An unsere Mitbürger!
Di« Ehre des Vaterlandes, die Berthcidigunq der Heimakh
-egen fremden Uebermmh ruft das deutsche Volk unter die
Bürgermeister Lanz. Giadtvorsteber I. ?. Meckel. Stadt» Vorsteher Chr. Schreiner. Stadtvorsteher Dr. Schirm. Etadl- vorstcher W. Philippi. Stadtvorsteher F. C. Nathan. G. Hahn. Thr. Gaab. Chr. Hermann. Mg Bücher. C. Roth. Justiz- rarh v. Eck. Geheime Hofrath Dr. Fresenius. Regicrungs- rath v. Reichenau. Rechtsanwalt Dr. Pfeiffer. Rechtsanwalt Dr. Siebert. Rechtsanwalt Dr. Deisler. Rechtsanwalt Scholz, ilppcüationsgerichtsrath Dr. Petri. A. Schlichter. Dr. Kühn. Oder AppeUationsgerichtsraih Hebner. Rechtsanwalt F. Schenck. Kreisgerichtsrath Wißmann. Chr. Limbarth. PH Göbel. ®. D. Linnenkohl. Fr Knauer Fr. Dörr. I. P. Maurer. Carl Müller. M. St'llger. August Engel. Fr. Lugentühl. Carl Sckweihguth. Franz Altstätter. I. Fingr. I. Bau-r. Earl Rücker. I Zingel. Julius Herz. W. Hrldebrand. Äuzuft Momberqer. C. H. Schmiltus. Bernhard Jacob. R. Schmitt. Dr. Arnold Pagenstecher. G. D. Schmidt. Georg Walther. G Strittet. Joseph Wolf. M. Wolf Carl Mahr. C. Haßler. Wahl. W. Beckel. Ernst Hönick. C. H. Schenrer. Wtnter. F. Knefeli. A Burkart. Ccuiin. D. Brenner. Brugmann. Bigeliu». Pvihs Wegner. Heinr. Hanmann. Eduard Weil. P. Enders. F. P. Schrainm. Carl Berger. A. Brunnemvasier. Ed. Kalb. Wilh. Zingelguo. W. Eichhorn. G. Firnbaber. Jurany. Hemel. F. v. Bonhorst. F. W. Klisebier. Jacob Jung. F. Haßler. 8. Jung. H. Morasch.
iittttfll! verwundeter und erkrankter Krieger im Felde erkennt cs tsNMn üs seine erste Pflicht, unter Mitwirkung des hiesigen Vaterliin- «uchen Frauenvercins, sofort die nöthigen Vorkehrungen zur «bwcndung der Folgen blutiger Schlachten, zur Linderung der ^Merzen der Kämpfer auf den Schlachtfeldern zu treffen. Er , ,n Ziffer Pflichterfüllung seines Wahlspruches eingedenk sein: _ r.u* der verwundete und kranke Feind ist kein Feind mehr, er
»»nL, M unter dem Schutze des Völkerrechts."
i.~ , «.Der hiesige Zweig-Verein hat die Aufgabe das Sanitäts- )t k W" in unserer Stadt in geordnete Bahnen zu lenken, durch -trs»W «ktichtung von Sanitäts-Compagnien, Ermittlung von Lazarcth- tgliedek- ^ ‘"itmtn, oder Errichtung von Baracken zur Aufnahme Bcrwun- ,, ; .et tn gesunder frischer Luft. Er kann so in doppelter Be- ildung t™ itoung den leidenden Körpern, wie der Einwohnerschaft der s. i, *werden. Der Zweig-Verein wird ferner durch >n>W> ^Maffung des nötbigen Transport- und Verpfleg -Materials, genoM'" -J °urch persönliche Hülfeleistung seiner Mtgliedet o trch Kranken- äe' da helfend eingreifen, wo Hülfe irgend "tf big wird. Der ^^"chnete Vorstand wird sofort mit den Militärbehörden in
Volks-Versamm? ung.
8nsrmi!i, nur Kundgebung ihrer tzinmüthtgkcit in Abwehr fron»
®mtt«nm Anmaßung laden die Untcrzctchuetcn ihre Rkitbürger gfich: l lö einer Volks-Versammlung auf
» Mitiw.ch den 20. Juli Nachmittags 5 Uhr
auf den Marktplatz dadier ein. 588
Wiesbaden, den 19. Juli 1870.
ttttttfunfl s"Mven ucvCTiHiitt) fuft 2001t unter vte
saale toi • Mr gehen ernsten Tagen entgegen, doch eines Herzens, isere Mip""" Blutes stehen die deutschen Stämme geeinigt, zur Abwehr len Ws,cä herausfordernden Feindes, Unser. So,me und Brüder ziehen lsdanil M« Kampf für die gemeinsame Sache. Ihnen im Falle der enen N Trost und wcrktbätige Hilfe du bringen, ist die Aufgabe Vereine i»> ™ct Deutschen, ist ein heiliges Gebot für die Daheimbleibenden. frcundW „polnische Meinungen und Parteifärbungen schweigen, wo die anv Mchlen der Menschenliebe zu erfüllen sind. Diese Pflichterfüllung "üpft selbst in den Wirriffen des Krieges die edelsten Bande
TtS mtCr btlt Völkern.
1 0 UW Der unterzeichnete Vorstand des hiesigen Zweig-Vereins zur
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ral-Lch« Bildung a eins lh ine ißeija dieSkch, itte Diejch orps 6«i :gcn Ml ij n, tomiti 1 werte« l . Chr. Ku Almenri Gaab.
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1 Bechm nkter M Sasittei >ir Ms eins>'!Hiij!
Verkehr treten, entsprechend den Satzungen bet gemeinsamen V rein« - Statuts für alle der Genfer Convention beigetretene« Staaten.
Wir fordern hierdurch unsere Mitbürger zur Theilnahme an unseren Bestrebungen auf. Die Zeit scheint gekommen, wo wir auch unsererseits beweisen müssen, daß die Sache des Vaterlandes uns zu jedem Opfer bereit findet.
Der Vorstand des Arris-Vrrrins jur pflege im Felde verwundet er und erkrankter Krieger.
Bürgermeister Lanz, Vorsitzender; Hofrath Dr. Pagen« ftcchor, ?teuvenretcr;Aecisimrektor Hardt, Schatz- metster; Fr Ritnucr, Kaufmann, Stellvertreter; Fcrd. Hctz't, Schriftführer; Dr Arnold Pagen« stecher. Stellvertreter; Bürgermeister - Adgunkt Eouliu; Regierungsralh Dodrl; AppellationS- g« rechts Obersclretär Fagicwicz; Kaufmann PH. Fehr; G.hetmeratd v. Fritsch; Rentner W. Label; Laiwraib Rath; Kaufmann F. W.Käfe- biet; F. (5> Nathan, Gemeinderatb; General v. Röder; Bebliotheksekretär Dr. Schalk; Rentner Adam Schmitt; Gasthausbesitzer W. Zai». Beitritts-Erklärungen zu dem Wiesbadener Zweig. B tii. tut Pfleg" verwundeter und erkrankter Krieger im Felde sJ-hree,betrag 20 Sgr.) nehmen sämmtliche Vorstandsmitglieder entgegen. Einzeichnungslisten liegen bereit auf dem Bureau des Cur-Vereins, Taunussttaße 9, Hotel Wirth, bei Herrn F. W. Käscbier, Langgasse 24 und bet der Expedition de» Tagblatts, Langqasse 27.
Der Vorstand bittet außerdem alle jene Mitbürger und Mitbürgerinnen unserer Stadt, welche sich cimrctcivcn Fall» der Krankenpflege Verwundeter zu widmen geneigt sind, an das Bureau des Cur-Vereins dahier, Mittheilung ihrer Adreffen gelangen lassen zu wollen.
Beiträge in baar, für die Verwundeten-Pflege, Charpie und Verband-Material, nehmen glechfalls das Bureau des Cur-Vereins, Taunusstraße 9, sowie Herr F. W. Käsebier, Langqasse 24. entgegen und wird über die eingehenden Baarbeträge und Gegenstände öffentliche Quittung erfolgen. Nassauischer Kunstvcrein in Wiesbaden.
Die Mstglieter unserer Gesellschaft werden hiermit zu der statutenmäßigenJahres-Generalversammlung u. Betloosung ange kauftet Kunstgezenstände auf Samstag der 23. Juli l. Js., Nachmittags 3 Uhr, in das Lokal unserer permanenten Ausstellung, Wtlhelmstraße 7, freundlichst emgeladen.
Wesbaden am 19. Juli 1870. Der Vorstand. 232
Aavana-Ansschuk-Cigarren bei Moritz Wallenfels, Langgaffe 19. 565 Zwei Reitföttel nebst Zubehör, von einem verstorbenen Offizier Herrühreno, zu verkaufen. Näh, bei der Exped. 577 Einquartierung kann angenommen werden Wilhelmsallee in der Vogelhalle. 667
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