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1878

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1) daß die Einfriedigung des Gartens nach der Straße hm

s» folgenden Gesuchen soll Willfahrung beantragt werdeni 1512 8be§ Rentners und Stadtvorstehers I. L. Meckel von I

' bitt um Gestaltung der Errichtung zweier Ballone an 11 jein im Umbau begriffenes, in der Burgstraße 6 be- I baeiti'8 Wohnhaus, . I

1513 d-r Rentners S. A. Kerdyck dahier um Gestattung der |

Lmchtunz eines Wintergartens an der Gartenseite I feines an der Bierstadterstraße No. 3 belegenen Land- 1 Hauses und , _ „ I

1514 der Professors Dr. Grimm dahier, Namens der Castno- I ' gesellschaft, um Gestattung der Errichtung emer Kegel- I

bahn bei dem neuen Casinogebäude. I

1515. Ru dem Gesuche des Schreiners I. Eichhorn von hier I nm Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses in der Franken- i fttafie soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreis- I bauwipection vorgeschlagenen Bedingungen und unter der weite- I ren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung deffelben 1 nichts einjüwendek sei, daß Gesuchfieller sich dahier tu drotocoll I verpflichte, die sich aus sein Bauterram aus den Straßen- und I Canalanlazm berechnenden Kosten zu tragen, so zwar, daß er I die betreffenden Beträge für den Grunderwerb für dw Canal- anlage, für die Chausfirung der Fahrbahnen und für die Trottorr- pflasterung jedesmal längstens binnen zwei Monaten nach der Anforderung an die Stadtcaffe entrichtet.

1516. Ru dem Gesuche des Tünchers Carl Memmger von hier um Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses an der oberen Kapellenstraße soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter folgenden weiteren Bedingungen von hier aus gegen dre Genehmigung deffelben nichts einzuwenden sei:

1) daß Gesuchsteller sich dahier zu Protokoll verpflichte, die sich auf sei« Bauterrain berechnenden Kosten der Canal- und Trottoiranlage in der Kapellenstraße der Stadtgemeinde zurückzuvergüten, sobald von den zuständigen Beheben dre Ausführung dieser Anlagen verfügt und von der Stadtge­meinde erfolgt sein wird; x ,

2) daß die Einfriedigungsmauer des Gartens nach der «trage hin in die noch näher zu bestimmende Correct.onslinie ge­rückt und von dem Bezirlsgeomter abzesteckt werde und

3) daß Gesuchsteller die etwa nach dieser Correcttonsltme von seinem Grundstücke in dir Straße fallende kleine Fläche unentgeldlich an die Stadtgemeinde zu überlassen habe.

1517. Au dem Gesuche des Architecten Wilhelm Kaufmann dahier um Gestattung der Erbauung eines Landhauses im Nero- thale soll berichtet werden, daß unter den von Kömgl. Kreisbau- inspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter den weiteren Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung deffelben mchrs

8 1521. Die Baucommission erstattet Bericht zu dem Gesuche des Glasers Julius Müllers von hier und Genossen, die Eröffn

Goidaasse bis zum Schlachthause betreffend, und wird hier Z ® » « dm ft« bei de. Umpft-ft-m»« d-« S«i°«. vlabes ergebenden alten Pflatterstemen ein 6 Fuß dreites Trot­toir von 8der Goldgasse bis zur südlichen Grenze des Schlacht-

Wiesbadener Tagblatt

Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

gleichwie die Baustelle von dem Bezirksgeometer abgesteckt 2) daß^ Gesuchsteller sich dahier zu Protokoll verpflichte, die sich auf sein Bauterrain berechnenden Kosten der Canal- und Trottoiranlage im Nerothal der Stadtgememde zu­rückvergüten, sobald von den zuständigen Behörden die Ausführung dieser Anlagen verfügt und von der Stadt­gemeinde erfolgt sein wird.

1518 Die Baucommission erstattet Bericht zu dem Gesuche des HerrnschneiderS Ludwig Mondors dahier umGeftattungder Verbauung der Ecke zwischen seinem und dem Wewig >chen Wohn- häufe in der Kirchgasse und wird nach dem Anträge der Com­mission beschlossen zu berichten, daß der Gemeinderath nichts da­gegen zu erinnern' finde, wenn dem Gesuchsteller die Bauerlaubmß auf Grund der vorliegenden Zeichnung unter folgenden Bedin­gungen erthrilt werde: ,

11 da der Erker ganz auf städtisches Grunde,genthum zu stehen kommt, so verpflichtet sich Gesuchsteller sür die Be­nutzung dieser Grundfläche einen jährlichen Pacht von einem Tbaler an die Stadtcaffe zu entrichten;

~ die Verpachtung erfolgt auf unbestimmte Zeit kann jedoch beiderseits noch vorausgegangener vierteljährlicher l*un- digung jederzeit wieder aufgehoben werden; nach abgelau­fener Pachizeit hat Gcsuchsteller sein Bauwesen binnen 14 Tagen wieder zu entfernen, widrigenfalls die Entfernung auf Kosten des GesuchstellerS städtischerseits erfolgt;

die Pachtzeit beginnt mit dem Tage, an welchem die Straßenfläche zur Errichtung des Erkers rn Anspruch ge­nommen wird und hat Gesuchsteller hiervon bei der städtt- schen Behörde die Anzeige zu machen;

für de« Fall die Pflastersteine der fraglichen Straßenfläche ausgehoben werden sollten, find solche in das städtstchr

6) ^e^PachtsuMM wird^alljährlich postnumerando bezahlt.

1519 Das Gesuch der Hofrath de Laspöe Erben dahier um Gestattung der Bebauung ihres in der Friedrichstraße dahier belesenen Grundeigenthums wird der Baucomnnssion zur Pr - fmig und Berichterstattung hingewiesen, namentlich auch zur sveciellen Begutachtung der Frage, ob eS sich empfehle, die von der Friedrichstraße nach dem Marktplatz stdojectirte Straße durch das de LaspSr'sche Terrain parallel mit der Wilhelmstraße oder in schräger Richtung durch de« Schloßhof zu führen.

1520 Das Gesuch der Frau Regierungs-Director von Ma- lopert.Neufville Wittwe und der Wittwe des Bauunternehmers Gustav Querfeld von hier um Gestattung der Bebauung ihrer »wischen der Emser- und Platterstraße belegenen Grundstücke wird der Baucommisfion zur Prüfung und Berichterstattung hm-

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I Mm aus den Beschlüssen des Gemeinderaths

3 zu Wiesbaden.

Gitztttrg vom 31. Juli 1872.

K./I.nwärtiq: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren

Srgenwarltg. @ Schmidt (entschuldigt),

Rücker und Knauer (Beide verreist).

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