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Deutschen zu ertheilen. Näheres Expedition.
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zweiten Kleeschur vom neuen Todtenhofe wird auf den Gesammt- erlös von 101 Thaler 12 Sgr. genehmigt.
1280. Auf Vorlage der Erklärung des Gast- und Badewirths Otto Frevtag, wonach derselbe den Pachtvertrag wegen Ueber- laffung zweier kleiner Keller in dem vormals Dern'schen Hause auf den 1. November l. Js. kündigt, wird beschlossen, drese Kündigung zu acceptiren und die fraglichen Keller anderweit zu verpachten.
1281. Auf Schreiben der Intendantur der Königlichen Schauspiele vom 14. l. Mts., die Herstellung eines neuen eisernen Oberlichtes an Stelle des abgängigen im Dachwerke über den Garderoben im Königlichen Schauspielhaus- betr., wird beschlossen, den dieserhalb aufgestellten Etat im Kostenbeträge von 40 Thlr. dem H. Stadtbaumeister Fach zur näheren Prüfung unt der Ermächtigung zur Ausführung der nöthigen Arbeiten zu übergeben.
1283. Die am 14. l. M. stattgehabte Verpachtung des städtischen Grundstückes oberhalb des „Hotel Victorm« wird auf das Gebot des Fuhrmanns Christoph Koch dahier genehmigt.
1284. Auf Schreiben Königlicher Polizei - Directwn vom 14. l.M., den Erlaß einer Polizeiverordnung bezüglich der Errichtung von Baugerüsten und Bau-äunen aller Art, der Auf-? arabung des Straßenpflasters und der Anhäufung von Baumaterial auf der Straße oder öffentlichen Plätzen betr., wird beschlossen, zu berichten, daß in der neuen Baupolizeiverordnung für die Stadt Wiesbaden, welche in der Kürze zur Genehmigung werde vorgelegt werden können, die bezeichneten Bestimmungen vorgesehen seien, von dem Erlasse einer besonderen Polizeiver- ordnunq daher vorerst wohl werde abgesehen werden können.
1286. Die am 13. l. Mts. stattgehabte Verpachtung der ^agd in der Gemarkung Wiesbaden wird auf das Gebot des Wciugutsbesitzers Georg Lade von Geisenheim (1205 fl. jährlich) gcttcbmtGt.
1287 Das Gesuch des Ferdinand Günther von Dillenburg, dermalen dahier, um Ertbeilung der Concession zum Verzapfe von Spirituosen in dem Haufe Römerberg 22 soll willfähng begutachtet' werden.
1288. Desgleichen das Gesuch des Philipp Schäfer von hier um Ertheilung der Concession zum Wirthschaftsbetriebe in dem Hause Helenenstraße 18. ,
1290. Hierauf wird zur Eröffnung der cmgelaufenen Submissionen auf die bei der Erbauung der höheren Töchterschule vorkommende Spmglerarbcit und Dachdcckerarbeit geschritten und beschlossen, die Spenglerarbeit den Spenglern Karl Stemmler, Philipp Stemmler und Friedrich Semmler und die Dachdeckerarbeit dem Dachdecker Karl Külpp von hier auf ihre Offerten zu übertragen. „
Wiesbaden, 25. Juli 1870. Für diesen Auszug:
Joost, Bürgermeistereigehülfe.
Bekanntmachung
wegen der Postsendungen an die mobile Armee.
Für die Dauer der Mobilmachung werden an die mobilen Mmtärs und Militärbeamten in Privat-Augelegenheitenr gewöhnliche Briefe und Correspondenzkarten, sowie Geldbriefe mit einem Werthinhalte unter und bis 100 Thlr. einschließlich, und zwar frei von Norddeutschem Porto befördert.
Correspondenzkarten, welche nicht mit Freimarken beklebt sind, und welche bisher nur in Partien von wenigstens 100 Stuck zu dem Preise von 5 Sgr. verabfolgt wurden, können von jetzt ab auch in kleineren Quantitäten, und zwar bis zu 5 Stück im Preise von 3 Pfennigen bei sämmtlichen Postanstalten entnommen to%lc Adressen der Sendungen an die mobilen Militärs und Militärbeamten müssen mit dem Vermerk „Feldpostbrief" versehen sein und genau ergeben,
zu welchem Armee-Corps, welcher Division,
Bekanntmachung.
Zufolge Auftrags Kgl. Amtsgerichts werden »JJ 28. Juli Nachmittags 3 Uhr in dem Rathhause stehende Gegenstände versteigert werden: . L.W a) zwei Betten zwei Kanape's, met&lH* gepolsterte Stühle, b) eine Waage, eine drtto, eine Theke, & eine Kommode und ein Pult. - Bw«;
Wiesbaden, den 26. Juli 1870. Der 7
Bekanntmachung. M
Die auf den 11. August l. I. anberaumte Bersch lb ,-d zur Concursmasse des Wilhelm Schüßler dahier z Immobilien findet nicht statt.
Wiesbaden, den 19. Juli 1870. 239
26_______________Königliches ArntsgeM-^
Eine Brrlle blieb hier liegen. Bureau der Einquartierung __________I. A.: Hell.
welchem Regimente, welchem Bataillon,m
Compagnie (oder sonstigem Truppe«,^ p der Adressat gehört, welchen Grad unb6f)«tea-5v< oder welches Amt bei der Militär VtwM P derselbe bekleidet. H
Recommandirte Sendungen können m Privat-Angch heilen an die mobilen Militärs und Militärbeamtm L^kls fördert werden. |
Postvorschußsendungen und Postanweisungen sind förderung nach der mobilen Armee allgemein ausgeschl-x--
Zur Uebermittelung von Geldbeträgen an die mobilaä tärs und Militärbeamten ist daher — statt von btt ■ Weisung — von der portofreien Versendung des Geldtt M, lichen Geldbriefen bis zu je 100 Thalern einschließlich zu machen.
Privat-Päckereien an die mobilen Militärs und werden bis auf Weiteres durch die Local-Postanstaltm sonst üblichen Portosätze vermittelt. «Iles
Zur Förderung des Abgabe Geschäfts ist es noth«»MM dergleichen Privat-Päckereien nur frartkirt zur Pos! Stüf Cs wird aber schon jetzt darauf aufmerksam gemch,!: Beförderung von Privat-Päckereien an die mobile»!;—» und Militärbeamten jedenfalls ausgeschlossen bleiben m»i |t 2 die größeren Marschbewegungen der Armee beginnen,!: ff iU regelte Zuführung von Päckereien an die Truppen r-—- Fällen erfahrungsmäßig nicht zu ermöglichen 'ft, |r. operirende Armee selbst sehr lästig werden kann. ist jetzt eingetreten.) „.nsr
Der Termin, von welchem ab die Beförderung von» Das an die mobilen Truppen nicht mehr geschehen kann, :- »» Zeit öffentlich bekannt gemacht werde«. Generalch: mg v ° Berlin, den 17. Juli 1870. Smv bet
Aufforderung. mii
Mit Beziehung auf §. 9 der Bedingungen bei Ä der hiesigen Gemeinde-Jagd werden die GrundbeW - bett, zur Wahl ihres Vertreters in der CommM schätzung des Wildschadens nächsten Samstag den Vormittags 10 Uhr in dem Rathhaussaale dahrer »P
331__
Ein Student Nischen, Griechischen,
^^Tüejenigen, welche nicht erscheinen, werden als D zustimmend betrachtet. ,
Wiesbaden, 26. Juli 1870. Der BurgermM-»M4
