Einzelbild herunterladen
 

Sette 4,

Mend-AnSgabe, 1. Blatt.

Samstag, 26. September 1914.

Nr. 486»,

erweckt, daß die Preutzenkasfe diesen Betrag hergeben wolle, ohne in gleicher Weise auf die Sicherheit der Rückzahlung zu rechnen, wie bei ihren anderen Krediten. Diese Auffassung ist irrig. Die Preutzenkasfe gibt auch hierbei das Geld nur an Verbandskassen, durch welche es an die den Verbandskassen cm- geschlossenen Genossenschaften weitergesührt wird. Dies hat eine weitgehende Haftung der Mitglieder der Genossenschaften zur Folge. Sie haften hierdurch nicht nur für den bei der eigenen Genossenschaft entstehenden Schaden, sondern werden auch in Mitleidenschaft gezogen, wenn irgend eine andere der Verbandskasse angeschlossene Genossenschaft schlecht wirtschaf­tet und infolgedessen überschuldet wird. Demgemäss mutz auch hier die dem einzelnen Mitglied Kredit gebende Genossenschaft genau so vorsichtig zu Werke gehen und ebenso grotze Sicher­heit fordern wie jede andere.

Unter diesen Umständen dürfte den kreditbedürftigen An­gehörigen des G e w e r b e st a n d e s zu empfehlen sein, nicht eine neue Genossenschaft zu gründen, sondern sich einer bereits bestehenden leistungsfähigen Kreditgenossenschaft, wie wir namentlich solche hier in Wiesbaden haben, anzuschlietzen. Dies hat den großen Vorteil, daß eine Haftung für die Ge­schäftsführung anderer Genossenschaften ausgeschlossen ist, Datz eine solche Gefahr nicht gering zu schätzen ist, haben die Ereignisse der letzten Jahre in Hessen zur Genüge gezeigt.

Die „Tagbla1t"-Sammlungen.

Für das Rote Kreuz gingen ein: Frau M. H. 20 M., Fabrikant Johann Pauly SO M., bayerisches Dienstmädchen

(2. Gabe) 8 M., zusammen bisher 16 205 M. 83 Pf.

Für die Nationalstiftung sind eingegangen: Frau

b’ßrbiOd und Enkelin BO M., Ferdinand Rau 100 M., zusam­men bisher 1382 M. 65 Pf.

Für die Elsässer gingen ein: Weyer („Goldner Brunnen") SO M., zusammen bisher 487 ,M.

Für die Kricgshcimarbcit sind eingegangen: Frau

d'Orville und Enkelin 50 M., Frl. Raven 10 M„ Weyer

(„Goldner Brunnen") 20 M., zusammen bisher 814 M. 80 Pf.

Für die Angehörigen der österreichischen Krieger gingen rin: G. K. 20 M., I. Kretlinger 5 M., zusammen 108 M.

Da? Eiserne Kreuz.

Mit dem. Eisernen Kreuz ausgezeichnet. wurden: ^ der Hauptmann Ludwig Boell von der Maschinengewehr.om- pagnie des Regiments Nr. 114, Sohn des Herrn Dekan Boell in Lcnigenschwalbach; der Oberleutnant d. R. im Reserve- Feldartillerie-Regiment. Nr. 27, Dr. Schleicher, früher in Biebrich a. Nh„ jetzt Bürgermeister in Kreuznach; der Ober­leutnant d. L. im Reserve-Jnfanterie-Regiment Nr. 36 Hermann Ochs aus Biebrich a. Rh.; der aus Höchst a. M. stammende Stabs- und Regimentsarzt Dr. Otto Schwab aus Trier; der Hauptmann Fred Lessing und der Ober­leutnant d.M. Walter L e s s i n g, beide aus Oberlahnstern; der OberleMckant Graf v. Ingelheim ans Geisenheim; der Leutnant d. R. Dr. Mülhens aus Mittelheim; der Fliegeroffizier Leutnant Paul Floeck aus Montabaur, der Feldwebelleutnant Ingenieur Eckhardt aus Ostrich, der Unteroffizier Lenendorf aus Bad Ems; der Wachtmeister Christmann aus Lcmgenschwalbach; der Unteroffizier im Infanterie-Regiment Nr.'117 Theodor Heutz aus Brecken- beim und der Einjährig-Fveiwillige-Unterofsrzrer Martin Fuchs vom Bataillon Diez des Infanterie-Regiments Nr. 160.

Oie mihorcruchiS Zeldpost.

In der letzten Zeit werden bei den Postanstalten zahlreiche Feldpostbriefe mit Wertangabe aufgeliefert, die nach ihrem Inhalt«— Waren usw. — nicht als Geld- briefe im Sinne der Feldpostdienstordnung gelten rannen. Die Zulassung von Geldbriesen hat iiur einer tatsächlichen Geldübermittlung dienen sollen, namentlich von höheren Be­trägen, die durch Postanweisungen infolge Beschränkung deren Höchstbetrags oder aus anderen Gründen nicht' übermittelt werden können. Die Verwendung dieser Bersendmrg»form für Zigarren, Schokolade und dergleichen bedeutet einen M i tz b r a u ch, unter dem der Feldpostbetrieb stark leidet. Die Postanstalten haben deshalb angewiesen werden müssen, künf­tig alle hiernach unzulässigen Feldpostbriefe mit Wertangabe u n b e d-i n g t zurückzuweisen.

_Siegesgcläutc und Schulschluß. Im Namen zahlreicher

Kollegen macht ein Wiesbadener Lehrer folgenden Vorschlag: Das Siegeslauten sollte ein- für allemal auch als Zeichen zum Schluß der Schulen gelten. Dabei ist vorauszusetzen, datz nur b»i wirklich großen Erfolgen geläutet wird und datz unsere Schüler in kt übrigen Zeit so energisch wie möglich zu ern­ster Arbeit angebalten. werden. Wer die Kindesnaiur kennt, weiß' datz unsereiSchüler, wenn einmal auf den Straßen und ireien Plätzen lauter Siegesjubtzl ausüricht, die Sammlung für e-nen erfolgreichen Unterricht endgültig verloren haben und an der allgemeinen Freude lebendigen Anteil nehmen möchten Das Kind vermag sich auch noch nicht, wie der Er­wachsene, an den kriegerischen Erfolgen unserer Truppen an sich genügen zu lassen; cs verlangt nach ernem äußeren Zeicbe:: der allgemeinen Siegesfeier, auch wenn dieses Zeichen nur in einigen wenigen schulfreien Stunden besteht. Man sei nicht allzu engherzig und lasse die Kinder au- den leben­digen Vorgängen der Jetztzeit ihren vollen Anteil ichopfen, bleibt doch das Leben stets — und besonders m dreier großen Zeit — der beste und kraftvollste Erzieher!

— Wiesbaden und der AuswciSbcfchl. Don einem hiesi­gen H o t e l b e f i tz e r wird uns geschrieben: Es 'st wohl, ab- gesekn von den vom Krieg direkt he,mge,richten Stadien des Ostens keine Stadt in Deutschland so schwer durch den Krieg geschädigt wie Wiesbaden. Unsere I n d u st r r e -st die K u r, und wer die hiesigen Verhältnisse kennt, weiß, daß Re Herbstsaison die ausschlaggebende für das ganze ^ahr ist. Wie viele Hotelbesitzer und Pensionsinhaber warten da-

In allen Gast- und Kaffeehäusern

ist die

«W'AvWLtze tzes liesMOener isilaffs

stets schon

am Vorabend von Uhr ab

durch unsere Zeitungsverkäufer erhältlich.

Hie bringt die neuesten Kriegsberichte vorn Tage und ist, da sie erst nach 9 Uhr abends gedruckt wird, allen von auswärts hier ausgebotenen Blättern in ihren Nachrichten weitaus voraus.

gai-ze Jahr auf dte wenigen Herbstmonate, um ihren Ver­pflichtungen Nachkommen zu können! Dieses Jahr fallen die Herbsteinnohmen so gut wie vollständig aus, und zahlreiche Hotel- und Pensionsbesitzer stehen vor dem geschäftlichen Ruin. Dstser Zusammenbruch ist nur deshalb gekommen, weil hier sämtliche Ausländer bei Ausbruch des Kriegs aus- gewiesen worden sind. Diese Maßregel war sicher berech­tigt. Heute aber, wo wir in Ost und West grotze Fortschritte gemacht haben, ist sie nicht mehr am Platze. In sämtlichen Großstädten Deutschlands können sich Angehörige feind­licher Staaten ungestört aufhalten, weshalb nicht in Wies­baden? Keine Stadt ist auf die Fremden so sehr au gewiesen wie unsere Stadt, und gerade hierher dürfen sie nicht kommen. Jeden Tag erhalten wir Anfragen von Ausländern (z. B. von Russen), ob sie Herkommen können, um hier die Kur zu ge­brauchen. Wird man den Ausländern gestatten, hierherzn- kommen, so ist damit der gesamten Wiesbadener Geschäfts­welt sehr gedient, denn nicht nur die Hotels uud Pensionen werden wieder Verdienst haben und zahlreiche jetzt stellungs­lose Leute einstellen können, auch das allgemeine Geschästs- leben wird — wenn auch in bescheidenerem Umfang wieder aufleben. Die Stadt vereinnahmt Kurtaxe und die öffentliche Unterstützung geht zurück. Wenn maii in dieser Weise der Bürgerschaft zu einem Erwerb verhilst, so ist das gewiß auch Kriegsfürsurge!

— Zwei Wiesbadener auf „17 8". Außer dem Heizer Lied ist auch der Oberleutnant zur See Spieß von dem Unterseeboot „17 9" ein Wiesbadener. Oberleutnant Spieß ist ein Sohn des vor etwa sieben Jahren gestorbenen Professors und Religionslehvers am hiesigen Königl. Gymnasium Dr. phil. R. Spieß.

— Ein praktischer Vorschlag. Es ist wohl noch wenig be­kannt, daß die Angehörigen unserer im Felde stehlenden Sol­daten diese in der Verhütung von F u h e r k r a n k un g e n dadurch wirksam unterstützen können, datz sie ihnen f e t t ge­tränkte Binden übersenden. Wie schmerzhaft und hem­mend ein Wundlaufen der Füße ist, weiß jeder. Eine Binde; getränkt mit irgend einer wohltuenden Salbe, einfach um den Fuß gelegt, wird dann als grotze Wohltat empfunden. Es gibt sogar, wie ich gesehen habe, in hiesigen Geschäften sogenannte Futzschlüpfer, die. gut vorbehandelt, die Sache noch einfacher machen.

— Verwundete Achtziger. In der am 22. September ver­öffentlichten Verwnndetenliste der hiesigen Auskunstsstelle ist statt Grünwald (Waldiilversheim) M. Grünewald (Wies­baden, 5. Komp. Reg. 80) zu lesen.

— Treue Dienste. Am 29. September steht Frl. Marie Sittig 50 Jahre bei Frau Franziska Goetz in Dienst. Das selten lange Dienstverhältnis ehrt sowohl die. treue Dienerin wie die Herrschaft.

— DaS amerikanische Hilfskomitee, das am 24. August unter dem Protektorat des hiesigen amerikanischen Konsulats und unter persönlicher Leitung von Mrs. Herbert H. Bethel gegründet wurde, hat nicht nur eine sehr rege Beteiligung, sondern auch die schönsten pekuniären Erfolge zu verzeichnen. Täglich finden sich in einem Saal des „Hotel Rose" die hilfs­bereiten Amerikanerinnen, denen sich auch viele Deutsche bei­gesellt haben, zusammen, um für die verschiedenen Lazarette zu arbeiten. Daselbst nehmen die Damen des Komitees auch Liebesgaben an, die dann zweckentsprechend verteilt werden. An sertiggestellten Arbeiten wurden bis setzi abgelieseri. 826' Taschentücher,. 278 Paar, Strümpfe, 204 Fußlappen, 140 Feldhemden, . 121 Lazaretthemden, 97 Nähtaschen, 44 Bett­tücher, 42 Kissenbezüge, 38 Kämme, 34 Leibbinden, 24 Unter­jacken, 18 Unterhosen, 15 Hospitalschürzen, 13 Unterröcke, 12 Handtücher, 12 Scheuerlappen. 10 Paar Pantoffeln,

1 Gummidecke, 1 Luftkissen, 7 Stöcke, 6 Paar Pulswärmer und 14 Waschlappen. Ferner wurden größere Qualitäten Zucker, Kernseife Zitronen und Obstfaft und andere Dinge ge­schenkt. Außerdem gingen bis jetzt an barem Geld insgesamt 1621 M. 55 Pf. ein. Der Zweck des NähzirkelS ist, dem Laza­rettdienst Wiesbadens in bezug aus die Pflege der Vcrwünde- ten und später, insofern die Zeit nicht von den Lazaretten völlig in Anspruch genommen wird, den bedürftigen Frauen und Kindern Wiesbadens zu helfen.

— Quartiervergütung. Diejenigen, die bis jetzt die ihnen angewiesene Vergütung für Ouartierverpflegung an der Siadthauptkässe nicht abgehoben haben, werden vom Magistrat aufgefordert, sie bis spätestens Dienstag, den 29. September, vormittags, in Empfang zu- nehmen.

_ Auskunft im Hauptbahnhof. Die Auskunstsstelle im

Hauptbahnhof in Wiesbaden ist vom 20. September ab ver­suchsweise wieder geöffnet worden. Bis auf weiteres 'st d-e Stelle auch-Sonn-und Feiertags von 11 bis 1 Uhr offen. Diese Wahnahme wurde auf Wunsch unseres Magr- st t c t s ' von der Eisenbahndirektion Mainz angeordnet. . Es ist zu erwarten, datz d:e Benutzung der Auskunstsstelle ihre Öffnung rechtfertigt.

_ Ein neuer Fahrplan. Wir machen unsere Leser auf

den neuen Fahrplan der Eifenbahndrrektion Mainz aufmerk-, sam. Der Plan behält Gültigkeit bis 15. Oktober.

— Falsche Darlchcnskassenschcinc sind im Umlauf. Sie lauten auf 5 M. und sind von den echten Scheinen leicht da­durch zu unterscheiden, daß, während die Farbe auf diesen auf der einen Seite' kräftig blau, auf der anderen grau -st, die falschen Kassenscheine auf beiden Seiten dieselbe Farbe (grau) zeigen Das Papier der falschen Scheine hat dabei einen dicken, undurchsichtigen Löschpapiercharakter, ist ohne braunrote Fase­rung, Wasserzeichen und ohne die klare Durchsichtigkeit der

echtem . ^ einer Steinhauerwerkstätte am Südfried-

bos w rletzie' sich der 36 Jahre alte Sternhauer Gustav H e r m a n n derart am linken Auge, daß das Augenlicht an diesem Anne gefährdet ist. Hermann wurde alsbald nach der Augenheilanstalt verbracht.

«leine Notizen. Die Nr. 39 der „Anstellungs- No^fick ten" liegt in der Gesckmtsstelle des ..Wiesbadener zur unentgeltlichen Einsi-bt offen. — Der „Evan- S T™ c(allfl i, C r £ ii,” hält heute abend erstenmal wieder seit der MobNinacksuna im Ge- meindelEs in de' Steingasie eine Probe ab - Unsere Leser ans die im Anzeigenteil unseres Blattes enthaltene B^nntmEna der T e ch n i s ch e n Hochschule zu Darm- £5?ÄSS — Der Rheingauer O bst mar t fin- a jd^ober im Hotel F'iedrichshof" irr der Fried ich- stratzEstattO Der Verlaus beginnt vormittags 9% Uhr und endigt nackmnttaiciS 5 Uhr.

vorberlchte über Kim«, "«rträge verwandtes.

* gl eg venz-Tbc ater. Sonntag, den 27. September: „Alle^ mobil," Montag den 28.. zum 25. !Nale: „Als ich noch ,m Mae kleide " Menstäg. den 29.: „Ahes mobil!" Mitt­wochden SO'' '2. Vaterländischer Abend" Donnerstag, den ü Oktober: „M-ä moblll". Är-itaa. den 2.: Gcschloyen.

* Kurhaus. Morgen Sonntag gelangt in dem

Abonnementskonzert ein neues, (xxtnotttöeä „«£3 „Deutschlands und Österreichs Waflenruhm, zur AuNUv. # welches nacheinander die Begeisterung der beiden Volker Kriegserklärung, die kampfessreudige Stimmung der den- Aufmarsch der verschiedenen Nationalitäten Schlachten und zuletzt den endgültigen Sieg der o-m> ^ und öfter-eichrschen Waffen schildert. Der Komponist m « Mitglied des städtischen Kurorchesters Ctto ©ofer. $ demselben Konzert wird auch ein neuer Marsch „Gerwrm v Hindenburg-Marsch" des Kürorchesterm-itgil-iedes Errch W heuer zum erstenmal zum Vortrag gelangen.

Hits dein Condfercis Wiesbaden.

WC. Biebrich. 25. Sept. Für unsere Wirtschaften Einvernehmen zwischen unserer Polizei und der Mi' ^ Hörde die Polizeistunde auf 12 Uhr festgesetzt Die Militärbehörde übt die ständige Kontrolle ans. schreitungen der Polizeistunde werden streng geahndet. ^

unentgeltlich Leseholz aus dem Stadtwald haben mutz sich bis zum 30. d. 2K. auf dem Rathaus, Zimmer ß

melden. .

wc. Schierstem, 25. Sept. Von Schiersteinern W t; durch die Verleihung des Eisernen Kreuzes auSgezeia, ^

Leutnant v. Bülo w vom Leibgardedragoner-Regimcr \ Darmstadt, ein Sohn des früheren Gesängnisdirektors gw ^ Namens, ferner der Fahnenträger Ernst Thiele, So. Bauunternehmers Heinrich Thiele. Letzterer erhrel drein die Tapferkeitsmedaille.

prGVMz Hessen-Nassau.

Negkernncksbszirb Mrssbsden.

hat

^ Rüdeshcim. 25. Sept. De.r Rhein gaukreir sich an der Kriegsanleihe mrt einer Ze'-chm-"«

700 000 M. beteiligt. i, ..

I< Nied a. M-, 24. Sept. In der Höchster Stratzr ^ heute mittag das stV-jährige Tochterchen des Arbeiters ^

Schlimm von einem Militar-Lastauto über fahr

Kind war sofort tot. Es iit beim Zerschroten, der tIlI [! von dem Auto erfaßt worden. Den Lenker des Wagens keine Schuld. - $

k Kriftel. 24. Sept. Gestern, abend «egenv ^ brannte die in der Lindenstraße gelegene böttia nieb^r DÄ? <ruf ctluct «30 000 Schaben ist zum aröstten Teil durch Versicherung 0^ ’

bs Weilburq. 24 Sept. Als erster Weilburger ' Fliegeroffizier Oberleutnant H e Y m ^

güüchtsrats Vetzmann hierselbit. das Eiserne Kreuz e

Daß sie es nur wissen:

W. T.-B. London, 26. Sept. (Nichtawtu^, „Neutcr-Bureau" bringt aus New Yorr 25. d. M. eine Berliner Meldung, die über rsU" station Sahvilla eingctroffen und wal,rschclnno, spiriert ist und die besagt, das? angeilchts o» ^ geheuren, von Teutschlaud gebrachten O P k e Reichskanzler v. B c t h m n n n - H o l 1 w e g un ^ Generalstabschef v. Moltkc dem Frieden erst ^ zustimmen könnten, wenn Deutschlands ^

Zukunft völlig rr n a n g r c i s b a r gemacht > • „,

sei. Diese Ansicht sei in D e u t, ch l a « d a l l g e --

Von der Kaiserin. — Prinz Gskar erstran ^.

W". T.-B. Berlin (Schloß Bellevue),

26. Sept- (<

Kaiserin empfing gestern abend den Herr "ütf d o w - R e i iz e u st e i n mit Gemahlin. Herr Wa * brackte einen Brief des Kaisers mit guten Jl « > hi- te n. — Prinz Oskar von Preußen hat nach 5» eingegangencn Nachricht leider sein Regiment vertan ^ sich'in ärztliche Pflege nach Metz begeben musst''. e ,n< große Überanstrengung im Gefecht hat ist

akute Herzschwäche zugezogcn, die unbedingt ^ Pflege verlangt. Bei der guten jugendlichen Natur zen ist zu hoffen, datz die Herzmuskeln sich wieoe tigen und keine nachteiligen Folgen Zurückbleiben.

Dsr Schauspieler Elewiug gefangen ge«o^

Ein neuer Bruch des Völkerrechts.

8 . Berlin, 26. Sept. (Eig. Drahtbericht) Ktr. - l ' '

königl. Schauspieler Karl Clewing, der den ^ „F Frankreich als Meldereiter mitmachte, ist von den ' < 1 <

gefangen genommen. Der kommandierende 10. französischen Armeekorps hat sich bei dieser einen Bruch des Völkerrechts zuschulden . oi

lassen. Mit zwei deutschen Offizieren sollte Ew Parlamentär eine französische Stadt zur p auffordern. In Ermangelung eines Trompel ja Elewing dessen Amt.übernommen. Obwohl man Schutze der weißen Fahne ritt, nahm der k General keinerlei Notiz hiervon, sondern befay' i fangen nahm e des Parlamentärs, der dann Fuß den Marsch nach Paris antreten mutzte.

EuglisÄfe Ksttuna vor der Tatkraft v §. M. §. „Emden".

W. T.-B. Kopenhagen, 26. Sept. „National *$$$1 meldet aus London: Die Tat des Kreuzer- b erwecke- hier allgemeines Interesse .. » ^ ®

wundert den schnellen Vorstoß des Schm^ JÄ Eigenschaften des „Fliegenden Holländers Alabamas vereinigt, des Schiffes, das W«v

iUtllDaimiö ueocauuji, ura „n n n <&* $

amerikanischen Bürgerkrieges über 14 M habe ^ Schrecken der Handelsschisfe. war.

„Emden" Dk-adras nur geringen Schaden zu« ' die Energie, mit der der Kreuzer aus

' - «VW« hnU» 1 v

schauplatze anftritt, mache das Schiff p o V 1 Volke als die. ganze deutsche Flotte, die « (?) Geschützen des Kieler Kanals g e d e a t kog

Sin Kreischärlsr AeberfaA auf eine .

RrauksntransportabLeilung- ^

W. T.-B. Berlin, 26. Sept. (Nichtamtlich) ^ist^

bem Chef des Feldsanitätswes-ens vorliegenden /

im Etappengebiet eine Krankentransportabt-eilung'

Herbeischaffnng verwundeter Franzosen beaus 23. September, vormittags, von sranzösiwst hets. Überfällen worden und hat dabei an Verwu Toten einen Oberarzt und sieben s Krankenträger verloren.