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AN her Stabt, passende und zweckentsprechende Unter»

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T^~7-bcr Zustimmung aller unserer Mitbürger erfreuen.

©dttre ©«bett nnd Lazarcth-Material nehmen

ntietSt«"

, Aus diesem Grunde bitten wir nochmals um baare Gaben für unicrc Zwicke. Wir hoffen, daß wir für diese Bitte uns

münikltz iorjorge getragen werden, daß dieselben in einem sofort zu trnzmb emchtmden Baracken-Lazarett), in ziemlicher Entfernung oroie L6ct Stadt, passende und zweckentsprechende Unter» (crtiti, h timfi finbcn.

ard. i Die Errichtung dieses Baracken-Lazareth's soll sofort in An- griff genommen werden.

I)i«, Der unterzeichnete Borstand beginnt dieses Werk der Mild- * ;t§iitigfeit und Roihwendigkcit, im festen Vertrauen auf die all-

. . .gemcine Unterstützung der Einwohnerschaft. Er bittet ibnt durch zahlreiche Baarunterstiitzungen die Ausführung ensW hikscz Planes zu ermöglichen.

! Rur durch das eimnüthige Zusammenhalten, durch die Opfer- Willigkeit jedes Einzelnen, kann der für die Gesunbheits- WrhäUnisse unserer L-tadt so unendlich wichtige Plan ins Leben treten.

baf nur Verwundete innerhalb der Stabt untergcbradit un^iK jjtrben, soweit sich für deren Verpflegung hier Räumlich'eiten A «üben, oder soweit die Erbietung der Privatpflege den Verein in diesem Falle unterstützt.

♦Ul g.gT alle sonst eriranften Krieger oder Private, deren Zu­stand für die Stadt die Wciterverbreitung an­steckender Krankheiten befürchten lassen mutz, wird

wjm Jur Pachtung für unsere Mlbiirger.

Pxhan dem Bestreben unseres Vereins, den verwundeten und stanken Kriegern werkthätige Hülfe und mildernde Pflege zuzu- dNdm M crfcnnt es der hiesige Kreis-Verein für die Vei wundeten- "d .L zugleich für seine Ausgabe: durch Errichtung von Ba« iVWchFcn-Lazarethen, von nnfcrcr Stadt ansteckende M Mts- Mukhoitrn abzntzalten.

"uW e Der Kreis-Verein wird demnach alle Veranstaltungen treffen,

iFerdinand lleyl, Taunusstraße 9, Cur-Bureau, F. W. 15 ft,ü Käsebier, Langgaffe 24. und F. Knauer, Neugasse 9.

[ .^ben speciell für den Lazarcthbau bestimmt, bitten lttf mit entsprechender Bezeichnung zu versehen.

Der Vorstan- d s Kreis Vereins ; ReM str bie Pflege im Felde verwundeter und rrkraiikter Krieger. j Hofralh Pagenstri her. Perti. lieyi.

___ Br. Pagenstechcr. F. Knauer. Hardt.

...... An nnfereMitbürger!

Die Ehre des Vaterlandes, die Verthcidigung der Heimath Wn fremden Uebermuth ruft das deutsche Volk unter die rri',an ' Wir gehen ernsten Tagen entgegen, doch eines Herzens, entytffiH"85 Blutes stehen die deutschen Stämme geeinigt, zur Abwehr jtn ^2^Yet^^fgrbeTnbcn Feindes. Unsere Söhne und Brüder ziehen iür die gemeinsame Sache. Ihnen im Falle der niie und werkthätige Hilfe zu bringen, ist die Aufgabe

£11> « L-cutschcn, ist ein heiliges Gebot für die Daheimbleibenden, wohili^ P.^sUi!che Meinungen und Parteifärbungen schweigen, wo die Mn der Menschenliebe zu erfüllen sind. Diese Pflichterfüllung {üffr! Mttdkn BUk" S®*rr^cn beä Krieges die edelsten Bande

m^et unterzeichnete Vorstand des hiesigen Zweig-Vereins zur iriditiflk ?! 8rrrcunbcter und erkrankter Krieger im Felde erkennt cs «/'ton*?'6»T^e unter AUtwirkung des hiesigen Vater län- vrauenvereins, sofort die "nötigen Vorkehrungen zur iWUÄ '®2Sn3?Cr^019fn blutiger Schlachten, zur Linderung der . amitotTh T ?s.n Kampser auf den Schlachtfeldern zu treffen. Er ücifr. äurfi'Vte ct Pflichterfüllung seines Wcihlspruches eingedenk fein: ö«#6fL,; ®et verwundete und iranke Feind ist kein Feind mehr, er ä W Mer dem Schutze des Böllerrechts?'

Der hiesige Zweig-Verein hat die Aufgabe das Sanitäts- Wesen in unserer Stadt in geordnete Bahnen zu lenken, durch Errichtung von Sanitäts-Compagnien, Ermittlung von Lazareth- räumen, oder Errichtung von Baracken zur Aufnahme Verwun­deter in gesunder frischer Luft. Er kann so in doppelter Be­ziehung den leidenden Körpern, wie der Einwohnerschaft der Stadt nützlich werden. Der Zweig-Verein wird fern.r durch Bischaffung des nöthigcn Transport- und Verpfleg-Materials, wie durch persönliche Hülfeleistung seiner Mitglieder durch Kranken­pflege, da helfend eingreifen, wo Hülfe irgend nöthig wird. Der unterzeichnete Vorstand wirb sofort mit den Militärbehörden in Verkehr treten, entsprechend den Satzungen des gemeinsamen Vereins-Statuts für alle der Genfer Convention bcigctrctcnen Staaten.

Wir fordern hierdurch unsere Mitbürger zur Theilnahme an unseres Bestrebungen auf. Die Zeit scheint gekommen, wo wir auch unsererseits beweisen müssen, daß die Sache des Vaterlandes uns zu jedem Opfer bereit findet.

per Vorstand des Kreis-Vereins ptr Pflege im Jtldr verwundeter und erkrankter Krieger.

Bürgermeister Lanz, Vorsitzender ; Hof rath Dr. Pagen« stccher, S teUoertretcr; Accisimpelror Hardt, Schatz­meister; Fr. Knauer, Kaufmann, Stellvertreter; Fcrd. Hcy l, Schriftführer; Dr Arnold Pagen­stechcr Stellvertreter; Bürgermeister-Adjunkt Conlin; Regieruttgsrath Dodcl; Appellations- ger chts-Obersekretär Fagicwicz; Kaufmann PH. gehr; Geheimerelh v. Fritsch; Rentner W. abcl; Sanbratb Rath; Kaufmann F. W. Käsc- bier; F. E. Nathau, ®emcinberatb; General v. Röder; Bidliocheksekretär Dr. Schalk; Rentner Adam Schmitt; Gasthausbesitzer W. Zais. Beitritts-Erklärungen zu dem Wiesbadener Zweig- Verein zur Pflege verwundeter und erkrankter Krieger im Felde (Jahresbeitrag 20 Sgr.) nehmen sämmtliche Vorstandsmitglieder entgegen. EinzeichnungSlisien liegen bereit auf dem Bureau des Cur-Vereins, Taunusstraße 9, Hotel Wirth, bei Herrn flc- W. Käsebier, Langgasse 24 und bet der Exp edition des Tagblatts, Langqasse 27.

Der Vorstand bittet außerdem alle jene Mitbürger und Mit­bürgerinnen unserer Stadt, welche sich cintrctenbeii Falls der Krankenpflege Verwundeter zu widmen geneigt sind, an das Bureau des Cur Vereins dahier, Mittheilung ihrer Adressen gelangen lassen zu wollen.

Beiträge in baar, für die Verwundeten-Pflege, Charpie und Verband-Material, nehmen gleichfalls das Bureau bes Cur-Vereins, Taunusstraße 9, sowie Herr F. W. Käsebier, Langgasse 24, entgegen und wird über die eingehenden Baar- beträge und Gegenstände öffentliche Quittung erfolgen.

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