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Ä Wiesbadener TaZblatt. f
Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.
.M 178. Donnerstag
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h Auszug aus den Beschlüssen des GemeinderathS zu UII, WieSdadm.
Sitzung Vom 16. Juli 1876.
g ist WjGtgenwärti g: Der Gemeinderath mit Ausnahme des Hrn. tion. i Bigelius (verreist.)
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bett litt :eratten i Amt«
den Stabsoffizier .
, Hauptmann . , Lieutenant . . „ Feldwebel . .
genomm igassr 5.
o) bei den Einquartierungen von Offizieren und Chargen tote bisher:
t tme gütliche Bereinbarung wegen der Einquartierung herberzuführen, und
') he eiri'chlcigendcn gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des - ^^lierungswescns undderKriegsleistungenzu publiciren.
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e St. s» 1259. Auf Vortrag des Herrn Bürgermeisters, die Mobil- alten. i«*i, insbesondere die bevorstehende' Einquartierung bctr., ben 10. -wird mich Mitthetlung der hierbei zur Anwendung kommenden irm^WEstMen Bestimmungen beichlossen:
1) eine Einquartierungs-Einschätzunzscommission von 8 Mitgliedern (3 Gemeindevorsteher und 5 aus der übrigen Bürgerschaft) zu bestellen, welche sofort ihre Thätigkeit zu beginnen hat;
2) für die Einquartierung m i t Verpflegung außer der gesetzlichen Entschädigung von 5 Sgr. pro Mann und Tag keine weitere besondere Vergütung aus der Stadtcasfe zu leisten;
3) die Commission zu ermächtigen, in jedem einzelnen Falle nach ihrem Ermessen zu entscheiden, ob diejenigen Frauen, deren Ehemänner zum Kriegsdienste cinberufen worden find, von Einquartierung befreit bleiben sollen oder nicht;
4) für Fuhren keine weitere Vergütung zu leisten, als die
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>en W mit den außerhalb der Stadt wohnenden Quartierträqern ,bSN •
für 6 Mann, . 4 „
Den in die Einquartierungs-Einschätzungs-Com-
wir i#n Sewahlt:
lie fiorv.« <» a?, dem Gemcinderathe: E ®errm Deckel, Dr. Schirm und Weyzandt;
aus der Bürgerschaft: äS8M6^r^en/<a.utmann antl'n Burkart, Rentner Carl Hermann .[»te£;r(Cm ^Eemhaner Carl Roth, Rentner Ernst Hönick, Rentner leitbettiitiieb..5renner uni) als Ersatzmann Herrnschneider Friedrich 25. Juli 1870. Für diesen Auszug:
d 9 Sooft, Bürgermeistereigehülfe.
Sitzung vom 18. Juli 1870.
:L\ft# 8 ® “Ttts: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Tbt Herren Vorsteher G. D. Schmidt,
Weygand t und Beckel (dienstlich ebE- verhindert.)
____^esnchcn:
«*55? ■ des Kaufmanns Simson Jacoby von hier um Ge-
liettmig der Errichtung russischer Kamine statt der ihm
den 28. Juli 1870.
aufgegebenen Steigschornsteine bei seinem Neubaue in der kleinen Schwalbacherstraße,
1261. des Schuhmachers Peter Letschcrt dahier um Gestattung der Einrichtung eines Ladens in seinem in der Faul- brunncnstraße No. 10 belegenen Wohnhause,
1262. des Schreiners Carl Kießltnz von hier um Gestattung der Errichtung einer Eingangsthüre in sein im Dam- bachthale No. 2 belegenes Wohnhaus, und
1263. des Drehers Georg Zollinger von hier um Gestattung der Errichtung eines russischen Kamins an Stelle eines abzulegenden Steigschornüeines in seinem in der Neugasse No. 8 belegeneu Wohnhause
soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau- Jnspcction vorgeschlagenen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung derselben nichts einzuwenden sei.
1264. Zu dem Geluche des Schreiners Carl Fuß dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses.mit Hintergebäude in der Karlstraße soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Bau-Jnspection vorgeschlagencn Bedingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei, daß Geiuchsteller sich dahier zu Protokoll verpflichte, den auf seine Baustelle sieh berechnenden Beitrag zu den Straßen- und Kanalanlagekosten nach Maßgabe der Verfügung Königlicher Regierung vom 12. October 1866 und unter den in dem Etat vom 18. März 1867 über die Straßenanlagen in den Bauquartieren oberhalb der Oranienstraße und der Artilleriekaserne enthaltenen Bestimmungen der Stadtkasse zu vergüten.
1265. Zu dem Gesuche des Maurers Daniel Schlink von hier um Gestattung der Erbauung einer Gärtncrwohnung auf seinem im Felddistrikte Ueberhoben belegenen Besitzthume soll berichtet werden, daß, da der General-Bebauungsplan noch nicht genehmigt sei, die Errichtung des fraglichen Gebäudes unter den von Königlicher Bau-Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen, jedoch nur auf Widerruf, zu gestatten sein dürfte.
1266. Zu dem Gesuche des Gärtners Peter Klein von hier um Gestattung der Errichtung zweier russischer Kamine an Stelle eines abzulegenden Steigschornsteins in seinem in der Elisabethen- straße No. 16 belegenen Wohnhau'e soll Willfahrung unter den von Königlicher Bau-Jnspection vorgeschlagencn Bedingungen beantragt werden.
Die Gesuche:
1267. des Schreiners Andreas Schreiber von hier um Gestattung der Erbauung zweier Wohnhäuser auf seinem zwischen dem Graf Mons'schcn und Graf Bismarck'schen Hause in der Verlängerung der Rheinstraße belegenen Grundstücke und
1263. des Directors Albert Flach von hier, Eigcnthümers bet, Metallkapicl-Fabrik, um Gestattung der Vornahme verschiedener Bauveränderungen an dem an der Emserstraße No. 33 belcgcnen Fabrikgebäude
werden der Baucommission zur Prüfung und Berichterstattung hingewiescn.
1270 b's 1278. Genehmigung verschiedener Rechnungen.
1279. Die am 11. I. Mts. abgchaltene Versteigerung der
