Einzelbild herunterladen
 

stiehlt

t.

81.

>der

: 6.

G209

aate, ;en i<.

Mr.

Ver- ! das

183

papict, diverse

sneräk' nd fit aratt«

6292 indigcr rkaufeli

6354 ie vret at und 76273 qquöl. Nutzend rSheres _&787.

14772

Wiesbadener Tagblatt.

Amtliches Organ ßir die Stadt Wiesbaden.

No. 800. Donnerstag Sen 2t. Deeember L87L-

,< *e^*<«<*=«waw«*iiiMegieewgHggg^!ggee«i»flig*ewete »

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu Wiesbaden.

Sitzung vom 11. Deeember 1871.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mti Ausnahme der Herren Vorsteher Äna ü e r u. W e y g a nd t, Ersterer verreist.

?;tt den Gesuchm:

735. des Rechtsanwalts Dr. Leisler dahier ,rm Gestattung der Anlage zweier russischen Kamine in seinem Lomsen- straße 2 belogenen Wohnhause und

1738. des Conrad Maurer dahier um Gestattung der Er­bauung eines dritten Stockwerkes auf seinem in der Steinzckfle belegenen Wohnhause und eines Seiten­gebäudes an feiner Hofraithe

soll Willfahrung unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen beantragt werden.

1737. Zu dem Gesuche des Tünchers Carl Meininger von hier um Gestattung der Ausstellung einer Arbeiterhütte auf seinem i« Dambachthale belegenen Garten zum Zwecke der Aufbewah­rung von Havdwnksgeräthen soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection gestellte» und unter den weiteren Bedingungen gegen die Genehmigung des Gesuchs nichts eimuwenden sei, daß die Errichtung der Hütte nur aus Wider­ruf gestattet und dieselbe nicht bewohnt werde.

1738. Zu dem Gesuche des Hoffriseurs G. A. Schröder dahier in» Gestattung einer Bauveränderung an seinem in der Weber- gasie 15 belegenen Wohnhause sollj berichtet werden, daß unter den von Königlicher Kreisbauinspection vorgeschlagrnen Bedingun­gen, jedoch mit der Modification nichts einzuwenden sei, daß das Dach auch mit Glas eingedcckt werden könne.

1739. Das Gesuch des Oekoncmen Heinrich Weygandt dahier um Concession zur Errichtung eines Gebäudes auf seinem Acker im Unterhollerborn in der Nähe des Bullenstall-Gebäudes wird der Baucommission zur Prüfung und Berichterstattung hinge­wiesen.

1740. Zu dem Gesuche des Architekten 6. Malm dahier um Ertheilung der Concession zur Erbauung eines Wohnhauses auf dem Neuberge innerhalb der Besitzung des H. L. Freytag soll berichtet werden, daß unter den von itönigl. Kreisbauinspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter Bezugnahme auf den diesseitigen Bericht vom 28. Juni 1871, das Gesuch des RrnrnerS H. L. Frcytag von hier um Gestattung der Bebauung feines Bcsitzthums auf dem Neuberg betreffend, nichts ein,wenden sei.

1741. Auf das Gesuch der Bewohner der Gstdiasse um Pflasterung dieser Straße mit Basaltsteinen wird demselben er­öffnet, daß wegen Mangels disponibler Mittel die Neupflasterung der Goldgaffe für nächstes Jahr nicht in Aussicht gestellt werden kann, daß jedoch Sorge getragen werden soll, daß das vorhandene Pflaster in guten Stand gestellt werde.

1742. Herr Stadrbaumeifter Fach bringt das Schreiben der Königlichen Garn,,on-Verwaltung dahier vom 5. l. SOL betreffend He Verlegung des Faulbachs in die Bleichsttaße, zum Vortrag und wird beschlossen, hierauf zu erwidern, daß der Gemeinderath die in diesem Schreiben gemachten Vorschläge nicht acceptiren

könre» es vielmehr vorziehen muffe, den Canal auf der nördlichen Seite der Bleichstraße in städtischem Gcundeigenthum anzulegen.

1743. Die am 7. l. Mts. ftattgehabte Versteigerung von Kastantkn- und Platanen-Stämmrn aus der Stwalbacherstraße und Wilhrlmstraße wird aus de« Erlös von 14 Thlr. 28 Sar. genehmigt.

1744. Aus Schreiben des Herrn Oberförsters Flindt dahier vom 4. l. M., wonach der zum Schutze der jungen Lcrchrn- pflanzung im Distrikt PtzHuborn auf der Grenze des Staats­waldes Distrikt Wausheck angelegte Drahtzaun unter der Be- dingnng gestattet wMt» sei, daß die zur Commumcation nöthigen Thore rc. angebracht und -etwaige von der Forstbehörde nöthig erachtet werdenden Veränderungen an dem Zaune vorzenommen werden, wird beschlosst«, diest'Bedingungen zu acceptiren.

1745. Auf Bericht der Commission zur Regelung des Nacht- wachedunffes m hiesiger Stadt wird beschlossen:

1) die Nachtwächter Dchn.und Georg vom 1. Januar k. Js. an des Dienste» z» entlasten, die übriM 8 Nachtwächter dagegen im Dienste zu belasten und werter 6 NaLtwächter zu bestellen, so daß die Gemmmtzahl derselben 14 beträgt;

.2) den Nachrwächtepn, außer Dcenstmantel und Hut, einen Dienstrock, und- zwar- blauen Tuchrock mit weißen Knöpfen, und ei» Seitengewehr an schwarzem Lcderkoppel als Dienstunrsorm zu geben; y

.3) nach Ernennung der 6 neuen Nachtwächter eine anderwrite Eintheilung der BewachunzSbezirke vorzunehmen und zugleich eine neue Instruction für die Nachtwächter zu erlassen;

4) die Tragung des DienstrcckeS für die Nachtwächter auf 3 Jahre sestzusctzm.

1747. Auf Vortrag des Rescripts der Königlichen Regierung dahier vom 7. December c., die Polizttverrraltung in hiesiger Stadt betreffend, wird beschlossen, diese Angelegenheit weiter zu verfolgen und bei der Königlichen Regierung in Antrag zu bringen, daß die Local-Polizei-Verwaltung mit Ausnahme der Fremden- und Sicherheitspolizei der Stadtgemrinde überlassen werde.

Die Gesuche:

1749. des Steinhauers August Obernheim und

1750. des Tapezierers Friedrich Löw, beide von hier, um Gestattmkg des Antritt? des angebornen Bürgerrechts in hiesiger Gemeinde werden geuehmigt.

1751. Desgleichm dar Gesuch les Kutschers Philipp Martin Michel aus Egrriroth. Amts Lrnzen-Schwalbach, dermalen dahier, um Aufnahme als Bürger in die Stadtgemeinde Mesbadcn zum Zwecke der Verehelichung mit der Witlwe des Philipp Jacob Trumpler, Christine Henriette, geborene Naß von hier.

1752. Zu dem Gesuche des Kaufmanns Wilhelm Dietz dahier um Gestattung des Verkaufs von Spirituosen in dem Hause Langgasse 31 und

1753. des Kaufmanns Franz Bellosa aus Bruchsal, z- Z. dahier, um Ertheilung der Concession zrmr Verkauf von Branntwein in de« Hause Taunusstraße 10 soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung nicht» etnzuwendtn sei.

1759. Auf Schreiben der Königlichen Garnisonverwaltung dahier vom 6. l. Mts., betreffend dir Erbreiterung dec Dctz- heimerstraße und die Erwerbung des dazu erforderlichen Grund-