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Wieder wird'« unruhig draußen. Weich' geschäftig', ängstlich' Treiben in ^(^rafft die Kleider zusammen — eine innere Ahnung läßt ihm keine T%Töffnet die Thiire. Flackernde Lichter, flatternde Gewänder durch den dunklen Gang — Hülseruf und. weibliches Weinen in der Ferne Aufregung iW ^Zrwätts ttnbt ibn die bange Ahnung. - Weit offen ist der Eingang in das flüstere Gemach, wo die tobten Brüder Olympia's liegen. Von dorther

"?^Auf dämmert im Osten der Morgen. Im Leichensaal ist's still geworden. Am Katafalk brennen die Kerzen im stillen Glanz neben vier ,

Unten im Schloß reges Leben voll unheimlich ängstlicher Geschäftigkeit. Militair rückt an. Auch Boten vom Süden mit weißen Fahnen, Verwandte, öe die Tobten aüslösen. Eine schwarze Fahne am Schloßthurm verkündet den Untergang des edlen Geschlechtes, das hier Jahrhunderte läNg^eherrscht. Weih- WM finge* Kmü, W * «Ä «* *** fiifcben Krieger Särge tragend — weinendes Gesinde das Alles sieht nie im Traum Volkmar vorüberziehm thalabwärts, da er oben bei dem Freunde abermals Wache hielt in dem Erkerzimmer, Am Bette neben ihm steht der Bataillonsarzt. Seine Miene verkündet, wie es um den Kranken steht.

Von Zeit zu Zeit röchelt die Brust. Der letzte Kampf ist noch zu überstchen.

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Er Wet sich am den kalten Marmorwänden entlang. Er kommt, et sicht - und wie versteinert fesselt das übermenschliche Grausen den Fuß in ^Bm^r Estrade liegt Olympia. - Ein Blutstrom hat das we^e Ge­wand purpnrn gefärbt ihr Augenstern ist erloschen. Weiber kmeen neben ihr.

Mit lautem Aufschrei wankt bff. Freund ihm entgegen — umfangt ihn mit den-Armen und will ihn mit sich führen. Die Worte hallen unverstanden am M Freundes- Ohr vorüber. Hoch ans richtet sich die Gestalt, er drangt Volkmar's Arm zurück — sein Auge ist auf Olympia gerichtet in ^ecklichster Beängstigung. Unartikulirte Laute ausichpend, stürzt er nun jin ,®etiebtcn umfängt sie mit seinen Armen, reißt sie emporanselnMerndesHcrz, da siebt er die Wunde an der Stirn — ein Pistol liegt Nicht weit davon.

Der Puls schlägt nicht mehr, das Herz hat seinen letzten Schlag gethau. Das siebt das fühlt er — dennoch spricht er zu ihr, aks ob sie noch lebe, mch leben müsse, preßt auf's Neus den Verband auf die tiefe Wunde und überhäuft die Leiche mit zärtlicher Liebkosung.--

' Stunde um Stunde schleicht zögernd vorüber. — Die Sonnenstrahlen faiieit schon schräge von Westen. — Heimgekehrt sind die Schloßleute. — Or­donnanzen suchen dm Hnsarenlieutcnant. — Schon ist die Mannschaft marschbereit.

Es muß sein! .

ß4n Traaiessel ist bereit für den Kranken.

Wenn er nur erwachte aus dem bleiernen Schlaf! «mM ßufj, nicht Gruß wecken ihn — starr, offen, glanzlos stiert das Auge; kem Röcheln mehr,

Arzt faßt die Hand. .

Er ist hinüber," flüstert er m trefer Bewegung.

Roch einmal beugt sich Volkmar über den Tobten. Erne große Thräne källt herab auf das bleiche Gesicht. — Da tönen unten im schloßho^ die Hörner. — Blutigroth fällt der Abendglanz durch die hohen Fenster.

Nun fort -- auf Nimmerwiedersehen!--------- ----------

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