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Verlag Langgasse 31

,'TagLIatk-Haus".

— _ CniIe Sei ffner von 8 Uhr morgens bis S Uhr abrnbS.

Ausgaben: 70 Big, n R Bringerlohn M. S- viertelj "arckni» >«. oezugs-Bcitellunaen nehmen au

wöchentlich

monarlich, M. S-- vietteljährlich durch den Verlag vierteljährlich durch alle deutiche» Postanstalten, ausschliehlili

imoti niiHgrh<ni >n»Ainan' in QU*AAfm>\A.< S* ; , nu..:.ri.n. m.?,

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„ Q , l 'tfnnq iH s^n?"6v - Gestellungen nehmen augerdem entgegen: m Wiesbaden die Zweigstelle Bls- 6abestelie„ und °S l h*ü l i ^usaabeftellen in allen Teilen der Stadt; in Biebrich: die dortigen Aus- ' »" oen benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

t " f Mor^u^Ä g^r^ubr^achmstt-^ Berliner Redaktion des Wies badener Tagblatts

Samstag,

12 Busg oben»

Fernruf:

„Tagblatt-Haus" Nr. 6KS0-53.

Bon S Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags,

Anzeigen: _

Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung,

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Berlin-Wilmersdorf, Güntzelstr. 66. F-rnspr.: Amt Uhland 450 u. 451.

19. September 1914.

Morgen. Ausgabe.

Nr. 437. ♦ 62. Jahrgang,

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Der Krieg.

deutsche Ndmiral v. Souchon zum

^Mandanten der türkischen §lotte ernannt.

Genf, 18. Sept. (Eia. Drahtbericht) Die

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«ifc, j-o. Sept. (Eig. Drahtbericht)

*o lt meldet, das; der deutsche Admiral von , >°n, der bisherige Kommandant

"" vivtjrrtge «viiiiittt'lviliit

^^elmcergeschwaders,

' -önL« türkischen Flotte ernannt. _ _

,d,e Presse begleitet diese Nachricht mit drohen­

des d e u t zum Kom wurde. Die

'en

der türkischen Flotte ernannt Presse ' "■ ' ‘

Kommentaren.

^ englischer Bericht über die Rümpfe ^ im Westen.

Uchr q-^^sdam, 18. Sept. (Eig. Drahtbericht) Eng- fti' ^nil-'oüerstattcr schildern die heftigen Kämpfe, die -Nir 1,Dn Ä ftnttfBjtben. Es war ein furchtbares - "*# s„ Elchen britischen Batterien, welche den Nbcr- kp Truppen schützten, und deutscher Artillerie, ch. ^Aterstatter der „Times" meldet, das; schreck- cchkldcrnngen Paris erreichen. Reihen von

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lb fr C l«»b B^erwundcten bedecken die Schlacht

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xKm der Marne. Eisenbahnzüge nach Paris sind '"t mit Verwundeten.

** katastrophale Zusammenbruch der serbischen Offensive.

7»ch Wien, 18. Sept. über den Zusammen- ^"llt ^..serbischen Offensive gegen Syrmien und das erfahrt die „Südslawische Korrespondenz" von '' iei-l-^^eite aus Esseg: Kurz nach der Vernichtung 'tzchjj^^chen Trmokdivision bei Mitrowltza drangen

serbische Truppen sowie große Banden Komi-

, ui,**- . ‘ ' ••• — —

- amtlichen Mitteilungen etwa 15 000 Mann

an mehreren Stellen in Syrmien und r'tt (»■ ein. Unsere Aufklärungstrnppen stellten

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H f.^^fwarsch bereits im ersten Augenblick fest, man "" »der ebenso, " .

e r.rvLNso, Wie vorher die Timokdivision tt n- ^ ^ über die Save e i n m a r s ch i e r e n. Als jjMejL Oegen Jngia vorrückten, wurden sic von sch'tüvk kuppen «e st eilt. Bald griffen auch unsere

'^>r»"""?Weu aus Peterwardein ein, worauf der Kampf

^,st/^>eren, für den Feind ungünstigen Verlauf 111 tfi + r^ le Serben erlitten durch unsere Artillerie >khtz"are Verluste. Ein glückliches Um- 5 j> ^ ** tn anöver schnitt einen Teil der Serben ’^en Augsweg ab, so das; die eingedrnngenen ser-

.c eine katastrophale Nieder-

ä li™' Die Zahl der gefallenen Serben dürfte

w: zu niedrig als zu hoch veranschlagt

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ausende wurden gefangen. Auch die rn ?Wt' ll J n eingefallenen serbischen Truppen

Nt, er» er f a st völligen Vernichtung

,, !s kaum ein Bruchteil wieder ans serbischen Kein Serbe weilt zurzeit nn,ercm Boden.

Dam,

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niernde englische Erkenntnis.

No,» , 0 ® ie Verblendung Churchills.

oFept. kEig. Draktbericht)

, °on schreibt

Nach

Meldungen es

h'\ e>n nefxÄ /eyremr jetzt die „Weftminster Gazette'',

Nur bs' Irrtum, Deutschland für geschwächt

Sief , ft f r ur e,ne allgemeine Invasion könne ^ hnd die Verbündeten für ihre Opfer be- " " .^hurck, 'n e ’ ner großen Rckrutierungsversammlung n r : 0t bert !' der deutsche Kaiser habe seine Truppen ^h Kleine Heer des Generals srrench zu

rt' er ÖQ§ Ifeine Heer

° cb ° r dev G n ‘ iverde nicht Frieden geschlossen Wer­st re u ß t s che Militarismus ver-

>chD"°r ..

■ te t fei.

)i c ^'. T. e p^^f° r ^ 9cn Dreiverbanbslügen.

% ^Ibitncr’ s» Ctt V 1?' Sept. (Wiener Korr.-Bur.) ' ^des feindlichen Auslandes, wegen angeblicher Einleitung andlungen das Terrain " w l,t durchaus tendenziös e r-

9 Leopoltz Salvator von Oesterreich llv- on der Krönt.

! b , glicht KM/«. Sept. Das „Wiener Neue Tagbl." i V ^ uu^en verwundeter Artillerieoffiziere,

°»&iF' l "b1’ n u IT ri1

b e lt Inf 1^ ist j

® cr Erzherzog Leopold Salvator, der in , chen L ;, ® ©merarinipeWcur der Artillerie auf

eilungeri

auf

3 ? 1 ^Eil^a^^1^"uplahe weilt, habe durch seine un Ds di» / den Kämpfen feine Populari^

i°>ll >8 s an^ ^ Reihe von Jahren >, 4 'tand, lerne Gefahr ad‘

•*, uis .1 ■ ■■■ — '“‘•I'“)*, achtend, im «cuet um

?äU begejf+p^i. . tIrt heftigsten feindlichen Schrapnell^

Ilt den oirtpm’n

genießt. Feuer und

orch

rn den

sein» ueu eigenen Batteriestellunaen qe-

unerschutterliche Ruhe die Mannschaften.

Das Lob eines deutschen Offiziers über die österreichisch-ungarischen Truppen.

W. T.-B. Wien, 18. Sept. (Nichtamtlich.) Dem „Wiener Abendbl." wird aus Krakau gemeldet: Ein höherer reichsdeutscher Offizier, der im hiesigen Mili­tärlazarett liegt, drückt sich in Worten höchsten Lobes über die Heldentaten der österreich-ungarischen Truppen aus. Der Offizier sagt: Vom Kommandanten ange­fangen bis zum letzten Soldaten ist ein jeder ein Held. Man muß sie kämpfen gesehen haben, um die g i g a n t i f ch e n L e i st u n g e n begreifen zu können. Hut ab vor diesen Männern, sie sind wahrhafte Helden!

Generaloberst v. ^indenburg Ehrenbürger von Königsberg.

W- T.-B. Königsberg, 18. Sept. Die städtischen Behörden haben einstimmig beschlossen, Generaloberst von Hindenburg das Ehrenbürgerrecht zu verleihen.

Volker der Erde erkennen sollen, wie ungebrocherr st ark und hoffnungsfreudig wir sind und sein dürfen. An der meisterhaften Geschicklichkeit, mit der die Kriegsanleihe durch die betreffenden Kundgebungen der Behörden volkstümlich gemacht worden ist, hat aber auch^ (wir sehen nicht ein, warum wir dies verschweigen sollen) die Presse aller Parteien einen schönen und rühmlichen Anteil. Um so mehr werden wir alle uns des Erfolges freuen dürfen. In Frankreich und auch in England sicht es etwas anders aus als bei uns. Die auf ihre finanzielle Leistungs­fähigkeit bis dahin so stolz gewesene Republik hat ihre letzte Milliardenanleihe im Inlands nicht unterbringen können, noch vor dem Kriege war sie genötigt gewesen, die Anleihesumme auf die Hälfte herabzusetzen, und auch diese Hälfte wurde nicht voll gezeichnet. War das schon ein harter Schlag für die Regierung, so hat sie jetzt einen noch wuchtigeren erleben müssen, indem sie ratlos förmlich umherirrt und in der Welt nach Geld

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Zum Erfolg südlich Noyou.

Noyon, nördlich, und Soissöns, östlich Compitzgne, sind auf unserer beisteheuden Karte ooppelt unterstrichen.

VGlkswirlschafL bei uns und den Feinden.

O Berlin, 17. September.

Man kann mit großer Sicherheit, die keine Gefahr der Widerlegung laufen wird, einen außerordent­lichen Erfolg unserer Kriegsanleihe Vorher­sagen. Die öffentlichen Körperschaften und das Publi­kum bis in die Schicht der kleinen Sparer hinein wett­eifern, vor der Welt, vor Deutschland und vor sich sel­ber zu zeigen, daß die törichte Hoffnung der Feinde, wir seien wirtschaftlich hart bedrängt, zuschanden wer­den mutz. Sie^ wird auch zuschanden werden. Wir ver­zichten darauf, die Schätzungen wiederzugeben, mit denen von berufenen^ Beurteilern dieses Gebiets die Zahlen des mutmaßlichen Erfolges beziffert werden. Wozu auch Wahrscheinlichkeitsberechnungen anstellen, da wir in wenigen Tagen genau wissen werden, tvel- ches das Ergebnis sein wird? Aber es braucht sich nur jeder im Bereiche seiner eigenen kleineren oder größeren Welt umzusehen, um ein Bild davon zu be­kommen, wie sich unser Volk förnilich dazu drängt, durch eine Tat zu beweisen, daß das Vertrauen in sein Verständnis^ auch für die finanziellen Aufgaben jedes nur irgend leistungsfähigen Gliedes der Nation gerechtfertigt werden wird. Man muß die sich drängenden Massen vor den Sparkassen Berlins und seiner Vororte, namentlich Charlottcn- burgs, in diesen Tagen gesehen haben, um ein hoch- erfreuliches Bild davon zu erhalten, wie tief das Ver- 'tändnrs für die Notwendigkeit gedrungen ist, durch Zeichnungen auf die Kriegsanleihe sowohl die erforder­lichen Astlliavden zu beschaffen wie auch weiterhin ein Signal aufflammen zu lassen, an dem die

sucht. Die Bemühung, den amerikanischen Geld- inarkt für die französischen Bedürfnisse zu erschließen, ist umsonst geblieben und man kann sich die Verlegen­heiten vorstellen, deren Wirrwarr das ganze französi­sche Geld- und Kreditwesen wie mit einem unentrinn­baren Netz überdeckt. Wir wollen gar nicht erst von dem fortdauernden Moratorium reden, das für sich allein schon einen Beweis für die Notlage von Handel und Wandel im Nachbarreiche bildet: schlimmer noch ist es, -daß beispielsweise die Verwaltung per Pariser Stadtanleihen und die des Pfandbriefinstituts des Credit Foncier die Einlösung ihrer Zinsscheikw einge­stellt haben. Man übertrage sich das auf unsere deutschen Verhältnisse, und man wird ermessen, was solche Versagungen von Instituten bedeuten müssen, die so lange und nicht ohne Grrlnd als die denkbar s o l i d e st e n gelten konnten. Was aber England be­trifft, so hält es seine Volkswirtschaft augenscheinlich nur mühsam unter der ebenfalls fortdauernden Herrschaft des Moratoriums zusammen. Was sonst noch von jenseits des Kanals verlautet, ist übel genug. Während bei uns die Preise der Lebensmittel kaum gestiegen, zum Teil sogar gesunken sind, haben sie drüben mit plötzlichen r;nd heftigen Steigerungen eine Höhe erreicht, die für große Volksmassen das Ge­bot der äußersten Einschränkung bedeutet. Und dazu konuut eine w a ch s e n d e A r b e i t s l o s i g k e i t in ganzen gewaltigen Industrien, so in der Banmwoll- i n d u st r i e, und neuerdings auch in der W o l l- i n d u st r i e. Die größte Gefahr aber, die England wirtschaftlich bedroht, . steckt in der außerordentlichen Erhöhung der Versicherungssummen für die Handelsschiffe. Man wird neugierig darauf sein dürfen, wie lange die englische Schiffahrt diese Steigerung bis zu 30 Prozent ertragen kann, die das Reedereigeschäft selbst^ dann äußerst kritisch und völlig unlohnend machen müßte, wenn unsere Kreuzer die Handelsschiffe nicht in so unangenohmer Weife be­drohten