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Gelte 4 L Morgen-Ausgabe, 1 * Blatt»

Für die Elsässer gingen ein von Th. M. 30 M., bisher zu­sammen 517 M.

Für die Kriegsheimarbeit gingen ferner ein: Von N. R. 50 M., E. S. 10 M., bisher zusammen 874 M. 80 Pf.

Feldstecher für das Reserve-Jnfanterie-Regiment Nr. 223 wurden uns übergeben von: Bernhard Schmidt, Schiersteiner Strotze 36, Sch., Land-essekretär Beck, Goethestraße 21, Frau Prosch, Mozartstraße 7, Reinh. Hartleb, Bismarckring 12, Professor Unzer, Büsgen, Kais-er-Friedrich-Ring 70, Geh. Sanitätsrat Dr. Ohlemonn, Kaiser-Friedrich-Ring 8, Kühl, Dotzheimer Straße 8, Neumann, Emfer Straße 60, Weyland, Herderstraße 17, E. A., Ingenieur Hugo Schmidt, Arndt­straße 1, B. und Dr. August Fresenius. Weitere Feldstecher werden am Offertenschalter der Schalterhalle .des „Tagblatt­hauses" entgegengenommen.

— Mieter, Hausbesitzer und Hypothekargläubiger. Am letzten Donnerstag fand unter dem Vorsitz des Herrn Kaiser im Saal der „Wartburg" eine sehr gut besuchte Volksver­sammlung der „M i t t e lsta nd s ver-e i n i gu ng für Mitteldeutschland, Sitz Wiesbaden", statt. Auf der Tagesordnung stand: „Kann der Hausbesitzer sich gegen die schlechten M i e t s e i n g ä n g e während des Kriegs schützen, und wie ist das Verhältnis zwischen Hypotheken- gläubiger, Mieter und Vermieter friedlich in aller Interessen zu regeln?" Nach einer längeren Einl-eitungsrede des Vor­sitzenden sprach Herr C h r i st i a n als erster Redner über das Thema des Abends. Er führte u. a. aus: Durch den plötzlichen Ausbruch des Kriegs und dessen Folgen ist es manchem Mieter unmöglich gemacht, Miete zu zahlen. Die Folge hiervon wird sein, daß die Hausbesitzer zum Teil die Hypothekenzinsen nicht vollständig aufbringen werden. Eine gegenseitige vor­läufige Stundung zwischen Hypothekengläubiger, Mieter und Vermieter müßte Platz greifen. Durch gegen­seitiges Entgegenkommen würde. vermieden, daß zahlreiche Existenzen an den Folgen des Kriegs zugrunde gehen. Eine Z-insreduzierung während des Kriegs sei notwendig. Zum Schluß unterbreitete der Redner der Versammlung eine E n t- s ch l i e ß u n g, in der beschlossen wird, an alle zuständigen Be­hörden eine Eingabe zu richten, in welcher die mißliche Lage betont wird, in die der Mittelstand durch den Krieg gekommen ist. Ferner wird darin der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß in Fällen, in denen Hausbesitzer oder Mieter ihren Verpflich­tungen nicht Nachkommen können, nach § 275 des BGB. eine Stundung der Miete und Hypothekzinsen bis nach dem Krieg stattfindet. Da es aber in den meisten Fällen den Betreffenden unmöglich sein würde, nach dem Krieg die gestundeten Beträge au zahlen, so werde die Regierung gebeten, von der Kriegs­entschädigung (vorausgesetzt, daß Deutschland siegreich aus dem Kampf hervorgehe) Mittel für die Tilgung der gestunde­ten Beträge, deren Aufbringung den Schuldnern unmöglich ist, bereitzustellen. Schließlich wunde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß durch die vorgeschlagene Regelung manche Wunde zu heilen sei. Dazu müssen auch die Hypothekengläubiger durch Reduzierung der Zinsen beitrogen. Der Krieg verlange von allen Ständen Opfer. Herr Fabrikant Kinkel (Schrer- ftein), der zweite Redner, schloß sich in längeren Ausführungen dem Vorredner an. Die Vorträge fanden lebhaften Bestall. Auf Anregung des Diskussionsredners wurde beschlossen, dem Magistrat zu empfehlen, Herrn Christian in das Schi-edsamt für Mietforderungen zu wählen. §

— „Kauft ausländische Spezialitäten auf!" Unter dieser Überschrift schickt uns ein hiesiger Kaufmann eine Mahnung „zur Vernunft und zum Schutz des deutschen Kauf­manns und des Handels, sowie zur Erhaltung des deut­schen Nationalvermögens", um deren Veröffent­lichung er bittet. Sie lautet: „Kauft während der ganzen

Kriegsdauer, d. i. bis zum endgültigen Friedensschluß, die Artikel weiter, die ihr gewöhnt seid, gleichviel ob die Erzeug­nisse ans Feindesland stammen oder nicht. Die Waren sind nun einmal in Deutschland und müssen verbraucht werden. Den Erzeuger in Feindesland gehen sie nichts mehr an; ihm kann es egal sein, ob seine Artikel hier verkauft werden oder ob sie verderben. Während des Kriegs kommen keine Waren aus Feindesland mehr herein; Nachschub ist also ausge­schlossen. Je früher nun der Vorrat erschöpft ist, desto besser für nufere einheimischen Fabrikanten wie für uns alle. Denn nach dem Verkauf der ausländischen Erzeugnisse kom­men n u r L e u t s ch e Waren zum Angebot und Las Publi­kum gewöhnt sich hieran, und zwar um so eher, je größer die Spanne Zeit ist, die zwischen der Erschöpfung des Vorrats ausländischer Waren und dem Friedlensschluß liegt."

— Kriegsfürsorge. Der „Krieger- und Militär­verein Fürst Otto v. Bismarck" hier hat seine sämt­lichen zu der Fahne einberufenen Mitglieder bei der Nassaui- schen Kriegsversicherung auf Vereinskosten versichert und dem Roten Kreuz 50 M. aus der Vereinskasse überwiesen. Obgleich der Verein nicht zu den größten hiesigen Kriegerver- vinen zählt, so hat er infolge guter Geschäftsführung doch .ein ansehnliches Barvermögen, welches ihm außerdem ermöglicht, bei dem Sterbfall eines Mitglieds den Hinterbliebenen 100 M. auszubezahlen. — Der „Verein für H a n d l u n g s - kommis von 1 8 58", kaufmännischer Verein, e. V., zahlt seinen stellenlosen Mitgliedern auch während der Kriegszeit die satzungsgemäße S t e l l e n l o s e n r e n t e. Diese wird so­gar ab,1. Januar 1915 erhöht und beträgt dann täglich 1 M. 50 Pf. bis 8 M. Sie wird für die Dauer von 90 bis 270 Tagen gewährt. Bei verheirateten Mitgliedern erhöhen sich noch die Beträge um ein- bis drei Fünftel des eigenen Anspruchs, je nach Anzahl der vorhandenen Kinder unter 14 Jahren.

— Kasscngutschcine für das Rote Kreuz. Die Luxem­burg-Drogerie hier hat dankenswerterweise zugunsten des Roten Kreuzes in einer dort/ansgestellten Sammelbüchse Kassengustcheine über von ihr verkaufte Waren gesammelt, die für das Rode Kreuz einen nicht unerheblichen Betrag er­geben haben. Es wäre außerordentlich erfreulich und dan­kenswert, wenn andere Geschäfte diesem Beispiel folgen wür­den und das Publikum die Guffcheine, statt sie für sich zu sam­meln, in die zu diesem Zweck ausgestellten Sammelbüchsen werfen würde. Die Sammelbüchsen werden in dem Bureau der „Deutschen Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime, E. V.", Wiesbaden, Friedrichstraße 27, ausgegeben.

— Postkarten zugunsten des Roten Kreuzes. Es ist in der letzten Zeit öfters vorgekommen, daß Postkarten unter der Flagge des Roten Kreuzes von Personen verkauft worden sind, die in Wirklichkeit den Erlös der Postkarten nicht dem Roten Kreuz zufließen lassen. Es wird daher darauf aufmerksam gemacht, daß nur solche Personen zum Verkauf von Postkarten zugunsten des Roten Kreuzes berechtigt sind, die sich durch eine Ausweiskarte und durch eine schwarzweißrote Schleife mit dem Stempel des Kreiskamrtees legitimieren können.

Wiesbadener TagdlaN.

— Spende für Verwundete. Die Brunnenverwal­tung Bad Aßmannshausen hat je 500 Flaschen ihrer Graf-Adolf-Quelle dem hiesigen Panlinenstift, dem St. Joseph-Hospital, dem Krankenhaus zum Roten Kreuz und der Verwaltung des städtischen Krankenhauses zum Besten der hier untergebrachten verwundeten Krieger zur Verfügung ge­stellt.

— Privatpflegcstätten. Bei dem Kreiskomitee vom Roten Kreuz sind in überaus großer Anzahl Angebote fiir Priva t- p f l e g e st ä t t e n angemeldet worden. Unter . Privatpslege- stätten sind Angebote zu verstehen, durch die sich Privatper­sonen (Familien, Pensionen usw.) zur Aufnahme und Ver­pflegung von Leichtverwundeten oder Genesenden ans Offi­ziers- und Mannschaftskreisen unentgeltlich oder entgeltlich bereit erklärten. Nach einem Erlaß des Herrn Territomal- delegierten für die freiwillige Krankenpflege vom 14. Septem­ber 1914 werden aus Militärfonds Vergütungen für die Privatpflegestätten grundsätzlich nicht gewährt. Alle die­jenigen also, welche solche Privatpflegestätten gegen Entgelt angeboten haben, haben eine Berücksichtigung auf Annahme ihrer Angebote nicht zu erwarten. Entgeltliche Ange­bote können nach dem erwähnten Erlaß nur unter der Vor­aussetzung auf eine Berücksichtigung rechnen, daß es sich um Angebote von sogenannten Genesungsheimen handelt. Ge­nesungsheime setzen aber voraus, daß die Bettenzahl zum mindesten 20 beträgt, und daß von den Anbietenden die ärzt­liche Behandlung und die Stellung von Pflegepersonal ge­währleistet wird. Wer ein derartiges Genesungsheim -einrich- ten und zur Verfügung stellen will, wird gebeten, dies bei dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kreiskomitees vom Roten Kreuz (Rathaus, Festsaal) anzumelden. Unentgeltliche Ange­bote von Privatpflegestätten, die voraussichtlich berücksichtigt werden, sind bisher nur in geringer Anzahl eingelaufen. Das Kreiskomitee bittet daher dringend alle diejenigen, welche be­reit sind, unentgeltlich leichtverwundete oder genesende Offi­ziere oder Mannschaften aufzunehmen und zu verpflegen, sich zu diesem Zweck bei dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kreiskomitees anz-umelden.

— Wiesbadener Obstmarkt. Der „Obstbauverein für den Stadt- und Landkreis Wiesbaden" (13. landwirtschaftlicher Bezirksveroin) ist seit Jahren bestrebt, durch Abhaltung von technisch geleiteten Obstmärkten einerseits den Landwirten und Obstzüchtern des Bezirks den Absatz des hier gezogenem Obstes zu erleichtern und andererseits der Einwohnerschaft Wies­badens günstige Kaufgelegenheit für gutes, haltbares und preiswertes Obst zu bieten. Es muß anerkannt werden, daß diese seit 15 Jahren bestehende Einrichtung sich unter der Be­völkerung Wiesbadens allgemeiner Beliebtheit erfreut und von Jahr zu Jahr an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt. Der diesjährige Oöstmarkt findet am 13. Oktober in, der Turnhalle des R e f o r m g y m n a s i u m s, Oranten- st r a tz e 7, statt und dürfte nach den vorliegenden Anmel­dungen hinsichtlich Auswahl der Obstsorten und Reichhaltig­keit der Beschickung die Käufer vollauf befriedigen. Der warme Nachsommer in Verbindung mit der nötigen Feuchtigkeit hat die Entwicklung und Reise des Obstes außerordentlich begün­stigt. Mit Rücksicht auf die gute Obsternte dürften sich die Preise erheblich unter dem Durchschnitt der letzten Jahve be­wegen. Der Markt gliedert sich in zwei Abteilungen. In der einen Wteilung steht fertig sortiertes und verpacktes Obst in Mengen von 10, 25 und 50 Pfund zur sofortigen Empfang­nahme bereit, in der anderen Abteilung erfolgt der Abschluß von Käufen ans Grund ausgestellter Obstproben (Verkaufs­muster), wobei Lieferfrist und Zahlung der Vereinbarung un­terliegt. Eine strenge Handhabung der Bestimmungen der Marktordnung schützt die Käufer vor jeglicher Übervorteilung oder Schaden. Den Vorsitz des Marktausschusses hat wie in den Vorjahren Kammer!, err v. Heimburg übernommen. Technischer Leiter des Marktes ist Kreisobstbaninspektor Bickel, Lessingstraße 16, der weitere Auskunft erteilt und Bestellungen auf Obst en-tgegennimmt.

— Der Krieg als Ursache von Geisteskrankheiten. Neben all dem anderen Elend, das infolge , des Kriegs auftritt, steht leider auch eine ziemlich starke Zunahme in der Zahl -der geisti­gen Erkrankungen. Die Unsicherheit der wirtschaftlichen Ver­hältnisse und der Trennnngsschmerz, Sorge und Angst haben seit Beginn des Kriegs das seelische Gleichgewicht zahlreicher Personen -gestört; namentlich sind es Frauen von im Feld stehenden Laudwehrmärmern, die in der letzten Zeit den Irrenanstalten des Bezirks zugeführt werden mn-ksten.

— Kontrollvcrsammlungcn. Es haben zu erscheinen: Morgen Donnerstag, den 1. Oktober 1914, vormittags 8 Uhr: Die Unteroffiziere und Mannschaften des aus­gebildeten Landsturms der Garde-Infanterie und Provinzial- Jnfanterie, Garde-Jäger und Provinzial-Jäger und Schützen (mit Ausnahme der Ökonomiehandwerker, Büchsenmacher und Krankenträger) der Jahresklasse 1889 (Einstellnngsjahr). Nachmittags 3 Uhr: Die Unteroffiziere und Mannschaften des ausgebildeten Landsturms der Garde-Kavallerie und Prv- vinzial-Kavallerie der Jahresklassen 1893 bis 1900 (Ein­stellungsjahr). Leute, die bis zum 1. August 1914 das 45. Lebensjahr vollendet hatten, haben n i ch t zu erscheinen. Die Kontrollversammlungen finden im Hof des Bezirkskomman- dos, Bertramstraße 3, statt.

— Kriegshilfe. Nachdem der „Deutsche Lehrer- verein" für die Zwecke des Roten Kreuzes 30 000 M. ge­stiftet hat, beschloß der „Preußische Lehrer v erein", 20 000 M. für die Zwecke der Kriegshilfe aus der Vereinskasse zu stiften. Daneben laufen fortwährend Sondersammlungen in den einzelnen Provinzial- und Bezirksverbänden, die bis­her stattliche Summen ergeben haben. Aus Anregung des Vorstandes -erfolgt zurzeit auch im „Allgemeinen Lehrerverein im Regierungsbezirk Wies- b a d e n" eine Sammlung von Geldmitteln, die der Linderung der allgemeinen Kriegsnot gewidmet sein sollen, nachdem die Vereinskasse bereits einen namhaften Beitrag dem Roten Kreuz übermittelt hat.

— Treue Mieter. Am 1. Oktober d. I. sind -es 25 Jahre, daß die Familie des Schlossergehilfen Heinrich D a u b in dem der Ehefrau Werkmüller gehörenden Hause Rümerberg 10 wohnt.

— Personalien. Laut „Reichsanzeiger" ist der Geh. Re- gierungSrat Cäsar dahier znm Stellvertreter des zweiten Mitglieds des Bezirksausschusses in Wiesbaden ernannt

worden.

— Kleine Notizen. In dem ersten Teil in der gestrigen Abend-Ausgabe enthaltenen Berichtes über zwei Rheinfahi.'ten verwundeter Kr-reger muß es statt Konsul Brüste Konsul ,O. Pruesse heißen. Außer Herrn Stadtverordneten G-lcreier und Herrn Prueiie war Herr Rentner Heinrich Goedccker an der Veranstaltung dieser Rbeinfahrt beteiligt.— Der 12 Jahre alte Schüler Toni Hucke,

Mittwoch, 30. September 1914.

Rr. 4255*

Kavlstraße 21, hat mehrere sehenswerte plastische Krrege-blld^

aus Knet angefertigt. die im Schaufenster der ZcgarrenpanO l-uug von C. Dechert. Ecke Lmseisttvatze und Schwa-rvaw«"

Straße, ausgestellt sind.

Kus dem Osreinslebsn.

vorberichLs» Vereinsversammlungen.

Die diesjährige Generalversammlung des Bezirks — Ä ' '" Handlungskommis

baden im „Verein für 185 8 (kwusm. Verein) e. V."

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findet

am Freitag, de«

__ Oktober, abends 9 Uhr, im Vereinslokal de!r „Wartburg > Schwalbacher Straße 51. statt.

Bus dem Landkreis Wiesbaden, .

wc. Biebrich, 29. Sept. Dem hiesigen Magistrat sind ztuN Automobile zur Beförderung von Liebesgaben für im Feld stehenden Soldaten zur Verfügung gestellt wordeu Oberbürgermeister Vogt erläßt daher öffentlich Ausso^ rung zu Spenden für diesen Zweck mit dem Hinzufügen, da« auch der Ortsausschuß für Kriegsfürsorge sich an dieser beivw deren Liebestätigkeit beteiligen werde. Insbesondere komme das Reserve- und Landwehr-Regiment 80 in Frage, bei dene viele Biebricher Bürger stehen. Wenn es auch vielleicht nE möglich sein wird, die Liebesgaben mittels der beiden Auto direkt bis an die Front zu schaffen, so werden sie doch möglichst nahe an di-e Regimenter herangebracht. — Aus ei* vom Kaiser geäußerten Wunsch, daß während der Krieg dauer di-e evangelischen Krrchen in den größeren Stalch^ auch außerhalb des Gottesdienstes offen gehalten werden. ‘ mit die Bevölkerung ihre Andacht darin verrichten kann, v unser evangelischer Kirchenvorstand die O ffe n h a ltu * der beiden evangelischen Kirchen von 9 Uhr vormittags zum Anbruch des Abends angeordnet.

= Schicrstcin, 29. Sept. Die Eheleute Johann H oye stein und Frau van hier feiern am 2. Oktober in selten^ Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit.

Provinz Hessen- Nassau.

Usyterunasbezirkr Wiesvadsn.

X Diez, 28. Sept. Bei ziemlich starkem Sturm 534 Uhr nachmittags in der Obergaste bm der Ba W. Maxh-eimer Witwe im Dack)geschoh ans unausgeun Weise Feuer aus, wovon auch das Nachbarhaus evgW wurde. Die freiwillige Feuerwehr war innerhalb en Stunde Herr desselben.

Nachbarstaaten u. -Provinzen.

m. Bingen, 28. Sept. In der letzten Nacht ist der Eh^ bürger der Stadt Bingen, Herr Geheimer Kommerz«'

tmrcrer o-er oi avi joiu^u, w

Karl August Fischer sen., im Alter von 82 Jahren4®^,

Letzte Orahtberichte.

hd. Rotterdam, 29. Sept.

„v.. ... —. _-. r - Der Londoner Hht

pondcnt der „Politiken" meldet über die große

an der ar

\&l‘

"Itfne: Die Deutschen machen übermeN-.^ i ch e Anstrengungen, um die Linie der Allrerrcil ^ > urchbreche n. Aller Wahrscheinlichkeit nach e § ich die Kämpfe der kommenden Tage auf l c “ deile der Schlnchtlinie für die Entscheidung ^ ganzen Aisne-Schlacht als ausschlaggebend^ cichnet. Die Alliierten ziehen sich etwas 3«. 0ll $ internahmcn aber zugleich einen heftigen Ausl"" berdun.

Die Umgehung des deutschen rechten

mißlungen. t \,

hd. Rotterdam, 29. Sept. Wie aus London »

. Zeitungskorresponde^.

et wird, geben die englischen Zeitungskorresponv ^ tt Frankreich zu, daß die Umgehung des deutschen en Flügels vorläufig mißlungen ist.

Aus Albanien.

W- T-B. Rom, 29. Sept. Die „Tribuna" {4^:« etzten Nachrichten aus Albanien, besonders von den ot des Thrones an Prinz Burhan, ließen Geruw flU f. inet wahrscheinlichen Aktion Italiens in . ^(10 ommen. Diese Gerüchte sind unbegründet. " „it« oürde es in einem Augenblick, wie dem gegenwarNg^^iece edauerlich sein, wenn man den Sinn für das Maß ein? U<»rffnritrm8hhT.iK? bte nur eine

mb eine Zerstörungspolitik betreibe, die nur eine - ei und zu einer Zersplitterung der Kräfte führen welche erhalten werden müssen.

Der Zusammentritt der griechischen Kammer- W- T-B. Athen, 29. Sept. (Nichtamtlich.) Mldww j „Agence d'Athene". Die Kammer ist zusammengew hat in ihrer ersten Sitzung den Kandidaten der 1 jiii’ 1 Partei, Zavitzianos, mit 88 gegen 17 Stimm Präsidenten gewählt.

Schweres Unwetter in Schweden. } «S 1 W. T-B. Gotenbnrg. 29. Sept. (NichtamMw-^ a Malmö hat ein seit heute morgen andauernde großen Schaden ungerichtet. Der Turm der Ausstellung wurde durch den Sturm hhi0 c D er Wasser st and ist ungewöhnlich hoch. bindung zwischen Schweden und Deutschland brachen, doch funktioniert die Verbindung mit - noch.

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ben. Der Verstorbene war eine der bekanntesten Perlon Beiten von Bingen und Bingerbrück; er war als Mitbsgrn der im In- sind Ausland angesehenen Kohl-enfirma Stocr Fischer weithin bekannt.

sind die Operationen beirerscitS der We»M t im keitldlicke Kavaller^ms^'.^

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Neue Rümpfe im Osten. ^

Wien, 2S. Sept. (Nichtamttich.) A-'Z ds» Kriegspresscquartier wird amtlich Skmeto Angesichts des von den verbündeten - t

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im Zuge. Starke feindliche Kavallerie»«- wurden zersprengt. Jenseits der Wen. wnrden mehrere Kavalleriedivisronen gervs» ^ Der stellvertretende Chef des Generalpa" gez. Höf er.

Die Entscheidung in der großen Schlad an der Msne bevorstehend.

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