1878
Mittwoch den 10. April
37.
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i W 3 telegenes Landhaus.
{ 575. Zu dem Gesuche des Zimmermanns Friedrich Krieger z ud des Zimmermanns Adolph Jung dahier um Gestattung der Wauung zweier Wohnhäuser nebst zwei Hintergebäuden auf »em in der fortgesetzten Wellritzstraße telegenen Bauplatze soll Dichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection -«geschlagenen Bedingungen und unter der weiteren Bedingung W hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzu- Diiden sei, daß Gesuchfteller sich dahier zu Protokoll verpflichten, Jl auf ihren Bauplatz aus den Straßen- und Canalanlagen sich
[576. Zu dem Gesuche des Schuhmachers Friedrich Bind von P um Concessionirung eines Schuppens auf seinem in der ver- Mten Bleichstraße belegenen Bauplatze soll berichtet werden, «unter den von KöniglicherKreisbauinspection vorgeschlagenen mg'rngen und unter der Voraussetzung, daß Gesuchfteller den
Kreisbauinspection vorgeschlagene« Bedingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei, daß Gesuchfteller sich dahier zu Protokoll verpflichte, die auf seinen Bauplatz au» den Straßen- und Canal- anlagen sich berechnenden Kosten zu tragen, so zwar, daß er die betreffenden Beträge für den Grunderwerb, für die Canalanlage, für die Chaussirung der Fahrbahnen und für die Trottoirpflasterung jedesmal längstens binnen zwei Monaten nach der Anforderung an die Stadtcasse entrichtet.
578. Das Gesuch d»s Tünchers Carl Meininger von hier um Gestattung der Parcellirung seines Grundstückes im Distrikt Wolfsgarten, Erbauung von vier kleinen Wohnhäusern und zwei Doppelhäusern, des Grabens zweier Brunnen, Aufstellen einer Arbriterhütte und der Fabrikation von Feldbacksteinen zum eigenen Gebrauch daselbst wird der Baucommrssion zur Prüfung und Berichterstattung hingewiesen.
579. Die Baucommisstou erstattet Bericht zu dem Gesuche des Bildhauers C. Rieger dahier um Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses an der Platterstraße und ward nach dem Anträge der Commission beschlossen, zu berichten, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter den weiteren Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei, daß
1. das Gebäude in das roth eingezeichnete Alignement A. B. C. gestellt und vom Bezirksgeometer abgesteckt werde und
2. Gesuchsteller sich dahier zur Tragung der sich auf seine Baustelle berechnenden Kosten der Straßen- und Canalanlage zu Protokoll zu verpflichten habe, so zwar, daß er die betreffenden Beträge für den Grunderwerb, für die Canalanlage, für die Chaussirung der Fahrbahn und für die Trottoirpflasterung jedesmal längstens binnen zwei Monaten nach der Anforderung an die Stadtrasie entrichtet.
Die Stadtgemeinde könne jedoch vorerst keinerlei Verbindlichkeit zur Herstellung der Straße übernehmen, da dieselbe zur Zeit noch nicht eröffnet sei.
580. Weiter erstattet die Baucommisfion Bericht zu dem Gesuche des Taglohners Philipp Schneider dahier um Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses auf seinem an der Platter- straße belegenen Grundstücke und wird nach dem Anträge der Commission beschlossen, zu berichten, daß nach dem genehmigten Generalbebauungsplane die Ringstraße die in rothen Linien ein- grzeichnete Richtung erhalte; es könne daher nur dann auf Genehmigung des vorliegenden Gesuches angetragen werden, wenn dem Gebäude eine diesem Alignement A. B. C. entsprechende Stellung gegeben werde. Hinsichtlich der Eröffnung dieser Straße könne die Stadtgemeinde vorläufig Zusicherungen nicht ertheilen, da bei den wenigen Bauliebhabern ein Koftenrückersatz nicht in Aussicht stehe.
581. Das Gesuch des Lorenz Bartholomä dahier um Gestattung der Anlage einer Ueberfahrt von der Schiersteiner Chaussee auf seine Backsteinbrennerei wird unter der Bedingung, daß der Chauffeegraben überbrückt, die Fahrt auf 30 Fuß Länge und 12 Fuß Breite geflickt und diese Ausfahrt stets von Schmutz frei gehalten wird, genehmigt.
(Schluß folgt.)
ichnenden Kosten zu tragen, so zwar, daß sie die betreffenden ——-.Mge für den Grunderwerb, für die Canalanlage, für die wMftufftrung der Fahrbahnen und für die Trottoirpflasterung ^"■Jtanal längstens binnen zwei Monaten nach der Anforderung "Nie Stadtcasse entrichten.
I Die Bemerkung wegen des Eckplatzes werde unberücksichtigt Men könnm, da sich die G-suchsteller in der Eintheilllng ihrer Mplätze incl. des Eckplatzes lediglich auf ihr Eigenthum be
iße 15 dMatz No. 10 des G. Heß erworben habe, von hier aus gegen p W Genehmigung des Gesuches nichts einzuwenden sei.
6,raaM Ü7. Zu dem Gesuche des Maurers Philipp Kraus dahier d z? Gestattung der Erbauung eines Wohnhauses in der oberen
--'Haidstraße soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher
1» Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths Rtitt b zu Wiesbaden.
J Sitzung vom 25. März 1872.
; «taentoärttg: Der Gemcindcrath mit Ausnahme der Herren :tVorsteher Rücker (trank) und Knauer billig (verreist).
» Zu folgenden Gesuchen soll Willfahrung unter den von König- :t ,u ‘ Set Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen beantragt ig «tben*.
: 5 ,j 570. des Friedrich Christian Rossel und Jacob Nicolai dahier vech W Gestattung der Erbauung eines provisorischen Wohnhauses FimiA ihrer am Dotzheimer Weg belegenen Ackervarcelle;
). bei 571. des Rauchwaarenhändlers Jacob Kahn dahier um Ge- i. M Mng der Erhöhung seines Anbaues bei dem an der Emser- ’rmidwe belegenen Hauptmagazin;
I 572. des Spenglers Friedrich «leibt von hier um Gestattung a", A Errichtung eines doppelten russischen Kamins an Stelle eines er. i Wgschomsteins in seinem in der Webergasse No. 26 belegenen
I Mnhause;
. , 573. des Tünchers Georg Heß von hier um Gestattung der tt W Wmmz eines Wohnhauses (einer Arbeiterhütte) auf seinem am 291 • Mrstmer Wege belegenen Grundstücke und der Einzäunung blefn Grundstückes und
... « 574. des Rentners Wilhelm Julius Schuhmann dahier um Sestattung des Anbaues einer Veranda an sein in der Blumen-
iesbadener Tagblall
AmMcheS Organ für dir Stadt Wiesbaden.
