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1084. des Gastwirths Heinrich Göbel dahier um Gestattung der Erbauung einer Halle im „goldnen Roß", Gold- gasse 7,

1085. des Schutzmanns Christian Opel dahier um Gestattung der Erbauung eines dritten Stockwerkes aus sein in der Wellritzstraße 10 belegenes Wohnhaus,

1086. der Bauunternehmer Levi und Maas dahier um Ge­stattung des ferneren Betriebs einer. Feldbacksteinbrcn- nerei auf ihrem an der Sonnenbergerstraße belegenen, von Maurer Hrch. Morasch erworbenen Grundstücke und

1087. des Eduard und Heinrich Weil', Jonas Kimmel und Carl Schramm von hier um Gestattung der Anlage einer Backsteinbrennerei an der Biebricher Chaussee.

1088. Zu dem Gesuche der Cementwaarenfabrikanten E. Malcomeß und Schery dahier um Gestattung der Erbauung von Werkstätten an der Dotzheimerstraße und der Ueberbrückung des Chausseegrabens soll berichtet werden, daß unter den von Königl. Kreisbauinsprction vorgeschlagenen Bedingungen und unter den weiteren Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung des­selben nichts einzuwenden sei, daß die Gebäude mindestens 10 Fuß von den Nachbarsgrenzen entfernt gestellt werden und die Gesuch­steller die Ueberbrückung des Chausseegrabens und die Herstellung ihrer Ausfahrt nach Angabe des städtischen Baumeisters ausführen.

1089. Zu dem Gesuche des Zimmermeisters Wilhelm Gail von hier um Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses auf seiner Baustelle im XVII. Bauquartiere südlich der Dotzheimer­straße, sowie der Backsteinsabrikation daselbst und der Errichtung einer Arbeiterhütte soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorzeschlagenen Bedingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Geneh­migung desselben nichts einzuwenden sei, daß sich Gesuchsteller wie bei seinem Eckhause an der Ringstraße zur Uebernahme der Straßen- und Kanalanlagekosten zu Protokoll verpflichte. Hin­sichtlich der Weitcrführung des Kanals und der Trottoirs in der Dotzheimerstraße könne erst »ach Eröffnung der beiden Bau­quartiere zwischen dieser und der fortgesetzten Rheinftreße, resp. nach Genehmigung des Budgets, entschieden werden.

1090. Zn dem Gesuche des Kunstgärtners Heinrich Fischer und der Anton Kamberger Wittwe von hier um Gestattung der Erbauung zweier Landhäuser in ihrer an der Sonnenbergerstraße belegenen Besitzung soll berichtet werdm, daß der Gemeinderath

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Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

Ito. 146. Montag den 24. Juni 487S.

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Das »Wiesbadener Tagblatt", amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden, erscheint auch ferner täglich, mt Ausnahme der Som- und Festtage, in unveränderter Weise. Der Abonnementsprris beträgt hier rn Wiesbaden 45 tx vierteljährlich; auf Wunsch der oerehrlichen hiesigen Abonnenten wird das Blatt für weitere 12 tx. in's Haus gebracht. Liu auswärts tritt zu dem obigen Abonnementspreis der entsprechende Postaufschlag, durch die LiMdpoft im Bezrrk des «aiseri. Postamts dahier bezogen beträgt der vierteljährliche Preis 14 Sgr. 9 Pf.

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161

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu Wiesbaden.

Sitzung von« 10. ytlttt 1872.

Kegeuwkrtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Dr. Schirm, G. D. Schmidt und Rücker (sämmtlich ver­reist).

z» folgenden Gesuchen soll Willfahrung unter den von Königl. LniSdaoinspection vorzeschlagenen Bedingungen beantragt werden:

1076. des Rechtsanwalts Fr. Ebel von hier um Gestattung der Anlage eines russischen Kamins in seinem in der Friedrichstraße 20 belegenen Wohnhause,

1077. des Schlossers Anton Bickel von hier um Gestattung der Erbauung eines Hinterhauses in seiner in der Moritzstraße Nr. 34 belegenen Hofraithe,

1078. der Buchdrucker Friedrich Jung Wittwe von hier um Gestattung der Vornahme verschiedener Bauveränderun­gen in ihrer in der Schachtstraße 22 belegenen Hof­raithe und

1079. des Hofraths Dr. Pagenstecher von hier um Gestattung der theilweisen Einfüedizung seines Gartens in der Kapellenstraße nach modificirtem Plane.

Zu den Gesuchen:

1080. des Tünchers Carl Meininger von hi-r um Gestattung der Erbauung von 6 Wohnhäusern auf seinem im Distrikt „Wolfsgarten" belegenen Grundstücke und

1081. des Metzgers Johann Hetzel dahier um Gestattung der Einfriedigung seines Grundstückes im Felddistrikt „Neu­berg" und Erbauung eines kleinen Gartenhauses auf demselben

Ä berichtet werden, daß gegen die vorläufige Genehmigung der- ielben von hier aus nichts einzuwenden sei.

Zu folgenden Gesuchen soll Willfahrung unter den von Königl. «rcisbamnspection vorgeschlagenen Bedingungen beantragt werden: 1082. des Gasthofbesitzers Friedrich Poths von hier um Ge­stattung der Ausführung des Anbaues an seinen Winter­garten im Rheinhotel nach veränderten Plänen,

1083. des Lohnkutschers Wilhelm Ziß von hier um Gestattung der Erhöhung seines in der Goldgasse 15 belegenen Wohnhauses nebst Seltenbau UM einen Stock und Kmestock,