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Samstag, 3. Oktober 1814.

^uenthal und Johannisberg durch große Reich- U5l * et letzteren vor allem die P. H. v. Mumm- Die Ausstellung war in zwei Abteilungen

"Kn h'' 5 ** ^ er einen wurde fertig verpacktes Obst in 't. toi

l ttt . üE£ ! Re

^fThr? 11 l>is 50 Pfund zum sofortigen Mrtnehmen ver- -' ?hve>nd in der zweiten Abteilung Bestellungen auf

'! Di ~ 'S 1 ®?? au f Grund ausgestellter Obstmuster erfolg- ^ re T e für die tzauptobstforten stellten sich für 50 Elina wie folgt: Äpfel: Annanas-Reinette, 15 gjg Kasseler Reinette 12 bis 25 M., Kanada-Reinette ®eiiw<. R., Baumanns-Reinette 15 bis 25 M., Graue rchög-, bis 18 M., ^ Landsberger Reinette 15 M., A Boskopp 12 bis 18 M., Winter-Calville

Grapensteiner 20 bis 35 M., Goldparmäne 15 fiktap-5^'Bellefleur 20 bis 40 M., Borsdorfer 18 bis 25 M., S 5 jL 10 R., Schafsnase 8 bis 10 M. Birnen: Herzogin tzld-L°'Kme 18 M., Paftorenbirnen 12 M., Gute Luise ^ M., Diehls Butterbirne 15 bis 20 M.

Mten ^^"'rgericht. Um den Herren Geschworenen Zeit und ^5%er? ersparen, werden die sämtlichen zur Verhandlung ^^achen der am nächsten Montag stattfindenden ^.^vurserichtstagnng dieses Jahres an einem Tage 1 ^ ' Die einzelnen Ternnne sind auf 10, 11M» resp.

* angesetzt,

^'l!tzd»^^-?l-Nachrichten. AmtsgerichtArat Schüler vom 2M benifjiF Amtsgericht ist als Kriegsgerichtsrnt nach Fvank- Amtsgerichtsrat Dr. Dallmetzer fungiert. Dbevkviegsgerichtsmt, und Oberilandesgerichts- Nchtsr ^. x 0 früher in Wiesbaden Staatsanwalt, als Kriegs- ^ UjmO, Aktuar Brühl vom hiesigen Amtsgericht ist ^ argenchtsschreiber cinberufen.

'ch ^ ünentgeltlichc Rechtsauskunft. Sänrtliche hiesigen a n to ä 11 c erteilen nach wie vor an alle bedü

lte erteilen nach wie vor an alle bedürftigen Von zu den Fahnen Einberufenen unentgeltlich 0 ^wünschte Rechtsauskunft.

* ftütt' öbcr Kuttft, Norträge und verwandtes, y»! D. 'lüchcs Theater. Sonntag, den 4. Oktober, Aüonne- den' -"'vengrin". Montag, den 5.: Geschlossen. Diens- Q,1. »r Abonnement A:Die Zauberftöte". Mittwoch. Nüinn ^°°unement L:Wallensteins Lager", sinfonische

SchnzLmraus:Walleniieins Lager". Mllitärmarsch

Wörth. Ouvertüre zuEgmont". Zum ^«n^"szene ausWilhelm Tell". Dounerstag. den 8., in "Der fliegende Holländer". Freitag, den 9., ."em-ni ii:Minna von Barnhelm". Samstag, den 10., , "Der Evangelincann",

h.dep Di-nn . 2um drittenmal stellt sich die Kurverwaltung si'" bolr-lsfü,?er Kriegsfürsorge. indem sie am Sonntag patriotischen Abend vesanstaltet, dessen M dertn-»^. Linderung der Not in Ostpreußen und im eichet werden soll. Auch diesmal haben sich hervor- Ls selbstloser Weise zur Verfügung gestellt.

1 sen. wird den Abend mit einem patriotischen C" bitaÄjf fr« historischen Kaiserworte:Welch eine Wen- fcÄnft ^fles Fügung" eröffnen. Als Vertreter der Ge- l|3 ^losk..yn^.Opernsänger Schubert sowie die Damen

j:ß und Tekla Dulsberg Mitwirken, Instrumental Direktor des Konserv-choriums Schreiber und

^e>bet »t r t 2«m I

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Üfrtth n J?? c *> e ftraIcn Teil des Programms bestreiten und KW der Leonoren-Ouvertüre Nr, 3 von Beethoven ^ mit der Jubel-Ouvertüre von Weber zum Ab-

Jantzen vom Königlichen Theater an zwei UM d»»riZU«eu. Dazwischen wird Hofschauf vieler Andriano Itädji^mste der Zeit entsprechende Gedichte Vorträgen. k.3ttu> v 'che Kurorchester wird unter Herrn Schurichts

HariclSlslSlI.

» w Banken und Geldmarkt.

i'^eW^'frilehen dei Hypothekenbanken an! Dreistellige

riN a,®* Wie bereits früher mitgeteilt, haben sich. Mitte V^eru 8frhres 35 deutsche Hypothekenbanken, einer bgj 0 des Sonderausschusses für Hypqjfhekenbank- C f bes ® Zentralverband des Deutschen Bank- uftd Bankier- l!\v ' l terut' tSl>recbeil, d, bereit erklärt, einem durch den Krieg iel.' I dcen ei j eri Kredrtbedürfniis der Besitzer erstsfeüiger an Ermöglichung der Geldbeschaffung in An-

t.^hen S i n ?. Darlehnskassen zu Hilfe zu kommen. In- Uf,j 1 baejj 0 M dankenswerter Weise eine Reihe von Maß- l'idit^ eei Enot o ? Behörden getroffen worden, die bestimmt

, bmd, die Gewährung dieser Kredithilfe zu er- v , ^ür den Darlehnsnehmer zu verbilligen. Der

Hv " ungeordnet, daß die im Rahmen der Kredithilfe dA^üekenhanken ausgereichten Pfandibriefe, sofern .JiVPothekenbank für Rechnung des Darletms- !. 4 3 n a( h p^'^r an die Daiiohnskasse übersandt und von ^edigung der Sicherheit an die Hypothekenbank 1*1 > t blp-. Wepdto , von der Reichs Stempelabgabe

^ie ^fr'hen. ___ _ _JHnHB

Wfrerstellten Ka^en mit den entsprechenden An-

Die Hauptvern r altung der Darlehnskassen

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Vet s pEÜell ihrer Mitwirkung bei den erv r ähnten Ge- n ' Der preußische Finanzmimster hat sich V'frlfe v' an<3en erklärt, daß für die im Rahmen der fj. %pofk "Mruehmenden Abtretungen oder Verpfändungen trm p ^ 6 a Eken eine Landesstempelabgabe ln W 1 y^adliplp 11 ^ zur Erhebung gelangt. Endlich ist die [it Abtr r 6 ^ en und Kosten verbundene Eintragung der et| iflgen und Verpfändungen ins Grundbuch ir 1 «Me Anordnung des Justizministers ent-

i° st. eia er tr« n > nach welcher Kreditanstalten, die die Be- Äh^iea pJPothek zu den Grundakten angemeldet hatten,

Grundbuohamt zu er-

?( e iner°u ei1 nach welcher Kreditanstalten,

Hypothek zu der

^ ^.bnnchrichtigungvi. vum uiu,.»,».,.

'vA'friliche p«i«üer ein eingetragener Gläubiger Anspruch ^jfrßgen stmordhungen sind auch von den Justiz- i V' EMer Reihe anderer Bundesstaaten erlassen

S

T.-B.

' Ga °, tt l8gz^mi«NLlshung der Braunscbweiger 20-Talei-

.er. g B ra u n s ch w e i g, 2. Okt. Ziehung am Jr'SteT 0 M. fielen auf Serie 6617 Nr. 13; 10 800 M. M f* 962? ^ 31> 7500 M. auf Serie 9627 Nr. 43; 5400 M. 1 Ast, 42, 36; j e 3 oo M _ au{ Sene 853 Nr. 37 , Serie

^- ne 2sr

®«e SXf »W Nr. 46, Serie 5111 Nr. 37, Serie 5615 n 21, Serie 6276 Nr. 40, Serie 7305 Nr. 39, erie 3921 Nr. 50; je 180 M. auf Serie 469 % 2[ 5 36, Serie 2192 Nr. 44, Serie 4305 Nr. 30,

k S:*?prend e V.® ne "298 Nr. 33. Jede der übrigen zu jeder v'frloi.V? W es , J Nunm « r vrird mit 84 M. eingelöst.

, iiedr,.^nhcbe Bodenkreditanstalt teilt uns mit, daß ^ ^« r 0.« m brich seinem Wunsche gemäß aus dem , «sollschaft ausgeschieden ist.

^ t Sh li *asiaaB Indnstrie uoti HandeL

' 68 denfu 1611 ün deutschen Herrenhnihandd.

*en«uen Herrenhuthandels sind folgende Ah- tiiLVtri 11 alwJ 8 . 1 "^ worden, die der durch den Krieg k^r, stNck <W <Jv! nen Notlage ent gegenkommen. ,?k dein 1,1 Hutgroöhändier verpflichtet seine Mit- ^ Eiefe n , innuar 1945 keine neuen Muster vorzu- "ihBsfrist für die gegenwärtig in Auftrag be-

Miesbadener Tagdiall.

* Konzert. Die Mittioochs-Konzertein der Marktkirche finden vom Mittwoch, den 7. Oktober, an bis aus weiteres alle 14 Tage statt. Der Ertrag der Konzerte ist für das Rote Kreuz bestimmt.

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Letzte Dratztberichte.

2n Italien gibt man die Hoffnung auf euren französischen Sieg auf.

hd. Mailand. 2. Okt. Nach der Pariser Korrespondenz desCorriera della Sera" schwindet die Hoffnung auf einen entscheidenden Sieg über die Deutschen immer mehr. Wer in der vorigen Woche die Umgehung des rechten deutschen Flügels für sicher hielt, ist nunmehr von der Unmöglich­keit einer schnellen Lösung der Lage durch einen Hauptschlag auf die Deutschen überzeugt und sieht jetzt nur eine sehr lange Dauer der Kämpfe bis zur endlichen Erschöpfung der Gegner voraus. Im übrigen scheint aus den Pariser Depeschen an die italienischen Zeitungen hervorzugehen, daß man in Paris immer noch nicht von der Einnahme des Forts Camp des Romains durch die Deutschen unterrichtet sei. Der Pariser Korrespondent desSecolo" schließt bei­spielsweise sein Telegramm der letzten Nacht mit den Worten: Die Verbündeten halten die Höhe südöstlich von Verdun be­setzt und verhindern das von den Deutschen versuchte Vordringen in der Richtung auf die Mosel bei St. Mihiel.

Die englischen Anschauungen über die Kriegskonterbande.

W. T-B. Christians«. 2. Okt. (Nichtamtlich.) Der Lon­doner Korrespondent desMorgenblattes" telegraphiert seinem Blatte: Ihm sei amtlich mitgeteilt worden, daß die

englische Regierung ihren Standpunkt in der Frage, ob Eisenerze zur Kriegskonterbande gehören, nochmals ge. nau prüfen werde. England tue alles, um das Wohl» ergehen und die Sicherheit der neutralen Länder zu stützen und die unbehaglichen Wirkungen des Krieges zu mildern. Die schwedischen Blätter träfen aber nicht den Kern der Frage, wenn sie nur von der Londoner Deklaration des Jahres 1900 sprächen.

England und unser Nachrichtendienst.

hd. Amsterdam, 2. Okt. DasHandelsblad" machte in Soerabaja aus Java deu Versuch, über Amerika Nachrichten aus deutscher Oixelle zu erhalten. Jedoch mißglückte dieser Versuch, da die Engländer das d e u t s ch - a me r i k a n i s che Kabel durchschnitten. England hat nämlich die Insel Jap besetzt, wo das deutsch-amerikanische Kabel mündet, so daß die Telegraphenbureaus fortan ausschließlich aus Reuter angewiesen sind.

Verhaftung eines russischen Revolutionärs.

W- T.-B. Berlin. 2. Okt. DerL.-A." meldet aus Kopenhagen: Nach einer Londoner Meldung ist der russische Revolutionär Burtceg in dem Augenblick seines Eintreffens von Stockholm in Raumo in Finnland verhaftet worden. Burtceg erklärte vor der Abreise, sich als Freiwilliger stellen zu wollen.

Lchrrftsteller Herzog im feindlichen Granatfeuer.

chj: Berlin, 2. Okt. (Eig. Drahtbericht) Ktr. Bin. Der Schriftsteller Rudolf Herzog, der seit einiger Zeit dem Hauptquartier einer unserer auf dem westlichen Kriegsschau­platz kämpfenden Armeen zugeteilt war. ist durch eine

fmdüidhen Waren soll der 20. September geilten. Von diesem Tage ab gewähren die Mitglieder d ! es Verbandes deutscher Hut- großhändler ihren Abnehmern eine dreimonatige zinslose Kreditfrist. Ein Viertel aller Aufträge wird von dien Groß­händlern gestrichen. Der Grossistenverband will sein mög­lichstes tun, um diejenigen Fabrikanten, die unmittelbar mit den Kleinhändlern arbeiten, zur gleichen SteflJungnahme zu veranlassen. Im übrigen beschlossen die in Betracht kommen­den Verbände gegenüber den Firmen, die durch den Krieg in eine schwierige Lage geraten sind, weitestgehende Schonung und Nachsicht walten zu lassen.

* Gesicherte Rohstoffversergimg der deutschen Leinen- und Eanfindustrie. Die deutschen Flachsspinnereien sind trotz des großen Bedarfs bis zum nächsten Frühjahr mit R 0 J 1 - flachs gedeckt. Darüber hinaus hat die Heeresverwaltung in Königsberg 450000 Kiloglramm russischen Hanfes mit Be­schlag belegt. Für die Hanfindustrie ist auch die zeitweise Aufhebung des italienischen Ausfuhrverbotes für Hanf, die den deutschen Verbrauchern den Bezug von 200 000 Kilo­gramm dieses Rohstoffes sofort sichert, von größter Wichtig­keit. Mit der österreichischen Regierung schweben noch Ver­handlungen, die eine Milderung des Ausfuhrverbotes für österreichische Flachsgarne nach Deutschland zum Ziel haben.

* Rocksiroh n. Schneider Nachf., A.-G., Heidenau. In­folge des Krieges wird der Betrag für die wieder mit 11 Proz. in Vorschlag gebrachte Dividende zu Rückstellungen auf Außenstände verwendet und der Antrag auf Erhöhung dos Aktienkapitals um 900 000 M. zurückgezogen. In den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres war der Geschäftsgang befriedigend, mit Beginn des Krieges hat jedoch der Eingang von neuen Aufträgen nahezu aufgehört.

* Preiserhöhungen der Eisengießereien. Der Ausschuß des Vereins deutscher Eisengießereien hat folgen­des beschlossen: Der Ausschuß des Vereins deutscher Eisen­gießereien erkennt allgemein an, daß die gegenwärtigen wirt­schaftlichen Verhältnisse zu einem Preisaufschlag auf Guß­waren zwingen. Es muß aber zweckmäßig den einzelnen Gruppen überlassen bleiben, die Höhe des Aufschlages nach den für sie einschlägigen Verhältnissen zu bestimmen. Der Ausschuß ist sich darüber einig, daß infolge der gegenwärtig gänzlich ungeklärten Wirtschaftslage Lieferungsverträge über Gußwaren für 1915 bis auf weiteres nicht abgeschlossen wer­den. Wie bereits mitgeteilt, hat der Niederschiesisch- sädhsische Hüttenverein die Gußwarenpreise schon um 10 Proz. erhöht. Die bessen-nassauische Gruppe der Handelsgießereien ist uim 5 Proz. aufgeschlagen; die Kessel- öfen-Verkaufsvereinigung um l.öO M. für 100 Kilogramm.

* Neue Aufgaben unserer Klaschinenbau-Anslalten in der Kriegszeit. Die KorrespondenzTextilindustrie" schreibt: Bis­her hat die deutsche Flachs- und Baumwollspinnerei vor­wiegend englische Maschinen gekauft und die deutschen Maschinenbauer hatten trotz Intelligenz und gutem Willen wenig Gelegenheit, sich aut die Lieferung der bezüglichen Maschinen einzurichten und einzuarbeiten; meist blieb es nur bei der Herstellung und Lieferung von Hilf Maschinen. Durch den Kriegsfall ist Deutschland und Österreich von England für den Bezug von Maschinen für die Flachsspinnereien ab- geschnitten, und die Webereien sind in Verlegenheit für Deckung ihres Vollbedarfes an Garnen. Dieser Vollbedarf der Webereien hat zur Folge, daß die Spinnereien Deutsch­lands und Österreichs ihre Spindelzahl vergrößern müssen. Die Vergrößerung der Spinnereien ist aber ausge­schlossen oder mindestens erschwert, wenn sich nicht kapital-

Morgcn-Ausgahe« Erstes Matt. Vene a.

Schrapnellkugel leicht verwundet worden. Hertzog war ^ im Begriffe, in Begleitung eines Obersten eine wichtige Meldung zu unseren ein gegrabenen Truppen zu ü b e r b r i n g e n. als die beiden Deutschen beim Passieren einer Waldlichtung von deu Franzosen entdeckt wurden. Die Feinde eröfsneten ein lebhaftes Granat- und Schrapnellkugel leicht verwundet worden. Herzog war im nellkugel am Knie getroffen.

Die blühende russische Phantasie.

Z. Petersburg. 2. Okt. (Eig. Drahtbericht) Ktr. Bln. Das Militärblatt schreibt: Unser Einmarsch in Preußen be­deutete nichts, als eine Kundgebung, die uns so teuer zu stehen kam, wie unseren Feinden. Wir haben in dieser Ab­sicht die Kräfte des Feindes festgehalten, die sich vielleicht den Weg auf Petersburg gebahnt hätten. Mit seinen dezi­mierten Reihen ist das deutsche Heer jetzt gezwungen, von vorne anzufangen (!?)

Der Spionageprozetz Ezech.

W. T.-B. Leipzig, 2. Okt. In dem heute vor dem Rsichs- gericht verhandelten Spiouageprozeß gegen den Schreiber bei der Eisenbahndirektion Oppeln. Paul E z e ch, wurde der An­geklagte wegen versuchten Verrats militärischer Geheimnisse in Tateinheit und Diebstahl unter Anrechnung einer vom Schwurgericht Oppeln gegen ihn erkannten neuumonaiigen Gefängnisstrafe zu einer Gesamtstrafe von 514 Jah­ren Zuchthaus. 10 Jahren Ehrverlust und Stellung un­ter Polizeiaufsicht verurteilt. Strafverschärfend kam in Be­tracht, daß der Angeklagte Deutscher ist und daß er, wie er wußte, geheimzuhalteude Pläne über Bahnhöfe und Eisen­bahnstrecken, die im Kriegsfall zur Verwendung kommen sollen, zu einer Zeit verraten wollte, als allgemein schon mit dem Krieg gerechnet wurde. Wie aus der Urteilsbegründung hervorgeht, hat Ezech sich mit seinem Angebot an den russi­schen Militärattache in Berlin geivandt.

Der Landtagsbcginn.

-ssi Berlin, 2. Okt. (Eig. Drahtöericht) Ktr. Bin. Wie diePost" meldet, wird der Landtag zu einer kurzen Tagung voraussichtlich am 21. Oktober einberusen werden.

Zur Erkrankung bcS Königs von Rumänien.

W. T.-B. Wien, 2. Okt. Aus Bukarest hier eintreffeude Drahtnachrichten melden, daß die Krankheit des Königs bis auf eine kleine Unpäßlichkeit behoben ist.

W- T.-B. Berlin, 2. Okt. DasB. T." meldet: Dr. Max Bauer, als Schriftsteller unter dem Namen R u ft l k u s bekannt, ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

kräktige iniel'ligente Maschinentechniker auf die Herstellung von Spinnmaschinen in größerem Maßstabe einrichten als bis­her. Je prompter die deutsche Technik diese so wichtige Frage in die Hand nimmt, um so sicherer fördert die Technik die günstige wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Flachs­spinnerei auf Kosten der während der Dauer des Krieges aus­geschalteten ausländischen Konkurrenz. In Wechselwirkung hätte die deutsche Technik Gelegenheit, während der Dauer des Krieges durch rasches verständnisvolles Handeln wertvolle Erfahrungen zu sammeln durch die Maschinenlieferungen an die deutschen Flachsspinnereien und nach dem Kriege soweit selbst zu sein, auch im Auslande in erfolgreichen Wett­bewerb zu treten mit den. bisherigen englischen Maschinen- lieferante».

Weinbau und Weinhandel.

Weinerateaassichten in Hesse 1914. Der Wein­bau-Verein der Provinz Rheinhessen und der Bergstraße schreibt ums; Die von uns vorgenommene Feststellung der diesjährigen Weinernteaussichten im hessi­schen Weinbaugebiete ergibt, daß das Weinjahr 1914 mit Aus­nahme einiger Lagen und Weihbaugemarkungen des Rheintals ein F e h 1 j a h r ist- Die bis jetzt gute Aussicht für die Güte des 1914er Weinerträgnisses kann leider den Ausfall an Menge nicht decken. Es ist anzunehmen, daß die wenigen Mengen von Trauben, resp. Trauberamaische, die eventuell zum Ver­kauf angeboten werden, ihre Käufer dadurch finden. Der vom Hessischen Weinbauverein eingerichtete Fässemachweis wird infolge des Fehljahres kaum in Anspruch genommen. Die Fehlemte wurde, abgesehen von einem schlechten Blüten­verlauf infolge ungünstiger Witterung, durch Pero- n os p o ra wie durch den H e u- und Laue r wurm ver­ursacht. Da, wo eine intensive Peronosporabekämpfung mit Kupferkalkbrühe wie auch eine gründliche Bekämpfung des Heu,- und Lauerwurms mit nikotinhaltigen Spritzbrühen (ent­haltend 150 Gramm reinen Nikotins in 100 Liter) sachgemäß durchgeführt wurden, ist allein ein einigermaßen befriedigen­der Ilerbt zu erwarten. Gute", sonniges Wetter ist noch sehr von nöten.

Schiffs-Nachrichten

über Bewegung und Ankunft der Janapfe* vom 21. bis 88. September 1914.

Dampfer:

Herkaaft baaw. Beipeiifet:

tww.ffiliurfrtfii

Koninklijke Hollandsche Lloyd, Amsterdam. General-Agentur: Passage- u.Esisebureau Born 4. Schotteufels.

Hollandia.

Gelria.

Tubantia.

Frisia.

Zeelandia.

auf der Ausreise

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