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Wiesbadener Tagblatt.
Amtliches Organ für
die Stadt Wiesbaden.
M 59.
Freitag den 11. Märr
Auszug aus den Beschlüssen deö Gemeinderaths zu Wiesbaden.
Sitzung vom 2. März 1870.
Gegenwärtig: Der Gemeinderath, mit Ausnahme des Herrn Vorstehers I. Schmidt (verreist) und des Herrn Vorstehers Vigelius (durch Unwohlsein entschuldigt).
388. Zu dem Gesuche des Schreiners Philipp Gemmer von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Landhauses auf seinem Bauplatze in der Elisabethenstraße soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau-Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen und unter der weiteren Bedingung von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwcnden sei, daß Gesuchftellcr vorher noch die an seinem Bauplatze liegende städtische Böschungsfläche von der Stadtgemeinde zu erwerben habe.
Zu den Gesuchen:
389. des Seifensieders Conrad Senge! von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Hinterhauses in seiner am Michelsberge No. 8 belegenen Hofraithe,
390. des Architecten Joseph Kreizner dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung eines Backsteinmeilcrs, einer Arbciterhütte und Anlage eines Brunnens auf mehreren Grundstücken an der Biebrichcr Chaussee, oberhalb des Rondels,
391. der Christian Ries Wittwe von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung eines provisorischen Stallgebäudes und eines russischen Kamins in ihrer in der Webergasse No. 42 belegenen Hofraithe,
392. des Freihcrrn Bernhard von Hochsteden dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung eines Anbaues an das Hintergebäude in seiner am Leberberge No. 1 belegenen Besitzung,
393. des Tünchers Nicolaus Belz von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung einer Backsteinbrenncrei auf seinem Acker tut Distrikt Weiherweg, sowie zur Anlage eines Brunnens und einer Aufenthaltshütte daselbst, und
394. des Dachdeckers Carl Beckel von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Fabrikation von Feldbacksteinen, Errichtung einer Bauhütte und Anlage eines Brunnens auf seinem vor der Adelhaidstraße belegenen Grundstücke stll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochau- Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung derselben nichts einzuwenden sei.
395. Zu dem Gesuche des Schreiners Christian Gaab von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Vornahme verschiedener Bauveränderungen an seinem in der Schwalbachcrstraßc No. 17 belegenen Wohnhause soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau-Jnspection vorgcschlagcnen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben und mit Rücksicht auf das breite Trottoir auch dagegen nichts einzuwenden sei, daß der Mittelbau des Hauses 9 Zoll in das Trottoir vorspringe.
Zu den Gesuchent
396. des Schreiners Wilhelm Philippi von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Fabrikation von Feldback
1870.
steinen auf seiner in der verlängerten Moritzstraße belegenen Baustelle, sowie zur Ausführung eines Anbaues an sein zu erbauendes und bereits genehmigtes Wohnhaus und
397. des Philipp Kunz von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Fabrikation von Feldbackstcinen, Errichtung einer Arbeiterwohnung und zum Graben eines Brunnens auf seinem Grundstücke an der Schwalbacher Chaussee soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau- Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung derselben nichts einzuwenden sei.
398. Zu dem Gesuche des Photographen Bernhard Erdmann von Mainz um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung eines photographischen Ateliers im s. g. Block'fchen Garten an der Taunusstraße an Stelle des Mondel & Jacob'schen Ateliers soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau-Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben auf Widerruf nichts einzuwenden sei.
399. Zn dem Gesuche des Maurers Wilhelm Rocker von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses in der Karlstraße soll berichtet werden, daß unter den von Königlicher Hochbau-Jnspection vorgeschlagenen Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts cinzu- wenden sei.
400. Auf das Gesuch des Lackirers Heinrich Rado dahier um Gestattung der Anlage eines Abzugs-Canals von seiner oberhalb der Wellritzstraße belegenen Baustelle nach dem Haupt-Canale in der Wellritzstraße wird beschlossen, dem Gesuchstellcr die fragliche Canalanlage unter dem Vorbehalte zu genehmigen, daß solche in Cementröhren auf seine Kosten und nach Anweisung der städtischen Baubehörde ausgeführt werde.
403. Die Bau-Commission erstattet folgenden Bericht zu dem Gesuche der Grundbesitzer I. Schmidt und Genossen, die Eröffnung des Bauquartiers A. vor der Hellmundstraße betr., und des Maurers Heinrich Koch von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung zweier Wohnhäuser in diesem Quartiere:
„Wir tragen unter denselben Bedingungen, wie bei dem V. Bauquartier vor der Adelhaidstraße, auf Eröffnung dieses XIV. Quartiers an, jedoch mit derselben Abänderuna, wie bei dem XIII. Quartier auf der Salz hinsichtlich des Ersatzes der Sträßenbaukosten durch die Grundeigenthümer, wenn deren Grundstücke bei Fertigstellung der Straße noch nicht bebaut sein sollten.
Daß drei Quartiere vor der Hellmundstraße in dem Generalbebauungsplan angenommen worden sind, hat seinen Grund zunächst darin, daß man verhüten wollte, von den planlos zerstreut liegenden Gebäuden einige in die Straßenfläche fallen zu lassen, sodann lag es aber auch in der Absicht, kleinere Baustellen zu schaffen, die hier zweckmäßig erscheinen und sehr gesucht sind".
Es wird hierauf beschlossen, die von der Bau-Commission vorgeschlagenen Bedingungen bei Eröffnung des fraglichen Bauquartiers zu Grund zu legen und mit den betreffenden Grundbesitzern die entsprechenden Verhandlungen einzuleiten.
404. Zu dem Gesuche des Hotelbesitzers Hellbach & Holzapfel dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Errichtung eines Seitengebäudes in ihrer Besitzung in der unteren Wtlhelmstraße soll berichtet werden, daß nur unter der Bedingung von hier
