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Samstag dea 28. Juli

No. I7S.

1866.

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu Wiesbaden. Sitzung vom 13. Juni 1866.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Gaab und Scholz.

1388—1396. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

1397. Zu dem Gesuche des Schreiners Wilhelm Hepp von Hornau, tem­porär dahier wohnhaft, um Genehmigung der Belassung einer von Zimmer- Mann Honsack im Jahre 1861 neu erbauten Werkstätte zwischen dem Schier­steiner und Dotzheimer Wege in ihrem dermaligen Zustande soll berichtet werden, daß der Gemeinderath, da dem Rechtsvorgänger des Gesuchstellers

nur die Errichtung einerMerkstätte gestattet wordeü sei und Gesuchsteller ohne Concessionserwirkung eine Wohnung daraus gemacht habe, solche Woh­nungen mitten im Felde aber gänzlich unstatthaft und nicht zu dulden seien, beantragen müsse, daß das Gesuch äbgewirsen und dem Gesuchsteller die so­fortige Entfernung der fraglichen Wohnung aufgegeben werde.

1398. Zu dem Gesuche des Photographen Cornelius Moritz van Selbe von Köln, dermalen dahier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung des ihm bereits genehmigten Ateliers nach veränderten Plänen soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.

Zu den Gesuchen:

1399. des Dr. Ferd. Berlö von hier Namens des Bankhauses Marcus BerlS dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Hinterhauses zu dem Hause Nr. 45 in der Taunusstraße, .; -

1400. des Schreiners W. Würz dahier, im Namen des Grafen von Bura jewsky dahier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Stall- und Remisenbaues zu des letzteren an der Frankfurterstraße belegenen Landhause nach veränderten Plänen, und

1401. des Bleichers Johann Körnchen von hier um Ertheilung der Er­laubniß zum Graben eines Brunnens in seiner Wiese in der Bleichstraße, soll berichtet werden, daß unter bett von Herzoglicher Hochbauinspection ge­stellten Bedingungen von hier auL gegen die Genehmigung desselben nichts ein­zuwenden sei. '

1402. Die am 11. l. M. stattgehabte Vergebung der bei der Ausbesserung der Umfassungsmauer des alten Tod'tenhofs vorkvmmenden Maurerarbeit wird dem Letztbietenden genehmigt.

1403. Die aM 6. l. M. stattgehabte Vergebung der bet der Anfertigung von Sitzbänken für die Alleen und Anlagen hiesiger Stadt vorkommenden Ar- bkiten wird dem Letztbietenden genehmigt. : ~ mgnLßM

1404. Die Baucommission erstattet folgenden Bericht zu dem Gesuche des Bäckers Theodor Schweisguth von hier, den Neubau eines Hauses in der Trabengasse betr.r ' liHpMiU' -um .mjsi

»Wir beantragen dem vorliegenden Gesuche unter den von Herzoglicher Hoch-