Sette 4. * Morgen- Ausgabe, 1 Blatt.
sicht. Vor einem geladenen Zuhörerkreis ist jüngst in der „Voge Plato" ein Teil der Musik unter Leitung des Komponisten durch Musiker und Musikfreunde «rm Klavier zu Gehör gebracht worden und hat allerseits die lebhafteste Zustimmung gefunden. Bleibt nur zu wünschen, daß friedlichere Zeiten recht bald dem liebenswÄdisen Merkchen die rechte Stätte bereiten mögen. 0,1).
Kus dem Landkreis Wiesbaden,
z. Flörsheim a. M., 16. Sept. Der seitherige Bürgermeister von Flörsheim a. M., Herr Jakob L a u d, wurde in der gestrigen gemeinsamen Sitzung des Gemeinderats und der Gemeindevertretung auf die gesetzliche Amtszeit von 12 Jahren einstimmig wiedergewählt. Unter der Dienstzeit des Bürgermeisters Lauck hat der Flecken Flörsheim einen gewaltigen Aufschwung genommen. Zählte doch unsere Gemeinde 1902 bei seinem Dienstantritt erst 3717 Einwohner, heute ist W Seelenzahl bereits auf 5300 Seelen angewachsen. Aus dem ländlichen Ort ist eine mit den neuzeitlichen Errungenschaften der Technik und Hygiene ausgestattete aufblühende Jndustriegemeinde geworden. Daß Bürgermeister Lauck es verstanden hat, das verantwortungsvolle Amt des Gemeindeoberhaupts ordnungsmäßig und zum Wohl der Bürgerschaft zu verwalten, geht aus der einstimmigen Wiederwahl hervor. — Die Gemeindevertretung hat bei der Nassauischen Kriegs Versicherung für jeden zur Fahne einberufenen Einwohner je einen Anteilschein für Rechnung der Gemeinde Flörsheim entnommen; weiter wurden für die durch die Kriegsgreuel sehr in Mitleidenschaft gezogenen Bewohner in Ostpreußen aus der Gemeindekasse 500 M. bewilligt. — Zur Ausführung von Notstandsarbeiten im Flörs- heimer Gemeindewald wurde ein Betrag von 1000 M. bereitgestellt.
Provinz kaffen- Nassau.
Regierungsbezirk rv'.esbadew DaS Geld der Neichsbank.
. Frankfurt, 17. Sept. In Erlangen hat man städtifcher- seits, nach der „Franks. Ztg.", folgendes Verfahren zur ttm- wechslung des in Privatbesitz befindlichen Goldgeldes in Papiergeld eingeschlagen, das sich auch anderwärts bewähren dürfte. Die Distriktsvorsteher gehen, mit Papiergeld ausgerüstet, von Haus zu Haus und bieten die. ttmwechflung an. In kurzer Zeit waren Tausende in Gold beisammen.
Regierungsbezirk Raffel.
Kriegsanleihen und Kriegsfürsorge unserer Provinzial- landesvcrsicherungsanstalt.
W. T--B. Kassel, 17. Sept. (Nichtamtlich.) Die Landessersicherungsanstalt in Hessen-Nassau hat einstimmig beschlossen, anläßlich des Krieges 10 Millionen Kriegsanleihe bei der Landeskreditkasse zu zeichnen, ferner zur Förderung der öffentlichen Gesundheit zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und sonstiger durch den Krieg hervorgerufenen, die öffentliche Gesundheit gefährdenden Notstände den Gemeindeverbänden zu 4 Prozent verzinsliche Darlehn, Rückzahlbar innerhalb zweier Jahre nach Friedensschluß, anzubieten, sowie solchen Gemeindeverbän- d e n, die sich die Mittel zur Bekämpfung der Kriegsnotstände selbst beschaffen, auf Wunsch einen Zuschuß zur Verzinsung ihrer Anleihe zu geben und für erforderliche Maßnahmen vorläufig eine Million ä fonds perdu zur Verfügung zu stellen.
Handelsteil.
Wiesbadener Grosskapitalisten!
Zeichnet die Kriegsanleihen!
Wie wir aas hiesigen Bankkreisen erfahren, lauten bei den Wiesbadener Banken uni Bankfirsnen die Zeichnungen anf die Kriegsanleihen in sehr großer Zahl ein. Das Interesse des großen Publikums ist sehr groß. In der Hauptsache bemerkte man bisher Zeichnungen ans mittleren nnd kleineren Kreisen. Auch liegen leider nur vereinzelt — auch Anmeldungen größerer Beträge vor.
i Im allgemeinen jedoch wermiißt man bis zur stunde noch die großen Zeichnungen anderer vermögenden Lentie, unsererGroßkapitalisten, unserer Millionäre.
Im Hinblick anf die erfreuliche Tatsache, daß unsere Bürgerschaft in der Lage war, allein 11 Millionen Mark an Wehrbeitrag anfznbringen, hofft man allgemein mit Recht, wie Bürgermeister Glässing in seinem Animi in unserer gestrigen Morgen-Ausgabe sagte, daß unsere Stadt hei der Zeichnung einen der ersten Plätze unter den deutschen Städten einnimmt.
Großkapitalisten! "Verhört diesen Ruf in letzter Stunde nicht, um Wiesbaden den Platz bei der Zeichnung der Kriegsanleihen zu sichern, der ihm gebührt als einer der reichsten Städte Deutschlands. Zeichnet dis Kriegsanleihen! Pflicht und Vorteil gebieten es! Niemand darf jetzt säumen, dem Reiche jetzt die dringend notwendige finanzielle Hilfe zu geben. In reichem Maße wird diese Hilfe vergolten. Die Kriegsanleihe gewährt, wie aus den bisherigen Veröffentlichungen im Handelsteil unseres Blattes hervorgeht, finan- zielleVorteile. wie sie seit vielenJahizehnten hei gleicher Sicherheit nicht zu finden gewesen und wie sie auch in Zukunft kaum wieder zu erwarten sind. Auch den vielen Zeichnern, denen bei den heutigen unruhigen Zeiten an einer sicheren Aufbewahrung ihrer Wertpapiere gelegen ist, ist die Anlage von sehr schätzbarem Vorteil.
Die hiesigen Banken und Bankfirmen, bezw* die Darlehnskassen sind, wie man uns Wiederholt versichert, gern bereit, allen Besitzern von Wertpapieren, Effekten usw. Darlehen in jeder nur möglichen Höhe zu gewähren.
Großkapilalisten! Zeichnet die Kriegsanleihen! Es geschieht in umx aJka, in Emm eigesstaa Intnrase®, ln dem
Wiesbadener TagblaN»
Letzte OratztLerichte.
Das vergebliche werben der Dreiverbandsmächte um Bulgarien und die Türkei.
W. T.-B. Sofia, 17. Sept. (Nichtamtlich.) In einer Besprechung der Bemühungen der Triple-Entente, Bulgarien durch Versprechungen zu sich zu ziehen, sagt die „Kambana": „Rußland macht bloß akademische Versprechungen, welche nicht ernst zu nehmen sind. Bei den bezüglichen Versprechungen Englands, betr. die Idee eines Graßbulgarien, die gegenwärtig der Präsident des Balkankomitees Buxton zum Ausdruck bringt, fragt es sich, ob England in dem entscheidenden Moment ein Machtwort in den Balkcmfragen durchsetzen kan n. Vorderhand kann man feststellen, daß alle Verhandlungen mit der Triple-Entente im voraus einen Mißerfolg haben würden. Die „Kambana,, bringt ferner einen Artikel, betitelt „Russische Treue". In diesem wird daran erinnert, daß der russische Oberbefehlshaber durch ein Manifest an die Polen und Ruthenen diesen die Freiheit und Unabhängigkeit versprochen hat. ^ Kaum hätten die Russen aber Galizien betreten, so schwören sie schon, daß sie ganz Galizien und Polen erobern und ewig behalten wollen. Die Moral sei, daß Rußland in der Bedrängnis alles verspreche, wenn aber der russische Stiefel einmal irgendwo hintrete, so zeige sich der russische Zarismus mit all seiner Treubrüchigkeit und Barbarei."
W- T.-B. Wien, 17. Sept. Der „Politischen Korrespondenz" wird aus Konstantinopel gemeldet: Die Diplomaten
der Mächte des Dreiverbandes setzen ihre Bemühungen, die Politik der P f o r t e in die Bahnen dieser Mächte zu lenken, mit zähester Beharrlichkeit fort. Die vollständige Ergebnislosigkeit der Überredungsversuche, die der Vertreter Englands in dieser Richtung unternommen hatte, hat den russischen Botschafter v. Giers keineswegs abgeschreckt, die Rolle des Werbers auf der Pforte zu übernehmen. Er bedient sich der gleichen Mittel wie sein Vorgänger, indem er vor den Augen der ottomanischen Staatsmänner lockende Bilder für den Fall des Entschlusses der Türkei für den Dreiverband mit Drohungen für den Fall der Weigerung wechseln läßt. v. GierS war jedoch nicht vom größeren Glück begünstigt, als Sir Edward Warle. Alle Kunstgriffe, mit denen es der Diplomatie früher mitunter gelungen ist, in der Politik der türkischen Regierung Schwankungen herbeizuführen, verfangen jetzt nicht mehr. Die Überzeugung der Pforte hinsichtlich der Stellung, welche der Türke, gegenüber dem gewaltigen europäischen Entscheidungskampf gegeben ist, hat sich noch während des Verlaufs der Ereignisse des Krieges vertieft. Das öfter wiederkehrende Gerücht, daß der Abbruch der diplomatischen Beziehungen Rußlands bevorftehe, daß v. Giers schon seine Koffer packe und daß ein russisches Ultimatum überreicht werde, bleibt nicht bloß ohne Wirkung auf die leitenden Persönlichkeiten, sondern vermag überhaupt in den türkischen politischen Kreisen keine Bewegung hervorzubringen. Daß man sich in Petersburg noch nicht zu raschem Handeln entschlossen hat, scheint aus der gedämpften Tonart des letzten in Umlauf gesetzten Gerüchtes hervorzngehen. nachdem der russische Botschafter der Pforte einige Zeit zur Überlegung lassen wolle. Sollte die türkische Antwort endgültig verneinend ausfallen, dann werde er Konstantinopel verlassen. In unterrichteten Kreisen kann man nicht daran glauben, daß sich die Diplomaten des Dreiverbandes wirklich noch der Hoffnung auf eine Sinnesänderung der türkischen Regierung hingeben.
jetzigen Augenblick, wo wir kurz vor dem Abschluß der Anleihen stehen, ist es an uns, die wir daheim geblieben, dafür einzutreten, daß die großen Opfer an Gut und Blut, die der Krieg bereits gefordert, nicht vergeblich gewesen sind. Das können wir nur erreichen, wenn wir dafür sorgen, daß unserem heldenhaften Heere reichliche Mittel zur Verfügung stehen, um den Krieg mit Energie fortzniühren. Ein jeder werde sich darüber klar, daß er zum Schutze seines eigenen Besitzes nichts Wirksameres tun kann, als sich an der Übernahme der Anleihen zu beteiligen- Jedermann linde sich bereit, soviel zu zeichnen, wie er zu leisten vermag. Dann wird die Aufnahme der Kriegsanleihen einen neuen großen Sieg bedeuten und dieser um so nachhaltiger ins Gewicht lallen, als unsere Gegner bereits damit rechnen, daß unsere Mittel nicht ausreichen werden, den Krieg mit der bisherigen Kraft zu Ende zu führen.
Mene wirtschaftliche Kriegsmassnahmen?
dpk. Berlin, 17. Sept. Die steigenden Preise für sämtliche Getreid'earten, insbesondere für Weizen und Roggen, an der Berliner Börse haben in Bandeiskreisen die Meinung auf- kemmen lassen, daß binnen kurzem auch Höchstpreise lür den Großhandel in Getreide auf Grund der Bundesratsverordnung vorn 4. August dieses Jahres von den Behörden festgesetzt werden könnten. Wie wir indes an zuständiger ministerieller Stelle erfahren, ist eine solche behördliche Maßregel vorläufig nicht zu erwarten. Sie ist erwogen worden, man hat von ihr aber einstweilen Abstand genommen, hauptsächlich in der Erwägung, daß die bevorstehende reichliche Kartoffelernte mittelbar zu einer späteren Beschickung des Getreidemarlries führen werde. Da nämlich Kartoffeln zu Futterzwecken noch nicht in genügender Menge vorhanden sind und die russische Gersten- Zufuhr unterbunden ist, so sind viele Landwirte dazu übergegangen, ihr Vieh mit Roggen zu füttern. Auf diese Weise ist zweifellos viel Roggen dem Handel entzogen worden, zumal die deutsche Futtergerste zurzeit einen höheren Preisstand aufweist als Roggen. Im preußischen landwirtschaftlichen Ministerium ist infolgedessen die Frage eines Verbots der Roggenfütterung erwogen worden, aber auch davon hat man abgesehen, weil die Durchführung sich kaum überwachen lassen würde. Man könne schließlich nicht hinter jeden Bauern im Statt einen Aufsiohtsbeamfen stellen, man könne im allgemeinen nur Vorgänge kontrollieren lassen, die sich in der Öffentlichkeit abzuspielen pflegen, wie den Verkauf mindergewiclhtigen oder schlachtunreifen Viehs usw- Die Festsetzung der Preise im Kleinhandel '‘ging bisher von den militärischen Befehlshabern aus, neuerdings sind aber auch Zivilbehörden mit solchen Maßregeln vorgegangen, wozu sie übrigens durch jene Bundesrats- verordiiiun'g und in Preußen durch eine besondere Verfügung des Handelsministers ausdrücklich bevollmächtigt werden sind. So könnten auch Höchstpreise für Fleisch in den Metzgerläden ohne weiteres durch die zuständigen Behörden vorgeschrieben werden, bis jetzt scheint es aber dazu noch nirgends gekommen zu sein.
Freitag, 18. September 1914
Nr. 485'
Reise des deutschen Gesandten in Rumänien nach □ Wien, 17. Sept. iEtg. Drahtbericht) Der deutsche sandte von Waldhausen ist Von Bukarest nach ® et gereist.
Unsere Luftschiffe haben sich durchaus bewahrt.
W. T.-B. Berlin, 17. Sept. (Amtlich.)
Dienste des deutschen Heeres Verwendeten LustMZ haben die großen Hoffnungen, die man auf sie «E hat, bisher durchaus erfüllt. Die uiwerniew lichen Beschädigungen, die einigen von ihnen am, B gefahrvollen Fahrten Angestoßen sind, haben in kerno
Falle zum Verlust eines Luftschiffes geführt. Luftschiff ist in Feindeshand gefallen. (Hiermit V>-
5C,
unsere erfreuliche Meldung aus der gestrigen 2®^ ausgabe amtlich bestätigt. Schrift!.)
Maßnahmen der Negierung zur Beschäftigung der gefangenen.
W- T.-B. Berlin, 17. Sept. (Nichtamtlich.) „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine kaiserliche Verordnt! betreffend eine Vereinfachung des Enteignung Verfahrens zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheit- Beschäftigung Kriegsgefangener. Das vereinfachte © ntc .j, nungsverfahren, bei dem anstelle des Bezirksausschusses Regierungspräsident tritt und das von heute bis 31.
1915 gilt, bezieht sich auf Bauausführungen der © M „ bahn, Wasserbau und landwirtschaftli
Verioaltung. Zu den Arbeiten gehören Ausbau
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Oder von Koblau bis Annaberg, die Verbesserung Oderwasserstraße unterhalb Breslau, der Ausbau ^ Plauener Kanals, Hochwasserregulierungsarbeiten an Elbe, der Bau des L i p p e s e i t e n k a n a ls und die Wässerung von Mooren.
Die Haltung Italiens.
W. T.-B. Rom, 17. Sept. (Nichtamtlich) Stefani" veröffentlicht folgende Erklärung: Zu den
durchsichtigen Zwecken einer tendenziösen Politik legt
durchsichtigen Zwecken einer renoenziofen hiwuu juc ^ speziell einem Blatt die Qualifikation bei, als offiziös und» Vertretung der Gedanken der Regierung über die gegennsi.
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tige Lage zu wirken. Die Regierung hat k e i n e r l e i o r.L
zsöses Organ und hat niemand autorisiert, sich zur terbringerin ihrer Absichten und Entschlüsse in der auswft^
gen Politik zu machen. Die Regierung , die wähnend
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Tagung der Kammern wiederholt feierliche Beweise des
trau e n s des Parlaments erhalten hat fi
tig von dem Gefühl beseelt ist, stark zu sein durch
stimmung mit der großen Majorität des Landes, ist ^
schweren Verantwortung der auf ihr lastenden Ausgabe" I wußt. Sie wird sich dieser Aufgaben entledigen, indew ihrem Gewissen folgt und sich ausschließlich von i t a 11 e ^ schen Interessen leiten läßt.
Eine 12jährige Heldin auf dem Schlachtfelde. ^ m T.-B. Berlin, 17. Sept. Das „B. T." meldet^, Wien: Mit einem Verwundetentransport aus der * j
berger Schlacht wurde auch eiu 12jähriges Mädchen Henoch hierher gebracht. Ein Bein war ihm durch * Jj Schrapnellschuß zerschmettert und mußte ihm noch wM., der Eisenbahnsahrt abgenommen werden. Das hatte während der Schlacht im größten Kugel. den in der Schützenlinie liegenden Soldaten ununten Wasser gebracht.
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Industrie und Handel.
*' Preiserhöhung für Luxemburger Roheisen. Nachdem p Roheisenvefband eine allgemeine Preiserhöhung um 5 W’ die Tonne für das letzte Vierteljahr 1914 beschlossen has- auch für Luxemburger Roheisen die gleiche Preiseriß’ ^ ernteten. Mit der Erzeugung von Luxemburger B**, kann bekanntlich erst jetzt wieder langsam begonnen nachdem der Versand von Koks aus dem Ruhrbezirk ® südwestlichen Erzbezirk wieder aufgenommen worden yt m * Das Ziegelgewerbe im Kriege. Wie aus Facb.krei- eI1 y : richtet wird, hat sich in der deutschen Ziegelindustr 1 ® p Krieg bisher außerordentlich ungünsHig bemeitö*.^ macht. Ein großer Teil der deutschen Ziegeleien hat ye
Betriebe -gänzlich eingestellt, andere arbeiten nur in ^ pi)<
UCUUCUC CU.UgCOl-C7J.il., CÜJA_iCiC aiLOTUCU 11 ui U* - , po-
sc'hränktem Umfange, Aufträge fehlen fast gänzlich, in allerjüngster Zeit macht sich eine kleine Belebung bar. Die größte Kalamität für die Ziegeleien besteht j) daß Gellder fast gar nicht eingehen; ein großer Teil der ^ schaft hat lange Leihfristen verlangt, zum Teil sogar bs Beendigung des Krieges.
* Auflösung des WeiEblechverkauiskontors. I* 15 , jP Sechverkaufskontor in Köln, das älteste Mon-tansynds^teji# am 31. Dezember dieses Jahres aufgelöst. Direkte 0 O r# der Werke pro 1915 haben bereits am 1. September
* Der Verband der deutschen Pflaster- nnd
Industrie hat an eine Reihe von Behörden und ef
Eingaben gerichtet, die es den deutschen Bruchhesi® möglichen sollen, ihre Betriebe weiterzuführen.
* In der Konkursmasse W. Weitheim G. m. b. bU y ist der Massebstand in Höhe von 1200 000 M. hinten 6 »)) den größten Teil dieses Betrages erhebt die Passage A.-G. Ansprüche auf Grund der Mietsverträge. Der ^ schutzverband für Handel und Industrie Berlin hat ww gr
zur
tragt, mindestens 1000 000 M. des Massebestandes ^ „ Werbung der Kriegsanleihe zu benutzen, da j je d f . richtliche Entscheidung, inwieweit die Mietsanspruc ^ Passage-Kaufhaus-A.-G. berechtigt sind, sich jedenfa lange Zeit hinziehen wird- « P*
* Insolvenz einer schweizerischen Warenbaus-ä'LjJiuflP A.-G. Magazin vorm. Globus in Zürich ist in Schwierigkeiten geraten. Sie bietet ihren Gläubig 815 ^,# W honen, bis zum Jahre 1921 laufend, an; ihr W& ren ‘ zittert die Gesellschaft auf 6 MiU. Franken.
Marktberichte. ^ ^
— Frnchlmarkt zn Limburg vom 16. Sept. B° e * (dPt, (Nassauischer) per Malter 20.c,h M., Weißer Weizen ' )}
Fremdsorten-) per Malter 20 11., Korn per Malte ^.bö Hafer per Malter 10.50 M., Kartoffeln per Zentner pl , 2.60 M., Butter per Pfund 1.20 M., Eier per Stück
Die Morgen-Ausgabe umfatzt JO Seite" _und die BerlagsbeUage „Der Roman ._-■—
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CHesredatteur: 81. He gerHorst.
BerantwortNchMrdie innerePolitik: 81- Hegerhorst: für sWi'iiÄ
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