen das Antwortschreiben des Magistrats zu Franlsurt a. M. vom 9. l. M. auf diesseitiges Schreiben vom 2. l. M., betreffend den Betrieb der dortigen Pferde-Eisenbahn.

Stadtlreise an Stelle des Hrn. Oberappellationsgerichtsrathes Hehner, welcher sein Mandat niebergelegt hat, angeordnet worden ist, sind für die 19 Urwahlbezirke hiesiger Stadt die Urwählerlisten aufgestellt worden. Diese Listen werden nunmehr bestehender Vorschrift gemäß zur Einsichtnahme offen gelegt und zwar von Montag den 26. l. M. an während drei Tagen in dem hiesigen Rathhause Zimmer Nr. 2 und können innerhalb dieser Zeit gegen deren Richtigkeit oder Vollständigkeit Einwendungen vorgebracht werden.

Hierbei wird bemerkt, daß jeder selbstständige Preuße, welcher das 24. Lebensjahr vollendet und nicht den Vollbesitz der bürger­lichen Rechte in Folge rechtskräftigen richterlichen Srkenntniffes verloren hat, in der Gemeinde, worin er seit sechs Monaten seinen Wohnsitz oder Aufenthalt hat, stimmberechtigter Urwähler ist, sofern er nicht aus öffentlichen Mitteln Armenunterstützung erhält.

Die Urwähler sind, da die Urwählerlisten »ach den im vorigen Jahre ausgestellten Klassensteuer­rollen aufgestellt werden mußten, in denjenigen Staßen verzeichnet, in welchen sie vor October v. I. gewohnt haben.

Demnächst nach Aufstellung der Abtheilungslisten sind neue Wahlmänner nur an Stelle der inzwischen durch Tod, Wegziehen aus dem Urwahlbezirk oder auf sonstige Weise ausgeschiedenen Wahlmänner zu wählen. Demgemäß find nur in den Urwahl­bezirken I, II, III, IV, VII, VIII, IX, X, XIII, XVI und XVIII Ersatzwahlen vorzunehmen und zwar im ersten Bezirk für Hrn. Gastwirth Georg Birlenbach, im zweiten für die Herren Rentner Ernst Hönick und Appellationsgerichtsrath Dr. P etri, im dritten für Hrn. Schlosser Heinrich Schott, im vierten für Hrn. Bauunternehmer Heinrich Fausel, im sieben­ten für Hrn. Rentner Karl Habel, im achten für Hrn. Rechts­anwalt Schenck, im neunten für Hrn. Fabrikant Friedr. Wilh. Pot Hs, im zehnten für Hrn. Rechtsanwalt Dr. Koch, im dreizehnten für Hrn. Badewirth G. L. Neuendorff, im sechszehnten für Hrn. Rentner Christian Müller und im acht­zehnten für die Herren Factor Johann Schöll und Gottfried Jäger.

Die 19 Urwahlbezirke sind abgegrenzt wie folgt:

1) Erster Wahlbezirk, umfassend:

den Theaterplatz, die Wilhelmfttaße, große Burgßraße, das Herrnmühlgäßchen, dm Marktplatz, die Marktstraße und Mauergaffe.

2) Zweiter Wahlbezirk, umfassend:

den Adolphsberg, die schöne Aussicht, den Cursaalplatz, die Sonnenbergerstraße, den Leberberg, die Wilhelmshöhe, Dieten- mühle, Landhäuser bei der Dietenmühle und Rettungshaus, die Parkstraße, den Grünweg, die Gartenstraße, Paulinenstraße, Bierstadterstraße, Blumenstraße, den Hainerweg, die Frankfurter- straße, Bictoriastraße und Mühlen am Salzbache, sowie sämmt- liche Gebäude unterhalb der Bahnhöfe östlich der NicolaSstraße.

3) Dritter Wahlbezirk, umfassend:

die Sllenbogengaffe, Neugasse, Schulgasie, kleine Schwalbacher- straße und Hochstätte.

4) Vierter Wahlbezirk, umfassend:

dm Michelsberg, die Emserßraße, dm Walkmühlweg, die

w’mtet i ®luw“n9 beantragt werden, jarticnlin Wiesbaden, 20. August 1872. i addiw

M Dasselbe wird der zur Begutachtung des ProjectS einer Pferde- -the Eisenbahn in hiesiger Stadt bestellten Commission zur näheren ° k: Jchmation überwiesen.

• ” 1607. Auf Schreiben der Intendantur der Königlichen Schau­spick dahier vom 13. l. M., die Herstellung eines zur besseren ■ Conttole höchst wünschenswerthen Abschlusses im Haupteingange i V des Theaters bett., wird beschlossen, die Herstellung eines solchen u‘ L Abschlusses zu genehmigen und den Hrn. Stadtbaumeister Fach zu bmstragen, die Arbeit alsbald vornehmen zu lassen.

1608. Zu dem Gesuche des Dr. med. John Malcolm aus Ach» ^on unt Gestattung des temporären Aufenthaltes in hiesiger ..... statt zum Zwecke der Ausübung der ärztlichen Praxis soll Msrhrung beantragt werden.

Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

Samstag den 24. August

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Bekanntmachung.

Donnerstag den 29. d. Mts. Nachmittags 3 Uhr wird das MiMMmetgras von 8 Morgen 15 Ruthen Domanialwiesen im “"piWtien bei der Steinmühle an Ort und Stelle meistbietmd ' igert.

Wiesbaden, dm 22. August 1872.

Königliches Domänm-Rmtamt.

__Reichmann._______