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^rstag. 24. Zevtembsr 1914.
Abendausgabe.
Nr. 446. . 62. Jahrgang.
^^be von Einzelerfolgen. Gefangene beschütze erbeutet. Noch Kerne große Entscheidung.
Hilii* ® x D Ü c § Hauptquartier, 24. Sept. Der r echte Flügel des deutschen West
es
eitere Sortschritte im westen
, Üeht jenseits der Oise im Kamps. > u n -
Tie U m-
,l. l! s v x x s u ch e der Franzosen haben keinerlei
" gehabt.
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hi. ^er Argonnen
genomrnen.
ist Varennes im Der Angriff schreitet
Htjif die Sperrforts südlich Verdun bi sf" ^"leetcile haben heftige, aus Verdun ^ Maas und aus Toni erfolgte Gegenangriffe -ie "^geschlagen und Gefangene gemacht "lchinengcwehrc und Geschütze er-
^ Cr schweren Artillerie gegen ksorts Trohon, Lcs Parochcs, Camp
. , ...........-
1 1 ",i n s und L i o n v i l l e ist mit sicht-
Lu r i 0 1Q eröffnet worden, fei,* r “ nzösisch-Lothringen und
a>*8r *»>«»
_ ___ an der
Un Clt ’ ® reM 3 E sind die französischen Vortruppcn an §i Uc fetcllen zurückgedrängt, t(! c . , lu ^ r f li tf) c Entscheidung ist noch Auz gcfallen
e ^ S i e it und dem Osten ist nichts Neues
>. $ ivil^^bhenden Karte sind
und
einige der Sperr- T o u l, auf die nach der
ung aus dem Hauptquartier das Feuer
tyfüjjE ^terf
bez-lchnen.
5 r . en Artillerie mit „sichtbarem Erfolg" er-
i jit öc Erichen. Man sieht, daß die beschossenen Forts 4oi,r z (loe die Mitte der Sperrkette zwischen Verdun
Heldentat des 17
Namen der Helden.
{W ^'rlhelmshaven, 23. Sept. (Nich
4
(Nichtamtlich.) Zur
Uh n R bp" ^"'»»>moen, zd. lsepr. i'.'cllliiarniua;.- o»r
!jh ^ -T o ^kuterseebootes „II 9" gehören: Kapitän-
f»t i g e u (Otto), .Kommandant; Öber-
itcli». Spieß; Marineingenieur Schön;
Mi
bi’r “ v ”r \ x ubcrt; Obermaschinist Heine- " derbootsmaate Schoppe und H ö r; Ulz; ^ G e i st, N o s e m a » n, Schenke r,
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Dücrmaschinistenmaatc Marlow, i'- c JOl ij T ( c l ' und H inri ch; die Mnschinisten-
h,; er , vo„ ’s, u u c *' K 1 1 v '• ei ‘
i, 0n ! dessen hiesigen Angehörigen uns, wor ss" . 'Oerer Sj-pssp sickniTlipri'pn mrfp 5
Schober, Lied
i e s-
9" 7,""Erer Stelle Hinweisen, gute Aufnahmen Est Ez' : Verfügung gestellt wurden. Schriftl.),
11 c 11 und Funker-Heizer Sieders.
^„0", unversehrt zurückgekehrt.
2g.
heute
‘‘he to 8 miin-tSept. (Nichtamtlich.) vss WckWabuj.® daß das Unterseeboot „II 9" und
nachmittag unversehrt zurück-
^^uqlischcn Überlebenden.
Dsiq"°on, 23. Sept. (Nichtamtlich.) Dreißig
owv 0e r uiglere ■
fbb , Kurven nach Dem rinrergang
1Ct? Hp[, ^t. n lv® 01 7 er gerettet und in Havwich
wurden nach
dem Untergang der ans
wt, (v 1: ■Hv-t’cttt.i, uim ui o^iumuiu;
bi n auf Harwick) schätzt man die Zahl der
aus I vuuutm ia)Q]3t mar I hl ®etctt.4 'Allesamt siebenhundert "°n.d°r drei . »-
j>d-?uh f ur •-4. «ept. (Eig. Drahtbericht) Ktr,
englischen Panzerkreuzer.
bev" v>it
Bln.
ii,)'-, itnh'^“Sue" 'h ®° n k er 3ug ab. Außer dem Kommandan- t,' 11 * Sctn-p, Kommandant des Geschwaders
280 Gerettete der englischen Kreuzer aus
t,!':Offiziere durch den Dampfer „Flora" ^ ^ denen sich drei Marineärzte und ein
fee
W^er 1 '^ Stttnfo Ämuiden bleiben vorläufig 21 Ver- il f?rd>„«v,, Zurück. Der Chefmaschinist der
H stwunL zurück. Der Chefmaschinist der „Hogue" Urn ^ ' die übrigen haben nur leichte Kon-
^ a r, sr w. fuhren die Engländer von Amsterdam W Serben r 1 9 n J> bei belgischen Soldaten i n t e r - ° Einer der geretteten Engländer hatte
die britische Kriegsslagge eines der untergegangenen Kreuzer mitgenommen. Ans seiner Decke lag die Flagge mit rotem Kreuz auf weißem Feld. Der Matrose streichelte die Flagge fortwährend, wie liebkosend; er war stolz darauf, daß er sie gerettet hatte und sie später nach der Heimat zurückbringen kann. Aus London wird gemeldet, daß 80 Offiziere der vernichteten Kreuzer, die in Harwich anlangten, einen tragikomischen Anblick gewährten. Sie waren nämlich mit Säcken aus Segeltuch bekleidet, da sie nur mit dem Hemd bekleioet ins Wasser gesprungen waren.
Der Eindruck in Holland.
W. T.-B. Rotterdam, 24. Sept. Der „Nieuwe Rotter- damsche Currant" schreibt zu den Erfolgen des deutschen Unterseebootes: Das Gelingen jener kühnen Unternehmung wird den Deutschen das Vertrauen in ihre Flotte stärken und daZ Bewußtsein beleben, daß ihre Flotte den vereinigten englischen und französischen Streitkräften gegenüber, wenn auch nicht überlegen, so doch nicht so. leicht zu vernichten ist, sobald der Feind bereitsFedernlasseu mußte.
W.T.-B. Berlin, 23. Sept. (Nichtamtlich.) Die „Voss. Ztg." meldet aus dem Haag: Wie die Überlebenden der Besatzungen von den in Grund gebohrten englischen Kreuzern erzählen, lagen die meisten Leute, als der Angriff erfolgte, noch in den Kojen; daraus erklärt sich, daß die Geretteten meist nur mit einem Hemde bekleidet waren. Sie kämpften drei Stunden mit den Wellen, ehe sie gerettet wurden. Die englischen Kreuzer gaben keinen Schuß ab. Wie der Kapitän des Dampfers „Titan" erzählt, konnte er 114 Mmin und 3 Offiziere aufnehmen, unter ihnen den Kapitän Solls des Schiffes „Aboukir", der drei Stunden auf einem Wrackstück herumgeschwommen war. Als dieser zu sich gekommen war, erklärte er grimmig lachend: „Das war eine langwierige Schwimmtour", und erzählte, daß er rund drei Stunden im Wasser gelegen habe. Er war von dem ersten Kreuzer, der getroffen war, über Bord gesprungen und von einem andern Kreuzer aufgefischt worden. Als auch dieser getroffen war, sprang er von neuem ins Wasser und wurde vom dritten Kreuzer ausgenommen. Da auch dieser sank, so mußte er zum dritten Mal über Bord springen. Der Kapitän wurde darauf an Bord des Torpedojägers „Lucifer" gebracht.
Der Eindruck über die Vernichtung der drei englischen Grotzkampfschiffe in Italien.
hd. Rom, 24. Sept. Die Vernichtung dreier englischer Panzerkreuzer durch ein deutsches Unterseeboot hat hier allgemein einen großen Eindruck gemacht. Der Erfolg wird von der italienischen Bevölkerung fast höher eingeschätz: als die bisherigen Siege zu Lande. An dem Sieg der deutschen Armee wurde hier ernstlich nie gezweifelt; daß aber auch die Flotte die englische Übermacht zu beschädigen imstande ist, hat man hier nicht geglaubt und darum ist die Wirkung der Nachricht eine um so größere.
Die Kriegsgefangenen der „Magdeburg",
-st- Berlin, 24. Sept. (Eig. Drahtbericht) Ktr. Bln. Wie jetzt aus Rußland bekannt gegeben lvird, sind 60 Mann des Kreuzers „Magdeburg", der in den finnischen Schären von seiner Besatzung in die Luft gesprengt worden ist, in russische Gefangenschaft geraten. Die Verlustliste der „Magdeburg" gab 105 Namen an. Von diesen wurden 75 Mann als vermißt bezeichnet. Tatsächlich vermißt dürften demnach nur 15 Mann bleiben.
Zur Tätigkeit unserer Auslandskrcuzcr bemerkt die „Deutsche Tageszeitung":
Wir sehen deutlich, wie nützlich das Wirken unserer Auslandskreuzrr ist. Es ist aber nicht nur nützlich, sondern verdient in höchstem Matze die Anerkennung des deutschen Volkes. Die Energie, Geschicklichkeit, Kühnheit und Ausdauer unserer Kreuzer wird unter Verhältnissen betätigt, die alles eher sind als leicht und einfach; nach jeder Richtung hin! Wir erinnern uns häufiger Äußerungen hoher britischer Seeoffiziere und Vertreter ber' Admiralität, die sich darüber einig waren: in einem Kriege mit Deutschland werde nach
Verlauf von acht Tagen keiner der deutschen Auslandskreuzer mehr gefechtsfähig auf dem Wasser schwimmen. Jetzt sind siebenmal acht Tage vergangen und, wie die Meldungen zeigen, geben unsere tapferen Kreuzer noch immer recht kräftigeLebensz eichen von sich, obgleich sie beständig, in welchem Teile der Ozeane sie ihre Tätigkeit auch ausüben mögen, jeden Augenblick gefaßt zu sein, erdrückender englischer Übermacht gegenüber zu stehen. Möchten unsere Kreuzer auf den fernen Ozeanen in ihrer schweren und todesveracht enden Tätigkeit wenigstens ahnen, mit welchem Stotze die Gedanken des deutschen Volkes mit und bei ihnen sind. ^ — >-.-v- - -■»
