Im Kampfe für die heilige und gerechte Sache unser es Vaterlandes fiel auf den französischen Schlachtfeldern unser Sangesbruder £345
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Gatten, unseren fürsorgenden Vater, Grossvater, Schwiegervater, Onkel und Schwager,
Kassenbote,
nach kurzem beiden zu sich zu rufen
Wiesbaden, Lestershire N. Y., 25. Sept. 1914.
Hermannstr. 20, I.
Die tieffrauernden Hinterbliebenen.
Beisetzung: Samstag, den 2b. Septei nachmittags 4'/s Uhr, auf dem Südfriedhof.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heim> gang unserer lieben Schwester,
Henriette King,
sowie dem Herrn Pfarrer Veesenmeyer für die trostreichen Worte bei der Einäscherung sagen wir unser« tiefgefühlten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Sophie Thielke,
Milheimine Thielke.
Seite 8.
ALend-Ansgabe, 1. Vlatb
Wiesbadener Tagblatt.
Freitag, 25. September 1914.
Ernste Reden in schwerer Zeit.
Ein Zyklus von vier Vorträgen.
Zum Besten der Kriegsfürsorge vom Roten Kreuz und vom Kaufmännischen Verein.
I. Vortrag: Donnerstag, den 1. Oktober, 8Ehr abends, im Festsaal der Turngesellschaft, Schwalbacher Straße 8.
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„Wie erleben wie den Krieg?"
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Vorbehalten« Plätze nur bei Walther Seidel, Wilhelmstr. 56.
Wichtig für Güterversender!
beir.: Zweckmäßige Verpackung beim Eisenbahntransport während des Krieges.
Infolge der voraussichtlich während der Dauer des Krieges anhaltenden Inanspruchnahme der bedeckten Magen durch die Militärverwaltung kann die Eisenbahn für Privatgut fast nur offene Wagen stellen, und zwar in der Regel ohne bahneigene Decken, da diese ebenfalls der Militärverwaltung überlassen werden mußten. Die Güter sind daber bei dieser Beförderungsart den Witterungseinflüssen in weit größerem Maße als bei der Beförderung in gedeckten Wagen ansgesetzt. Da die Eisenbahnverwa!tung keine Hastung für den Schaden übernimmt, der den Gütern aus dieser Beförderungsart in offenen Wagen etwa erwächst, ist es nötig daß die Berfender im eigenen Interesse durch Verwendung zweckentsprechenden Materials (Holzkisten mit Zinkeinlatz, Oelpapier Wachsieinwand usw.) die Güter so verpacken daß eine Beschädigung durch Witterungseinflüsse ausaeschlojen wird. 1522
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Theo Zobel,
Sargmagazin
Hchwalbacherltv.
Liefer ant des 'L- ereinS für Feuerbeftattung.
Uebernahme von Ilebcrsnhruagcn von and nack auswärts mit eigenen Leichenwagen.
Am 22. d. starb den Heldentod fürs Vaterland mein lieber Mann, unser guter Vater und treuer einziger Sohn, der
Hauptmann vom Stabe
Max Stritter.
Kommandeur der 1. Abteilung des Reserve-Feld-Art.-Kegt. Kr. Inhaber des Eisernen Kreuzes.
In tiefstem Schmerz:
Thea Stritter, geh. Neusscr, und zwei Söhne.
Marie Stritter, geb. Geiger* Otto Stritter, m ior a. d.
Sit Amtlichen deutschen liegen im Kontor links der Schalterhalle des Tagblatt-Hauses und in ^ Wlllftliftttt Tagblatt-Zweigstelle Bismarckring 19 zur unentgeltlichen Einsichtnahme offe'
Den Heldentod fürs Vaterland starb unser geliebter Sohn und Bruder,
Gefreiter
Hs fiel im Kampfe fürs Vaterland unser guter hoffnungsvoller Lohn, Bruder und Enkel, der
Unteroffizier der Reserve,
H! im Alter von 20 Jahren. Er war unser Stolz und ' unsere Freude.
Professor Ludwig Zobel
und Frau.
Wir bitten, von Trauerbesuchen giftigst abz ü *
