(Aus den Berliner Zeitungen.)
Zum Königtrank!')
*) Der Königtrank, eine mit vielen milden Pflanzensäften bereitete Limonade, größtes HyziSnisch-drätetisches Labsal für Kranke, Genesende und Gesunde ist nichts weniger als „Medizin" oder Geheimmittel; er liefert dem OrgamSmus eine Fülle von Gesundheitsstoffen, durch welche die Natur (durch Blut- und Säftebeflerung) so umgewandelt wird, daß die Krankheits-Ursache« und dadurch die Krankheiten selbst verschwinden.
vorzeitig zu Grab:. _
In allen Lazarethen, auch in allen anderen Heilanstalten, selbst in Blinden- und Taubstummeu- Jnstituten und i« Irrenhäusern müßte der Königtrank offiziell gebraucht werden; denn auch Blindheit und Taubheit vermag die Natur mit nter noch zu überwinden, auch das Gehirn zu regeneriren, selbst bei Gehirnerweichung!
K* ES war vor acht Jahren, als Jacobi dem Hrn. Gehcimerath Dr. W—s in Berlin (damals noch Arzt in Bethanien) hier ausführliche Mitcheilung über eine in den Augen der Mediziner wunderbare Heilung eines von ihm nach Berathung mit vier anderen Aerztcn für unheilbar erklärten
wie der Königtrank, schon im grauen Alterthume hochberühmt gewesen sind und in größtem Ansehen standen, weil dieselben von außerordentlicher Heilkraft und Wirksamkeit waren. Unwissende Mönche aber, arabische Alchemisten und Adepten und ein Heer von Eharlatanen und Quacksalbern aller Art haben Alles in den Arzneischatz eingeführt, was fich nur denken läßt; das Schrecklichste jedoch sind die vielen giftigen Metall- und Pflanzenstoffe. — Noch weit mehr Menschen, als durch Kriege getödtet, durch Inquisition, Ketzergerichte und Scheiterhaufen hingerichtet worden find, find durch die Medizi« hi«» gerichtet worden und werden fortwährend »och durch dieselbe hing,richtet, natürlich nur für den Sachkenner sichtbar; die unglücklichen Opfer wissen davon nichts, weil das Alles lateiniich gemacht wird! Schriebe man die Recepte in deutscher Sprache, so würden viele Patienten ihre Aerzte zum Teufel jagen, und das mit Recht; denn es ist nicht nur wisienschaftstche Unwissenheit, sondern sogar Bornirt» heit und Nirderträchtigkeit, Kranke mit Giften curiren zu wollen.
MF Der echte KSuigtrauk, zur Auszeichnung also genannt und aus mehr als hundert Pflanzen bereitet, werd tn wenigen Jahrzehnten als die laug ersehnte, wirk» licheUntversal'Mediziuallgemeiuerkauutwerde«. (Haden wir nicht alle Ein Blut? und liegt mcht allen den verschiedenen Krankheiten mehr oder weniger eine Universal- krcnkheit zu Grunde?) Wir brauchen nur geschickte Operateure, Chirurg««, und zur Unterstützung in allen Heilprozessen der Natur de« Kö«igtra«k. - Kein Medizin-Arzt kann wirklich curiren; kein Gift, kein Metall kann heilsam wirken.
Die Natur will nur unterstützt werden in der Selbsthülfe, und zwar durch Darreichung der mannigfachen Gesundheitsstoffe, welche die Pflanzenwelt darbietet; daher die mehr als hundert Pflanzensäfte im Kömgtrank.
Derselbe bringt der Natur auch die Stoffe zur Verhinderung und Urberwindung des Brandes (hier auch äußerlich anzuwenden!); dieser wird von ihr abgestoßen, das brandige Fleisch vereitert und die Wunden heilen schnell, auch die größten fast ohne Schmerzen, weil Entzündung schnell weicht. Ls ist also nicht wahr, daß die Fortschritte im Heilen denen im Verwunden „nachhinkm"; stet? eilt der Fürst des Lebens dem des Todes voran; die offizielle Quacksalberei dient aber diesem und fördert jährlich mehr als eine Million wrenschen
Seit Hanemann mtb Prießnitz ist nichts so Erstannliches aus dem Gebiete der Naturheilkunde geschehen, wie die wunderbaren Kuren, welche durch den Königtrank bewirkt werden. Früher lächelte Jedermann über so unglaubliche Dinge und dachte, daß wieder eine großartige Täuschung des Publikums beabsichtigfwürde. Die Thatsachen aber beweisen, daß wirklich eine großartige Erscheinung an den Tag getreten, welche 'die Lehren der tausendjährigen Medizinwiffenschaft Lügen straft und schon als der Anfang einer neuen Aera der Medizin zu betrachten ist. — Indem Jacobi gegen die alte Medizin zu Felde zieht, hat er schon eine fast allmächtige Partei für sich, die »«zählige« Opfer der Medizin. Es ist unläugbar, daß zweidrittel der Bevölkerung schon in den Jugendjahren durch den Mißbrauch heroischer Mittel, wo nicht z« Grunde gerichtet, doch zeitlebens fiech gemacht werden. Schon Kindern werden Gifte gegeben, welche erst spät oder nie ausge- schiedm werden, die Knochen angreifen, das Blut verderben und zersetzen, den ganzen Organismus auflösen. Zahllose Gichtbrüchige, an Knochenfraß, Venofität, Fallsucht, Wassersucht, Schleimschwindsucht, Lungentuberkulose, Flechten und tausend andern Nebeln leidende alte Menschen klagen einstimmig viele Aerzte an, die durch heroische Mttel ihre Gesundheit zu Grunde gerichtet haben. Dem gegenüber muß nun eine neue Theorie Bewunderung erregen, welche den Generationen Schutz gegen den Mißbrauch der Arzneien bietet und die uralte Wahrheit, daß die Statttt der beste Arzt ist, bestätigt.
In den ältesten Zeiten wuiden die Krankheiten vorzugsweise durch Kräuter-Compositionen, aus zahlreichen heilsamen, nicht giftigen Kräutern bereitet, kurirt; aber zur Zeit des Mittelalters wurden in die Medizin eine Masie giftiger Stoffe ein- geführt, Kräuter, Metalle u. s. w., und dieser heillose giftige Wust wird noch heutige« Tages vo« der Medizin brherbeWt. Es ist unbedingt eine große Dummheit und RiedertrSchtigkeit; denn wie kann man durch Gifte Kranke gesund machen wollen, da man durch Gifte krank gemacht und getödtet wird, wie jedes Kind weiß! Die ganze sogenannte cultivirte Menschheit leidet an schlechten Zähnen; das kommt daher, daß unsre Vorfahren von den Aerzten so schrecklich mit Quecksilber gefüttert worden find. Die wilden Völker haben beffere Zähne, weil deren Vorfahren niemals Quecksilber haben freffen müssen, mit welchem abscheulichen medizinischen Futter oder Freffen unsere Vorfahren förmlich überschüttet worden sind. Noch heut zu Tage gibt es viele Aerzte, bei welchen das Quecksilber eine Hauptrolle spielt, um ihre Patienten zu kuriren! Ja, unglaublich, aber wahr; es gibt sogar Aerzte, welche behaupten, ohne Queck- filber sei in gewiffen Fällen gar keine Kur möglich, und sie wollten lieber nicht Aerzte sein, wenn es kein Quecksilber gäbe!!! Wenn doch jeder Patient die Recepte lesen könnte, die ihm von seinem Arzte verschrieben werde», damit die Gift- stoffrecepte nur an einem gewissen Orte benutzt würden.
Es hat in der alten, vormittelalterlichen Zeit tüchtige Heilkünstler gegeben, deren Leistungen nicht verkannt werden dürfen md es mutz consiatirt werden, daß solche Kräuter-Compositionen,
