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Seite 8. Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.

Die Stellungnahme der Araber gegen die Engländer.

W.T.-B. Wien, 17. Sept. (Nichtamtlich.) Der „Politischen Korrespondenz" wird aus Kairo gemeldet: Die Stellungnahme der Araber gegen die Engländer nimmt immer schärfere Formen an. Alle aus arabischen Gegenden nach Ägypten gelangenden Nach­richten stimmen darin überein, das; die Araber Eng­land gegenwärtig als den ärgsten Feind des Isla m betrachten. Gemäß der Weisung des Scheriss von Mekka versammeln sich jetzt täglich Tausende von Beduinen in der Gegend von Dschaddah und Jambo, um etwaige Landungsversuche der Engländer zu verhindern und die Heiligen Stätten des Islams zu schützen. Ferner finden in der Gegend, von Elarich und Akkaba große Ansammlungen von Beduinen statt, um ein. etwaiges englisches Ein­dringen zu bekämpfen.

wie Sie Russen in Ostpreußen hausten.

Einem Briefe aus Königsberg von Anfang September entnehmen wir jetzt, nachdem die Moskowiterhorden vom deutschen Boden wieder vertrieben sind, das folgende: Am 30. August, 6 Uhr abends, wurden wir alamiert, da eine feindliche Armee auf Fricdland marschiere. Um 2.30 Uhr am 1. September rückten wir aus, dem Feinde entgegen. In Oberwanken hatten die Russen gesengt und geplün­dert, die Brücken gesprengt. Pioniere bauten uns eine Not­brücke. Weiter ging es nach Altwanken, hier war die Lage trostlos. Privatpersonen lagen auf den Wegen, Gräben und Feldern ermordet. In einem Stall lagen 12 Kühe und 6 Pferde angekettet und verbrannt. Das Dorf glich einem Trümmerhaufen. Die Leitungen waren alle zerstört. Wei­ter ging es nach Stockheim, Kreis Friedland. Alles vorher Gesehene bot uns dieser Ort. Die Häuser, die nicht verbrannt waren, geplündert. Die Einwohner, welche nicht geflohen waren, ermordet. In der Kirche lag der Pfarrer mit 42 Frauen und Kindern ermordet. An einem Wagen, welcher wohl zur Auswanderung dienen sollte, lag eine Frau nackt, vergewaltigt, ermordet. Jammervolle Anblicke.

Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" über die Bedeutung der holländischen Thronrede.

Die „Norlddeutschie Allgemeine Zeitung" schreibt: Die

Königin der Niederlande hat in der Thronrede darauf hinge- wiescn, in wie ernster Zeit die Generalstaaten zusammenge­treten sind. Mit besonderem Nachdruck hat die Königin. ihrem Volke die Pflichten der.Neutralität vorgestellt, und wir wollen gern und mit Befriedigung festftellen, daß die Niederlande diesen Pflichten mit der größten Sorgsam­keit nackKukommen sich bemühen. Diese Feststellung erscheint uns um so wertvoller, als es nicht an Versuchen fehlt, die holländische Bevölkerung in ihren Anschauungen über das, was die Neutralität in dem gegenwärtigen Kriege gebietet, wankend zu machen. Dazu rechnen wir namentlich die niedrigen Ver­leumdungen unserer Truppen, die fortgesetzt aus eng­lischen, französischen und belgischen Quellen in die holländische Presse strömen. Wüßten die Holländer nicht aus eigener An­schauung genug von den letzten Ereignissen und den deutschen Truppen, so müßten sie diese nach den verleumderischen Schilde­rungen unserer Feinde für eine Horde von Räubern, Dieben und Trunkenbolden halten. Hosfenilich trägt die Thronrede dazu bei, daß die holländische Presse sich trotz dieser Machen­schaften, die darauf berechnet sind, das holländische Volk gegen uns anfznhetzen, ein unparteiisches Urteil bewahrt.

Ern holländisches Urteil Wer die deutsche Verwaltung in Belgien.

hd. Rotterdam, 17. Sept. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" veröffentlicht einen Brief eines seiner Korrespon­denten aus Brüssel, der sich in der anerkennenswertesten Weise über die Bemühungen der Deutschen ausspricht, der Bevölke­rung der belgischen Hauptstadt gerecht zu werden. Die deutschen Offiziere und Soldaten bewogen sich tu dar un­gezwungensten Weise in der Stadt und lassen nir­gends erkennen, daß sie die Herren sind. Die belgischen Abzeichen, mit denen jedermann herumläusr. werden geduldet. EL wird auch nicht der geringste Versuch gemacht, den Ein­wohnern der Stadt das Zurschautragen ihrer patriotischen Ge­stühls irgendwie zu beeinträchtigen. An die Vorschriften, die .die Deutschen für die Regelung des ganzen öffentlichen Lebens erlassen haben, halten sie sich selbst am strengsten. Der Aus- .schank von alkoholischen Getränken in den Lokalen ist .untersagt. Der holländische Korrespondent war Zeuge >einor niedlichen Szene, die sich in einem der besuchtesten Lokale

Mt den naffauischen Regimentern nach Frankreich.

n.

In Luxemburg.

Der Marsch durch das Luxemburger Ländchen war von dem schönsten Sonnenschein begleitet. Man hatte stricht das Gefühl von Krieg, sondern von Manöver, und wären nicht hie und da feindliche Flieger erschienen, so hätten wir diese .Illusion bis nach Belgien hinein mitnehmen können. Zuerst 'machte die Unterscheidung feindlicher und deutscher Flieger einige Schwierigkeit und die Soldaten waren stets geneigt, sobald von fern her das Surren der Propeller vernehmbar war, den Ruf auszustoßen: „Feindliche Flieger in Sicht!" .Das gab dann zunächst eine kleine Unruhe in der Truppe. Glaubte nmn doch vielfach den Fliegern die Fähigkeit zu­muten zu müssen, daß sie mit Bomben eine Marschkolonne treffen können. Jetzt verstehen sich die Soldaten auch schon genau auf die Abzeichen und das Aussehen der verschiedenen Typen und wissen sicher von weither den deutschen Flieger von dem feindlnhen zu unterscheiden, selbst wenn der deutsche . Flieger es unvorsichtigerweise unterlassen sollte, in der Nähe der deutschen Truppe, seine Erkennungssicmale. abzu­geben. Nach zwei Tagesmärschen traf unsere Division in Luxemburg ein, und unser Regiment hatte das Glück, in der Stadt Luxemburg selber, hoch oben ans dcmGlaciS, dem alten Schobermehplatz, Biwak zu beziehen. Die Luxemburger haben ein erstauntes Gesicht gemacht, als sich in ihrer Stadt dieses seltsame Schauspiel entwickelte. So viel Militär hatten sie seit Menschengedenken noch nicht zusammengesehen. Dabei hat Luxemburg selber eine eigene Armee. Sie besteht aber nur aus 250 Mann. Es sind große schöne Gestalten

mit schmucken Uniformen. Da aber die Kopfbedeckungen dieser Truppe sowie der luxemburgischen Zollbeamten stark an französische Kopfbedeckungen erinnerte, und dadurch Verwechslungen entstanden waren, .trug man jetzt vorsich­tigerweise eine Art österreichisches Käppi. Die „Luxem­burgische Armee", die einesteil der Stolz der Luxemburger .jst. qnhernteils den Volkshumor stark herausfordert, be-

Wrssbaderrsr T-rgdlati._

der Stadt abfpielte. Ein deutscher General wollte znm Kaffee einen Kognak haben. Der Kellner verschwand, kam nach einigen Minuten der peinlichsten Verlegenheit wieder und drückte sich in der gewundensten Weise um den Satz herum, er dürfe keine alkoholischen Getränke verabfolgen, da dies vom deutschen Gouvernement verboten sei. Der General be­ruhigte ihn lachend niit den Warten: „Nun, wenn's nicht gehl, dann geht's eben nicht, Unannehmlichkeiten will ich Ihnen nicht machen." Der Korrespondent schreibt einen großen Test der im großen und ganzen nicht schlechten Be­ziehungen zwischen der deutschen Besatzung und der Bürgerschaft auch den Rasseneigentümlichkeiten des Brüsselers zu. Während in den Städten des Südens das wallonische Element überwiegt und dort die deutsche Besetzung mit dem heißblütigen Temperament des Wallonen rechnen muß, in­folgedessen auch schärfere Sicherheitsmaßnahmen ergreift, sei mar, in Brüssel besonnener. Die Folge sei wieder, daß die deutschen Behörden in vielen Punkten der Bevölkerung nrehr entgegenkommen, als in anderen Städten.

Ein elsässischer Landesverräter.

Irci. Straßburg, 16. Sept. Im „Temps" vom 3. Sept. veröffentlicht der bisherige Rechtsanwalt am Ober­landesgericht in Kolmar Dr. Helmer unter der Überschrift „Eindrücke eines Elsässers" einen Artikel, in dem er sich erst so recht als Landesverräter zeigt. Er schildert, wie et mit Wetterlh das Elsaß verlassen hat, später aber unter sicherer Bedeckung des französischen Heeres zurückgekehrt sei. — Wie aus dem Artikel hervorgeht, durste er Inspek­tionsreisen in der ganzen französischen Armee machen, und er schildert seine Beobachtungen, die natürlich für die Franzosen aufdringlich lobend sind. Aus dem Artikel geht auch hervor, daß er mit „Hans i" die Schuld an der Schädigung des Elsasses trägt.

Die Mrsorgetätigkeit.

Ein „Kreuz-Pfennig".

Die ungeheuren Anforderungen an die Leistungen des Roten Kreuzes und die Unmöglichkeit der Fortsetzung der Sammlung durch Büchsen wegen der unerträglichen Belästi­gung des Publikums haben das Zentralkomitee vom Roten Kreuz veranlaßt, einen neuen Weg zu gehen. Es werden 5- und 10-Psennig-Marken ausgegeben, welche auf Rechnungen, Quittungen usw. aufgeklebt werden sollen. Ein besonderer Ausschuß unter dem Ehrenvorsitz des Generals d. Ins. z. D. von Viebahn ist mit der Durchführung dieser „Kreuz- Pfennig" genannten Sammlung in Deutschland beauftragt. Die heutige Sitzung von Vertretern sämtlicher einschlägiger Deutscher Verbände und Vereine (Hoteliers, Gastwirte, Kellner, Spezialgeschäfte, Warenhäuser, Theater usw.) hat die volle Unterstützung beschlossen und sich zu einem Haupt- Arbeitsausschuß konstituiert.

75 Wimgonladungen Mineralbrunnen und 50 000 Stück Seife für unsere Krieger. Eine hochherzige Kriegsspende, die in ihrer eigenartigen Form zur Nachahmung anregt, ist von der Altbuchhorster Brunnen- und Kurverwaltung in Mtbuchhorst bei Berlin-Erkner gemacht worden. Die Ver­waltung stellte sofort bei Kriegsbeginn 25 000 Flaschen Ält- buchhorster Mark - Sprudel dem Kriegsministerium und Reichsmarineamt für die Pflege Verwundeter zur Ver­fügung. Die Verwaltung hat sich bereit erklärt, für die Jahre 1814—1918 je 54 000 Flaschen Altbuchhorster Mark- Sprudel, also insgesamt 270 000 Flaschen oder 75 Waggon- ladungen, zu stiften und außerdem in jedem dieser 5 Jahre 10 000 Stück der ans den alkalischen Quellniederschlägen des Altbuchhorster Mark-Sprudel gewonnenen Zuckers Patent- Medizinalseife. Das Kriegsministerium hat die großartige Spende mit Dank angenommen und bereits über einen Teil verfügt, da in den Lazaretten der Bedarf an natürlichem Mineralbrunnen und an medizinischer Seife groß ist. Türkisches Beileid zum Tode deS Generalstabsmajors. Ober.

Unter dieser Überschrift brachten wir in der Mittwoch- Morgen-Ausgabe eine Wolffdepesche. Der Name ist in dieser Meldung leider verstümmelt, es handelt sich um den General­stabsmajor Aubert von der 10. Division in Posen. Des: Verstorbene entstammt einer alten RKsugivsfamilie, seine An­gehörigen wohnen in Berlin.

Bildhauer Pfannschmrdt gefallen.

W.T.-B. Berlin, 18. Sept. Die „33. Z. am M." meldet: Der Bildhauer Friedrich Psannschmidt, Präst-

trachtete rrns erst mit einem gewissen Mißtrauen. Ernst und grußlos gingen sie in den ersten Tagen an unseren Offizieren vorüber. Nach ein paar Tagen schien seitens der luxem­burgischen Regierung eine Anweisung ergangen zu sein, denrr ron da an wurden wir Offiziere in der höfl. Weise von den Luxemburger Soldaten gegrüßt. Mit seinen Vorgesetzten scheint der Luxemburger Soldat ans gutem Fuß'zu stehen. Erzählt man doch das schöne Geschichtchen von dem Luxem­burger Soldaten, der auf dem Paradeplatz, dem Luxemburger Bummel, seinem Hauptmann begegnet und ihn nicht grüßt. Der Hauptmann ruft den Soldaten cm und fragt nach der Unterlassung. Dieser entschuldigt sich damit, daß er den Hauptmann nicht gesehen habe. „Dann ist es gut", er­widerte der Hauptmann. „Ich dachte nur, du wärst mir böse."

Die Luxemburger Intelligenz betrachtet den deutschen Einmarsch etwas mit gemischten Gefühlen. ■ Das hörte man bei den Gesprächen heraus. Sie haben das Gefühl, daß bei dem siegreichen Ausgange des Kampfes Luxemburg als neuer Bundesstaat dem Deutschen Reiche angegliedert wird, und in diesem Falle fürchten sic vor allem die Militärdienst­pflicht. Auch behaupten sie, sie müßten dann viel mehr Steuern bezahlen. Im übrigen haben unsere Truppen sich sehr schnell und leicht an die Luxemburger Bevölkerung an­geschlossen. Eine ganze Woche lagen wir auf dem Schober­meßplatz Biwak. Wenn der Dienst vorbei war, hatten wir reichlich Gelegenbeit, uns in der Stadt umzuschanen und uns an den großstädtischen Einrichtungen zu erfreuen. Der Paradeplatz, auf dem sich Cash neben Cafö befindet, war der Treffpunkt in dienstfreien Stunden. Wenn auch die Kapelle der Luxemburgischen. Armee in jenen Tagen nicht dort spielte, so war doch immer genügend für Musik gesorgt. Die zahlreichen Erfolge deutscher Truppen auf anderen Teilen des Kriegsschauplatzes, die nach Luxemburg gemeldet wurden, gaben den Kapellen unserer Infanterie-Regimenter Gelegenheit, ihre patriotischen Weisen hören zu lassen. Die Kapelle der 80er und 81er hat den Luxemburgern manche musikalische Stunden verschafft. Daneben sorgten auch die fröhlichen Weisen unserer Soldaten, daß stets eine große Schar Luxemburger und Luxemburgerinnen sich an unseren Biwakplätzen sammelten,

Samstag, IS. September 1914.

Nr. 43 *

dent des Künstlerverbandes deutscher ®,

Hauer, ist als Haupt mann der Referv L dem westlichen Kriegsschauplatz.gefallen. Der erreichte ein Alter von gerade 50 Jahren.

Der Austausch von Listen der Kriegsgefangene»'^ W.T.-B. Wien, 18. Sept. Das „Fremdem, schreibt zur Verabredung über den Austaulw \ Listen der Kriegsgefangenen zwischen DeuM^ England und Frankreich: Wie verlautet, erfolgr < ähnliche Verabredung auch .zwischen Osterrerch-U-»^ und den oben erwähnten Staaten durch DerM» der Vereinigten Staaten. .

Eine große vaterländische Kundgebung in der t v W. T.-B. Berlin, 18. Sept. (Nichtamtlich.) der gegenwärtigen Zeit, in der sich das deutsch p einmütig um seinen Kaiser schart, dem Defüht bm ^ sammengehörigkeit auch der verschiedensten ® j,’

stände öffentlich Ausdruck zu geben, laden der ^

sch e Handels tag, der Lau d Wirt schafl-^

und der Kriegsausschuß der deutschen Jndustr W; der Handwerks- und Gewerbekammer

UCL «V U H u ♦VW*.*.«’ ~ w . . qQ ( 0 $’

gemeinsam zu einer Versammlung ein, die am « • j+tjjp tember, vormittags, in der Berliner Harmonie 1 ^

bet und welche die unerschütterliche Zuversicht am ^

oer uno weune um unaiuiäutuiu^. 'vrr, 7, endgültigen Sieg sowie die feste Entschlossenheit znm Ende durchzuhalten, bekunden soll.

Deutsche Abfertigungen.

Ein Londoner Verleger versuchte, wie die „Norvo Ztg." schreibt, auf dem Umwege über dre Schweiz vw

lagsrecht von Schönwerth, Vademekum des Feldarzie»,

• w. • flfitffrrrtott prTpftfp. für. eine e Tt 0 1 Sr!

in drei Wochen drei Auflagen erlebte, für eine eng Ausgabe zu erwerben. Die Drahtantwor Münchener Verlegers lautete: „Englische Ausgav° ^

Schönwerths Vademekum des Feldarztes unnötig; m

hauenen Engländer befinden sich in deutschen Lc-z° - und werden nach der deutschen Ausgabe behandelt. Lehmann."

Zum Ultimatum an Belgien. v

Man schreibt uns: In Ihrer Abendausgabe -> c j p!

bringen Sie unter Magdeburg, 16. Sept., die j» Ingenieurs einer Magdeburger Firma, der behaupi Brüsseler Zeitungen hätten seinerzeit das ° ^ Ultimatum gefälscht. — Das ist unzutreffend.

30 Jahre in Brüssel ansässig und habe die Sta° F 4. August abends verlassen. Selbstredend haben wir Wß in Brüssel alle Zeitungsausgaben in dieser kritischen » / in die kleinsten Nachrichten hinein verfolgt und konn {|)i , eine so wichtige Notiz wie das deutsche Ultimatum mm >,t gehen. Wir können die Versicherung abgeben, belgischen Zeitungen den Text desselben nicht in dies« entstellt haben, wie der Magdeburger Ingenieur dies mitteilt. Wir haben später in deutschen Zeitungen f Wortlaut des Ultimatums gelesen und deckte sich der>e . nau mit dem von den Brüsseler Zeitungen wiedergege

Das 2. Kgl. Sachs. Artillerie-Regiment Nr. 2« j! — so schreibt man uns — steht in Bautzen und »*V Pirna. Es ist dasselbe Regiment, welches kurz ° 0 . j) Krieg dem Zaren verliehen, bei Ausbruch des Kriegest erstes deutsches Regiment seinem Chef entzogen Dieser Krieg ist der e r st e Feldzug des Regiments, ihm und seinem Oberleutnant Richter.

Verschiedene Meldimgen. ^0

# Berlin, 18. Sept. (Eig. Drahtbericht) Nach Meldungen befindet sich Wolf W e r t h e i m, dm v / des bekannten Berliner Warenhauses, in dem lüger in St. Germain.

um

X Berlin, 18. Sept. (Eig. Drahtbericht) Der^'HF

ssdent der Berliner Haiidelskanrmer Geheimrat « R a v e n ä, der sich zu Beginn des Krieges der f !valtung freiwillig zur Verfügung gestellt hat und meistcr der Reserve als Kommandeur einer kolonne eingestellt war, hat jetzt das Eiserne Kreuz e _ gjt’ — Dem Schwiegersohn Hindenburgs, Kgl- rat des Kreises- Kolberg-Körlin, v. B r o ck h u s e n, ^ w aach amtlicher Meldung die nachgesuchte Entlassung t Staatsdienste genehmigt. Landrat v. Brockhusen ^^ir' Wunsch geäußert, dem Vaterlande in der Front Dienst zu widmen.

Den größten Schrecken hat unser Regiment de l>tadt Luxemburg eingejagt, als es zum erstenw»^. • 'choß. Über Luxemburg war ein feindlicher Flwm xck schienen, auf den unsere Haubitzbatterie, teilwell -E öiwakplatze, teilweise aus der Nähe der Stadt, ein M ^euer eröffnete. Der erste scharfe Schutz bei ü

erie war von einem lauten Hurra der Truppe bech . 3'

-.... Hurra der Truppe

Luxemburger haben sich nicht so sehr darüber geiW^,

’ gab Ängstliche, welche sich in ihrem Keller »erkr : r |# len Gefahren zu entgehen. Die Erzählungen, ^ v :r über die Schrecklichkeit der Kanonade in der ... tifi-, efen, waren ungeheuerlich. Man sollte meinen^ mrer Arttlleriekompf hätte stattgefunden. Dav^ enige Schüsse auf den Flieger gefallen und wir 1 ch, wie er an der Grenze niedergehen mutzte.^ ^ gup ■

er»„

elber war von

oer grenze nreoergeyen nru^- ,. . „u jedem Verkehr abgeschnitten und en konnten höchstens StimiMingsv^.^

:rrt militärischen Leben in Luxemburg bringen- ^

^"nerz für diese Zeitungen. Aber infolge der der die Zeitungen sowie alle Postsendungen 3 tiTriftrirfi rrPtTiarhprr. urrfprprr 9Titfrrrcrrfdi) 1°

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t es möglich geworden, unseren Aufmarsch ' alten, wie das jetzt in einer Depesche des Gen leisters v. Stein anerkannt worden ist. (

Abends saßen wir noch behaglich zum Jjjf*

wtel Gravat, als uns plötzlich die Kunde luuro ' ^tl..

IDIEl ISEttöUl, CUg> uns piU^UOJ Ule JtUilUt-

Regiment in frühester Morgenstunde Luxewv - n M st' erde. Dankbar haben die deuß'chen Truppen un .

alt in Luxemburg zurückge,,icht, und sicher ist, jß# uxemburger Bevölkerung mit unserem Aufcnt l „„

mourger wevocrerung mn unserem cn vo-'

konnte. Denn durch die ungeheuren W n ist eine ganze Menge Geld ins Land & ungefähr 14 Tage später verwundet Luxe

assierte, herrschte immer noch eiftiges jrt. Aus dem Glacis hatten sich mehrere -je. . stgesetzt, die mit ihren breiten Lichtstrah mmel absuchten, um das Herankommen fe) i verhindern. Am Haüptbahnhof waren dw : eifrigem Gange und allenthalben sah ma m Militärpersonen.

i Dr. Dr. Meyer, Leutn. d. Res-