Sekte 4. SILend-AuSgaLe, 1. Blatt.
Von Grit und Blut nicht zu teuer sind. Sie sind wahrhaftig. das Beste, was wir haben, und wir haben damit nicht gespart. Und doch sie lohnen sich. Nicht nur durch die herrlichen Siege. Wir wissen noch nicht, wie wir hinreichend dafür danken sollen. Aber die Siege sind eine Folgeerscheinung. Die Ursache unserer 'Stege ist der Gei st. Über uns kam der Geist und ward der Herr! Das ist der unschätzbare Dienst dieses Krieges an uns.
Wir glauben jetzt, nämlich wir wissen mit ganzer Seele, die Wirklichkeit des unsichtbaren, so gewaltig wirkenden Geistes. Wir kennen die oberste Autorität und neigen unsere Stirne davor. Wir zweifeln und fragen nicht mehr vor dem Geist. In den langen Friedensjahren haben wir die Gelegenheiten des Geistes oft versäumt oder nur halb genutzt. Wir ließen uns gehen und machten es uns schon weithin leicht. Wir wollten nicht immer in der Pflicht das Ganze und das Letzte. Die Franzosen gewannen eine gefährliche Anziehungskraft für uns. Wir waren in Gefahr, ein Rentnervolk zu werden. Wir glichen dem Pferd, das die Faust des Reiters nicht spürt am Zügel. Wir wuchsen in die Breite, nicht in die Tiefe. Es fehlte der große Zug. ... Da kam die eine große Gelegenheit über Nacht und setzte den Hebel an. Und stellte das Ultimatum des Geistes: „Du, deutsches Volk, kannst du noch alles um eines geben, wahrhaftig bis aufs letzte, alles ums Vaterland?"
So ward der Geist der Herr! Wir konnten es noch wie die Vater, wir lächelten verändert unter Gewitterschauern. Es war ja nicht unser Verdienst. Es steckte wohl in der deutschen Art. Und der Geist wurde der Herr. Wir lernten Gehorsam und immer wieder Gehorsam. Welch eine Fülle von Gehorsam bedeutet dieser Krieg! Zuerst war es ein naturhast gewaltiges Muß: „Ich muß fort in den Krieg!" Dann winkte ein unsichtbarer Finger, ' nach dem wir die Auaen hoben und wir sahen: es war mehr als ein fürchterliches Muß: ein heiliges Ich soll. Und dann mit einem Mal war's ein begeistertes: Ich will! . . Zeugnisse über Zeugnisse! Sind Propheten aufgestanden in unserer Mitte? Die Soldaten gehorchen ohne Befehl auf Augenwinken. Ihre Offiziere schonen sich nicht. Die Verlustlisten bezeigen es. Welch eine Fülle von Gehorsam bedeutet die Kriegsleitunq selber. Und schon die Mobilmachung? Was die Eisenbahn geleitet hat, ohne Betriebsunfall. Und das Rote Kreuz, welch eine Fülle von freiwilligem Gehorsam! Alle ohne Ausnahme, wir spürten den lebendigen Ruck durchs Ganze. Jetzt gilt es! Das Pferd spürte den Reiter: Der Geist ist der Herr! Welch ein unschätzbarer Dienst! Der Geist ist der Oberbefehlshaber und die o b >e r st e K r i e g s- l e i t u n g im deutschen Weltkrieg!
Deutsches NsW.
* Die Nicberfüllbachcr Stiftung des verstorbenen Königs der Belgier. Das Auswärtige Amt in Berlin forderte von einem hervorragenden Staatsrechtslehre!: ein Gutachten über die koburgischen Ansprüche an die Niederfüllbacher Stiftung des verstorbenen Belgierkönigs ein.
Das Hochvcrratsverfahrcn gegen Blunrcnthal cingelcitet. W. T.-B. Straßbnrg, 19. Sept. (Nichtamtlich.) Wie das Kriegsgericht Straßburg bekannt gibt, ist gegen den Rechtsanwalt Blumenthal Untersuchung wegen Hoch- und Landesverrats eingeleitet und sein Vermögen mit Beschlag belegt worden.
krsür im& Slot?®.
Der Kaiser 25 Jahre Chef des KönigsulanenregimentS. Im Kaisermanöver 1859 erklärte sich der Kaiser zum Chef des 1. Hannoverschen Ulanenregiments Nr. 13 in Hannover, das seitdem den Namen Königsulanenregiment führt. Bet der Parade auf dem Kronsberge führte er das Regiment der Kaiserin und den fürstlichen Manövergästen vor. Beim Feldgottesdienst auf dem Waterlooplatze am 15. September trug der Kaiser zum ersten Male die Uniform des Regiments, ebenso beim Nennen auf der Bult am Nachmittage und beim Festmahl im Ständehause. Ander? wie es geplant war wird der Tag gefeiert. Das Regiment steht im Felde und hat auf dem Schlachtfelds 1914 Gelegenheit gehabt, dem hohen Chef seine Treue zu beweisen.
Ku§?<mö-
Balkanstaatsn.
Neue bulgarische Diplomatcnernennungcn. W . T.-B. Wien, 19. Sept. Die „Reichspost" meldet aus Sofia: Die bulgarische Negierung errichtete eine neue Gesandtschaft in den V e r e i n i g t e n Staaten. Zum Gesandten wird Professor Panaretow, ehemaliger Professor am Robert» College in Konstantinopel, ernannt; zum Generalkonsul in Budapest ist der Leiter der bulgarischen Telegraphenagentur in Konstantinopel Dorew ausersehen, dessen Ernennung unmittelbar bevorsteht. !
Bus Stadt rmö £an&.
Mssbadener Nachrichten,
fttjs dem StaS>tparIam<mt.
_ Im Stadtparlament wurde gestern wieder einmal mit der „S ü d d e u t s ch e n E i s e n ü a h u - Gesellschaft" abgerechnet. Recht scharf, aber nicht zu scharf. Bei der Besprechung der Notstandsvorlage wies Herr B a u m b a ch bereits auf das Verhalten der „S. E.-G." hin. Er meinte, wenn sie wolle, ließen sich auch bei ihr eine ganze Anzahl Arbeitsloser unterbringen. Es wende viel darüber ge- * ftoßt, daß zu wenig Wagen gefahren würden; die Schuld trage das unglückselige Sparsystem. Jeder Schaffner werde auch cils.Fahrer ausgebi-ldet, um am Lohn zu sparen. Recht eigenartig nimmt sich das folgende ans: Bon dem Anwärter auf ein Schaffner-Fahrer-Pöstchen bei der Straßenbahn verlangt die „S. E.-G." nach Herrn Baumbach dies: Eine Kaution von 50 Mark, eine ärztliche Unter?
MesvadSArr TagdlaK.
suchung, die der Mann ans seiner Tasche bezahlen muß, eine Dienstmütze, die er auf seine Kosten anzuschaffen hat, einen vierzehntägigen Einführungsdi-enst, der mit 1 M. 25 Pf. täglich^ bezahlt wird. Besteht der Anwärter nach 14 Tagen die Prüfung wicht, dann hat er das Geld, für die ärztliche Untersuchung und die Mühe umsonst ausgegeben. Die „S. E.-G." schickt ihn ohne einen Pfennig Verdienst fort.
Herr Oberbürgermeister G l ä s s i n g, der am Schluß der Sitzung auf eine Anfrage des Herrn H a n s o h n antwortete, erklärte zunächst, daß der Magistrat die Ausführungen der Herren Baumbach und Hansohn Wort für Wort unterschreibe. Dann teilte er den Antrag mit, den die Stadtverwaltung bei der König!. Regierung gestellt hat, und der lautet:
„D e r S. E.-G." den Betrieb zu entziehen
und ihn der Stadt zu übertragen", da sie ihrer Verpflichtung, im Interesse der Arbeits- losenfürsorge um Ersah für das zur Fahne einberufene Personal bemüht zu sein, nicht Nachkomme. Diese Mitteilung des Herrn Oberbürgermeisters wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Keine Stimme erhob sich zur Verteidigung der angeklagten „S. E.-G."!
. In dem in der gestrigen Abend-Ausgabe enthaltenen Artikel: „Die „S. E.-G." wehrt sich" sind in der vierten Zeile von oben die Worte „und 6" zu streichen, und in der 13. Zeile von oben muß es heißen: „Auf der Linie 7 ist man usw." Nach dieser notwendigen Richtigstellung noch einmal: Die „S. E.-G." wehrt sich. Sie sagt nämlich zu den Ausführungen des Herrn Baumbach: Über die Stellung einer
Kaution werde von Fall zu Fall entschieden. Die Fälle seien nicht selten, daß einem in besonderer Notlage befindlichen Dienstsuchenden die Kaution gestundet und dann später nach und nach am Gehalt abgezogen werde. Die Schaffner bekommen einen Tagelohn von 3 M. 59 Pf., ebenso die Wagenführer; diese erhalten aber noch etwa 14 M. monatlich an Stellenzulage und Prämien. Das alte Personal sei als Wagenführer und Schaffner ausgebildet worden, das jetzt zur Einstellung gelangende werde indessen nur als Schaffner oder nur 'als Wagenführer ausgebildet, da sie, die „S. E.-G.", selbst das größte Interesse daran habe, möglichst bald die Personallücken auszufüllen. Die Ausbildungszeit betrage für Schaffner 5 bis 6 Tage und für Wagenführer etwa 11 Tage.
Wsr müssen annehmen, daß dem Magistrat auch die Anstellungsbedingungen der „S. E.-G." bekannt sind, von denen man allerdings nicht behaupten kann, daß sie es arbeitslosen und mittellosen Leuten leicht machen, sich um ein Schaffner- oder Wageuführerpöstchen zu bewerben. Wenn der Magistrat trotz seiner Kenntnis zu der Stellung des oben mitgeteilten Antrags gekommen ist, so darf man überzeugt sein, daß er begründete Ursache dazu hat.
Das Siegesgeläute.
„Man ist bisher hierorts des Glaubens gewesen", so schreibt uns ein höherer Kommunalbeamier, „das Läuten der Glocken bei größeren Siegen werde vom Gouvernement Mainz verfügt. Dies ist, wie wir erfahren, nicht der Fall. Eine Stadt im Festungsbereich Mainz, die derselben Ansicht war, hatte gebeten, cs möchte ihr der Befehl dazu direkt durch Telephon oder Telegraph übermittelt werden, ebenso eine etwaige Anordnung wegen Ausfalls des Schulunterrichts. Daraufhin hat das Gouvernement Mainz amtlich mitgeteilt, „es habe keinerlei Verfügung über den Schluß der Schulen bei Eintreffen von Siegesnachrichten erlassen, ebensowenig über das Läuten der Glocken. Hierfür sei die Vorgesetzte Zivilbehörde zuständig."
Demnach käme also für den Regierungsbezirk Wiesbaden allein . der Herr Regierungspräsident in Betracht. Falls er das Läuten der Glocken anordnen wollte, so wäre es zu empfehlen. die Städte Wiesbaden, Biebrich, Hoch heim und vielleicht auch Eltville, sowie die um Wiesbaden her- umliegenden ländlichen Gemeind e n durch Telephon auffordern zu lassen, von einem bestimmten Zeitpunkt ab, etwa y % Stunde nach seiner Entschließung, alle Glocken der Stadt läuten zu lassen. Dieses gemeinsame Läuten würde einen gewaltigen Eindruck machen und könnte mit keinem sonstigen Läuten verwechselt werden. Da die Glocken wohl überall im Eigentum der Kirchengemeinden stehen, wäre es Sache der Magistrate und B ü r g e r m e i st e r, mit diesen ein- für allemal eine Vereinbarung zu treffen. Aber brauchen wir denn erst einen Zwang, eine behördliche Verfügung? Können wir nicht ohne eine solche unseren Gefühlen Ausdruck geben? Das Geläute soll der Allgemeinheit Kunde geben von einem neuen Sieg, mit der Freude aber den Dank verknüpfen gegen den allmächtigen Lenker der Schlachten. Es ist also eine Herzenssache, das Geläute entspricht unserem inneren Bedürfnis. Meldet daher derGeneralquartiermeister in seiner schlichten Weise einen neuen großen Sieg, so können die Bürgermeister auch aus sich heraus das Läuten der Glocken veranlassen, und damit in Wiesbaden und Umgebung das Geläute um so gewaltiger und erhebender wirke, möge der Wiesbadener Oberbürgermeister sich baldigst mit den Rachbargemeinden in Verbindung setzen und eine Vereinbarung treffen, daß in Zukunft alle Glocken auf ein von ihm gegebenes Zeichen ihren hehren Klang ertönen lassen."
Inzwischen hat Herr Polizeipräsident v. S ch e n ck für den Stadtkreis Wiesbaden die Regelung des Siegesgeläutes in die Hand genommen. Die Bitte, die der Herr Verfasser am Schluß seiner Ausführungen an Herrn Oberbürgermeister Glässing richtet, muß nunmehr jedenfalls an den Herrn Polizeipräsidenten gerichtet toerden.
— Das Eiserne Kreuz erhielten der Hauptmann der Reserve im. Großherzoglichen Leibgarde-Regiment Nr. 115 Walter Martert von hier sowie der Hauptmann im Infanterie-Regiment Nr. 28 Joseph Rech mann, Königl. Polizeiinspektor in Wiesbaden.
— Fürs Vaterland gestorben. Der Leutnant und Regi- mentsadjutant Hans Schröder im 4. Magdeburgischen Infanterie-Regiment Nr. 67 ist auf dem Feld der Ehre gefallen. Ein tragisches Schicksal wollte es, daß der tapfere Offizier, dessen Vater, der Hauptmann Heinrich Schröder (Kriegsveteran von 1870/71) in Wiesbaden wohnt, einen Tag vor seinem Tod mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden ist.
— KricgSvcrsichcrung. Die „Nassau-Log e" hat für 1000 M. Anteilscheine bei der Nässauischen Kriegsversicherung erworben und sie den Familien von 50 Kriegsteilnehmern in Wiesbaden und im Regierungsbezirk Wiesbaden zur Verfügung gestellt. — Die ausübende Mitgliedschaft des Männer- gesang-Vereins „Concordia" hat einstimmig beschlossen.
Samstag, 19. September 1911.
Nr.
43S
B 1
neben einer anderen Stiftung für Kriegszwecke, ihre iw ö stehenden Sangesbrüder (zurzeit 24) in die Nassauische K" ^ Versicherung .einzukaufen, Die hierfür nötigen Barmit-cl ft ebenfalls zum großen Teil durch frei-willige Beiträge — Samaritcrlursus. Für diejenigen Damen, die die Liste der Samariterabteilung vom Noten K ^ eingetragen und noch keinen theoretischen Lehr8° j durchgemacht haben, bietet sich jetzt noch Gelegenheit ft theoretischen Ausbildung. In der nächsten Woche W* nämlich im Kurhaus — Eingang Sonnenberger ©WB drei neue Lehrgänge, die von den Herren D*. "h Heinz Müller (5 bis 6 Uhr), Dr. meö: Sugettr
b
( 6 t/ 2 | bis 7t4j Uhr nachmittags) und Sanitätsrat
D'e
Stricker (5 bis 9 Uhr abends) abgehalten werden. *•- Meldung für die Listen der drei Herren erfolgt, wie aus" Anzeige her vor geht, Montag, vormittags von 9 bis 12 M 1 ' Festsaal des Rathauses. - J
— Verwundete treffen tagtäglich hier ein, wenn cs dabei auch nicht immer um Sammeltransporte handelt- J für Tag sind es 30 bis 40. Heute vormittag kam ein Autc . -größeren Anzahl von Verletzten, dem Anschein
direkt vom.-Schlachtfeld kommend, hier an.
Für die Absender von Feldpostpirketen.
Die
schäfts stelle der Immobilen Etappenko m w dantur 2, an welche Pakete der Ersatztrupp entc
er#
für Nachbeförderung an im Feld stehende Truppen liefert werden müssen, ist in Frankfurt a. M.-Süd, iKins^,
Hasenpfad. Der Telephonanruf lautet vorerst: •'
Nr. 75". Einzelpakete, welche von Angehörigen der iw vft stehenden Soldaten an die Ersatztruppenteile oder die ^ Kommandantur per Post ausgeliefert werden, müsse" ^ einer Begleitadresse versehen sein, welche die Adresse des . sahtruppenteils oder der obigen Etappenkommandantuc hält. Außerdem muß bekanntgegeben sein, für wen dieA düng im Feld bestimmt ist. Diese Pakete kosten bis einsIsi lich 3 Kilogramm 20 Pf., von 3 Kilogramm bis 5 Kilogcesi^ Höchstannahmegewicht, die übliche Posttaxe. Die müssen gleich wie alle Feldpostsendungen behandelt und deutlich geschrieben sein. Alle diese Bestimmungen^ treffen lediglich das 18. Armeekorps und 18. Reserve-m k°rps. ,
.— Eine Zentralstelle zur Feststellung des bcW* Materialbedarfs. Die Handelskammer Wiest "ft,., hat beschlossen, ähnlich wie die Handelskammer
si
Si
a.
eine Zentralstelle einzurichten, deren Aust . p sein soll, die Fabrikanten über den vorliegenden
ii ie
staatlichen und militärischen Behörden, der Gememdeve^ tungen und des Roten Kreuzes usw. zu unterrichten ^
Krieg hat viele neue Bedürfnisse hervorgerusen, für \jf Befriedigung in zahlreichen Fabriken die technische setzung nicht leicht zu beschaffen ist. Die Fabrikanten daher leicht ihre Fabrikationen dem veränderten
*ie
Passen und ihre Arbeiter während des Kriegs beschästiscirl^! sind jedoch an der Ausnutzmrg dieser Möalickik<üt olt da gehindert, daß sie sich über das Maß un den Bedarfs keinen Überblick verscha Mangel soll die Zentralstelle abhelsen. Es darf vorn
den Bedarfs keinen Überblick verschaffen können.
Mangel soll die Zentralstelle abhelfen. Es darf voraUE^ ^ werden, daß die staatlichen und militärischen Behörd^^ Zentralstelle der Handelskammer Wiesbaden über den ® «t,
und die Vergebung von Arbeiten Mitteilung machen
- " . tjr
Der Herr Regierungspräsident hat bereits eine Znsa^
— Hunde als Helfer ans dem Schlachtfeld. Es ist kommen, daß nach Schlachten Verwundete noch fünf her im Gebüsch, in Wäldern usw., abseits vom Schtc „ entdeckt worden sind. Diese Tatsache hat zu dem führt, Hunde zum Absuchen der Schlachtfelder nach ^ wundeten abzurichten, und als eine der ersten Städtc- ^ es Wiesbade n, welches diese Anregung in die setzte. In der Hauptsache sind an dem ersten hier
Zweck veranstalteten Kursus Polizeihunde beteiligt, B is
st eben Tiere. Am 30. d. M. ist der Kursus beendet, Hunde können in die Front abgehen. Zu einem zwesteft^tl sus liegen bereits Anmeldungen vor. Die Kriegshundc
den Sanitätslolonnen zngeteilt.
- - st»',
— Die Kriegsanleihe. Die Israelitische K"
gemeinde zu Wiesbaden hat für die Kri-egsanleihs .^0 Mark gezeichnet. — Der Vorstand des „K a u f m ä n
ul 1
Vereins Wiesbaden" hat beschlossen, von der Kriegsanleihe 8000 M. zu zeichnen. ^
— „Ernste Reden in schwerer Zeit." Der männische Verein Wiesbaden" hat bekaiuv.^^ schlossen, von der Veranstaltung der alljährlichen träge Abstand zu nehmen und die hierfür auf#
Kosten im Betrag von nahezu 4000 M. für die Kriel zu bestimmen. Vielfach geäußerten Wünschen aus ^ und anderen Kreisen entsprechend, wird der Verein
k
im kommenden Winter für die geistige Belebung
-
,«
Stadt tätig sein, nur iverden sich die Vorträge in j / deren Rahmen abspielen als seither. Der Verein P* , # nächst die Abhaltung von vier Vorträgen unter ^ jjiej
samttitel „Ernste Reden in schwerer Zeit". Als Red#^
für sind in Aussicht genommen und haben zum Teil 8 ait Pfarrer Traub (Dortmund), Reichstagsabgeordne/ , F
mann, Professor Theobald Ziegler (FranksN
chi-
Ses
10,
Pfarrer RiddeIme y e r (Nürnberg). Der _ er j* e UIt ö ä^ (
wird am Mittwoch, den 30. September, stattfinden, ..getftft beginnt Pfarrer Traub mit dem Unterthema „28r e 1 wfy den Krieg erleben?" Die Vorträge sollen der
s
meinheit zugängig gemacht toerden und der Reine: Kriegsfür sorge des Roten Kreuzes und a J
"4
«ricgsjuiiorgc oes moren nreuzes . Z pr, inännischen Vereins" verwandt werden. An Stelle
stattfindenden Handelshochschulkursus soll ein vate"
scher Hoch schulkur sus veranstaltet werden. $1 ä,
Q.
Professor Ohr von der Universität Franksu^ Wonnen. Professor Ohr wird sechs Vorlesungen übe
land und die Großmächte der Gegenwart" abhalten-^,^ ^ — Heizung im Herbst. Es kommt jetzt bald Zeit, wo sich in unseren WOmungen für einig" y Tag das Bedürfnis nach Heizung geltend macht- stiiily
wird es nur deshalb nicht befriedigt, weil ^ f' e scheuen, der mit dem Anfeuern der gewöhnlichen
Zentralheizung verbunden ist. Die Folgen der ^^te" stellen sich dann bald in Form von Erkältungskra Diesem Übelstand abzuhelfen, ist der G a s o f e n ^
bei geringstem Raumbedarf schon im Augenblick
no tmC nfc" ft
triebnahme die volle Heizkraft entwickelt, seiner Größe ist dann die zur Behaglichkeit peratur in wenigen Minuten erreicht. Wenn: lC Schuldigkeit getan hat, wird das Gas abgedreyt- ^ kann man sich doch nicht denken! Der Gasofeil allein in der Aisichasfiing, sondern auch zufom
cm
Keq"sj f
^5
