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Wiesbadener Tagblatt

Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

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Samstag -en 29. Juni

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Wohnhäusern;

des Conditors Ernst Baumgärtner von hier um Ge­stattung der Einrichtung eines Ladens in seinem in der Rheinstraße No. 19 belogenen Wohnhause, sowie der Veränderung der Fayade;

der Bauunternehmer Levi und Maas dahier um Ge­stattung der Fabrikation von Feldbacksteinen auf ihrem im Distrikt „Heiltgenstock" belegenen Grundstücke;

des Privatiers Georg Bach von hier um Gestattung der Errichtung eines zweiten Stockwerkes auf den Seitenbau in seiner in der Nerostraße No. 38 belegenen

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einem Garten soll berichtet werden, daß unter der Bedingung, daß die Fluchtlinie von dem Bezirksgrometer abgestcckt werde, von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzu­wenden sei.

1135. Zu dem Gesuche des Badewirths Wilhelm Beckel von hier um Gestattung der Errichtung eines Neubaues an Stelle seines in der Häfnergasse No. 14 belegenen Wohnhauses, an­schließend an sein daselbst belegenes Badhaus zu den „Zwei Böcken", soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung des­selben nichts einzuwenden sei, daß die Fundamente nicht ohne baupolizeiliche Genehmigung und Beaufsichtigung in die Warm- wffser führenden Schichten vertieft werden dürfen.

1136. Zu dem Gesuche des Tünchers Friedrich Wilhelm Maus dahier um Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses am Wege nach dem Todtenhofe soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen, excl. der Bedingung pos. 5, und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzu­wenden sei, daß Gesuchfteller sich dahier zu Protocoll verpflichte, die auf seinen Bauplatz aus den Straßen- und Kanalanlagen sich berechnenden Kosten zu tragen, so zwar, daß er die betreffenden Beträge für den Grunderwerb, für die Kanalanlage, für bte Chaussirung der Fahrbahnen und für die Trottoirpflasterung jedesmal binnen zwei Monaten nach der Anforderung an die Stadtkaffe entrichtet.

Die Bedingung pos. 5, daß das Gebäude 3 Fuß von der Grenze abzurücken sei, dürfe um deßwillen wegzulaffen sein, weil nach dem Bebauungsplan? das Erkel'sche Grundstück eben­falls bebaut werden würde.

1137. Zu dem Gesuche des Tünchers Wilh. Klee von Dotz­heim um Gestattung der Erbauung zweier Wohnhäuser und der Fabrikation der zu diesem Zweck nöthigen Feldbacksteine auf dem Grundeigenthum des A. Dochnahl an der Karkstraße soll Ab­weisung beantragt werden, da das betreffende Bauquartier noch nicht eröffnet Md eine Eintheilung deffelben in Bauplätze noch nicht erfolgt ist. Im vorliegenden Falle sei eine Eintheilung in Bauplätzen um so nothwendizer, als sonst in dem ohnehin von ganz schmalen Grundstücken gebildeten Quartiere unregelmäßige, zu Baustellen nicht verwendbare Parcellen in mißständiger Weise

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1132. des Gutsbesitzers Heinrich von Köppen dahrer um Ge­stattung der Anlage eines zweiten Thores an den Anbau seines an der Ecke der Adolpbsallee und Albrecht­straße belegenen Wohnhauses.

1133. Zu dem Gesuche des Gärtners Conrad Spanlnebel Mitt um Gestattung der Erbauung eines Hauses incl. Treib- 0)it ta|e« und Stallgebäude in seiner an der Dotzheimerstraße be- , i'Mm Gärtnerei, sowie der Fabrikation von Feldbacksteinen für Ne Neubauten auf dem Bauterrain soll berichtet werden, daß «r den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen dtdingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus m die Genehmigung deffelben nichts einzuwenden sei, daß das Stlänbcr vom Bezirksgeometer abgesteckt und in die Fluchtlmie «r unteren Dotzheimerstraße gestellt werde.

1134. Zu dem Gesuche des Maurers PH. A. Krauß dahrer M Gestattung der Einfriedigung des vor seinem Hause in der . mcolasstraße belegenen Terrains und Herrichtung deffelben zu

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Da die in dem „Wiesbadener Tag blatt" aufgenommenen Anzeigen in einen mehr alS doppelte« und drei» ' b «itubMLeserkreis hiesiger Stadt, als in irgend einem anderen der hier erscheinenden Blätter gelangen, so -pHsv,dieselben von dem größten Erfolg und der besten Wirkung, also auch in jeder Beziehung die billigsten. Wochtckfl' Bestellungen auf das mit dem 1. Juli d. I. beginnende 3. Quartal beliebe man für hier bei der Expedition, Imaaffe 27, auswärts bei den zunächst gelegenen Postämtern zn machen, wobei wir noch bemerken, daß iitsbM m den Letzteren ohne ausdrückliche vorherige Bestellung nicht weiter geliefert wird, während dies bei den brepgen

Abonnenten in bisheriger Weise geschieht. I>le Kxpediitiaa.

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. Mia Mzug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths

m 1 zu Wiesbaden.

“J ! Sitzung vom 17. Juni 1872.

M iK,zenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren

- 1 Vorsteher vr. Schirm und Rücker (Beide

tt'. " . verreist).

zu folgenden Gesuchen soll Willfahrung unter den von König!- I Mbruinspection vorgeschlagenen Bedingungen beantragt werden: des Dachdeckers Heinrich Schmidt und Privatiers Jacob

Dresler von hier um Gestattung der Erbauung einer Remise bei ihren in der Rheinbahnstraße belegenen