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b Wiesbadener Tao,blatt.

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vSi Amtliches Organ für die Stadt Wiesbaden.

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M 167. Mittwoch Ben 20. Juli IN70.

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Aufforderunq.

Seyfried.

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König!. Polizei-Direction.

Seyfried.

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d)ege der öffentlichen Submission vergeben Wl' tiegm Kostenanschlag und Bedingungen auf dem

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Polizei-Vererdnullg.

Im Anschluß an die Polizei-Verordnung vom 97. Decem- ter 1869, das Droschkensuhrwerk in diesiger Stabt betreffend, wird auf Grund der §§ 5 und 6 des Gesetzes über die Einfüh­rung der Polizei-Verwaltung in den neuerworbenen vandesthei- len vom 20. September 1867 und nach Anhörung des hiesigen SemeinSerathes hiermit verordnet, was folgt:

§. 1. Jeder Droschkenführer, welcher einen der im §. 4 oben genannten Polizei-Verordnung näher angegebenen Halteplätze zum L«sMen seiner Droschke benutzt, ist verpfl chret, die von ihm von diesem Platze aus verlangten Fahrten innerhalb der Stadt oder außerhalb nach den Orten, welche auf dem Droschkentarife angtgeben sind, auszuführen, widrigenfalls demselben das fernere Wellen von Droschken auf irgend einem der qu. Halteplätze ein für allemal untersagt w'td.

2. Wird ein solcher Droschkenführer nach dem solcher Ge­stalt an ihn ergangene« Verbot dennoch mit seiner Droschke auf einem der Hilteplätze hiesiger Stadr anzetroffen, verfällt der­selbe in eine Geldttrafe dis zu drei Thalcrn, oder im Unser- mözmsfalle in eine eut-prechende Gefängnißstrafe.

Diese Verordnung tritt foiort in Kraft.

Wiesbaden, 18. Juli 1870. König!. Polizei-Direction.

Seyfried.

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Ulins e 1 [f von W\

rüucherM Bekanntmachung.

lipp. u beurlaubten Soldaten, welche augenblicklich außer Contrvle tobH fa -ü; eT*>a*tfn hiermit den Befehl, sich unoerweilt beim nächsten Amon»» ^rlS-Lommanbo unter Vorzeigung ihrer Militär-Papiere i. y. u«e; ^.""^"^ungs-Attesk) wieder anzumelden, widrigenfalls sie wnii- E na® Strenge des Gesetze« bestraft werden.

133-Ä Wte-daden, den 16. Juli 1870.

Königliches Eommando des 2. Bataillon- (Wiesbaden) 1. Nassauischen Landwehr-Regiments Zir. 87.

v. Przysiecki,

Major undBezirks-Coin mandettr.

imine E. Diejenigen Reservisten und Landwehrmannschaften, sowie die von UB Ersatz-Reservisten I. Ci affe (Handwerker und Train), welche sich - Der Ts: in hiesiger Stadt aufh.ilten und bi« jetzt eine Etuberufungsordre B* Adulten haben, werden aufgefordert, sich umgehend bei rcche ® ®tr uitlerzetchneten Behörde zu melden.

Wiesbaden, den 19. Juli 1870. König!. Polizei-Direction.

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K-lyan«: «m (SeschäftSIocale der Königlichen Polizei-Direction offen liegen, n Wiesbaden, 6. Jult 1870. - ' * g

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- Am a alt86. J.

iiif,lt,V, ®ealbmnafium dahier sollen Schreinerarbeiten im Betrage

>V1I b»» i *rllet 160. im Weae der i5ffent[i(6on Ssithmiffinn nei-.aeben

5« wird hiermit zur allgemeinen Kenmniß gebracht, daß die -zj ®en Herrn Riinister für Handel, Gewerbe und öffentliche ^betten unterm 21. Rkärz d. Js. erlassenen Verordnungen, VtTCH> die Umgestaltung der bestehenden und die Errichtung btuer Gewerbeschulen von heule ab zu Jedermann« Einsicht in

Bureau Königlicher Bauinspection, Kapellenstraße 2, zur Ein­sicht offen.

Wiesbaden, den 15. Juli 1870. König!. Bau-Jnspection. 191 ________________________ H offmann.

Mittwoch den 20. d. Ml§. Vormittags 10 Uhr sollen im Hole des hiesigen Garnison-LazarethS, SchwaIbacherstraße 2, verschiedene unbrauchbare Ulensiken, altes Ellen, ßmn und 25 wollene Decken öffentlich gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden.

Wiesbaden, den 17. Juli 1870.

341___________Königliche Lazareth-Commisfio«.

ibt'fjnnimacuunq.

Für die Domanialweinbau - Verwaltung dahier soll di» Lieferung von

6650 Gebund Kornslroh,

6650 Gebund Waizenstroh,

2830 Gebund Heftstroh,

96000 Stück kieferne Weinberg-Pfählen, lf>00 Stück eichen n Drahkbaupflöcken im Submissionsweze vergeben werden.

Die Lieferungslustigen werden daher ersucht, ihre Offerten unter der Ädresse:

fon Königliches Rentamt Wiesbaden, Submission auf Stroh- und Psähllieferung" bi« längstens den 1. August l. Js. franco einzureichen, indem spät-re Eingaben nicht berücksichtigt werden können.

Die Bedingungen können dahtcr eingeschen werden.

Wiesbaden, 14. Juli 1870. König!. Domänen-Rentamt. 297 Reichmann.

Aufforderung.

Einquartierung betr.

Diejenigen diesigen Einwohner, welche Einquartierung gegen entsprechende Vergütung übernehmen wolle«, werden ersucht, sich alsbald Zlmmer Nr. 2 im Rathhruse zu melden.

Wiesbaden, den 18. Juli 1870.

________________Einquartierungs-Commission.

Äufforderung.

Für die Armirung der Festung Mainz werden sofort gesucht: Handarbeiter zu 1 fl. 30 fr. 2ohn den Tag,

Zimmerleute 1 fl. 45 ft. ,

Rkaurcr 1 fl. 45 fr. ,

200 zweispätnsige Fuhren zu 7 fl. den Tag.

Bei Arbeiten im Accord wird der Verdienst höher sein und es wird beabsichtigt, möglichst viel in Accord arbeiten zu lassen.

Sofortige Anmeldungen bei dem Unterzeichneten.

Die Bürger Wiesbadens ersuche ich dringend, bei Beschaffung der erforderlichen Atbeitskräfle behilflich sein zu wollen.

Zugleich mache ich darauf aufmerksam, daß nach dem Kriegs- leistnnzsgesetze eine zwangsweise uns dann unentaeldlicke Arbeitsleistung verlangt werden kann. Der Büraermnster

Wiesbaden, den IS. Juli IE._________ Van;

Bekanntmachtmq.

Die am 11. d. MtS. stattgehabte Dersteigeruog des ewigen