Sette L. _ Abenb-Ausgave, 1. Blatt» MröSbKdSULI TügÜ!E. Samstag, 19. September 1914. Nr. 1^,
hätten? Übrigens ist nicht nur die Feldpost der Verbesserung bedürftig, sondern auch die Post im allgemeinen. Besonders sind die Postämter sehr mangelhaft mit Personal besetzt. Behörden, die dem Publikum dienen sollten, müssen sich in erster Linie dazu berufen fühlen, daß sie den Anforderungen gerecht werden. Es gibt genug st ellenlose Leute, die Verwendung finden könnten. Wenn die Behörden sagen, sie können nicht, dann wollen sie nicht. Aber der blinde Bureaukratis- m u s ist schuld! Ihn adzu st reifen sollte eine der ersten Lehren des Krieges sein. (So also besagt eine vom Wolfs- schen Telegraphenbureau verbreitete Meldung! Schrift!.)
Gemeine Behandlung deutscher Gefangener in Frankreich.
Der badische Bezirksarzt Dr. Stengel, der bei Mülhausen Mitte August von den Franzosen gefangen genommen worden war und später entlassen wurde, protestiert gegen die unwürdige Behandlung der deutschen Gefangenen in Frankreich. Die fanatische Bevölkerung stieß die wüstesten Beschimpfungen gegen die deutschen Soldaten aus. Dr. Stengel war in Clermond-Ferrand (Puy de Dome) unterge- bracht. Die Verpflegung war schlecht und der Aufenthalt in frischer Luft erst nach Einbruch der Dunkelheit und nur auf kurze Zeit erlaubt. Die Uniformen wurden zerschnitten und die Gefangenen in jeder Beziehung gedemütigt. Besonders beteiligten sich die Frauen an den Beleidigungen der Deutschen. Genau so ist es schon 1876 gewesen. Und das nennt sich „graittie nation!"
Nationales Selbstbewusstsein und Kriegsgefangene.
Die Verleugnung des nationalen Selbstbewuhtseins gegenüber Kriegsgefangenen hat bisher als eine traurige Eigenart gewisser Vertreterinnen deutscher Weiblichkeit gegolten. Ans einer Bekanntmachung des stellvertretenden Generalkommandos des 1. bayerischen Armeekorps geht aber hervor, daß es auch unter den deutschen Männern Ehrvergessene gibt, die im Verkehr mit Kriegsgefangenen gegen die Gebote nationaler Selbstachtung grob verstoßen. Das bezeichnete Generalkommando macht nämlich folgendes bekannt:
„Die kürzlich ergangene Warnung, Kriegsgefangenen gegenüber nicht sein Deutschtum zu vergessen, ist leider abermals nicht beachtet worden. Einer von denen, die nicht wissen, was sich gehört, ist der Grotzkaufmann Mar ix in München. Gegen ihn ist die S t ra f ei n schrei tu ng veranlaßt worden."
So bedauerlich es ist, daß gegen einen Mann von der Lebensstellung des Genannten aus einem derartigen Anlaß vorgegangen werden muß, so wirksam dürfte dieses Vorgehen sein. Denn da das Vorgehen nicht aus der Einleitung des Strafverfahrens, sondern auch auS der öffentlichen Bekanntgabe des amtlichen Einschreitens besteht, ist es in hohem Grade geeignet, sowohl im vorliegenden einzelnen Falle die notwendige Sühne für die Verletzung des nationalen Selbstbewußtseins herbeizuführen, wie im allgemeinen abschreckend zu wirken. Das Verfahren des bayerischen Generalkommandos verdient nach Leiden Richtungen auch dort Nachahmung, wo weibliche Personen Kriegsgefangenen gegenüber beweisen, daß sie nicht wissen, was sich gehört.
Hcimbeförderung von 1600 Engländern aus Berlin.
Berlin, 18. Sept. Im Lauf der nächsten Zeit werden ungefähr 1600 Engländer, die sich bis jetzt hier aufgehalten haben, durch Vermittlung der amerikanischen Botschaft über Holland heimbefördert.
Belgische Hinterlist.
Wl T.-B. Köln, 19. Sept. In der „Köln. Volkszeitung" gibt ein Augenzeuge über das schneidige Vorgehen einer deutschen Proviantkolonne in Belgien, bei dem auch ein hinterlistiger Streich der Belgier vereitelt wurde, folgenden Bericht: Eine belgische Schwadron führte auch ein Auto
mobil vom Roten Kreuz bei sich. In ihm lagen zw ei markierte Verwundete. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß sie gar nicht verwundet waren. Sie wurden mit dem Oberst als Spione verhaftet. Es war augenscheinlich beabsichtigt, das Automobil nach Brüssel einzuschmuggeln. Der Oberst solle als Arzt funktionieren. Die beiden ihn als Verwundete begleitende Soldaten hatten den Auftrag, den Stab des Regiments zu überfallen. Wäre dies geglückt, so hätten schlimme Folgen entstehen können.
Der russische Kück;ug und die russische Schande.
von unserent zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatter.
Armee-Oberkommando Ost, 14. September.
Das deutsche Heer verfolgt die geschlagene russische Armee Rennenkampf mit allen Kräften, die Mann und Roß herzugeben vermögen. Unsere Infanterie ist in diesen Tagen fünfzig und sechzig Kilometer marschiert und hat sich am Abend ihre Quartiere erst mit dem Bajonett erobern müssen. Diese beispiellose Leistung unseres Ostheeres wurde erreicht nach den Anstrengungen einer dreitägigen Schlacht, nach ungeheuren Märschen eine Woche vorher bei der Einkesselung der russischen Narew-Armee.
Wir fuhren gestern im Automobil fünfundsiebzig Kilometer bis fast zur russischen Grenze an unseren Truppen entlang.
Sie marschierten vorwärts, der starke Regen hatte die famosen Provinzstraßen in kleine Moräste verwandelt. Sie marschierten über und über bedeckt und beschmutzt und sie sangen Soldatenlieder. Und plötzlich fing eine Kompagnie an „Deutschland, Deutschland über alles" zu singen. Ich habe das Lied in den letzten Tagen, ehe ich von Berlin abreiste, in manchen Cafös singen hören, daß ich meinte, ich würde es nie wieder gern hören können. Man sang es, wie man vorher „Puppchen" gesungen hatte, als patriotisches Modelied. Hier wurde es wieder frisch und hell, und die Thüringer und Hessen marschierten dazu in den sinkenden Abend. Man muß e§ in jedem Bericht wiederholen, man müßte jeden Tag zweimal schreiben: dieses Ostheer, aus allen Ecken zusammengerafft'
und zusammengekratzt, überanstrengt und zerschossen, ist herrlich, über alle Matzen herrlich. Die ostpreußischen Armeekorps, die seit Beginn des Feldzuges hier an bitterer und schwerer Arbeit sind, verdienen den heißesten Dank Deutschlands. In unfern deutschen Armeen in Ost und West tut sicherlich jeder seine Schuldigkeit, sie aber haben mehr geleistet als man annehmen durfte, daß selbst deutsche Soldaten zwingen könnten.
Ein deutsches Flugzeug über Antwerpen.
IV. T.-B. Amsterdam» 18. Sept. „Nieuws van den Tag" meldet aus Antwerpen vom 17. September: „Heute früh flog eine deutsche „Taube", aus westlicher Richtung kommend, über die Stadt. Sie wurde durch einen belgischen Zweidecker vertrieben, der sie eine Strecke südlich verfolgte. In der Umgebung von Dendermonde wurde heute zwischen Deutschen und Belgiern gekämpft.
Serbien bittet Nutzland um weitere Hilfe.
*** Wien, 19. Sept. (Eig. Drahtbericht) Die „Süd- slawische Korrespondenz" meldet: Der serbische Metropolit
Michael ist in Petersburg eingetroffen und wurde vom Zaren in Audienz empfangen, der ihm ein Handschreiben des Königs Peter überreichte. Wie ver. lautet, hat er die Mission, die russische Regierung im Hinblick auf die Lage Serbiens, zu einer ausgiebigen Hilfsaktion zu veranlassen, da die bisherige Hilfe ungenügend erscheint. Es wird erklärt, eine russische Hilfsaktion sei sofort schon mit Rücksicht auf die Stimmung der Bevölkerung notwendig.
Ein englischer Kreuzer gesunken?
Die in Buenos Aires erscheinende „Laplata-Post" berichtet in ihrer jetzt eingetroffenen Nummer vom 11. August folgendes: Dem Hafenpräfekten von Rio meldete der Kapitän des brasilianischen Dampfers „Jtaitube", daß er ans hoher See Rettungsboote, Waffen und Rettungsgürtel des englischen Kreuzers „Glasgow" gefunden habe. Ferner wurde gemeldet, daß dieses englische Kriegsschiff auf hoher See Kohlen nahm. Bald darauf sei ein zweites Kriegsschiff am Horizont erschienen, das der Kapitän für ein englisches gehalten habe, das aber ein deutsches gewesen zu sein scheint. (Die Kriegsflaggen beider Flotten sind aus der Ferne schwer zu unterscheiden.) Eine dritte abends in Buenos Aires verbreitete Meldung besagt, der „Glasgow" sei bei Punia Arenas auf der Fahrt nach der Westküste gesichtet worden. Aus diesen Meldungen läßt sich mit viel Wahrscheinlichkeit entnehmen, daß ein deutscher Kreuzer das englische Kriegsschiff „Glasgow' in Grund gebohrt haben wird. Es ist ausgeschlossen, daß der „Glasgow" vorgestern bei Rio und gestern bei Punia Arenas gesichtet worden sein kann. Ein Kriegsschiff, das nur flieht, wirft auch nicht Rettungsboote über Bord.
Das Kriegsschiff „Glasgow" ist ein moderner g e - schützt er Kreuzer von 4900 Tonnen Wasserverdrängung und etwa 26 Seemeilen Geschwindigkeit, das 1909 vom Stapel lief. Der Kreuzer hatte eine Bemannung von 876 Mann.
Ein ungarischer Adriadampfer versenkt?
W. T.-B. Fiume, 19. Sept. Die Direktion der Seeschiffahrtsgesellschaft Adria teilt amtlich mit, daß der Adriadampfer „Bathory", welcher von Havre nach Fiume , mit einem englischen und französischen Freibriefe unterwegs war, in der Nähe des Hafens Vigo gesunken ist. Die Direktion der Adria-Gesellschaft hat jedoch weiterhin er- jahren, daß das Schiff versenkt wurde und erklärt Beweise zu haben, die zur Grundlage von Schadenersatzansprüchen geeignet sind. Die Mannschaft des Schiffes ist gerettet worden.
Unser „Soeben."
Ein Lebenszeichen vom „Goeben", das uns die Bestätigung bringt, daß das Kriegsschiff bei all seinen Wagnissen und kühnen Taten unversehrt geblieben ist, meldet laut „Rhein.-Ztg." eine „Wafscrpostkarte" eines Solinger Matrosen von: 4. September. Der junge Mann, Willi B., schreibt seinen Eltern u. a.: „Am 29. August erhielt ich endlich eine Karte und zwei Briefe, abgeschickt Anfangs August. Das gab eine Aufregung auf dem ganzen Schiff, als das P o st s i g n a I nochmals ertönte nach so langer Zeit. Es ist ja für uns ein so schlechter Postverkehr, wer weiß, wann diese Karte ankommt. Ihr möchtet gerne wissen, wo wir sind und was wir machen? Leider kann ich nichts Näheres schreiben, sonst bekomme ich die Karte wieder zurück. Nur soviel sei zu eurer Beruhigung gesagt, daß der „Goeben" noch nicht mal eine Schramme aufzuweisen hat! Und da schreiben die fremden Blätter von „In die Luft gesprengt" und dergleichen. Morgen laufen wir einen Hafen an, wo diese Karte weggeht. Was der „Goeben" schon alles auf dem Gewissen hat, werdet ihr wohl sck.n zum Teil gelesen
Nun ist Ostpreußen frei. Die Russen haben sich unserer Klammer rechtzeitig entzogen. Unsere Truppen, die durch die masurischen Seen gegen den südlichen russischen Fluges oorgingen, mutzten stärkeren Widerstand überwinden, als man gelgaubt hätte. Rennenkampf hat das 22. finnische Schützenkorps ihnen entgegengeworfen, das mutzten unsere Korps erst fovträumen. Dadurch gewann der nördliche russische Flügel Zeit, den Rückzug anzutreten. Er ließ seine kunstvoll gebauten Stellungen vor G erbauen im Stich und marschierte ab. Neun Tage lang hatte Rennenkampf alles auf den deutschen Angriff borbereitet. Man konnte Artilleri-eftellungen sehen, die mit einer Sauberkeit gebaut waren, daß der alte Ruf der Russen als gute Defensivtruppe sich, was die Befestigung der Stellung anbelangt, durchaus bewährte. Die prächtigen alten Eschenalleen von Gerdauen nach Nordenburg hatte man kilo- meterlang niedergelegt, die Bäume auf die deutsche Anmarschseite gelegt und jeden'Ast und jedes Ästchen säuberlich angespitzt. Jnfanterieschützengräben hatte man mit abgedeckien Laufgängen versehen. Es wurde nicht einmal der Versuch gemacht, die Position ernstlich zu halten. Wir haben den Russen aus Ostpreußen herausmarschiert mit einer so sicheren Überlegenheit der Strategie, das; der alte Haudegen Rennenkampf es nur noch versuchte, den Rückzug zu retten.
Dieser letzte Versuch, das, russische Heer einigermaßen intakt über die Grenze zu bringen, ist infolge unserer beispiellosen Verfolgung auch gescheitert. Die russische Armee Rennenkampf zieht sich nicht mehr zurück, sie läuft in heller Flucht und unsere Operationen gegen sie sind, da ich diese Zeilen schreibe, in vollem Gange.
Ostpreußen ist frei, es ist von Räubern und Mordgesindel befreit. In meinem letzten Bericht schrieb ich, daß so viel bewiesen sei, daß kann: noch etwas übrig bleibt. Es steht fest, daß es kaum eine Gemeinheit gibt, die die russischen Soldaten in Ostpreutzen nicht begangen haben. Ich konnte mich durch den Augenschein von Tatsachen überzeugen, die der Europäer schlechthin für unmöglich hält. So weit man von der Landstraße aus das flache Land überblicken kann, ragen die Brandruineu der Bauern- und Gutsgehöfte. Nur die größeren Städte sind verschont geblieben. Das kleine Nordenburg (3000 Einwohner), in dem wir übernachteten, haben die Soldaten des Kaisers aller Reußen in einem Zu
haben, das andere erfahrt ihr später. Unsere „28-Zentz"■ sind nicht schlecht. . . . Ihr werdet es bald aus der o ^ erfahren, wenn die Sache vorüber ist (hoffentlich die wir Vorhaben. Wenn wir bloß bald losbollern w" . Wenn der „Goeben" auch in die Luft geht, für mich M J j/ nicht schlimm, ich „bin ja . . . bei der Musik", wie S* ß schreibt. Also seht die Sache nicht so schwarz an; was , men soll, kommt doch. ES wird schon alles gut gehen! viele Grütze aus dem . . . meer!" ]
Die neue Tätigkeit des englischen Admirals LimpA ?
Die „Deutsche Tageszeitung" erinnert daran, b&ij} t einigen Tagen die italienische Presse mitteilte, der RK ' i Befehlshaber des englischen Geschwaders in den tistw r Gewässern sei zum Chef des englischen Mittelmeo schwaderS ernannt worden. Es liegt nahe, jetzt, die englische Marinekommission in der Türkei ihren ^ genommen hat, zu vermuten, daß in Wahrheit g
Limpus, der Chef dieser Kommission, jetzt die ,,
des englischen Mittelmeergefchwaders übernommen hw'^ ^ Ernennung würde nicht ohne Interesse sein, da der SP j der mitsamt seinen Offizieren sich nach Kräften in F j ^ Hafter Weise bemüht hat, die türkische Flotte unbra ■ ^ bar zu machen, seine Zeit im übrigen dazu benutzt 9 , j dürste, um sich in den Dardanellen und ihrer Umgebung. # hörig umzuschen, so daß er, falls die Türj j wirklich den englischen Gegnern zugesellen sollte, st'" ^ 5 türkischen Diensten erworbenen genauen Kenntnisse sch ' , gegen die Türkei ausnutzen könnte. (
Die Wahrheit ins Ausland.
Ein Auftuf zur Verbreitung der Wahrheit im
und besonders in Amerika wird von zahlreichen ^ ragenden Persönlichkeiten erlassen, um die LügennE^
unserer Feinde zu entkräften. Der Aufruf ist u. a. ...
Generaldn^
genden Persönlichkeiten unterzeichnet:
BaIlin, Professor Dr. Ernst Haeckel, Oberbürge^,
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Dr. Beutler, Geh. Rat Professor Dr. Kahl, Professor Dr. Lamp recht, Geh. Rat Professor §>r- List, Graf v. Seebach, Wirkl. Geh. Rat Dr. Wa« Aufklärungsarbeit der Amerikaner in München
W. T-B. München, 19. Sept. (Nichtamtlich.) JA ! darauf, daß eine belgische Kommission gegenwm ä shington weilt, deren Zweck nick'" ------ - "
uit Fäden des bereits durch »- u
sponnenen Lügennehes auch durch das lebende Wort s
Washington weilt, deren Zweck nichts weiter sein durp $ die Fäden dc§ bereits durch Schriften und TelegraM ^
!
festigen und auszubreiten, haben mehrere Mitgliede ^ amerikanischen Aufklärungskomitee- in München cm «ä gramm an den Präsidenten der Vereinigten gesandt, in welchem sie gegen die falschen und,lugc»N Berichte, wie sie in einem Teile der amerikanischen
erschienen sind, entschieden Protest erheben. ^
u. a.: Wir bedauern sehr tief, daß solche SchwiA^
Nachrichten, wie sie durch französische und e Aj Quellen den amerikanischen Zeitungen zufließen, die J läge bilden sollen, auf denen sich die oft sehr grell 0*^9 Leitartikel unserer vornehmen Zeitungen aufbauen- (> Siege der Deutschen und österreichischen Armee« j drei Grenzen hin, die Einnahme des größten $) Belgien, das Vordringen der Deutschen bis vor Parm> i das nach kaum 7 Wochen und trotz der überwiegend^^ einigten Kräfte von Rußland, Frankreich, England, W
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usw. strafen jetzt die falschen Nachrichten um so wehr nachdem cs ihnen vorher fast gelungen wäre, die AA t'
Meinung Amerikas vollständig zu täuschen. Wir an den Gerechtigkeitssinn unserer amerst^ i
Mitbürger, mit der Aufforderung, die Wahrheit « ' if
Entstehung und den Fortgang des Krieges zu verbre'^ ihre Sympathien den tapferen Verteidigt
deutschen Vaterlandes zuzuwenden, die dev rf der europäischen Zivilisation kämpfen gegen serbisch
russischen Barbarismus, französische Rachsucht und c gjfj
Habgier. Wir wenden uns an den Präsidenten einigten Staaten und protestieren gegen das VorAtzi
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Englands, das- mit Hilfe asiatischer £ deutsche Zukunft und deutsche Zivilisation vernickMY^
Dieser Protest, den Graf Bern stör ff in
auf sicherem Wege übermittelt, dürfte wohl dazu « einem Erfolg der belgischen Kommission hindernd
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Weg zu treten. Der Protest ist unterzeichnet von T- Crocker, Mister I. B. Gilder, Dr. S. Nord«
stand hinterlassen, wie ihn niemand glauben, niemand ' stellen kann. Krieg ist Krieg, und daß Ansschreitu«« ^ 1 »
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kommen, ist traurig, aber verständlich, hier handln aber nicht um Ausschreitungen, sondern um
Vernichten eines blühenden Landes durch
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Mordbrenner. Haus bei Haus ist vom Giebel bis^A.
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ausgcraubt und beschmutzt worden in einer solch Weise, daß man meinen sollte, in diesen Kaufl>: ß ^ Apotheken, Gemischtwarenhandlungen, Burgerhaufl ^ die Schweine herdenweise gehaust. Es sei daber Mi jeder Ausdruck hier nicht Schimpfwort ist, sondern ^ T Bezeichnung, die unsere Sprache für folches Gei Um das russische Verhalten richtig zu beschren'Ani unsere reiche deutsche Sprache neue Worte Vorrat reicht nicht aus, diese Gemeinheit und 1,1 j
zu bezeichnen. Wir Europäer und Deutsche konn bisher noch nicht vorstellen. v—-chterst^
Rolf Brandt, Kriegsberw
Nus Kunll und Leben.
Theater und Literatur. uu u<- ^
Marinestück in drei Akten von Artur L i p P f 1 “'„tijitlW Eugen Ritter, wurde vom Deutschen itfw
„Volldampf,
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Hamburg erworben. Die Uraufführung fnu ,, diesem Monat statt. $2!,$
Bildende Kunst und Musik. Wie der Zeiw«« aus Christiania gendet Regierung dem Komponisren Christian
wird. ha^die„i,rS
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Wahrscheinlichkeit nach. „-xziE Ä tiemen aus Deutschland, 1 1
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! r i egs z u lag e" von 1400 Kronen gewstHrt, diesem Jahre aller Wahrscheinlichkeit nach <Ml einnahmen, die Tantiemen aus Deutschband,
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